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ZooBaden-Württemberg, Deutschland

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart

In der Wilhelma könnt ihr Tieren, Pflanzen und einem außergewöhnlichen königlichen Garten gleichermaßen Zeit widmen.

Über diesen Ort

In der Wilhelma könnt ihr Tieren, Pflanzen und einem außergewöhnlichen königlichen Garten gleichermaßen Zeit widmen. Beim Weg bergauf verändert sich die Umgebung: Auf die Gewächshäuser aus Glas und Gusseisen und die geometrisch angelegten Wasserbecken im unteren Park folgen weiter oben größere Tieranlagen und hohe Bäume. Beginnt am Haupteingang an der Neckartalstraße, nehmt einen Parkplan mit und sucht euch erst einmal zwei oder drei Dinge aus, die eure Familie unbedingt sehen möchte.

Für die Historische Gewächshauszeile lohnt es sich, das Tempo zu drosseln. Kugelige Kakteen, Orchideenschauen und Kuppelhäuser voller Vögel machen schon den Weg zum Maurischen Garten zu einer Folge kleiner Entdeckungen. Im benachbarten Haus für Kleinsäuger, Vögel und Insektivoren könnt ihr nach Venusfliegenfallen Ausschau halten. Das Maurische Landhaus führt euch durch weitere Pflanzenwelten, von Gewächsen trockener Regionen über tropische Nutzpflanzen bis zu Farnen. Die Pflanze zu finden, aus der Schokolade entsteht, kann genauso spannend sein wie die Suche nach einem Lieblingstier.

Die Terra Australis bringt euch zu Koalas und anderen australischen Tieren; dazu gehört auch ein schwach beleuchteter Nachttierbereich. Weiter oben lohnt sich geduldiges Beobachten im Menschenaffenhaus: Gorillas und Bonobos haben mehrere Gehegebereiche und können sich eurem Blick entziehen. Vergleicht im Afrika-Bereich eine Giraffe mit ihrem Waldverwandten, dem Okapi mit dem viel kürzeren Hals. Bleibt einmal so lange stehen, dass ihr seht, was ein Tier als Nächstes von sich aus tut, statt nach dem ersten Erkennen gleich weiterzugehen.

Schaut auch zwischen den Gehegen genau hin. In den alten Bäumen und an den Wasserbecken leben freilebende Vögel neben den Tieren in menschlicher Obhut. Teichhühner auf dem Wasser und die Rufe der Hohltauben gehören zu dieser wilden Seite des Parks. Die gepflegten Pflanzensammlungen, die Zootiere und die wildlebenden Gäste ermöglichen drei unterschiedliche Naturbegegnungen, für die sich jeweils ein wenig Zeit lohnt. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Am Anfang der Wilhelma stand der Wunsch König Wilhelms I. von Württemberg nach einem Rückzugsort bei den unterhalb des Rosensteins entdeckten Mineralquellen. Architekt Karl Ludwig von Zanth entwarf die Gebäude im Maurischen Stil. 1846 wurde die Anlage eingeweiht, 1853 war der Kernbereich der Gartenanlage fertig. Die königliche Residenz, der Ziergarten und die Gewächshäuser erklären, warum dieser Zoo so anders aussieht als ein von Anfang an als Tierpark angelegtes Gelände. Nach dem Ende der Monarchie wurde die Anlage zum öffentlichen botanischen Garten. Luftangriffe verursachten 1944 schwere Schäden, und beim Wiederaufbau veränderten sich mehrere Gebäude. Die Tierschauen der frühen 1950er-Jahre brachten große Säugetiere in die Wilhelma und bereiteten den Weg für ihre Entwicklung zum Zoologisch-Botanischen Garten im Jahr 1952. Später kamen unter anderem das 1967 eröffnete Aquarium/Terrarium und 2013 das neue Menschenaffenhaus hinzu. Die Terra Australis nutzt das frühere Menschenaffenhaus weiter und zeigt, wie sich die Anlage bis heute verändert.

Was ihr hier machen könnt

Für den ersten Familienbesuch bietet sich eine Runde durch den unteren Park an: durch die Historische Gewächshauszeile und den Maurischen Garten, anschließend ins Aquarium/Terrarium oder in die Terra Australis. Passt diese Vorschläge an die Öffnungszeiten der Häuser und die Umleitungen auf dem aktuellen Plan an. So spart ihr euch den längsten Aufstieg, müsst in historischen Gebäuden aber weiterhin mit Stufen rechnen.

Habt ihr einen ganzen Tag, könnt ihr bergauf zu Gorillas und Bonobos und anschließend zu Giraffen und Okapis gehen. Wenn alle noch Energie haben, kommen die Gebirgswelten und das Mammutbaumwäldchen dazu. Dieser Abstecher in den oberen Park bedeutet längere Anstiege; auch für den Rückweg bergab braucht ihr Zeit. Das Amazonienhaus mit seinem benachbarten Spielplatz eignet sich ebenso gut als eigener Schwerpunkt, statt als weiterer Pflichtstopp.

Bleibt im warmen, feuchten Amazonienhaus an der Scheibe zum Flussbecken stehen und sucht oberhalb und unterhalb der Wasserlinie nach Arapaimas und dem Kaiman. Einige Vögel und andere Zootiere bewegen sich frei durch die bepflanzte Halle. Eine ruhige Pause lässt euch deshalb oft mehr entdecken als eine schnelle Runde. Draußen könnt ihr auf dem Regenwaldspielplatz klettern, balancieren und mit Wasser spielen.

Gebt den Kindern eine kleine Aufgabe: einen Kaktus mit einem Farn vergleichen, am Kakaobaum nach Blüten oder Früchten direkt am Stamm suchen, falls gerade welche da sind, oder einen Pinguin an Land und im Wasser beobachten. Die Kinderturn-Welt bietet über den Park verteilt Bewegungsstationen nach tierischem Vorbild; fragt am Eingang nach dem Stempelheft. Sucht euch einen Wilhelma-Talk aus dem Tagesprogramm aus, bei dem ihr Tierpflegenden oder anderen Fachleuten Fragen stellen könnt. Manche Gespräche sind mit einer Fütterung verbunden, bei anderen steht das Beobachten im Mittelpunkt.

Saisonale Infos

Die Magnolien blühen meist im März und April. Schaut für die Terminwahl auf das Blühbarometer der Wilhelma, denn die Witterung verschiebt den Zeitpunkt. Tropische Seerosen werden etwa Mitte bis Ende Mai ins Becken im Maurischen Garten gesetzt und bleiben bei geeigneten Bedingungen bis in den Oktober zu sehen. Im Sommer kommen auch die Kübelpflanzen auf die Terrassen. Im Winter sorgen Kamelien und wechselnde Gewächshausschauen für Farbe. Die Titanwurz blüht nur kurz und in unregelmäßigen Abständen. Richtet einen Besuch dafür nach einer angekündigten Blüte aus, statt bei einem gewöhnlichen Ausflug damit zu rechnen.

Barrierefreiheit

Die Wilhelma liegt am Hang. Steile Wege und historische Gebäude schränken die Zugänglichkeit spürbar ein. Fragt am Eingang nach dem kostenlosen Plan für einen treppenfreien Rundweg und den aktuellen Umleitungen. Wenn ihr schwierige Wege umgeht, kann sich die Strecke verlängern. In einigen historischen Gewächshäusern und im Maurischen Landhaus gibt es Stufen, die nicht mit Rampen überbrückt werden können. Das Raubtierhaus hat Treppen und steile Rampen; der barrierearme Geländeplan empfiehlt, auch den Ausgang als Eingang zu nutzen, um den anderen Gebäudeteil zu besichtigen.

Vom Parkhaus gelangt ihr stufenlos zum Haupteingang. Rollstuhlgerechte Toiletten gibt es an mehreren Stellen, unter anderem am Haupteingang und im Menschenaffenhaus. Das Personal am Haupteingang ermöglicht außerdem den Zugang zu einem Wickelraum für Erwachsene. Einfache Schieberollstühle stehen in begrenzter Zahl zum Ausleihen bereit. Wenn ihr mit einem Assistenzhund kommt, prüft vorab die besonderen Einlassbedingungen und welche Häuser ihr mit ihm nicht betreten dürft.

Nicht verpassen

1

Maurischer Garten

Zierbecken, Magnolien und die kunstvolle Fassade der ehemaligen königlichen Residenz geben den Pflanzensammlungen ihren besonderen Rahmen.

2

Menschenaffen

Nehmt euch bei Gorillas und Bonobos im oberen Park Zeit und beobachtet, wie sie fressen, klettern oder ruhig miteinander umgehen, je nachdem, was gerade geschieht.

3

Terra Australis

Koalas, australische Pflanzen und ein Nachttierbereich laden dazu ein, Tiere mit ganz unterschiedlichen Tagesrhythmen in Ruhe zu beobachten.

4

Amazonienhaus

Eine feuchte Regenwaldhalle, eine Scheibe mit Einblick in den Fluss und ein benachbarter Abenteuerspielplatz ergeben einen schönen Familienschwerpunkt.

Spaziergänge und Routen

Gärten und eine Tierwelt

Haupteingang → Historische Gewächshauszeile → Maurischer Garten → Aquarium/Terrarium oder Terra Australis → Haupteingang. Lasst Raum für den Stopp, der euch unerwartet fesselt.

Wählt eure Wege mit dem offiziellen barrierearmen Geländeplan. Die vorgeschlagene Reihenfolge bedeutet nicht, dass jedes Gebäude stufenlos erreichbar ist.

Menschenaffen, Afrika und Gärten zum Abschluss

Haupteingang → Menschenaffen im oberen Park → Tiere im und am Giraffenhaus → Mittagspause → ausgewählte Gärten oder Häuser im unteren Park → Haupteingang. Nehmt das Mammutbaumwäldchen nur dazu, wenn alle noch Lust auf mehr Weg haben.

Wählt eure Wege mit dem offiziellen barrierearmen Geländeplan. Die vorgeschlagene Reihenfolge bedeutet nicht, dass jedes Gebäude stufenlos erreichbar ist.

Regenwald und Spielen

Haupteingang → Amazonienhaus → benachbarter Spielplatz → Pinguine oder ein kurzer Gartenstopp → Haupteingang. Lasst den Kindern Zeit auf dem Spielplatz, statt zum nächsten Haus zu eilen.

Wählt eure Wege mit dem offiziellen barrierearmen Geländeplan. Die vorgeschlagene Reihenfolge bedeutet nicht, dass jedes Gebäude stufenlos erreichbar ist.

Aktivitäten

Wo wächst Schokolade?

In der Sammlung tropischer Nutzpflanzen sucht sich jede Person ein bekanntes Lebensmittel aus und findet das passende Pflanzenschild. Schaut beim Kakao am Stamm nach Blüten oder Früchten, falls gerade welche vorhanden sind. Vergleicht zum Schluss die Form eines Farns mit der einer wasserspeichernden Sukkulente.

Beobachten und die Bewegung ausprobieren

Sucht euch eine Station der Kinderturn-Welt aus, statt unbedingt alle Stempel zu sammeln. Beobachtet nach Möglichkeit zuerst das passende Tier und probiert dann im vorgesehenen Spielbereich die Kletter-, Balancier- oder Sprungaufgabe aus.

Zwei Welten in den Häusern auswählen

Verbindet das Aquarium/Terrarium mit der Terra Australis oder macht das Amazonienhaus zum Schwerpunkt. Lasst euch Zeit zum Beobachten, statt jedes Haus mitnehmen zu wollen. Für die Wege im Freien bleibt Regenkleidung sinnvoll.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut am Menschenaffenhaus im oberen Park sowohl in den Innen- als auch in den Außenbereichen nach, ohne zu erwarten, dass die Gorillas an einem Ort bleiben. Beobachtet, wie sie Blätter handhaben oder sich mit Beschäftigungsangeboten befassen, und schenkt auch einem ruhenden Tier dieselbe ruhige Aufmerksamkeit.

Beobachtet die Bonobos im Menschenaffenhaus erst einige Minuten, bevor ihr ein Foto macht. Die Wilhelma bietet ihnen verbundene Bereiche für wechselnde Gruppenzusammensetzungen. Zieht eine Gruppe weiter, versucht es an einem anderen zugänglichen Sichtfenster, statt die Tiere zurückzulocken.

Sucht die Äste in der Terra Australis sorgfältig ab: Ein ruhender Koala kann wie ein rundliches Fellknäuel aussehen. Wenn er frisst oder sich bewegt, ist das eine schöne Zugabe. Achtet darauf, wie er sich an seinem Ast festhält und wo Eukalyptus für ihn bereitsteht.

Achtet bei den Tieren im und am Giraffenhaus auf die gestreiften Beine des Okapis und vergleicht dann seinen Körper und Hals mit denen der Giraffen. Es ist ein waldbewohnender Giraffenverwandter. Nehmt euch deshalb Zeit, auch wenn es hinter der Bepflanzung bleibt.

Vergleicht an der Pinguinanlage im unteren Park, wie sich derselbe Vogel an Land und schwimmend bewegt. Unter Wasser wird die Funktion seiner flossenartigen Flügel besonders deutlich. Schaut ins Tagesprogramm, wenn ihr den Pinguin-Talk besuchen möchtet, und lasst die Vögel von selbst in die Nähe der Besucherbereiche kommen.

An den jüngeren Tulpenbäumen bei der Terra Australis könnt ihr euch an einer Blattform-Aufgabe versuchen. Sucht die auffällige abgeflachte Spitze, als hätte jemand das obere Ende des Blattes abgeschnitten. Gelbes Herbstlaub kann euch beim Entdecken helfen. Bäume in Tieranlagen betrachtet ihr nur von den Besucherwegen aus.

Sucht im Haus für Kleinsäuger, Vögel und Insektivoren nach der beschilderten Venusfliegenfalle und ihren zweiteiligen Fangblättern mit borstigen Rändern. Vergleicht sie mit den anderen ausgestellten fleischfressenden Pflanzen. Betrachtet den Mechanismus, ohne die Pflanze zu berühren oder die Falle auszulösen.

Sucht in den Pflanzensammlungen des Maurischen Gartens und Maurischen Landhauses nach dem beschilderten Lotos. Hier gibt es auch Seerosen. Vergleicht deshalb die Schilder und Blattformen, statt jedes große Wasserpflanzenblatt derselben Pflanze zuzuordnen. Welche Pflanzen zu sehen sind und was blüht, hängt von der Jahreszeit ab.

Beobachtet von den Wegen aus die Beckenränder: Freilebende Teichhühner wechseln dort zwischen offenem Wasser und Deckung. Ihre bedächtigen Schritte bilden einen interessanten Gegensatz zu den schwimmenden Pinguinen an anderer Stelle im Park. Haltet Abstand zu Jungvögeln und bietet niemals Futter an.

Bleibt unter den älteren Bäumen des Parks stehen und lauscht auf einen tiefen, wiederholten zweisilbigen Ruf. Eine Hohltaube lässt sich oft leichter hören als zwischen den Blättern entdecken. Bleibt auf den Wegen und lasst Baumhöhlen und Nistkästen ungestört.

Botanische KI-Illustration mit deutschen Hinweisen: links ein grünes Tulpenbaumblatt mit vier Lappen und abgeflachter, leicht eingebuchteter Spitze; rechts ein geöffnetes Fangblatt einer Venusfliegenfalle mit zwei rötlichen Hälften und borstigen Rändern. Unterschiedliche Maßstäbe.

Zwei Blattformen zum Wiedererkennen in der Wilhelma: das oben abgeflachte Blatt des Amerikanischen Tulpenbaums und das zweiteilige, borstig gerandete Fangblatt der Venusfliegenfalle. Betrachtet Pflanzen nur, ohne sie zu berühren. KI-Illustration; die Blattdetails sind unterschiedlich stark vergrößert.

Original AI-assisted illustration created for Snappit; factual references credited in graphic and this manifest.

Geschichten und Entdeckungen

Im Mammutbaumwäldchen im oberen Park stehen auch Bäume aus der königlichen Aussaat von 1864. Setzlinge daraus wurden damals zudem an andere Orte in Württemberg verteilt.

Die Terra Australis befindet sich im ehemaligen Menschenaffenhaus von 1973, das ein halbes Jahrhundert später für australische Tiere umgebaut wurde.

Anreise und praktische Tipps

Bittet das Personal am Eingang, euch einen passenden Weg für eure Gruppe im Plan zu zeigen. Auch eine treppenfreie Route kann anstrengende Steigungen enthalten, und historische Innenräume können weiterhin unzugänglich sein.

Besucherinformationen

Nutzt den Haupteingang. Der Eingang am Rosensteinpark und die Damaszenerhalle bleiben geschlossen. Der Nordsee-Bereich der Freiflugvoliere ist gesperrt, die übrigen Volieren sind von Süden zugänglich. Die Terra Australis wurde am 11. Mai 2026 wieder vollständig geöffnet. Prüft vor der Anreise die aktuellen Hinweise.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

10

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den Haupteingang wählen

Nutzt den Eingang an der Neckartalstraße. Der Eingang am Rosensteinpark ist wegen Bauarbeiten geschlossen; Pragstraße öffnet nur bei Bedarf und kann kurzfristig schließen.

Mit der Stadtbahn kommen

U13, U14 und U16 halten an der Haltestelle Wilhelma beim Haupteingang. Vom S-Bahnhof Bad Cannstatt sind es etwa 1 km zu Fuß. Prüft eure Verbindung beim VVS.

Anreise mit dem Auto

Das Parkhaus beim Haupteingang hat eine Höhenbegrenzung von 2 m und kann früh voll sein. Informiert euch vor der Fahrt über die Zufahrtsbeschränkungen in Stuttgart.

Baustellen beachten

Die Damaszenerhalle ist geschlossen. Der Nordsee-Bereich der Freiflugvoliere ist gesperrt; die übrigen Volieren erreicht ihr von Süden. Folgt den Umleitungen an den Terrassenbaustellen.

Tickets vergleichen

Schaut auf der offiziellen Ticketseite nach Familien- und Einzelkarten. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Manche Ermäßigungen bekommt ihr nur an der besetzten Kasse.

Für Spielpausen packen

Nehmt mehrere Kleidungsschichten für warme Häuser und Wege im Freien mit, zum Wasserspielen auch Wechselkleidung. Einen eigenen Bollerwagen dürft ihr mitbringen; ausleihen könnt ihr hier keinen.

Tieren Raum lassen

Füttern ist verboten, auch bei freilebenden Vögeln und Eichhörnchen. Bleibt hinter den Absperrungen und auf den Besucherwegen und lasst die Pflanzen unversehrt.

Zeit in den Häusern planen

Bei Regen bieten sich Aquarium, Terra Australis oder Amazonienhaus an. Zwischen den Gebäuden geht ihr trotzdem im Freien. Lasst Handylicht und Blitz im dunklen Nachttierbereich ausgeschaltet.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Wählt den unteren Park mit dem historischen Garten und ein oder zwei Häusern aus und hebt euch die Tiere im oberen Park für einen weiteren Besuch auf. Wenn euch vor allem die Gorillas interessieren, geht zuerst bergauf und rechnet den Rückweg in eure Zeitplanung ein.
In den Häusern gibt es viel zu sehen, vom Aquarium und Terrarium bis zu den Regenwald- und Australienwelten. Es bleibt aber ein Park mit einzelnen Gebäuden, also nehmt Regenkleidung mit. Wenn ihr stufenlosen Zugang braucht, prüft jedes ausgewählte Haus einzeln; nicht jedes Gewächshaus ist entsprechend zugänglich.
Gorillas und Bonobos haben Innen- und Außenanlagen. Wo sie sich aufhalten, hängt von ihren eigenen Entscheidungen und den Abläufen der Tierhaltung ab. Schaut deshalb, soweit zugänglich, in beiden Bereichen nach. Ruhiges Warten bringt mehr, als die Tiere zu rufen oder an die Scheiben zu klopfen.
Haushunde dürfen nicht mit hinein. Für ausgebildete Assistenzhunde gelten Ausnahmen nach den Vorgaben der Wilhelma. Ins Amazonienhaus, in die Freiflugvoliere, in die Schmetterlingshalle und ins Streichelgehege dürfen aber auch sie nicht. Prüft vor eurem Besuch, welche Nachweise und Kennzeichnungen erforderlich sind.
Der Spielplatz am Amazonienhaus eignet sich für eine Pause zwischen den Hausbesuchen; Restaurants findet ihr auf dem Parkplan. Wickelmöglichkeiten gibt es am Haupteingang, im Maurischen Garten, im Menschenaffenhaus und an weiteren Servicestellen. Plant Pausen ein, bevor die Kinder von den Anstiegen müde sind.
Die neue Elefantenwelt ist noch im Bau. Wegen dieser Arbeiten ist der Eingang am Rosensteinpark geschlossen. Nutzt den Haupteingang und orientiert euch für die bestehenden Tieranlagen am aktuellen Plan. Falls sich Wege ändern, folgt den Schildern vor Ort.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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