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ZooNordrhein-Westfalen, Deutschland

Zoo Krefeld

Im Zoo Krefeld könnt ihr Tiere aus nächster Nähe beobachten: vom feuchtwarmen Regenwaldhaus bis zum Pinguinbecken mit Unterwasserscheibe.

Über diesen Ort

Im Zoo Krefeld könnt ihr Tiere aus nächster Nähe beobachten: vom feuchtwarmen Regenwaldhaus bis zum Pinguinbecken mit Unterwasserscheibe. Durch den Landschaftspark lässt es sich gemütlich schlendern. Überlegt trotzdem vorher, welche Tiere euch besonders interessieren. Holt euch den Zooplan und schaut auf die aktuellen Aushänge. Beginnt dann beim Regenwaldhaus und PinguinPool im vorderen Teil des Zoos oder geht zuerst zu den Menschenaffen, wenn sie euer wichtigstes Ziel sind.

Der MenschenaffenWald gehört zum entstehenden ArtenschutzZentrum AffenPark. Die Schimpansen Bally und Limbo haben hier hohe Klettermöglichkeiten, bepflanzte Außenanlagen und einen künstlichen Termitenhügel, aus dem sie mit Stöcken Futter angeln können. Nehmt euch Zeit: Ein Tier, das in Ruhe seinen Sitzplatz auswählt, kann genauso interessant sein wie ein kletterndes. Weiter geht es zum GorillaGarten. Von einer Aussichtsplattform blickt ihr über das Außengehege, durch große Fenster in die GorillaVilla.

Auch an der AfrikaSavanne und den benachbarten Nashornanlagen lohnt sich ein längerer Halt. In der ErdmännchenLodge könnt ihr die Erdmännchen durch große Scheiben beobachten und von der Terrasse zu den größeren afrikanischen Tieren hinüberblicken. Folgt im Regenwaldhaus dem Weg zwischen den Pflanzen, vorbei an den Blattschneiderameisen und durch den Felsentunnel. Schaut auch nach oben zu den Faultieren und Weißgesicht-Sakis. Selbst wenn sich die Tiere frei im Haus bewegen, gehören sie zum Zoobestand und leben in menschlicher Obhut.

Das im Juli 2026 eröffnete KänguruOutback zeigt eine andere Landschaft: rote Felsen, Eukalyptuspflanzen und ein Tierhaus im Stil eines Farmhauses. Schaut von den verschiedenen Seiten der Anlage und vom Aussichtspunkt Friedemann View nach den Grauen Riesenkängurus. Emus und Gelbfuß-Felskängurus sollen erst noch einziehen. Plant deshalb noch nicht damit, sie zu sehen. Vergiss nicht, die Snappit-Naturführer-App mitzunehmen, um einheimische Arten zu scannen.

Mehrere jüngere Erweiterungen prägen den Zoo: Das Regenwaldhaus eröffnete 1998, der GorillaGarten 2012 und der PinguinPool 2014. Nach dem verheerenden Brand im alten Affenhaus in der Silvesternacht 2019 öffnete im Oktober 2025 der MenschenaffenWald als erster Abschnitt des neuen AffenPark. Weitere Abschnitte, darunter ein Orang-Utan-Haus, sind noch in der Entwicklung.

Was ihr hier machen könnt

Richtet euren Tagesablauf nach einer Fütterung aus, die euch interessiert: Die Gorillas werden normalerweise gegen 14:30 Uhr gefüttert, die Humboldtpinguine gegen 15:15 Uhr. Fragt bei der Ankunft nach dem aktuellen Programm. Für Kinder könnt ihr eine ausgedruckte Zoorallye für 5–7 oder 8–16 Jahre mitbringen und zwischendurch eine Spielplatzpause einlegen. Wenn das Forscherhaus geöffnet ist, lohnt sich ein Blick in die Mikroskopierecke. Dafür gelten eigene Öffnungszeiten am Nachmittag. Lasst euch Zeit, ein Gehege noch einmal zu besuchen, statt jedes Tier einmal sehen zu wollen.

Saisonale Infos

Der Zoo öffnet normalerweise um 09:00 Uhr. Von März bis Oktober schließt er um 19:00 Uhr; die Tierhäuser schließen allerdings schon um 17:30 Uhr, dann ist auch letzter Einlass. Von November bis Februar schließt der Zoo um 17:00 Uhr, die Tierhäuser und der Einlass bereits um 16:30 Uhr. Am 25. Dezember ist geschlossen, am 24. und 31. Dezember schließt der Zoo früher. Der SchmetterlingsDschungel ist in der Regel von Ende März bis Ende Oktober geöffnet. Prüft vor der Anreise die genauen Saisontermine.

Barrierefreiheit

Der Besuch verbindet Wege im Freien, Tierhäuser und erhöhte Aussichtspunkte. Wenn Stufen oder Steigungen für euch schwierig sind, lasst euch vorab vom Zoo bei der Planung einer passenden Runde helfen. Rollstühle könnt ihr an der Kasse ausleihen. Fragt nach der Verfügbarkeit und bringt Bargeld für das Pfand mit. Der Zooplan zeigt barrierefreie Toiletten am Eingang, bei der Seelöwenanlage, in der Nähe der Baumkängurus und am GorillaGarten. Für blinde und sehbehinderte Gäste gibt es buchbare Führungen mit Tastobjekten, Gerüchen und aufgenommenen Tierstimmen.

Nicht verpassen

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Menschenaffen und Tropenhäuser

Wählt für einen 3–4-stündigen Besuch einige Hauptziele wie MenschenaffenWald, GorillaGarten und Regenwaldhaus und nehmt euch Zeit zum ruhigen Beobachten.

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Pinguine über und unter Wasser

Erkundet den begehbaren PinguinPool und seine Unterwasserscheibe. Fragt bei der Ankunft nach, ob die übliche Fütterung um 15:15 Uhr stattfindet.

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Tierhäuser rechtzeitig einplanen

Von März bis Oktober schließen die Häuser um 17:30 Uhr, während der Zoo draußen noch bis 19:00 Uhr geöffnet bleibt. Das Schmetterlingshaus öffnet saisonal.

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Neues Outback, wechselnder Tierbestand

Im KänguruOutback leben Graue Riesenkängurus. Emus, Gelbfuß-Felskängurus und die künftigen Orang-Utan-Anlagen solltet ihr noch nicht fest einplanen.

Ein sitzender Schimpanse hält rechts einen dünnen Stock in die Öffnung eines kleinen, schematisch aufgeschnittenen Futterhügels. Seine andere Hand ruht am Bein. Deutsche Beschriftungen erklären den Stock als Werkzeug und laden dazu ein, die Handbewegungen zu beobachten. Die KI-Illustration zeigt ein Beispiel, nicht die tatsächliche Anlage.

Eine beispielhafte Illustration erklärt den Stockgebrauch am Futterhügel, wie ihn der Besuchsführer für den MenschenaffenWald beschreibt. KI-Illustration; keine Aufnahme der Anlage.

Illustration generated with OpenAI imagegen; editorial assembly for Snappit, 2026-10-15

Spaziergänge und Routen

Ein kürzerer Besuch bei Regenwald und Pinguinen

Beginnt im Regenwaldhaus, nehmt den SchmetterlingsDschungel dazu, wenn er saisonal geöffnet ist und verbringt anschließend Zeit am PinguinPool. Zum Abschluss könnt ihr Tiere in der Nähe oder während seiner Öffnungszeiten das Forscherhaus besuchen. So füllt ihr 1½–2 Stunden, ohne den ganzen Park durchqueren zu müssen.

Fragt das Personal nach geeigneten Verbindungswegen, wenn ihr stufenlos unterwegs sein müsst.

Ein längerer Tag bei Menschenaffen und Savannentieren

Macht MenschenaffenWald und GorillaGarten zu euren Hauptzielen und plant mithilfe der Karte Vogelhaus, AfrikaSavanne und ErdmännchenLodge dazu. Wenn alle noch Energie haben, ergänzt Outback und Großkatzen. Rechnet mit 4–5 Stunden einschließlich Pausen und behaltet die Uhrzeit einer gewünschten Fütterung im Blick.

Fragt das Personal nach geeigneten Verbindungswegen, wenn ihr stufenlos unterwegs sein müsst.

Aktivitäten

Einen Lebenszyklus entdecken

Nehmt euch im Schmetterlingshaus neben den fliegenden Faltern auch Zeit für die Zuchtschaukästen. Lasst die Kinder bekannte Entwicklungsstadien wie Raupe, Puppe und Schmetterling suchen. Schaut ohne Berührung zu und lasst euch von den Entdeckungen leiten, statt eine Liste abzuarbeiten.

Ein Gehege, drei Details

Sucht euch ein Tier aus und achtet jeweils auf ein anderes Detail: seine Fortbewegung, einen Ruheplatz oder die Art, wie es Futter aufnimmt. Tauscht eure Beobachtungen aus, bevor ihr fotografiert. Bei Menschenaffen und Pinguinen unter Wasser könnt ihr das auf besonders unterschiedliche Weise ausprobieren.

Ein ruhigerer Zwischenstopp im Haus

Im Vogelhaus stehen Bänke zwischen tropischen Pflanzen. Hier könnt ihr Vögel nicht nur sehen, sondern auch hören. Lasst euch während eines Schauers etwas mehr Zeit. Auch von der Farmhausveranda im Outback könnt ihr in die Innenanlage der Tiere schauen; der Weg dorthin liegt allerdings im Freien.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut über das bepflanzte Außengehege und in die GorillaVilla. Beobachtet, wie einzelne Tiere ruhen, fressen oder die Nähe zueinander suchen. Hier leben Westliche Flachlandgorillas. Gebt einem versteckten oder schlafenden Tier Zeit, statt an die Scheibe zu klopfen.

Schaut weit nach oben in die Kletteranlage und auch auf den Boden. Bally und Limbo können am künstlichen Termitenhügel Stöcke benutzen; eine Vorführung zu festen Zeiten solltet ihr allerdings nicht erwarten. Schon eine Hand, die ruhig einen Ast umgreift, kann ein schönes Fotomotiv sein.

Sucht die offenen Flächen und schattigen Ruheplätze ab. Wählt eine Aussichtsplattform und beobachtet, ohne eine Reaktion hervorrufen zu wollen. Die getrennten Nashorngehege passen zur überwiegend einzelgängerischen Lebensweise der Tiere. Ihr müsst sie also nicht zusammen sehen.

Verfolgt das Streifenmuster einmal über Schulter, Flanke und Bein, statt nur ein Bild des ganzen Tieres anzustreben. Die Zebraanlage liegt getrennt vom großen Savannenbereich. Folgt den aktuellen Wegweisern dorthin.

Vergleicht die Blicke durch die großen Scheiben und von der Terrasse aus, auch ins Innengehege. Achtet darauf, was die Tiere der Gruppe gerade tun: graben, ruhen oder etwas anderes. Berücksichtigt beim Fotografieren Spiegelungen und die anderen Gäste.

Bleibt am Besucherweg stehen und schaut zwischen die Äste. Sakis wechseln mitunter schnell den Platz. Nehmt euch Zeit, sie wiederzufinden, statt einem Foto durchs Haus hinterherzulaufen. Lasst die Wege der Tiere frei und greift niemals nach ihnen.

Schaut nach den Pinguinen unter Wasser auch nach oben in die gemeinsam genutzte Anlage zu den Seeschwalben. An einem sitzenden Vogel könnt ihr die hellen Gesichtsfedern gut betrachten. Bleibt im Besucherbereich, auch wenn ein Vogel ganz nah wirkt.

Schaut euch die ganze Anlage mit ihren geschützten Ruheplätzen an, bevor ihr weitergeht. Wenn eine Katze zu sehen ist, betrachtet Schwanz, Pfoten oder Gesicht genauer. Kommt lieber später noch einmal vorbei, als sie mit Lärm zu wecken.

An warmen Tagen lohnt sich ein Blick in die schattigen Bereiche und ins Wasser. Die Capybaras teilen diesen Teil des Zoos mit anderen südamerikanischen Pflanzenfressern. Bestimmt mithilfe der Schilder, was ihr seht, bevor ihr ein Foto als Beobachtung erfasst.

Hier leben Goodfellow-Baumkängurus, getrennt von den Grauen Riesenkängurus im Outback. Schaut euch ihre Anlage in Ruhe an und vergleicht die Tiere, die ihr in den beiden Bereichen seht. Ruhen und Rückzug gehören ebenfalls zu ihrem Tagesablauf.

Geschichten und Entdeckungen

Baumkängurus und ihre Verbindung zu Krefeld

Krefeld koordiniert das europäische Erhaltungszuchtprogramm für das Goodfellow-Baumkänguru. Seine natürliche Heimat ist Neuguinea. Die Grauen Riesenkängurus im Outback gehören zu einem anderen Zweig der Kängurufamilie.

Anreise und praktische Tipps

Pausen gleich mit einplanen

Der Plan zeigt mehrere Spielplätze und einen Wickelraum in der Nähe der Baumkängurus. Toiletten gibt es über das Gelände verteilt. Schaut vor einem längeren Beobachtungsstopp, welche am nächsten liegt. Das Forscherhaus befindet sich nahe dem Eingang und hat eigene Öffnungszeiten am Nachmittag.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den Eingang finden

Gebt ins Navi Violstraße 93, 47800 Krefeld ein. Am Zoo und in der Umgebung gibt es kostenlose Parkplätze. Die Postanschrift lautet Uerdinger Straße 377.

Mit der Straßenbahn

Vom Krefelder Hauptbahnhof fahrt ihr mit der 042 oder 043 bis Grotenburg/Zoo, vom Bahnhof Uerdingen mit der 043. Prüft vor der Abfahrt die aktuelle Verbindung.

Tickets und kleine Kinder

Vergleicht die Familienkarten; Kinder unter drei Jahren kommen kostenlos hinein. Bringt Nachweise für Ermäßigungen mit. Bollerwagen könnt ihr an der Kasse gegen ein Barpfand mieten.

Essen und Pausen

Das Grotenburgschlösschen hat ein Restaurant und eine Terrasse mit Blick auf die Flamingos. Weitere Imbissangebote und Spielplätze bieten Gelegenheit für Pausen. Schaut vor Ort, welche Gastronomie geöffnet ist.

Mit Hund

Hunde brauchen eine Eintrittskarte und müssen an der kurzen Leine bleiben. In die Tierhäuser, darunter Regenwaldhaus, Vogelhaus und Schmetterlingshaus, dürfen sie nicht mit. Überlegt, wie ihr euch in eurer Gruppe abwechselt.

Fotografieren

Schaltet in den Tierhäusern und an der GorillaVilla den Blitz aus. Bei Fotos im Internet muss Zoo Krefeld als Quelle genannt werden. Eine gewerbliche Nutzung braucht vorher eine schriftliche Genehmigung.

Rücksicht auf die Tiere

Bleibt auf den Besucherwegen, füttert und berührt keine Tiere und lasst auch die Schmetterlinge in Ruhe. Klopft nicht an Scheiben und versucht nicht, Tiere aus ihrem Rückzugsbereich zu locken.

Aktuelle Wegweiser beachten

Auf älteren Plänen stehen noch das Paviangehege und das unfertige Outback. Nach der Umzugsankündigung vom Oktober 2026 läuft die Pavianhaltung aus; das Outback ist bereits geöffnet.

Häufig gestellte Fragen

Regenwaldhaus, Vogelhaus und die Innenbereiche bei den Menschenaffen bieten Schutz. Dazwischen seid ihr aber im Freien unterwegs, also nehmt Regenkleidung mit. Das Schmetterlingshaus kommt während seiner Saison dazu. Hunde müssen vor den Tierhäusern bleiben.
Die Orang-Utan-Anlagen gehören zu einem späteren Abschnitt des AffenPark. Plant euren Besuch mit dem geöffneten MenschenaffenWald und GorillaGarten und schaut vor einem späteren Besuch nach Neuigkeiten zum Bauprojekt.
Die in diesem Guide vorgestellten Tiere gehören zum Zoobestand. Auch Tiere, die sich frei im Regenwaldhaus bewegen, sowie Schmetterlinge und Vögel in begehbaren Anlagen leben in menschlicher Obhut. Beachtet diesen Unterschied, wenn ihr eure Fotos als Beobachtungen erfasst.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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