Snappit logo
Snappit
App holen
Allgemeine Illustration, kein Foto dieses OrtesIllustration
ZooSachsen, Deutschland

Zoo der Minis Aue

Im Zoo der Minis Aue könnt ihr entdecken, wie viel in einem kleinen Tier steckt.

Über diesen Ort

Im Zoo der Minis Aue könnt ihr entdecken, wie viel in einem kleinen Tier steckt. Der grüne Zoo am Stadtrand von Aue zeigt klein gezüchtete Haustierrassen und Wildtierarten, die von Natur aus klein sind. Sucht euch zum Einstieg einen Vertreter aus jeder Gruppe aus, etwa einen Miniesel und einen Fennek. So begleitet die Kinder eine einfache Frage durch den Zoo: Was macht dieses Tier eigentlich zum „Mini“?

Bei den Haustieren lässt sich das gut herausfinden. Amerikanische Miniesel und Ouessantschafe sind kleine Hausformen; Füchse und Otter gehören zu Wildtierarten, die hier im Zoo gehalten werden. Ihr beobachtet also Tiere in menschlicher Obhut, keine frei lebenden Tiere der Umgebung. Achtet neben der Größe auch auf Ohren, Füße und Körperform. Ein kleiner Esel ist sofort als Esel zu erkennen, während sich ein winziger Affe ganz anders durch sein Gehege bewegt.

Mit Spielplatz und Streichelgehege lässt sich ruhiges Beobachten gut mit Bewegung abwechseln. Schaut auch auf die Gehegeschilder: Neben Hochdeutsch findet ihr dort kleine Geschichten auf Erzgebirgisch. Lest euch eine Passage im Dialekt vor. Gerade die ungewohnten Wörter geben dem Besuch eine ganz eigene erzgebirgische Note. Fragst du dich, welcher Vogel oder welches Insekt das ist? Finde es mit der Snappit-Natur-App heraus.

Im Juni 1960 begannen die Arbeiten am Auer Tiergarten auf einem ehemaligen Schulgartengelände. Geldsammlungen vor Ort und freiwillige Arbeit halfen beim Aufbau. Die ersten Bewohner waren zwei Waldkäuze namens Adam und Eva. Mitte der 1990er-Jahre entstand die Ausrichtung auf kleinere Tiere, um das kaum erweiterbare Gelände besser zu nutzen. Seit August 2020 bringen die Dialektgeschichten auf den Schildern noch ein Stück mehr Erzgebirge in den Besuch.

Was ihr hier machen könnt

Nehmt euch bei den Fenneks, Zwergottern und Äffchen etwas Zeit, bevor ihr zu den Mini-Haustieren weitergeht. Beobachtet ganz gezielt, was ein Tier macht: Ein Otter erkundet seine Umgebung, ein Affe wechselt den Sitzplatz, eine Ziege sucht sich einen Standort. Ruht ein Tier gerade außer Sicht, könnt ihr nach dem Spielplatz noch einmal vorbeischauen. Größere Kinder können Miniesel und Ponys vergleichen und auf den Gehegeschildern nachlesen, welche Namen Arten und welche Rassen bezeichnen. Wenn ihr mehr erfahren möchtet, bucht vorher eine der einstündigen Führungen. Welche Tierkontakte dabei möglich sind, entscheidet das Team nach dem Befinden der Tiere am jeweiligen Tag.

Saisonale Infos

Letzter Einlass ist in der Sommerzeit um 17:30 Uhr, in der Winterzeit um 15:30 Uhr. Am 24. und 31. Dezember ist von 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Zieht euch bei kühlem Wetter in mehreren Schichten an, damit ihr draußen in Ruhe beobachten könnt. Der Imbiss neben der Kasse öffnet bei schönem Wetter; plant für einen nassen oder winterlichen Besuch eure Verpflegung daher anderweitig.

Barrierefreiheit

Wenn ihr mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen kommt, fragt vorher unter 03771 23773 nach dem günstigsten Zugang, den Wegbelägen, möglichen Stufen und einer passenden Toilette. Laut Eintrittspreisliste hat bei einem Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen „B“ eine Begleitperson freien Eintritt.

Nicht verpassen

1

Mini-Haustiere

Vergleicht die kleinen Esel, Ponys und Ziegen und schaut auch bei den Ouessantschafen vorbei.

2

Kleine Arten genau beobachten

Nehmt euch Zeit für Fenneks, Zwergotter und Weißbüscheläffchen.

3

Spielen und Pause machen

Spielplatz und Streichelgehege sorgen bei jüngeren Kindern für Abwechslung zwischen den Tierbeobachtungen.

4

Erzgebirgische Geschichten

Auf den Gehegeschildern stehen neben Hochdeutsch auch kleine Geschichten im örtlichen Dialekt.

Illustration eines sandfarbenen Fenneks mit großen aufrechten Ohren. Hinweise regen an, Ohren, Fell und die Größe erwachsener Tiere zu betrachten.

Der Fennek ist auch als erwachsenes Tier klein. Die Illustration lenkt den Blick auf seine großen Ohren und das sandfarbene Fell und ergänzt die Frage des Auer Guides: Was macht ein Tier zum Mini?

Original illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit visual-enrichment task.

Spaziergänge und Routen

Eine kurze Runde

Für einen Besuch von 60–90 Minuten könnt ihr Fenneks, Otter und eine Haustiergruppe auswählen und noch etwas Spielplatzzeit einplanen. Bei 2–3 Stunden kommen die Äffchen, ein paar Dialektgeschichten und ein zweiter Besuch am Lieblingsgehege dazu.

Aktivitäten

Ein Mini-Notizbuch für die Familie

Jeder sucht sich ein Tier aus und hält drei Dinge fest: seinen Namen, ein Körpermerkmal und eine Verhaltensweise. Vergleicht am Ende ein kleines Haustier mit einer von Natur aus kleinen Wildtierart. Zeichnen funktioniert dabei genauso gut wie Schreiben.

Bei Regen flexibel bleiben

Mit wetterfester Kleidung und ein paar ausgewählten Lieblingstieren lässt sich auch eine kürzere Runde gestalten. Wenn ihr danach neben dem Zoo essen möchtet, prüft vor der Abfahrt, ob die Gaststätte geöffnet ist. Den Spielplatz könnt ihr in einer Regenpause besser genießen.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut zuerst auf die Ohren und vergleicht ihre Größe mit dem Gesicht des Fenneks. Beobachtet dann, ob er Ausschau hält, ruht oder sein Gehege erkundet. Lasst einem ruhenden Tier seinen Freiraum und kommt später wieder, statt es anzulocken.

Achtet darauf, wie die Otter ihre Vorderpfoten einsetzen. Verfolgt ein Tier eine Weile mit den Augen und schaut, was seine Aufmerksamkeit weckt.

Achtet auf die weißen Ohrbüschel und beobachtet dann, wie sich ein Tier seinen Sitzplatz aussucht. Im Zoo leben auch Zwergseidenäffchen, schaut also genau auf die Namen.

Vergleicht Ohren und Mähne mit denen der Ponys. Amerikanische Miniesel sind eine kleine Hausform des Hausesels. Achtet darauf, wie sich die Stellung der Ohren verändert, wenn ein Tier lauscht.

Vergleicht die Proportionen eines Miniponys mit denen eines großen Pferdes, das ihr schon einmal gesehen habt. Die Ponys sind kleine Hauspferde. Schaut euch Mähne und Maul an und vergleicht beides anschließend mit den Eseln.

Nehmt euch einen Moment Zeit, um zu beobachten, wie die kleinen Hausziegen ihren Platz nutzen. Sucht euch eine aus und verfolgt sie mit den Augen: Bleibt sie nahe bei einer anderen Ziege, untersucht sie etwas oder legt sie sich hin?

Sucht euch ein Meerschweinchen aus und verfolgt es mit den Augen, ohne zu klopfen oder zu rufen. Achtet auf unterschiedliche Fellfarben und darauf, wie sich die Tiere nebeneinander niederlassen. Anfassen gehört in eine vom Team betreute Begegnung.

Wenn ein Frettchen wach ist, schaut, wie es seinen langen Körper bei der Bewegung biegt. Bei einer ruhigen Pause bemerkt ihr mehr als mit einem flüchtigen Blick. Auf einer gebuchten Führung ist je nach Tier auch eine betreute Begegnung möglich.

Alle Tiere dieser Auswahl gehören zum Tierbestand des Zoos und leben in menschlicher Obhut. Haustierrassen und Hausformen werden gesondert von Wildtierarten bezeichnet. Einzelne Tiere können ruhen oder gerade nicht zu sehen sein.

Geschichten und Entdeckungen

Kleine Schafe, eigene Rasse

Sucht die Ouessantschafe und schaut nach diesem Rassenamen auf dem Schild. Vergleicht ihn mit dem allgemeinen Wort „Schaf“: Eine Haustierrasse und eine Tierart bezeichnen verschiedene Dinge.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

Karte wird geladen…

Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Euer Ziel ist Damaschkestraße 1, 08280 Aue-Bad Schlema. Direkt davor gibt es einige Stellplätze. Ein weiterer Zooparkplatz liegt etwa 200 m entfernt an der Schwarzenberger Straße, oberhalb der Bushaltestelle Friedhof / Tiergarten. Prüft vorab die aktuellen Busverbindungen.

Genug Zeit im Zoo

Kommt deutlich vor dem letzten Einlass um 17:30 Uhr in der Sommerzeit beziehungsweise 15:30 Uhr in der Winterzeit. Für einen entspannten Familienbesuch passen etwa 2–3 Stunden; für eine kürzere Runde können 60–90 Minuten reichen.

Bargeld und Eintritt

An der Souvenirkasse könnt ihr nur bar bezahlen. Informiert euch in der offiziellen Preisliste über den Eintritt und mögliche Festzuschläge.

Zugang nach Bedarf

Fragt vor einem Besuch mit Rollstuhl oder Kinderwagen nach Wegbelägen, Stufen und Toilettenzugang, wenn diese für euch wichtig sind.

Führung früh buchen

Schreibt mit gewünschter Führung, Gruppengröße und Wunschtermin an [email protected]. Termine hängen von der Personalbesetzung ab; Begegnungen mit bestimmten Tieren lassen sich nicht zusagen.

Essenspause

Die Einkehr am Tiergarten liegt direkt neben dem Zoo. Prüft ihre Öffnungszeiten, wenn ihr dort mittagessen möchtet; der Imbiss neben der Zookasse ist wetterabhängig.

Rücksicht auf die Tiere

Beobachtet aus den Besucherbereichen, haltet die Finger vom Gehegegitter fern und lasst euch vom Team anleiten, wenn Streicheln oder Füttern erlaubt ist.

Hunde

Hunde dürfen an der Leine mit in den Zoo. Haltet ausreichend Abstand zu den Zootieren und zu anderen Familien.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Im Mittelpunkt stehen kleine Arten und Miniatur-Haustierrassen. Ein ausgewachsener Miniesel bleibt klein; sein Alter ist also nicht der Grund, weshalb er zur Sammlung gehört.
Es gibt ein Streichelgehege, und bei gebuchten Führungen sind betreute Tierbegegnungen möglich. Haltet euch an die Hinweise des Teams. Die Tierpfleger entscheiden am jeweiligen Tag, was für welches Tier passt.
Nein. Das Konzept umfasst kleinere Vertreter verschiedener Tiergruppen, deshalb begegnen euch unterschiedliche Größen. Gerade das Vergleichen macht Spaß.
Der Zoo bietet Führungen für Kindergruppen an und kann mit euch ein Thema abstimmen. Gruppen, deren Kinder schon lesen können, können außerdem nach der Zoorallye fragen, einem zusätzlichen Angebot zum selbstständigen Entdecken.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

Alle ansehen ›

Nimm die Entdeckung mit

Unterwegs in Zoo der Minis Aue?

Bestimme Tiere und Pflanzen unterwegs und halte deine Entdeckungen in einer Sammlung fest.

  1. 1Entdecken
  2. 2Fotografieren
  3. 3Fund festhalten