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ZooMecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Zoo Stralsund

Im Zoo Stralsund könnt ihr Großkatzen, seltene Haustiere und die Landwirtschaftsgeschichte der Region an einem Tag kennenlernen.

Über diesen Ort

Im Zoo Stralsund könnt ihr Großkatzen, seltene Haustiere und die Landwirtschaftsgeschichte der Region an einem Tag kennenlernen. Holt euch am Eingang am Grünhufer Bogen zuerst den Zooplan und sucht euch eine Schaufütterung aus, um die ihr euren Besuch aufbauen möchtet. Die weißen Esel nahe dem Eingang sind ein schöner erster Halt, bevor ihr weiter in den Park geht.

Die Bauernhofbereiche prägen den Zoo besonders. Rund um das historische Ackerbürgerhaus beleben Hühner, Enten und Gänse den Hof. Bei den seltenen Schaf- und Ziegenrassen könnt ihr entdecken, wie unterschiedlich vertraute Haustiere aussehen. Achtet auf die Namen an den Gehegen: Alte Haustierrassen zu erhalten, gehört zu den wichtigen Aufgaben des Zoos. Die wiederaufgebaute Mahnkesche Mühle über den Koppeln zeigt dazu ein Stück regionaler Landwirtschaftsgeschichte.

Nehmt euch auch für Schimpansen, Bären und Löwen genug Zeit. Die weißen Löwen Malibu und Ariza kamen 2025 nach Stralsund; im Südamerikahaus gibt es kleinere Tiere zu entdecken. Zwischen den Gehegen laden Blumenbeete, Teiche und alte Bäume zu ruhigeren Momenten ein. Alle hier beschriebenen Tiere leben im Zoo in menschlicher Obhut. Vergiss nicht, die Snappit-Naturführer-App mitzunehmen, um einheimische Arten zu scannen.

Stralsunds erster Tiergartenverein entstand 1928. Im Jahr darauf folgten Hirsch- und Rehgehege auf der Küterbastion. Der heutige Park wurde 1959 im Stadtwald gegründet und wuchs später in Richtung Grünhufer Bogen. Zur Landwirtschaftsgeschichte im Zoo gehört die Mahnkesche Mühle: Die Windmühle stammt von 1882, wurde abgetragen und im Zoo wiederaufgebaut. Dort eröffnete sie am 13. Juni 2011 neu.

Was ihr hier machen könnt

Für einen abwechslungsreichen Familienrundgang könnt ihr die Esel und den Mühlenbereich nahe dem Eingang mit den Teichen, dem Südamerikahaus und dem Bauernhof verbinden. Plant außerdem Zeit für Schimpansen und Bären ein. Wählt die Reihenfolge mit dem Zooplan und lasst Nebenwege aus, wenn die Kinder müde werden. Ihr müsst nicht jeden Abzweig des Rundgangs mitnehmen.

Bei einer Schaufütterung haben Kinder etwas ganz Bestimmtes zu beobachten. Auf dem Fütterungsplan stehen unter anderem die Schimpansen um 11:00 Uhr, das Südamerikahaus um 12:00 Uhr und die Pelikane um 13:30 Uhr. Fragt bei der Ankunft nach, ob die Zeiten an diesem Tag gelten. Sucht euch eine Fütterung aus und lasst anschließend Zeit für Fragen. Auf der Festwiese bietet der Abenteuerspielplatz Klettermöglichkeiten, Schaukeln und ein großes Baumhaus. Gleich daneben liegt das Bistro Delikater. Für jüngere Kinder ist auch das Streichelgehege mit Zwergziegen ein schönes Ziel, bei dem Erwachsene aufmerksam dabeibleiben sollten.

Saisonale Infos

Der Zoo öffnet täglich: von April bis September 9:00–18:30 Uhr, im März und Oktober 9:00–17:00 Uhr sowie von November bis Februar 10:00–16:00 Uhr. Letzter Einlass ist jeweils 30 Minuten vor Schließung. An Heiligabend und Silvester gelten die kürzeren Zeiten von 10:00–14:00 Uhr. Die Tiershow im Freien findet zwischen Ostern und Ende Oktober an den vorgesehenen Tagen um 14:30 Uhr statt. Prüft vor der Anreise das aktuelle Programm und mögliche wetterbedingte Schließungen.

Barrierefreiheit

Fragt an der Kasse nach dem Faltblatt zum barrierefreien Rundgang. Es gibt barrierefreie Toiletten, ein Rollstuhlkarussell und einen kostenlosen Rollstuhlverleih. Klärt die Ausleihe und eure persönlichen Anforderungen vorab unter 03831 253480. Verbesserungen am Hauptweg erleichtern das Vorankommen; naturbelassene Waldwege, Entdeckerpfade und Aussichtsplattformen bleiben jedoch eingeschränkt zugänglich. Zwischen Ackerbürgerhaus und Südamerikahaus verläuft der Weg mit Gefälle, und bei der Windmühle sind im Plan Treppen eingezeichnet. Lasst euch mit Kinderwagen oder Rollstuhl eine passende Alternative zeigen, bevor ihr diese Abschnitte wählt.

Nicht verpassen

1

Seltene Haustierrassen

Weiße Esel, besondere Schafe und Ziegen und ein historischer Bauernhof

2

Große Tiere beobachten

Schimpansen, Braunbären, Bisons und die weißen Löwen

3

Mahnkesche Mühle

Eine historische Windmühle, wiederaufgebaut zwischen den Koppeln des Zoos

4

Pausen für Familien

Zwergziegen, ein Baumhaus-Spielplatz und ein Bistro an der Festwiese

Spaziergänge und Routen

Ein kürzerer Familienausflug

Für etwa 90 Minuten bis zwei Stunden beginnt ihr bei den Eseln und wählt einen weiteren Tierbereich aus, den eure Kinder besonders gern sehen möchten. Plant eine Spielpause ein, falls ihr bis zur Festwiese weitergeht. Fragt nach dem Faltblatt zum barrierefreien Rundgang, wenn ihr ungeeignete Nebenwege vermeiden möchtet.

Ein entspannter halber Tag

Kommt vor der Schimpansenfütterung um 11:00 Uhr und entscheidet euch danach für die Fütterung im Südamerikahaus oder mehr Zeit draußen. Verbindet Mittagessen und Spielen rund um die Festwiese miteinander. Hebt euch die Haustierrassen und die Windmühle für einen Zeitpunkt auf, an dem alle noch Energie zum Stehenbleiben und Schauen haben. Rechnet mit etwa 3–4 Stunden, bei einer Tiershow auch länger.

Aktivitäten

Eine regionale Rasse entdecken

Sucht bei den Haustieren ein Schild zum Rauhwolligen Pommerschen Landschaf oder zum Stralsunder Hochflieger, einer Taubenrasse. Lest nach, woher die Rasse stammt, und vergleicht ihr Aussehen mit dem einer anderen. Zur Erhaltungsarbeit gehören hier auch Tiere, die über Generationen durch die Landwirtschaft geprägt wurden.

Eine Pause für Pflanzen

Sucht euch zwischen den Gehegen einen beschilderten Baum aus und vergleicht seine Blattform mit der eines Nachbarbaums. Der Zoo kennzeichnet ausgewählte Bäume und gestaltet seine Beete passend zur Jahreszeit. Schaut genau hin, ohne Blätter oder Blüten abzupflücken.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Die Schaufütterung um 11:00 Uhr bietet einen guten Einstieg. Beobachtet davor oder danach eine Minute lang in Ruhe Hände, Füße und das Verhalten der Tiere untereinander. Auch ein still sitzendes Tier ist interessant.

Achtet auf die kräftigen Schultern, den wolligen Kopf und das kürzere Fell am Hinterkörper. Wenn die Bisons ruhen, beobachtet ihre Kaubewegungen, statt darauf zu warten, dass sie auf euch zukommen.

Schaut erst das gesamte einsehbare Gehege ab, bevor ihr euch für einen Beobachtungsplatz entscheidet. Wenn ein Bär aktiv ist, achtet darauf, wie er Nase und Tatzen einsetzt. Lasst ihn ungestört ruhen, ohne zu rufen oder zu klopfen.

Beobachtet einen Vogel im Wasser und einen an Land und vergleicht ihre Haltung. Die Pelikanfütterung ist für 13:30 Uhr angekündigt. Fragt nach, ob sie an eurem Besuchstag stattfindet.

Sucht euch ein Tier aus und vergleicht Ohren, Fell und Körperumriss mit denen der anderen. Ob und welches Geweih ihr seht, hängt von Geschlecht und Jahreszeit ab. Schaut auf die Gehegetafel, statt bei jedem Tier ein großes Geweih zu erwarten.

Schaut euch das helle Fell der Europäischen Weißen Esel genauer an. Sie haben eine leichte Pigmentierung und blaue Augen, sind also keine vollständig pigmentlosen Albinos. Die Rasse gehört zur Arbeit des Zoos für seltene Haustiere.

Achtet auf die zwei Höcker und vergleicht den Körperbau mit dem der Esel in der Nähe. Bleibt hinter der Besucherabsperrung und überlasst es dem Tier, ob es näherkommen möchte.

Fragt das Zooteam, wo die Erdmännchen sind, falls sie auf eurem Plan fehlen. Achtet auf die unterschiedlichen Tätigkeiten innerhalb der Gruppe, statt darauf zu warten, dass alle gleichzeitig aufrecht stehen.

Eine naturkundliche Illustration zeigt ein stehendes, braunes Trampeltier mit zwei Höckern, zotteligem Fell und breiten Füßen. Deutsche Hinweise erklären den Fettspeicher in den Höckern, die gepolsterten Sohlen und den Wechsel des Winterfells.

Trampeltier (Camelus bactrianus): drei Details für eure Tierbeobachtung. KI-generierte Artendarstellung, nicht vor Ort aufgenommen.

Original illustration generated with OpenAI imagegen, 15 October 2026; editorial composition for Snappit.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Eingang

Gebt Grünhufer Bogen 2, 18437 Stralsund ins Navi ein. Die Barther Straße ist die Postanschrift; für euren Besuch braucht ihr den Besuchereingang.

Parken

Zoogäste dürfen die Außenparkplätze und das Parkhaus des STRELAPARKs kostenlos nutzen. Falls der Sicherheitsdienst nachfragt, sagt, dass ihr den Zoo besucht.

Mit dem Bus

Die VVR-Linie 3 verbindet Stralsund Hauptbahnhof mit Strelapark/Zoo. Prüft den aktuellen Fahrplan für eure Hin- und Rückfahrt.

Eintrittskarten

Vergleicht die kleine und große Familienkarte mit den Einzeltickets. Die Preise unterscheiden sich nach Saison; bringt Nachweise für Ermäßigungen mit. Bollerwagen könnt ihr gegen Gebühr und Pfand ausleihen.

Tiere füttern

Verwendet ausschließlich Zoofutter und gebt es nur den Tieren, bei denen der Zoo das erlaubt. Eigenes Brot, Obst und andere Snacks gehören nicht ins Gehege. Bleibt bei den Ziegen aufmerksam bei euren Kindern.

Fotos

Für den eigenen Gebrauch dürft ihr fotografieren. Vor einer Veröffentlichung, auch beim Teilen im Internet, verlangt die Besucherordnung eine schriftliche Zustimmung des Zoos. Fragt deshalb nach, bevor ihr eure Tierfotos postet.

Hunde

Hunde brauchen eine kostenpflichtige Eintrittskarte und müssen an der kurzen Leine bleiben. Begehbare Anlagen, Innengehege und Stallungen dürfen sie nicht betreten. Überlegt vorher, wie ihr diese Stationen in eurer Gruppe organisiert.

Mittagspause im Zoo

Tageskarten verlieren beim Verlassen des Zoos ihre Gültigkeit. Im Bistro Delikater könnt ihr drinnen oder auf der Terrasse sitzen. Fragt nach den Bewirtungszeiten, bevor ihr ein spätes Mittagessen plant.

Häufig gestellte Fragen

Im Südamerikahaus könnt ihr kleinere Tiere genauer anschauen; im geöffneten Bistro Delikater lässt sich eine Pause im Innenraum einlegen. Die meisten Wege liegen trotzdem draußen, also ist Regenkleidung hilfreich. Bei Sturm oder Glätte kann der Zoo aus Sicherheitsgründen schließen.
Das Programm Mühlenpfad zeigt mit Bauernhof und Mühle den Weg vom Korn zum Brot. Schaut nach einem Veranstaltungstermin oder fragt nach einem gebuchten Besuch. Mühlvorführungen und Zugang zum Mühleninneren stehen nicht selbstverständlich an jedem normalen Besuchstag durchgehend zur Verfügung.
Beobachtet bei den Schimpansen eine Minute lang still ein Tier und beschreibt seine Bewegungen. Vergleicht bei den Bisons den kräftigen Vorderkörper mit der schmaleren Hinterhand. Sucht euch später zwei Haustierrassen aus und findet an den Tieren und ihren Schildern einen Unterschied bei Fell, Hörnern oder Ohren.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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