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ZooBaden-Württemberg, Deutschland

Zoo Heidelberg

Im Zoo Heidelberg könnt ihr beobachten, wie junge Elefantenbullen miteinander umgehen lernen, und den Besuch mit einem Abstecher zum Bauernhof und Experimenten zum Mitmachen verbinden.

Über diesen Ort

Im Zoo Heidelberg könnt ihr beobachten, wie junge Elefantenbullen miteinander umgehen lernen, und den Besuch mit einem Abstecher zum Bauernhof und Experimenten zum Mitmachen verbinden. Der Zoo liegt im Neuenheimer Feld am Neckar. Besucherwege verbinden Teiche, Volieren und Tierhäuser miteinander. Nehmt euch vor den Drehkreuzen am Eingang einen Zooplan und sucht euch eine kommentierte Fütterung oder ein Tiertraining aus. Richtet euren Tagesplan danach. So bleibt Zeit zum Beobachten, ohne von einem Gehege zum nächsten zu eilen.

Bei der Elefantengruppe lohnt es sich besonders, länger stehen zu bleiben. Junge männliche Asiatische Elefanten leben in Heidelberg zusammen, bevor sie später in Zuchtgruppen anderer Zoos wechseln. Beim Spielen und Rangeln lernen sie wichtige Verhaltensweisen im Umgang miteinander. Achtet auf die Rüssel und die Bewegungen der Tiere. Im Elefantenhaus könnt ihr anschließend an den Mitmachstationen mehr über Verständigung und Blutkreislauf erfahren. Auf der benachbarten Afrikaanlage lässt sich beobachten, wie Zebras, Blessböcke und Perlhühner denselben Lebensraum auf unterschiedliche Weise nutzen.

Auch für kleinere Entdeckungen solltet ihr euch Zeit nehmen. Im Küstenpanorama lassen sich die Schnabelformen und die Bewegungen bei der Nahrungssuche gut vergleichen. Vielleicht ruht ein Roter Panda hoch oben im Baum; ihn zwischen den Ästen zu entdecken, gehört zum Erlebnis. Gegen Ende eures Rundgangs bietet das Podest an der Australien-Wiese einen Blick auf die Roten Riesenkängurus. Wer danach noch Energie hat, kann die Gänge und kleinen Spielkammern des Spielschiffs Arche Noah erkunden. Ihr beobachtet hier Zootiere in betreuten Anlagen. Gönnt ihnen ihre Ruhe und kommt später noch einmal vorbei, wenn sich ein Lieblingstier zurückgezogen hat. Möchtest du wissen, was für ein Tier das ist? Bestimme jedes gefundene Tier mit der Snappit-App.

Der Zoo eröffnete im November 1934 unter seinem ersten Direktor Otto Fehringer. Zu den wichtigen Gründungsförderern gehörte der Nobelpreisträger Carl Bosch. Bombenangriffe verwüsteten das Gelände im März 1945; Emmy Strang übernahm eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau. Einige spätere Entwicklungen lassen sich beim Rundgang direkt nachvollziehen: 1991 eröffnete das begehbare Küstenpanorama, 2010 begann das Programm für junge Elefantenbullen, und 2021 folgten der neue Bauernhof und die Zoo-Akademie. Die Australien-Wiese wurde im Mai 2025 eröffnet.

Was ihr hier machen könnt

Wenn ihr euch beim ersten Besuch einen guten Überblick verschaffen möchtet, startet bei den Bären und dem Küstenpanorama nahe dem Eingang. Danach geht es zu den Elefanten und zur Afrikaanlage. Folgt dem Zooplan weiter zum Flamingosee, zu den Außenanlagen der Großkatzen und zu den Mähnenrobben. Anschließend könnt ihr den Bauernhof und die Explo-Halle, das Affenrevier, die Kängurus und den Roten Panda besuchen. Zum Abschluss wartet der große Spielplatz am Ausgang. Passt diese Reihenfolge an die Tierpräsentationen des Tages und an die Interessen eurer Kinder an.

Für einen kürzeren Besuch bieten sich Bauernhof, Lemuren und Affenhaus an, anschließend der Rote Panda und der Spielplatz. Vergleicht am Bauernhof Schafe, Ziegen und Rinder und schaut euch die Ausstellung über Nutztiere und Ernährung an. Streichelt Tiere nur im dafür vorgesehenen Bereich und lasst sie gehen, wenn sie sich zurückziehen. Die Schweine dürft ihr weder anfassen noch füttern.

Plant für die Explo-Halle etwas Zeit ein, statt erst kurz vor Schluss hineinzuschauen. Die interaktiven Exponate beschäftigen sich mit Wahrnehmung, Physik und Biologie; der Besuch ist im Zooeintritt enthalten. Bei Regen ist die Halle eine gute Pause im Trockenen, ebenso wie das Elefantenhaus und geöffnete Affenhäuser. Die Ausstellung öffnet um 11:00 Uhr. Das Raubtierhaus bleibt vorübergehend geschlossen, damit sich eine neue Löwin in Ruhe eingewöhnen kann. Plant es deshalb nicht als wettergeschützten Stopp ein. Löwe Nouri und die Tiger haben weiterhin Zugang zu ihren Außenanlagen.

Saisonale Infos

Der Zoo öffnet täglich um 09: 00 Uhr. Von April bis September schließt er um 19:00 Uhr, im März und Oktober um 18:00 Uhr und von November bis Februar um 17:00 Uhr. Am 24. und 31. Dezember ist bereits um 13:00 Uhr Schluss. Schaut vor der Anreise noch einmal auf die offizielle Seite mit den Öffnungszeiten. Im Winter lohnt es sich, die Stationen im Freien früh einzuplanen; außerdem ist die Auswahl an geöffneten Gastronomieangeboten kleiner.

Ob das Raubtierhaus wieder geöffnet ist, erfahrt ihr auf der Zoo-Startseite. Die Riesenschildkröten sind während des Neubaus ihres Heidelberger Hauses in Prag untergebracht, auch wenn ihre Anlage im Zooplan eingezeichnet ist. Bis zum 30. November 2026 zeigt die Explo-Halle außerdem Meer.Natur.Schutz., eine Ausstellung über Meeresschutzgebiete vor der deutschen Küste.

Barrierefreiheit

Die Hauptwege lassen sich mit Rollstuhl und Rollator gut befahren; Kinderwagen sind erlaubt. Bei besonderen Anforderungen oder Fragen zum Zugang einzelner Tierhäuser hilft das Service-Center unter +49 6221 5845000. Barrierefreie Toiletten findet ihr am Eingang und am großen Spielplatz, eine Toilette für alle in der Explo-Halle. Verlasst euch während der vorübergehenden Schließung nicht auf die Toilette im Raubtierhaus. Wickelmöglichkeiten gibt es am Eingang, am Spielplatz und in der Explo-Halle. Im Zoo-Parkhaus sind Behindertenparkplätze ausgewiesen; direkt vor dem Eingang gibt es einen Kurzzeitparkplatz zum Ein- und Aussteigen. Schnee und Eis können die Wege im Winter beeinträchtigen.

Nicht verpassen

1

Elefanten unter sich

Beobachtet, wie die jungen Bullen miteinander umgehen, und erkundet im Haus an Mitmachstationen, wie ihr Körper funktioniert.

2

Küstenpanorama

Nehmt euch in der begehbaren Küstenvogelvoliere Zeit, um Schnäbel und Bewegungen verschiedener Vögel zu vergleichen.

3

Tierpflege verstehen

Bei den kommentierten Vorführungen erfahrt ihr, wie freiwilliges Training Untersuchungen und die tägliche Versorgung erleichtert.

4

Experimentieren und spielen

Verbindet die Mitmachstationen der Explo-Halle mit dem Spielschiff Arche Noah für zwei ganz unterschiedliche Familienpausen.

Spaziergänge und Routen

Ein erster Rundgang mit vielen Eindrücken

Verbindet mithilfe des Zooplans die Bären und das Küstenpanorama, Elefanten und Afrikaanlage, Flamingosee, Großkatzen-Außenanlagen und Robben. Danach folgen Bauernhof, Explo-Halle, Affenrevier, Kängurus, Roter Panda und Spielplatz. Passt die Reihenfolge an eine ausgewählte Fütterung oder Trainingseinheit an.

Die Hauptwege lassen sich mit Rollstuhl und Rollator gut befahren. Fragt am Eingang nach dem Zugang zu einzelnen Anlagen.

Bauernhof, Affen und Spielpause

Nehmt euch vor allem für den Bauernhof und die nahe gelegenen Lemuren- und Affenbereiche Zeit. Besucht anschließend den Roten Panda und beendet den Rundgang am Spielplatz Arche Noah. Lasst die Kinder mitentscheiden, wo ihr länger bleibt, statt den ganzen Zoo sehen zu wollen.

Nutzt die barrierefreien Toiletten am Eingang oder am Spielplatz beziehungsweise die Toilette für alle in der Explo-Halle.

Aktivitäten

Ein Tier, eine Minute

Bei den Präriehunden oder Elefanten beobachtet jede Person eine Minute lang in Ruhe ein Tier. Beschreibt danach eine Handlung, statt zu vermuten, wie sich das Tier gefühlt hat. Vergleicht eure Beobachtungen, bevor ihr weitergeht.

Schnäbel vergleichen

Sucht im Küstenpanorama zwei Vögel mit unterschiedlich geformten Schnäbeln und beobachtet, was sie damit machen. Schaut euch gemeinsam die Artenschilder an und bleibt auf dem Besucherweg.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beobachtet, wie ein Rüssel Futter erkundet oder sich einem anderen Elefanten nähert. Wenn ein Training stattfindet, lohnt sich ein Stopp an der Trainingswand draußen. Die Tierpflege kann euch erklären, wie eine scheinbar einfache Bewegung bei der täglichen Versorgung hilft.

Sucht zuerst in den Ästen über Augenhöhe und schaut dann weiter unten. Ein ruhender Panda ist leicht zu übersehen. Haltet Abstand und kommt später noch einmal vorbei, wenn er sich zurückgezogen hat.

Achtet darauf, wie die Tiere zwischen Schwimmen, Ruhen und der Reaktion auf ihre Pfleger wechseln. Versucht bei einer Vorführung eine freiwillige Bewegung zu erkennen, die bei einer Untersuchung helfen könnte. Freitags sind keine kommentierten Fütterungen angesetzt.

Nehmt euch hier ein paar ruhige Minuten, statt nach dem ersten aufrecht stehenden Tier gleich weiterzugehen. Vergleicht, was die einzelnen Gruppenmitglieder gerade machen, und schaut auf die Gehegebeschriftung, um Erdmännchen und ihre Stachelschwein-Nachbarn auseinanderzuhalten.

Auf dem Weg zu den größeren Tieren läuft man an der Fossa leicht vorbei. Sucht die beschilderte Anlage neben dem Küstenpanorama und beobachtet von den dafür vorgesehenen Besucherplätzen aus. Ist das Tier nicht zu sehen, versucht es auf dem Rückweg zum Eingangsbereich noch einmal.

Haltet beim Elefantenhaus nach dem Binturong-Schild Ausschau. Dort kommt ihr auch zu den Zwergottern. Schaut euch die Anlage geduldig an, bevor ihr weitergeht, und lasst ein verstecktes oder ruhendes Tier ungestört.

Macht zwischen Robbenanlage und Bauernhof einen Stopp bei den Präriehunden. Jedes Kind sucht sich ein sichtbares Tier aus und beobachtet es eine Minute lang in Ruhe. Vergleicht anschließend eure Entdeckungen. Hier leben Schwarzschwanz-Präriehunde.

Findet mithilfe der Artenschilder den Austernfischer unter den anderen Küstenvögeln. Vergleicht seinen Schnabel und seine Bewegungen bei der Nahrungssuche mit denen seiner Nachbarn. Haltet den Weg frei und überlasst es den Vögeln, wie nah sie kommen möchten.

Sucht bei der Lemurenanlage neben dem Großen Affenhaus nach den geringelten Schwänzen. Hier leben Kattas und Kronenmakis. Schaut auf die Artenschilder, denn nicht jeder Lemur gehört zur selben Art.

Erklärende KI-Zeichnung: Links greift ein Asiatischer Elefant mit eingerolltem Rüssel einen Grasbüschel. Rechts berührt ein Elefant mit ausgestrecktem Rüssel den Rüssel eines anderen. Deutsche Fragen laden zum Beobachten ein.

Was macht ein Elefant mit seinem Rüssel? Achtet auf Futtergreifen und Berührungen. Wählt beim Besuch ein Tier und beschreibt eine Minute lang nur, was ihr tatsächlich seht. KI-Illustration mit Asiatischen Elefanten; keine Abbildung der einzelnen Tiere im Zoo Heidelberg.

Original AI-assisted illustration created for Snappit; factual references credited in graphic and this manifest.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

9

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Mit dem Bus

Vom Heidelberger Hauptbahnhof kommend heißt eure Haltestelle Medizinische Klinik/Chirurgie/Zoo, in der Gegenrichtung Zoo. Prüft die Verbindung beim VRN.

Mit dem Auto

Die Adresse lautet Tiergartenstraße 3, 69120 Heidelberg. Das Zoo-Parkhaus hat eine Einfahrtshöhe von 2 m. Lasst das Parkticket an der Zookasse für den Besuchertarif rabattieren.

Eintrittskarten

Tickets gibt es vor Ort und online. Kinder unter drei Jahren haben freien Eintritt. Prüft das gewählte Datum genau: Reguläre Eintrittskarten lassen sich weder stornieren noch umbuchen.

Essenspause

Eigene Speisen und Getränke dürft ihr mitbringen. Das Zoo-Café nahe dem Spielplatz bietet ganzjährig eine Verpflegungsmöglichkeit; andere Angebote sind stärker von der Jahreszeit abhängig.

Mit kleinen Kindern

Bringt bei Bedarf einen Kinderwagen mit; Roller und Laufräder bleiben zu Hause. Bollerwagen könnt ihr nach Verfügbarkeit an der Kasse ausleihen, aber nicht reservieren.

Ruhig beobachten

Bleibt auf den Besucherwegen, greift nicht in Gehege und haltet keine Gegenstände hinein. Ruft nicht nach den Tieren und klopft nicht an Scheiben. Euer Picknick ist kein Tierfutter.

Fotografieren

Beachtet die Blitzverbote in Tierhäusern und ausgeschilderten Bereichen. Private Aufnahmen sind erlaubt; für eine kommerzielle Nutzung braucht ihr die Genehmigung des Zoos.

Häufig gestellte Fragen

Ja, mit einem Hundeticket und an kurzer Leine. Haltet Abstand zu den Gehegen. Hunde dürfen nicht in Tierhäuser, begehbare Gehege oder auf Spielplätze. Überlegt deshalb, wie sich das auf euren Familienausflug auswirkt, besonders bei Regen.
Dabei erfahrt ihr Dinge, die beim Vorbeigehen leicht unbemerkt bleiben. Eine Mähnenrobbe, die stillhält oder eine Flosse zeigt, übt vielleicht gerade für eine tierärztliche Untersuchung. Achtet darauf, wie die Tierpflege die Zusammenarbeit belohnt, und fragt nach, wofür eine bestimmte Bewegung hilfreich ist.
Es gibt lohnende Innenräume, besonders die Explo-Halle und das Elefantenhaus. Dazwischen seid ihr allerdings im Freien unterwegs. Bringt Regenkleidung mit, prüft die Schließungen und plant genügend Zeit vor dem Schließen der Häuser ein. Workshops und Führungen der Zoo-Akademie sind separate Angebote, über die ihr euch vorher informieren und die ihr rechtzeitig buchen solltet.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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