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ZooSachsen, Deutschland

Zoo Dresden

Im Zoo Dresden könnt ihr Orang-Utans, Koalas und Vögel so nah beobachten, dass ihr kein Fernglas braucht.

Über diesen Ort

Im Zoo Dresden könnt ihr Orang-Utans, Koalas und Vögel so nah beobachten, dass ihr kein Fernglas braucht. Das etwa 13 Hektar große Gelände liegt direkt am Großen Garten. Alte Bäume, Tierhäuser und Spielplätze sorgen unterwegs für Abwechslung. Startet am Haupteingang an der Tiergartenstraße, schaut nach den Treffpunkten mit den Tierpflegern und entscheidet dann, ob zuerst die Elefanten in der Nähe oder ein früher Besuch bei den Koalas dran sind.

Nehmt euch für das Orang-Utan-Haus reichlich Zeit. Das 2024 eröffnete Gebäude bietet hohe Kletteranlagen für Sumatra-Orang-Utans sowie Gehege für Glattotter, Binturongs, Reptilien und Aldabra-Riesenschildkröten. In das Winterquartier der Schildkröten könnt ihr hineinschauen; damit lohnt sich der Besuch auch in der kalten Jahreszeit. In der begleitenden Regenwaldausstellung gibt es für Kinder einiges zu entdecken, wenn ein Orang-Utan gerade ruht oder nicht zu sehen ist.

Im Prof. Brandes-Haus lohnt sich der Blick in alle Richtungen. Koalas sitzen vielleicht in einer Astgabel, während Zweifinger-Faultiere frei über den Köpfen der Besucher klettern können. Auch Guerezas, weitere baumbewohnende Säugetiere und ein Sunda-Gavial leben hier. Draußen gibt es wieder ganz andere Beobachtungsmöglichkeiten: Verfolgt einen Humboldt-Pinguin unter Wasser, bleibt bei den Flamingos stehen und schaut über die Giraffen- und Zebraanlage, die im Juni 2026 nach ihrer Erweiterung wiedereröffnet wurde.

Plant zwischen den Tieren auch Spielpausen ein. Der Wasserspielplatz bei den Löwen, der Kletterpfad am Prof. Brandes-Haus und der Giraffenaussichtsturm gehören für viele Kinder zum Zoobesuch dazu. Ihr könnt euch als Familie auf ein paar Lieblingstiere konzentrieren, ohne jedes Gehege zu besuchen. Bei einem längeren Aufenthalt bleibt Zeit, später noch einmal nach einem Tier zu schauen, das sich zunächst nicht gezeigt hat. Mach deinen Besuch zur Safari! Nutze die Snappit-App, um Wildtier-Sichtungen hier zu scannen und zu loggen.

Der Zoo Dresden wurde 1861 gegründet. Aus seiner Anfangszeit ist das Ziegenhaus von 1862 erhalten, das heute den Tahren als Stall dient. Der Raubtierfelsen stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Der historische Pfad und die Ausstellung im Inneren des Raubtierfelsens befassen sich mit der Vergangenheit des Zoos, auch mit den rassistischen Völkerschauen, die hier einst stattfanden. Zu den jüngeren Veränderungen gehören das 2018 wiedereröffnete Afrikahaus und das neue Orang-Utan-Haus von 2024.

Was ihr hier machen könnt

Verbindet das Orang-Utan-Haus mit dem Prof. Brandes-Haus und beobachtet, wie unterschiedlich sich Tiere in Bäumen bewegen. Im Afrikahaus verdienen nach den Elefanten auch die kleinen Nacktmulle eure Aufmerksamkeit. Draußen könnt ihr durch die Flamingovoliere spazieren und an den Pinguinscheiben Halt machen: Dort können schon kleine Kinder die Vögel beim Tauchen verfolgen. Am Giraffenturm lassen sich Klettern und ein Blick von oben auf die Außenanlage verbinden. Sucht euch einen Tierpfleger-Treffpunkt aus dem Tagesprogramm aus. Bei den als „Treffpunkt“ bezeichneten Terminen gibt es Erklärungen und Gelegenheit für Fragen; die gewöhnlichen Fütterungen werden nicht kommentiert.

Saisonale Infos

Der Zoo ist das ganze Jahr über geöffnet, im Winter allerdings kürzer. Von März bis Mai ist der Durchgang durch die Tundravoliere zum Schutz der brütenden Vögel geschlossen; von außen könnt ihr sie weiterhin beobachten. An warmen Tagen bietet sich der Wasserspielplatz an. Im Winter sind die Tierhäuser und das ganzjährig geöffnete Pinguin Café gute Anlaufstellen für längere Pausen.

Barrierefreiheit

Die breiten, befestigten Hauptwege sind mit Rollstuhl und Kinderwagen nutzbar. Die Tierhäuser sind stufenlos erreichbar; einer der drei Eingänge zum Prof. Brandes-Haus ist allerdings nicht dafür geeignet. Auch einige Aussichtsplattformen sind nicht mit dem Rollstuhl zugänglich. Barrierefreie Toiletten gibt es am Eingang, im Pinguin Café und im Afrikahaus. Kostenlose Leihrollstühle könnt ihr beim Zoo reservieren. Für Assistenzhunde sind ein Nachweis und eine Kennzeichnung erforderlich; Tierhäuser und begehbare Anlagen dürfen sie nicht betreten.

Nicht verpassen

1

Orang-Utan-Haus

Beobachtet die Menschenaffen in ihren hohen Kletteranlagen, erkundet die Regenwaldausstellung und schaut bei Ottern, Binturongs und Riesenschildkröten vorbei.

2

Prof. Brandes-Haus

Nehmt euch Zeit für die Koalas, schaut nach den frei kletternden Faultieren über euch und entdeckt die Guerezas aus dem Zoologo.

3

Vögel auf Kinderhöhe

Beobachtet Humboldt-Pinguine unter Wasser und geht über die Brücken in der Flamingovoliere. Der Durchgang durch die Tundravoliere ist von März bis Mai geschlossen.

4

Giraffen und Spielpausen

Besucht die im Juni 2026 wiedereröffnete Giraffen- und Zebraanlage und lasst Zeit für den Giraffenturm oder den Wasserspielplatz.

Spaziergänge und Routen

Zwei Tierhäuser und eine Spielpause

Wählt das Orang-Utan-Haus und das Prof. Brandes-Haus als eure wichtigsten Stationen. Nehmt je nach Interesse und Tagesprogramm noch Pinguine oder Elefanten dazu und lasst den Besuch auf einem Spielplatz ausklingen. Haltet etwas Zeit frei, um bei einem Lieblingstier noch einmal vorbeizuschauen.

Ein längerer Familienbesuch

Beginnt mit dem nahe gelegenen Afrikahaus oder geht zur morgendlichen Fütterung der Koalas. Plant das Orang-Utan-Haus, die Pinguine, die Flamingovoliere und die vergrößerte Giraffenanlage ein, mit Essens- und Spielpausen dazwischen. Mit dem Zooplan könnt ihr einen Tierpfleger-Treffpunkt einbauen, ohne von Termin zu Termin zu hetzen.

Aktivitäten

Hände, Füße und Äste

Sucht euch bei den Orang-Utans ein Tier aus und beobachtet, wie es sich festhält oder seine Position verändert. Schaut im Prof. Brandes-Haus nach einer anderen Art, sich zwischen Ästen zu bewegen. Anschließend kann jeder eine Beobachtung erzählen.

Probiert den Einbeinstand aus

Wenn ihr die Flamingos beobachtet habt, könnt ihr beim Gleichgewichtstest vor der Voliere ausprobieren, wie lange ihr auf einem Bein stehen könnt. Haltet den Eingang frei, während alle nacheinander an der Reihe sind.

Die Tierhäuser in den Mittelpunkt stellen

Nehmt euch drinnen mehr Zeit für die Menschenaffen, die kleineren Tiere im Prof. Brandes-Haus und die Elefanten. Die Regenwaldausstellung und der Zoo unter der Erde bieten weitere Entdeckungen. Im Pinguin Café könnt ihr euch auf den Sitzplätzen im Innenraum zwischen den Wegen draußen richtig aufwärmen.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut sowohl in die oberen Kletterbereiche als auch auf die tiefer gelegenen Ruheplätze. Beobachtet, wie ein Tier Hände und Füße einsetzt. Wenn die Orang-Utans zur Ruhe kommen, könnt ihr die Regenwaldausstellung erkunden. Hier leben Sumatra-Orang-Utans.

Sucht die Astgabeln sorgfältig ab, bevor ihr das Gehege für leer haltet. Koalas ruhen einen großen Teil des Tages; die morgendliche Fütterung ist ein guter Anlass, noch einmal vorbeizuschauen. Auch bei einem still sitzenden Tier lohnt sich das Beobachten.

Plant am Binturong-Gehege einen kleinen Halt ein, statt auf dem Weg zu den Menschenaffen nur daran vorbeizugehen. Vergleicht die Form von Kopf und Schwanz mit den anderen Säugetieren, die ihr im Haus gesehen habt.

Schaut euch Füße und Panzer an und beobachtet, wie das Tier sein Gewicht trägt. Dank des einsehbaren Winterquartiers lohnt sich dieser Halt auch bei kaltem Wetter, wenn auf den Außenanlagen wenig los ist.

Schaut sowohl an der Innenanlage als auch draußen vorbei. Achtet darauf, was der Rüssel macht und wie ein Elefant mit Sand oder einem Beschäftigungsangebot umgeht. Der erhöhte Aussichtspunkt im Haus ist eine zusätzliche Möglichkeit; klärt vor dem Hinaufgehen, ob der Zugang für euch passt.

Sucht den schwarz-weißen Affen, der auch auf dem Zoologo zu sehen ist. Achtet auf das lange weiße Fell und den Schwanz. Vergleicht dann seine Bewegungen mit denen der anderen baumbewohnenden Säugetiere im Haus.

Nehmt euch Zeit, die lange, schmale Schnauze und den Körperumriss im Gehege zu finden. Wenn ihr ruhig stehen bleibt, lassen sich oft auch kleinere Einzelheiten besser erkennen.

Vergleicht den Blick vom Boden mit dem vom Giraffenturm, wenn der Aufstieg für eure Familie passt. Beobachtet auf der vergrößerten Außenanlage die unterschiedlichen Körperhaltungen der Giraffen und die Zebras, die dort mit ihnen leben. Dresden hält Kordofan-Giraffen.

Findet die Anlage auf dem Zooplan und lasst alle erst einmal selbst suchen, bevor jemand auf das Tier zeigt. Achtet auf das helle, gemusterte Fell und den langen Schwanz. Ruht es außer Sichtweite, könnt ihr später noch einmal vorbeischauen.

Vergleicht von den Brücken aus die Schnäbel der Flamingos mit denen der Löffler und Sichler, die ebenfalls in der Voliere leben. Lasst beim Beobachten den Durchgang frei. Beim Einbeinstand vor der Voliere können die Kinder anschließend selbst ihr Gleichgewicht testen.

Diese Tiere werden im Zoo gehalten. Einzelne Tiere können drinnen sein, ruhen oder Bereiche nutzen, die für Besucher nicht einsehbar sind.

Ein grauer Koala sitzt in einer Astgabel. Daneben stehen Hinweise zum Absuchen der Äste, zu den runden Ohren und zur ruhigen Beobachtung.

Ein ruhender Koala kann in einer Astgabel leicht übersehen werden. Diese beispielhafte Illustration ergänzt den Beobachtungstipp für das Prof. Brandes-Haus; sie zeigt kein bestimmtes Dresdner Tier.

Original illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit visual-enrichment task.

Geschichten und Entdeckungen

Sucht das Tier aus dem Logo

Seit 1986 ist der Guereza im Logo des Zoos Dresden zu sehen. Schaut euch die echten Affen im Prof. Brandes-Haus an und vergleicht, welche Merkmale ihr im Logo wiederfindet.

Platz zum Klettern und Zurückziehen

Das neue Haus bietet den Orang-Utans miteinander verbundene Innen- und Außenanlagen, Kletterstrukturen und Rückzugsmöglichkeiten. Wenn sich ein Tier zurückzieht, nutzt es damit einen Bereich, der bei der Planung bewusst für diesen Zweck vorgesehen wurde.

Anreise und praktische Tipps

Wickelmöglichkeiten findet ihr am Ein- und Ausgang, am Känguru-Stop und im Pinguin Café. Für eine ruhigere Still- oder Fütterpause mit einem Baby gibt es Sitzplätze im Obergeschoss des Eingangsfoyers, erreichbar über Aufzug oder Treppe. Im Foyer stehen auch Schließfächer für kleines Gepäck; fragt am Infotresen danach. Leihbollerwagen werden nach Verfügbarkeit ausgegeben.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

10

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Nur über den Haupteingang

Geht zum Eingang an der Tiergartenstraße 1. Der Nebeneingang am Großen Garten und der Parkeisenbahn ist geschlossen; das Ausgangsdrehkreuz eignet sich nicht für Kinderwagen.

Anreise

Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Haltestelle Zoo. Zu Fuß sind es vom Hauptbahnhof etwa 20 Minuten, vom Bahnhof Strehlen etwa 10 Minuten. Prüft die Verbindung für euren Besuchstag.

Tickets und Öffnungszeiten

Prüft die Öffnungszeiten für euren Termin; die Kasse schließt normalerweise 45 Minuten vor dem Zoo. Der freiwillige Artenschutzeuro wird automatisch aufgeschlagen. Wenn ihr ihn nicht zahlen möchtet, sagt vor dem Bezahlen Bescheid oder wählt ihn beim Onlinekauf ab.

Bezahlen auf dem Parkplatz

Auf dem kostenpflichtigen Parkplatz gegenüber dem Haupteingang könnt ihr nur mit Karte oder mobil bezahlen. Wohnmobile und Reisebusse können dort nicht parken.

Bollerwagen oder Kinderwagen

Leihbollerwagen sind nur begrenzt verfügbar und können nicht reserviert werden. Bringt Bargeld für das Pfand mit. Roller und Laufräder dürfen nicht mit hinein; Fahrradständer stehen vor dem Zoo.

Spielpause einplanen

Packt Wechselkleidung für den Wasserspielplatz ein. Der Kletterpfad am Prof. Brandes-Haus eignet sich besonders für ältere Kinder. Jüngere können an der Africa Lodge in verschiedene Rollen schlüpfen.

Essen und Wickeln

Das Pinguin Café ist ganzjährig geöffnet, Africa Lodge und Känguru-Stop nur saisonal. Wickeltische gibt es am Ein- und Ausgang, am Känguru-Stop und im Pinguin Café.

Tiere und Haustiere

Füttert die Zootiere nicht. Eine Ausnahme sind die Kamerunschafe im Streichelgehege, für die ihr Futter aus dem Automaten verwenden dürft. Haushunde sind nicht erlaubt; für Assistenzhunde gelten gesonderte Zugangsregeln.

Häufig gestellte Fragen

Ja, plant dabei aber mit dem Haupteingang. Von der Parkeisenbahn aus könnt ihr nicht in den Zoo hinein. Über ein Drehkreuz könnt ihr in den Großen Garten hinausgehen, doch es eignet sich nicht für Kinderwagen. Mit Kinderwagen solltet ihr deshalb zum Haupteingang zurückkehren.
Das Orang-Utan-Haus, das Prof. Brandes-Haus und das Afrikahaus bieten reichlich Gelegenheit, drinnen Tiere zu beobachten. Im Zoo unter der Erde lernt ihr Tiere kennen, die sonst im Verborgenen leben. Für die Wege zwischen den Gebäuden braucht ihr Regenkleidung.
Für die regelmäßigen Treffpunkte und Fütterungen ist keine Anmeldung nötig. Schaut nach Tag und Uhrzeit und geht zum Treffpunktschild an der jeweiligen Anlage. Für besondere Führungen und andere buchbare Angebote gelten eigene Regelungen.
Schaut nach den Nacktmullen im Afrikahaus, den Faultieren über dem Besucherbereich im Prof. Brandes-Haus oder den unterschiedlichen Schnäbeln der Vögel in der Flamingovoliere. In den Zoo unter der Erde können Kinder während der Hauptsaison über eine Tunnelrutsche gelangen.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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