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ZooHessen, Deutschland

Zoo Vivarium Darmstadt

Im Zoo Vivarium Darmstadt könnt ihr ungewöhnliche Tiere kennenlernen und euch auf einem gut überschaubaren Familienausflug Zeit für sie nehmen.

Über diesen Ort

Im Zoo Vivarium Darmstadt könnt ihr ungewöhnliche Tiere kennenlernen und euch auf einem gut überschaubaren Familienausflug Zeit für sie nehmen. Auf dem fünf Hektar großen Gelände wechseln sich Freigehege mit Aquarien, Terrarien und tropischen Tierhäusern ab. Beginnt bei den Schopfmakaken nahe dem Eingang: In ihrer Gruppe gibt es schon viel zu beobachten, bevor ihr weit gelaufen seid.

Gerade in diesem kleinen Zoo lohnt es sich, neugierig zu bleiben. Vergleicht, wie sich die Zwergotter am Wasser bewegen und wie die Binturongs ihre Kletteräste nutzen. Weiter im Park könnt ihr nach den Riesenschildkröten schauen. An der Afrikaanlage sorgen Flamingos und Zebras für Abwechslung. Jüngere Kinder können zwischendurch auf dem Spielplatz und dem Naturerlebnispfad nahe dem Eingang eine Pause vom Tierbeobachten einlegen.

Hinter dem Zoobesuch steckt auch konkrete Artenschutzarbeit. Das Vivarium beteiligt sich an europäischen Erhaltungszuchtprogrammen, unter anderem für Schopfmakaken und Fenneks. In der Reptilienhaltung gelang hier 1985 außerdem die weltweit erste Nachzucht der Krokodilschwanz-Höckerechse. Fragt die Kinder, über welches Tier sie gern mehr wissen möchten, und nehmt ihre Frage mit zu einer kommentierten Fütterung. Nimm den ultimativen Naturführer mit: Bestimme Vögel, Pflanzen und Tiere mit der Snappit-App.

Das Vivarium entstand 1956 als Einrichtung für Schulen in einem alten Gewächshaus der Stadtgärtnerei im Orangeriegarten. 1965 zog es an den Schnampelweg, wo es mit einem Aquarien- und Terrarienhaus sowie einem Kleinsäugerhaus eröffnete. Die Bildungsarbeit aus der Gründungszeit setzt sich heute in den Tierworkshops und Schulbesuchen der Zooschule fort.

Was ihr hier machen könnt

Für einen kürzeren Besuch könnt ihr die Schopfmakaken am Eingang, das benachbarte Binturong-Zwergotterhaus, das Tropenhaus und die Aquarien- und Terrarienhalle miteinander verbinden. Nehmt noch die Erdmännchen in der Nähe mit und lasst den Besuch mit einer Spielpause ausklingen. Für eine größere Runde geht es weiter zur Afrikaanlage, zu den Riesenschildkröten und zum Tapirbereich im hinteren Teil des Zoos. Zurück kommt ihr an den kleinen Affen und den Kängurus vorbei. Nutzt die im Zooplan eingezeichneten Besucherwege. Passt diese vorgeschlagene Reihenfolge ruhig an eine Fütterung an oder kürzt ab, wenn ein Kind müde wird.

Gebt jedem Kind eine kleine Beobachtungsaufgabe: Findet ein Tier, das seine Pfoten benutzt, eines, das seinen Schnabel einsetzt, und eines, das seinen Schwanz nutzt. Schaut euch in einem Terrarium erst die Äste und Verstecke in Ruhe an, bevor ihr weitergeht. Die begehbare Känguruanlage, der Streichelzoo und der Zugang zum Tapirhaus können durch Schutzmaßnahmen für die Tiergesundheit eingeschränkt sein. Fragt beim Zoo nach, bevor ihr euren Besuch darauf ausrichtet, diese Bereiche zu betreten.

Saisonale Infos

Der Zoo öffnet regulär um 9 Uhr. Von April bis September schließt er um 19 Uhr, im März und Oktober um 18 Uhr und von November bis Februar um 17 Uhr. Am 24. und 31. Dezember bleibt er geschlossen. Die Kasse schließt eine Stunde, die Tierhäuser schließen 30 Minuten vor dem Zoo. Prüft vor der Anreise die aktuellen Hinweise.

Barrierefreiheit

Der Rundweg verläuft größtenteils eben. Der Zoo beschreibt seine Wege und Anlagen als mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen zugänglich. Es gibt viele Sitzgelegenheiten und tiefer gesetzte Sichtfenster. Ein barrierefreies WC findet ihr an der Afrikaanlage. Bollerwagen könnt ihr an der Kasse ausleihen, Rollstühle über den Zooshop. Dessen Öffnungszeiten weichen von denen des Zoos ab. Ruft unter 06151 1346900 an, wenn ihr einen Rollstuhl ausleihen möchtet.

Nicht verpassen

1

Schopfmakaken

Beobachtet nahe dem Eingang das Zusammenleben der Gruppe und besucht eine kommentierte Fütterung, wenn es zeitlich passt.

2

Entdeckungen im Tierhaus

Tropische Tiere, Aquarien und Terrarien bieten bei Regen mehrere geschützte Stationen.

3

Riesenschildkröten

Nehmt euch Zeit für die Panzerformen und die bedächtigen Bewegungen dieser großen Inselbewohner.

4

Eine flexible Familienrunde

Tierhäuser, Picknickplätze und der Spielplatz am Eingang passen zu unterschiedlichen Aufmerksamkeitsspannen.

Illustrierter Binturong auf einem Ast, den sein langer Schwanz umgreift, neben einem Zwergotter mit Vorderpfoten im flachen Wasser. Deutsche Beschriftungen erklären Festhalten und Tasten.

Beim Binturong lohnt sich der Blick auf den Greifschwanz, beim Zwergotter auf die tastenden Vorderpfoten. Die KI-Illustration zeigt vereinfachte Artstudien und keine bestimmten Tiere des Vivariums.

Illustration: OpenAI image_gen, created for Snappit (2026-10-15); editorial layout and German labels: Snappit.

Spaziergänge und Routen

Eine kurze Grundrunde mit optionaler Erweiterung

Beginnt bei den Schopfmakaken am Eingang, dem Binturong-Zwergotterhaus und dem Tropenhaus. Danach geht es zur Aquarien- und Terrarienhalle und zu den Erdmännchen. Wenn ihr mehr Zeit habt, nehmt Afrikaanlage, Riesenschildkröten, Tapire, kleine Affen und Kängurus dazu. Der Spielplatz am Eingang eignet sich gut als letzte Station.

Die Wege und Anlagen sind mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen zugänglich. Vereinbart einen Rollstuhlverleih im Voraus mit dem Zooshop.

Eine kurze Grundrunde mit optionaler Erweiterung

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beobachtet erst die Gruppe und sucht euch dann ein Tier aus, dem ihr mit den Augen folgt. Achtet darauf, wer zusammensitzt und wie die Tiere zwischen ihren Ruheplätzen wechseln. Bei einer kommentierten Fütterung erfahrt ihr mehr über das, was ihr seht.

Schaut auch nach oben und nicht nur auf die Verstecke am Boden. Wenn ein Binturong über einen Ast läuft, achtet darauf, wie er sich mit seinem langen Greifschwanz festhält.

Achtet auf die Pfoten genauso wie auf das Schwimmen. Diese kleinen Otter ertasten ihre Nahrung. Wartet ruhig, wenn die Tiere gerade nicht zu sehen sind.

Vergleicht die Panzerformen und beobachtet, wie die Tiere ihre Füße aufsetzen. Eine kleine Zeichnung hilft dabei, sich Zeit zu nehmen und Einzelheiten zu entdecken.

Achtet auf grabende, ruhende und aufrecht wachende Tiere. Beobachtet lieber ein einzelnes Erdmännchen als die ganze Gruppe und schaut, ob sich seine Beschäftigung ändert.

Vergleicht die Beine und den gebogenen Schnabel eines Flamingos mit denen der anderen Vögel in der Nähe. Beobachtet, was passiert, wenn er den Kopf zum Wasser senkt, ohne ihn anzulocken.

Achtet auf den Schwanz und die Hinterbeine, wenn sich ein Känguru bewegt. Betretet die begehbare Anlage nur, wenn sie geöffnet ist, bleibt auf dem Besucherweg und lasst den Tieren Platz.

Haltet nach den auffallend großen Ohren Ausschau. Sie helfen dem Fennek beim Hören und dabei, Wärme abzugeben. Tagsüber ruhen die Tiere oft. Lasst versteckte oder schlafende Fenneks ungestört.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Der Eingang liegt am Schnampelweg 5, 64287 Darmstadt. Sucht eine Verbindung zur Haltestelle Botanischer Garten/Vivarium; derzeit fährt die Buslinie L vom Luisenplatz dorthin. Am 13. Dezember 2026 ändert sich das Liniennetz. Nutzt deshalb den Fahrplan für euren Besuchstag.

Parken

Zur Wahl stehen der Zooparkplatz und das Parkhaus TU Lichtwiese in der Eugen-Kogon-Straße 31. Es fallen Parkgebühren an. An Heimspieltagen des SV Darmstadt 98 ist das Parkhaus ganztägig für die Öffentlichkeit geschlossen.

Essen und Pausen

Bringt ein Picknick für die ausgewiesenen Picknickplätze mit oder besucht das Café Eulenpick am Eingang. Wenn ihr warm essen möchtet, prüft die gesonderten Küchenzeiten.

Bei Regen

Legt den Schwerpunkt auf Tropenhaus und Aquarien- und Terrarienhalle. Regenkleidung braucht ihr trotzdem für die Wege im Freien dazwischen.

Rücksicht auf die Tiere

Füttert die Tiere nicht, klopft nicht an Scheiben und ruft nicht laut, um sie anzulocken. Lasst Roller, Laufräder, Bälle und Luftballons zu Hause.

Häufig gestellte Fragen

Haushunde dürfen nicht mit in den Zoo. Blinden- und Assistenzhunde sind ausgenommen; meldet euch vor dem Besuch beim Zoo. In den frei zugänglichen Biergarten dürfen Hunde mitkommen.
Die Zooschule bietet altersgerechte Unterrichtsgänge zu den Tieren und Workshops für Schulgruppen an. Vereinbart euren Termin im Voraus mit dem zoopädagogischen Team.

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