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ZooSachsen, Deutschland

Zoo Hoyerswerda

Im Zoo Hoyerswerda könnt ihr Tiere beobachten, mit Sand und Wasser spielen und das Museum im Schloss besuchen.

Über diesen Ort

Im Zoo Hoyerswerda könnt ihr Tiere beobachten, mit Sand und Wasser spielen und das Museum im Schloss besuchen. Das sechs Hektar große Gelände liegt in der Altstadt; die Tierwelten sind nach Erdteilen gegliedert. Schaut am Eingang nach den Schaufütterungen des Tages und sucht euch eine aus, um die ihr euren Besuch herum plant. Lasst euch dann Zeit: Die Besucherhütte bei den Braunbären, das Wasserreich der Otter und die Äste über euren Köpfen in der Tropenhalle lohnen einen zweiten Blick.

Die Abwechslung passt gut zu Kindern, die zwischendurch etwas anderes machen möchten. Beobachtet die Alpensteinböcke auf ihrem Felshügel, lasst kleine Kletterfans auf dem nahen Seenland-Spielplatz toben und geht dann weiter zu Erdmännchen, Rappenantilopen und Chapman-Zebras im Afrika-Bereich. In Australien teilen sich Bennettkängurus und ein Emu eine begehbare Anlage. In Südamerika warten kleine Affen, Hyazintharas und Riesenschildkröten.

Achtet unterwegs auch auf die Umgebung. Im Schlossgraben leben Pelikane, zwischen den Gehegen stehen Skulpturen und im Schloss ist das Stadtmuseum untergebracht. Der Museumseintritt ist in eurem Zooticket enthalten. Besonders für Kinder ab acht Jahren lohnt sich das ErlebnisReich mit seinen Mitmachangeboten. So lässt sich der Zoobesuch gut mit ein wenig Stadtgeschichte verbinden. Nimm den ultimativen Naturführer mit: Bestimme Vögel, Pflanzen und Tiere mit der Snappit-App.

Am Anfang stand die Idee, Enten und Schwäne im Schlossgraben zu halten. Museumsdirektor Günter Peters und Helfer aus der Stadt machten daraus einen Tiergarten im ehemaligen Schlosspark, der 1959 eröffnete. Seit 1994 ist die Einrichtung als wissenschaftlich geleiteter Zoo anerkannt. Kunst gehörte von Anfang an zur Gestaltung. Deshalb begegnen euch auch heute Skulpturen zwischen den Tieranlagen.

Was ihr hier machen könnt

Beginnt bei den europäischen Tieren, wenn ihr die morgendliche Otterfütterung erleben möchtet. Vergleicht den Blick auf die Bären durch die große Scheibe der Besucherhütte mit der Aussicht vom Holzsteg. Danach passen die Steinböcke und der Sand-und-Wasser-Spielplatz gut zusammen: Erst schaut ihr zu, wie die Tiere ihre Füße auf den Felsen setzen, dann können sich die Kinder selbst bewegen.

In der Tropenhalle lohnt sich der Wechsel zwischen Wasser und Grün. Haltet nach dem Kubakrokodil, den Zwergflusspferden und den Aquarienfischen Ausschau und sucht dann über euch nach den Zweifingerfaultieren. Zwischen den Ästen sind sie erstaunlich gut getarnt. Versucht erst, den Umriss eines Tieres zu erkennen, bevor ihr zur Kamera greift. Die Schaufütterungen am Nachmittag bieten einen guten Anlass, noch einmal vorbeizuschauen.

Ergänzt euren Rundgang um die Känguru-Emu-Anlage, die Affen und Vögel Südamerikas oder die Erdmännchen mit dem Spieltunnel nebenan. Nehmt euch für einige Tiere richtig Zeit, statt an jedem Gehege vorbeizueilen. Wenn euch die interaktive Stadtgeschichte im Museum interessiert, plant dafür einen eigenen Abschnitt des Tages ein.

Saisonale Infos

Mit der Zeitumstellung im Frühjahr und Herbst ändern sich die Öffnungszeiten. Schaut vor der Anreise auf die offizielle Seite, besonders wenn ihr erst später kommen möchtet: Die Kasse schließt vor dem angegebenen Ende der Öffnungszeit. Am 24. und 31. Dezember bleibt der Zoo geschlossen. Bei kühlem Wetter könnt ihr die Zeit draußen mit Besuchen in der Tropenhalle und im Museum unterbrechen.

Barrierefreiheit

Neben den Wegen im Freien gibt es im Zoo auch hölzerne Aussichtsstege. Wenn ihr stufenlos unterwegs sein möchtet, fragt beim Zoo nach geeigneten Zugängen zu den Beobachtungsplätzen und zur Tropenhalle, besonders während der Bauarbeiten. Ihr erreicht ihn unter +49 3571 20937700. Im Schloss gelangt ihr mit dem Aufzug im Innenhof zu allen Ausstellungsräumen. Im Erdgeschoss gibt es eine barrierefreie Toilette und eine Wickelmöglichkeit. Sperrige Kinderwagen müssen am Museumseingang bleiben; bei medizinischer Notwendigkeit fragt den Besucherservice nach einer Ausnahme.

Nicht verpassen

1

Beobachtet Fischotter und Braunbären im Europa-Bereich; bei den Bären gibt es eine Besucherhütte und einen Holzsteg.

2

Sucht über den Wegen der Tropenhalle nach Faultieren und schaut anschließend beim Krokodil, den Flusspferden und den Aquarien vorbei.

3

Geht durch die gemeinsame Anlage von Kängurus und Emu und nehmt euch Zeit für den Sand-und-Wasser-Spielplatz.

4

Nutzt den enthaltenen Museumseintritt für einen längeren Ausflug; das ErlebnisReich ist für Kinder ab acht Jahren konzipiert.

Spaziergänge und Routen

Ein kürzerer Zoobesuch

Für etwa 2–3 Stunden bieten sich Fischotter, Bären und Steinböcke im Europa-Bereich, eine Spielpause und die Tropenhalle an. Tauscht einen Stopp gegen Australien aus, wenn euch die begehbare Anlage besonders wichtig ist. Die Fütterungszeiten des Tages helfen euch, die Reihenfolge zu wählen.

Ein Tag mit Zoo und Schloss

Bei etwa 4–5 Stunden könnt ihr Afrika, Südamerika und die Australien-Anlage ergänzen, eine Mittagspause einlegen und anschließend das Schloss besuchen. Haltet im ErlebnisReich nach Hörstationen und dem begehbaren Miniaturschloss Ausschau. Ältere Kinder können den Fragebogen der Museumsrallye ausprobieren.

Aktivitäten

Bewegungen festhalten

Sucht euch drei Tiere aus, die sich unterschiedlich bewegen, zum Beispiel einen Otter, einen Steinbock und einen Emu. Zeichnet oder beschreibt ihre Bewegungen und vergleicht dann Füße, Beine und Körperform. Das geht von den normalen Besucherbereichen aus.

Eine Skulptur entdecken

Haltet zwischen den Tierbeobachtungen nach einem Kunstwerk Ausschau. Die bronzene Ziegengruppe haben schon Generationen von Familien berührt. Vergleicht die Ziegen des Künstlers mit den lebenden Tieren, die ihr gesehen habt.

Eine Pause in der Tropenhalle

Nehmt euch Zeit für Aquarium und Terrarien und sucht anschließend in den Pflanzen nach Faultieren. Zwischen den Gebäuden seid ihr weiterhin draußen unterwegs, also packt Regenkleidung ein.

Geschichte und Spielen drinnen

Für interessierte ältere Kinder ist das Schloss eine ausgiebige Ergänzung im Trockenen. Für eine kürzere Pause gibt es im Sambesi neben dem Restaurant einen Indoor-Spielbereich. Prüft die Öffnungszeiten und mögliche wetterbedingte frühere Schließungen.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Bleibt eine Weile am Wasser stehen, statt jeder Bewegung hinterherzuschauen. Versucht, einen Otter vom Losschwimmen bis zum erneuten Auftauchen zu beobachten. Bei der morgendlichen Fütterung könnt ihr mehr über die Tiere erfahren.

Schaut sowohl durch das Hüttenfenster als auch vom Holzsteg auf die Anlage. Lasst euch vom Tempo eines ruhenden Bären leiten: Wer still wartet, entdeckt oft mehr als jemand, der sofort weitergeht.

Achtet darauf, wohin ein Steinbock seine Hufe auf dem Felshügel setzt. Lasst die Kinder den nächsten Tritt erraten und schaut dann gemeinsam, ob das Tier denselben Weg wählt.

Sucht in den Ästen über den Besucherwegen nach einer hängenden Silhouette und langen Gliedmaßen. Hier leben Zweifingerfaultiere; der Name bezeichnet die Gattung, keine bestimmte Art. Nehmt euch Zeit, ein regungsloses Tier zu entdecken.

Entdeckt ihr einen Wachposten, während die anderen Tiere den Boden absuchen? Die Kinder können das Verhalten der Gruppe mit ihrem eigenen Ausflug durch den Spieltunnel nebenan vergleichen.

Nehmt euch neben den Zebras auch Zeit für die Antilopen mit ihren Hörnern. Ein Foto des ganzen Tieres zeigt euch etwas anderes als eine Nahaufnahme des Kopfes.

Die Bennettkängurus des Zoos gehören zur Art der Rotnackenwallabys. Bleibt in der begehbaren Anlage auf dem Besucherweg und lasst die Tiere selbst entscheiden, wie nahe sie kommen. Beobachtet den Wechsel zwischen ruhigem Verweilen und Hüpfen.

Lasst dem Emu Platz, während ihr durch seine mit den Kängurus geteilte Anlage geht. Vergleicht seine Schritte mit den Bewegungen eines Wallabys. Daraus wird ein einfaches Beobachtungsspiel, ohne dass ihr euch einem der Tiere nähern müsst.

Macht neben den Affen auch an der Ara-Anlage halt. Sucht einen Blickwinkel, aus dem das blaue Gefieder gut zu sehen ist. Klopft und ruft nicht, um die Aufmerksamkeit des Vogels zu gewinnen.

Haltet am Graben neben dem Schloss nach den Pelikanen Ausschau. Versucht ein Foto, das auch die Umgebung zeigt. Legt dann die Kamera beiseite und schaut den Vögeln zu, wie sie sich auf dem Wasser bewegen.

Graubraunes Zweifingerfaultier mit vier langen Gliedmaßen unter einem Ast. Drei Beobachtungstipps lenken den Blick auf Umriss, Halt und Fell.

Die beispielhafte Illustration zeigt die hängende Gestalt eines Zweifingerfaultiers. Sucht in der Tropenhalle zuerst nach Umriss und Gliedmaßen. Die Zuordnung im Guide bleibt auf Gattungsebene: Choloepus.

Original illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit visual-enrichment task.

Geschichten und Entdeckungen

Das Schloss war zuerst da

Die ersten Tiergehege entstanden aus dem Projekt des Museumsdirektors im ehemaligen Schlosspark. Dieser gemeinsame Anfang erklärt, warum Zoo, Skulpturen und Museum hier so gut zusammenpassen.

Sand, Wasser und große Steine

Der Seenland-Spielplatz liegt zwischen großen Findlingen. Sand- und Wasserspielelemente laden zum Buddeln und Bauen ein. In den Strandkörben auf der Zoowiese können die begleitenden Erwachsenen eine Pause machen.

Die passende Jahreszeit

Warme Tage und kürzere Tage

Lasst euch bei warmem Wetter viel Zeit zum Spielen mit Sand und Wasser. Wählt für den kürzeren Wintertag im Zoo zuerst eure wichtigsten Tierstationen aus, bevor ihr das Museum einplant. Es öffnet in beiden Jahreszeiten später als der Zoo und eignet sich daher besser als zweiter Stopp als für den frühen Start.

Anreise und praktische Tipps

Essen, Spielen und Picknicken

Im Sambesi könnt ihr essen; Kinder finden dort Kletterspielmöglichkeiten und eine Rutsche. Für mitgebrachten Proviant gibt es einen Picknickbereich im Schlossinnenhof. In den Ausstellungsräumen darf nicht gegessen oder getrunken werden. Eine Wickelmöglichkeit findet ihr im Erdgeschoss des Schlosses.

Ankommen in der Altstadt

Die Besucheradresse des Zoos lautet Am Haag 20; die Anfahrt mit dem Auto führt laut Wegbeschreibung über die Teschenstraße. Prüft ab Bahnhof Hoyerswerda die VGH-Linien 1 und 2 zur Haltestelle Zoo. Sie fahren laut veröffentlichtem Fahrplan montags bis samstags. Für Sonn- und Feiertage braucht ihr eine andere Anreisemöglichkeit. Schaut neben der gewünschten Abfahrt auch nach aktuellen Fahrplanänderungen.

Zoo und Museum getrennt planen

Fragt beim Zoo nach einem geeigneten Weg für euren Rollstuhl oder Kinderwagen und nach vorübergehenden Umleitungen. Der Aufzug im Schlossinnenhof führt zu allen Ausstellungsräumen. Wenn ein Kind aus medizinischen Gründen auf einen Kinderwagen angewiesen ist, berät euch der Besucherservice zu möglichen Ausnahmen. Normalerweise dürfen sperrige Kinderwagen, Fahrradanhänger und Bollerwagen nicht mit in die Ausstellungen.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Die Besucheradresse lautet Am Haag 20, 02977 Hoyerswerda. Vom Bahnhof fahren die Stadtbuslinien 1 und 2 zur Haltestelle Zoo. Laut Fahrplan verkehren sie montags bis samstags, nicht an Sonn- und Feiertagen. Prüft bei der VGH auch die Rückfahrt.

Tickets

Ihr bekommt sie an der Zookasse oder online. Der Eintritt ins Schlossmuseum ist enthalten. Vergleicht die Familienkarten mit den Einzelpreisen. Kinder unter drei Jahren kommen kostenlos hinein; Kinder bis einschließlich 14 Jahre brauchen eine erwachsene Begleitperson.

Schaufütterungen

Fragt an der Kasse nach dem Tagesprogramm. Im veröffentlichten Plan stehen die Fischotter um 10:15 Uhr, die Faultiere mit etwas Glück um 14:30 Uhr, die Gürteltiere um 14:45 Uhr und die Erdmännchen um 15:00 Uhr.

Wechselkleidung mitnehmen

Für den Seenland-Spielplatz mit Sand und Wasser gegenüber den Steinböcken sind trockene Socken und Ersatzkleidung praktisch. Lasst auch Zeit für den Spieltunnel bei den Erdmännchen.

Museum mit Kindern

Das ErlebnisReich richtet sich an Kinder ab acht Jahren. Behaltet jüngere Kinder und besonders Kleinkinder gut im Blick. Sperrige Kinderwagen, Fahrradanhänger und Bollerwagen bleiben beim Besucherservice; dort gibt es Abstellplätze und Schließfächer.

Mit Hund

Hunde brauchen ein kostenpflichtiges Ticket und müssen an der kurzen Leine bleiben. In die Tropenhalle, das Zoorestaurant und das Schlossmuseum dürfen sie nicht mit. Das schränkt einen Besuch mit Innen- und Außenbereichen ein.

Bauarbeiten

Schaut vor der Anreise in die aktuellen Meldungen und das Bautagebuch des Zoos. Der neue Wirtschaftshof und die Umgestaltung des Asien-Bereichs können sich auf euren Besuch auswirken. Fragt am Eingang nach geänderten Zugängen.

Essen und Pause

Im Sambesi gibt es Mahlzeiten, Kuchen und Eis sowie Kletterspielmöglichkeiten im Innenbereich. Prüft die Restaurantzeiten gesondert: Die Küche schließt eine Stunde vor dem Restaurant, bei sehr schlechtem Wetter kann früher geschlossen werden.

Häufig gestellte Fragen

Ja, mit Regenkleidung für die Wege und Anlagen im Freien. Die Tropenhalle, das Schlossmuseum und der Indoor-Spielbereich im Sambesi bieten Pausen vom Wetter. Prüft die Restaurant- und Museumszeiten, bevor ihr euren Tag darauf ausrichtet.
Der Eintritt ins Schlossmuseum ist im Zooticket enthalten. Hebt eure Eintrittskarte dafür auf. Das Museum öffnet später als der Zoo; schaut bei der Tagesplanung deshalb auch nach seinen Öffnungszeiten.
Die hier beschriebenen Tiere werden im Zoo gehalten. Beobachtet sie von den öffentlichen Wegen und Aussichtsplätzen aus und beachtet in den begehbaren Anlagen die Hinweise des Personals.
Manche Tiere ruhen oder sind gerade nicht zu sehen. Sucht euch einige Favoriten aus und kommt, wenn möglich, später noch einmal am Gehege vorbei. Eine Schaufütterung ist ein guter Anhaltspunkt für euren Besuch, das Tagesprogramm kann sich aber ändern.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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