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ZooBrandenburg, Deutschland

Zoo Eberswalde

Im Zoo Eberswalde könnt ihr Tiere aus ungewöhnlichen Blickwinkeln beobachten: durch Glas mitten in der Löwenanlage, von oben über dem Wolfsgehege und unter Wasser am Pinguinbecken.

Über diesen Ort

Im Zoo Eberswalde könnt ihr Tiere aus ungewöhnlichen Blickwinkeln beobachten: durch Glas mitten in der Löwenanlage, von oben über dem Wolfsgehege und unter Wasser am Pinguinbecken. Das 15 Hektar große Gelände liegt im Mischwald. So fühlt sich der Besuch wie ein Waldspaziergang an, bei dem sich Tierbeobachtungen und Spielplatzpausen abwechseln. Schaut zuerst auf den Zooplan und sucht euch ein paar Höhepunkte aus. Wer jedes Gehege abhaken möchte, hat schnell zu wenig Zeit für die schönsten Beobachtungen.

Besonders eindrücklich ist die Löwenanlage. Durch einen Tunnel gelangt ihr in einen verglasten Beobachtungsraum mitten im Gehege. Wenn ein Löwe vorbeikommt, könnt ihr ihn aus nächster Nähe und sicher hinter Glas betrachten. In anderen Teilen des Zoos sind Weißbüscheläffchen und Kattas frei unterwegs. Schaut deshalb auch in die Bäume und überlasst es den Tieren, wie nah sie kommen. Es sind weiterhin Zootiere, die ihr keinesfalls mit Futter anlocken solltet.

Tierbeobachtung lässt sich hier gut mit größeren Fragen verbinden. Rund um die Amurtigeranlage bringen eine eiszeitliche Gletscherlandschaft, ein Klimapfad und ein Spielplatz Kindern Umweltthemen näher. Zwischen den Tiergehegen bleibt so Zeit zum Entdecken. Der Zoo beteiligt sich an europäischen Erhaltungszuchtprogrammen. Die Infotafeln bieten Gesprächsstoff dazu, warum sowohl die Erhaltung einer Tierart im Zoo als auch der Schutz ihrer Lebensräume in der Natur wichtig sind. Erkunde das Gelände wie ein Profi – lade die Snappit-App herunter, um Tiere und Pflanzen sofort zu bestimmen.

Das Ausflugsziel im Wald gab es schon vor dem Zoo. 1795 ließ David Schickler hier die Wasserfallanlagen mit Brücken und einer Grotte anlegen. Ende der 1920er-Jahre entstand unter Bruno Schulz neben der Gaststätte ein kleiner Wildpark. Nach der Zerstörung 1945 übernahm sein Sohn Günter 1957 die Planung für den Wiederaufbau des Tierparks. Spätere Veränderungen prägten das heutige Besuchserlebnis: Seit 1992 bewegen sich Weißbüscheläffchen frei im Zoo, und naturnah gestaltete Gehege entstanden zunehmend aus Stein und Holz. Diese Geschichte erklärt, warum Wege, Bäume und wechselnde Blickwinkel hier so sehr zum Besuch gehören.

Was ihr hier machen könnt

Plant eine Pinguinfütterung als festen Punkt ein und lasst den restlichen Besuch flexibel. Die Humboldtpinguine könnt ihr von oben am Becken und durch eine Unterwasserscheibe beobachten. Fragt die Kinder, wie sich derselbe Vogel an Land und im Wasser bewegt. Die Tierpfleger füttern die Pinguine täglich; erkundigt euch bei der Ankunft nach den aktuellen Zeiten. Zwergotterfütterungen gibt es von Mai bis September.

Nehmt euch Zeit für den 200 m langen Baumwipfelpfad. Er beginnt am Aussichtsturm bei der Zoogaststätte Brauner Bär und führt über die Wolfs- und Damwildgehege. Bleibt an mehreren Aussichtspunkten stehen, denn die Tiere müssen sich gerade nicht direkt unter euch aufhalten. Von oben erlebt ihr den Waldzoo aus einer anderen Perspektive. In den begehbaren Damwild- und Kängurugehegen seid ihr anschließend wieder auf Augenhöhe mit den Tieren. Beachtet die Schilder und lasst ruhenden Tieren ihren Platz.

Wechselt ruhige Tierbeobachtungen mit ausgiebigen Spielpausen ab. Auf den Abenteuerspielplätzen gibt es Baumhäuser, Krabbelröhren und eine Hängebrücke. Die große Rutsche am Hang ist für Kinder ab sieben Jahren gedacht. Jüngere Kinder können bei den Eseln, Ziegen und Ponys im Streichelzoo verweilen. Haltet euch dort an die Hinweise und lasst eure Snacks in der Nähe der Tiere eingepackt.

Saisonale Infos

Vom Frühling bis in den frühen Herbst habt ihr mehr Tageslicht für einen Ausflug im Freien. Die saisonalen Otterfütterungen sind dann ein weiterer möglicher Programmpunkt. Bollerwagen könnt ihr von April bis Oktober ausleihen. Im Winter helfen warme Kleidung und ein Plan, der die kürzeren Tage berücksichtigt. Bei Regen sind wetterfeste Kleidung und ein kürzerer Rundgang sinnvoll. Fragt beim Zoo nach, ob das Urwaldhaus während der Sanierung zugänglich ist, bevor ihr es als wettergeschützten Zwischenstopp einplant.

Barrierefreiheit

Die Außenwege sind mit Pflaster- und Betonsteinen befestigt; auf dem Gelände gibt es Rampen und Steigungen. Zu den Tiergehegen führen stufenlose Wege, und der Zoo bezeichnet auch den 200 m langen Baumwipfelpfad als barrierefrei. In manchen anderen Bereichen gibt es Treppen. Fragt deshalb am Eingang nach einem passenden Weg für euren Rollstuhl oder Kinderwagen, statt jede Abkürzung zu nehmen. Barrierefreie Toiletten, ausgewiesene Parkplätze und kostenlose Leihrollstühle sind vorhanden. Ruft unter +49 3334 22733 vorher an, wenn ihr einen Rollstuhl ausleihen möchtet oder besondere Anforderungen habt. Besprecht dabei auch die Steigungen und nicht nur die stufenlose Erreichbarkeit.

Nicht verpassen

1

Der Löwentunnel und der verglaste Beobachtungsraum mitten in der Anlage.

2

Ein 200 m langer Baumwipfelpfad über Wölfen und Damwild.

3

Humboldtpinguine an der Unterwasserscheibe und bei den Fütterungen durch Tierpfleger.

4

Amurtiger neben dem eiszeitlich gestalteten Klimapfad und Spielplatz.

Spaziergänge und Routen

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beobachtet die Löwen aus dem verglasten Raum oder von den öffentlichen Aussichtspunkten am Gehege. Wer einen Moment ruhig bleibt, kann sehen, wie ein Löwe ruht oder sich bewegt. Klopft niemals an die Scheibe.

Schaut von den öffentlichen Aussichtspunkten in die Tigeranlage und erkundet anschließend den benachbarten Klimapfad. Auch ein ruhender Tiger lohnt einen Blick. Versucht nicht, eine Reaktion hervorzurufen.

Sucht beim Spaziergang auf den Besucherwegen auch die nahen Äste mit den Augen ab. Haltet Futter außer Sicht und lasst die kleinen Affen vorbeiziehen, ohne euch zu nähern, sie anzufassen oder anzulocken.

Haltet im Waldgelände und an den im Plan markierten Lemurenanlagen nach dem geringelten Schwanz Ausschau. Bleibt auf dem Weg und gebt den Tieren auch dann Platz, wenn sie nahe kommen.

Nutzt den Baumwipfelpfad für einen Blick ins Gehege und probiert anschließend einen anderen öffentlichen Aussichtspunkt. Schaut genau hin, bevor ihr weitergeht: Zwischen den Bäumen lässt sich ein Tier leicht übersehen.

Vergleicht den Blick von oben mit dem begehbaren Gehege, sofern es geöffnet ist. Haltet ruhig Abstand und beobachtet vom Besucherweg aus, statt einem Tier zu folgen, das sich entfernt.

Der Zooplan führt die Servale im selben nummerierten Bereich wie Löwen und Chinaleoparden. Lest das Gehegeschild genau und nehmt euch auch für diese kleinere Katze Zeit.

Sucht auf dem Zooplan im Bereich 18 nach der Beschriftung Wisent. Hier könnt ihr eine ruhigere Pause einlegen und beobachten, wie ein großes pflanzenfressendes Tier sein Gehege nutzt.

Links sitzt ein gezeichneter Weißbüschelaffe mit weißen Ohrbüscheln und geringeltem Schwanz auf einem Ast. Rechts sitzt ein Katta mit grauem Fell, dunklen Augenflecken und langem schwarz-weißem Schwanz. Deutsche Merkmalsbeschriftungen stehen darunter.

Weiße Ohrbüschel helfen euch, den Weißbüschelaffen zu erkennen; beim Katta fallen der schwarz-weiße Schwanz und die dunklen Augenflecken auf. Beide Arten nennt der Zoo als freilaufend. KI-Illustration ohne Orts- oder Sichtungsgarantie; Größen nicht maßstabsgetreu.

Snappit · KI-Illustration / AI illustration; factual sources listed in this manifest. · openai.com

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Die Adresse lautet Am Wasserfall 1, 16225 Eberswalde. Am Zoo könnt ihr kostenlos parken. Folgt bei der Anfahrt den örtlichen Zooschildern.

Mit der Bahn fahrt ihr bis Eberswalde Hauptbahnhof. Vom nahen Busbahnhof bringt euch die Linie 865 zur Haltestelle Zoo. Prüft vorab die aktuellen Verbindungen für Hin- und Rückfahrt.

Eintrittskarten kauft ihr an der Zookasse; eine Online-Reservierung gibt es nicht. Wenn ihr mit zwei Erwachsenen und Kindern kommt, lohnt sich ein Blick auf das Familienticket. Kinder von 0 bis 3 Jahren haben freien Eintritt.

Fragt zwischen April und Oktober bei der Ankunft an der Kasse nach einem Bollerwagen. Eine Reservierung ist nicht möglich. Zur Leihgebühr kommt eine Kaution; bringt dafür Bargeld oder ein geeignetes Pfand mit.

Lasst Laufräder, Roller, Dreiräder und ähnliche Kinderfahrzeuge zu Hause. Kinder unter zwölf Jahren dürfen den Zoo nur in Begleitung eines Erwachsenen besuchen.

Füttert die Tiere nicht mit mitgebrachtem Essen. Nutzt Futterautomaten nur dort, wo es erlaubt ist, bleibt auf den Besucherwegen und respektiert alle Absperrungen. Private Fotos sind ohne Blitz erlaubt.

Hunde dürfen kostenlos an der kurzen Leine mitkommen. Beachtet die Hundeverbotsschilder im Zoo und wechselt euch ab, wenn ein Bereich für Hunde gesperrt ist.

Für eine Essenspause gibt es die Zoogaststätte und die Zoobaude am Urwaldhaus. Die Gastronomie bietet Wickelmöglichkeiten und wärmt Fläschchen auf. Größere Gruppen sollten ihre Verpflegung vorher absprechen.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Ihr könnt das Becken von oben und durch eine Unterwasserscheibe einsehen. Auch zwischen den Fütterungen lohnt sich ein Besuch. Eine Fütterung gibt eurem Tag einen festen Programmpunkt, ist aber nicht der einzige Grund, hier stehen zu bleiben.
Ihr seid überwiegend draußen unterwegs. Wählt einen kürzeren Rundgang und legt bei Bedarf eine Essenspause ein. Klärt direkt mit dem Zoo, ob das Urwaldhaus zugänglich ist, bevor ihr euren Schlechtwetterplan darauf aufbaut.
Das Familientagesticket gilt für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder. Kinder von 0 bis 3 Jahren haben freien Eintritt. Auch Geburtstagskinder jeden Alters kommen an ihrem Geburtstag kostenlos hinein, wenn sie einen Nachweis wie Ausweis oder Geburtsurkunde vorlegen. Schaut vor der Anreise in die aktuelle Preisliste.

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