Snappit logo
Snappit
App holen
Allgemeine Illustration, kein Foto dieses OrtesIllustration
ZooBayern, Deutschland

Zoo Wasserstern

Im Zoo Wasserstern könnt ihr in ein paar entspannten Stunden kleine Affen, ungewöhnliche Reptilien und die Unterwasserwelt entdecken.

Über diesen Ort

Im Zoo Wasserstern könnt ihr in ein paar entspannten Stunden kleine Affen, ungewöhnliche Reptilien und die Unterwasserwelt entdecken. Der ehrenamtlich geführte Zoo liegt auf etwa 1.800 Quadratmetern in einer ehemaligen Auenlandschaft in Ingolstadt. Dank der kurzen Wege bleibt viel Zeit zum Beobachten. Fangt bei den Tieren im Freien an und schaut euch anschließend in Ruhe im Aquarium und an den Terrarien um.

Weißbüschelaffen und Lisztäffchen laden zu einem ersten Vergleich ein: Wo sitzt bei ihnen das weiße Fell? Ein Brillenkaiman und eine Gila-Krustenechse zeigen wiederum, wie unterschiedlich Reptilien aussehen können. Im Aquarium gibt es Süß- und Meerwassertiere. Die Erhaltungszucht des Zoos zeigt außerdem, welche Bedeutung auch manche seiner kleinsten Bewohner für den Artenschutz haben. Die Tiere leben hier in Zoohaltung; einzelne können gerade ruhen oder sich euren Blicken entziehen. Plant etwas Zeit ein, um noch einmal zu eurem Lieblingsgehege zurückzukehren, bevor es auf den Spielplatz oder zu einer Pause auf die Terrasse geht. Nimm den ultimativen Naturführer mit: Bestimme Vögel, Pflanzen und Tiere mit der Snappit-App.

Wasserstern wurde 1908 als Verein für Aquarien- und Terrarienfreunde gegründet. In den 1930er-Jahren gestalteten die Mitglieder ein Gelände an der Schutter mit Teichen, Freilandterrarien und einem Vereinsheim. Die Begeisterung für Aquarien und Reptilien prägt einen Besuch bis heute. Seit 2020 beteiligt sich der Zoo an Citizen Conservation und hilft dabei, Zuchtpopulationen bedrohter Arten zu erhalten, darunter Süßwasserfische und Amphibien.

Was ihr hier machen könnt

Macht eine kleine Beobachtungsaufgabe daraus: Entdeckt die weißen Ohrbüschel der Weißbüschelaffen, schaut einem Waschbären beim Einsatz seiner Vorderpfoten zu oder vergleicht den kräftigen Schnabel eines Aras mit dem Maul eines Piranhas. Sucht euch im Aquarium einen Fisch aus und verfolgt eine Minute lang seine Bewegungen, statt gleich zur nächsten Scheibe weiterzugehen.

Für Kinder, die gern rätseln, gibt es die kostenpflichtige Zoo-Rallye mit altersgerechten Fragebögen und einer Urkunde. Sie dauert gewöhnlich 45–60 Minuten. Fragt nach der Verfügbarkeit und dem aktuellen Preis. Auch bei den kommentierten Fütterungen lohnt sich eine Pause: Das reguläre Programm sieht dienstags bis freitags jeweils um 15 Uhr eine Fütterung bei wechselnden Tierarten vor. Fragt am Eingang, was an eurem Besuchstag stattfindet. Für eine private Führung könnt ihr vorab anfragen.

Saisonale Infos

Von April bis Oktober schließt der Zoo regulär um 18 Uhr, von November bis März um 17 Uhr. Bei Regen bleibt er normalerweise geöffnet. Dann könnt ihr euch länger bei den Tieren in den Innenräumen aufhalten; für die Außenbereiche gehört trotzdem eine Regenjacke ins Gepäck. Prüft vor der Anfahrt die Homepage auf geänderte Öffnungszeiten.

Barrierefreiheit

Die meisten Wege sind für Kinderwagen und Rollstühle geeignet. Es gibt Sitzgelegenheiten für Pausen, und auf dem kleinen Gelände bleiben die Wege überschaubar. Fragt vorher beim Zoo nach, wenn ihr einen bestätigten stufenlosen Zugang zu allen Tierhäusern, eine barrierefreie Toilette oder Angaben für ein bestimmtes Mobilitätshilfsmittel benötigt.

Nicht verpassen

1

Affen vergleichen

Weiße Ohrbüschel und ein auffälliger weißer Haarschopf helfen euch, Weißbüschelaffen und Lisztäffchen auseinanderzuhalten.

2

Reptilien beobachten

Schaut euch einen Brillenkaiman und die strukturierten Schuppen einer Gila-Krustenechse genauer an.

3

Unterwasserwelten

Nehmt euch Zeit für das Aquarium und die Erhaltungszucht, für die sich der Zoo engagiert.

4

Mit kleinen Kindern unterwegs

Kurze Wege, Spielplatz und Terrasse passen gut zu einem gemütlichen Familienausflug.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Achtet auf die weißen Ohrbüschel und beobachtet dann, wie sich dieser kleine Affe auf seinen Klettermöglichkeiten bewegt. Wenn er aus dem Blickfeld verschwindet, lohnt sich etwas Geduld.

Der hohe weiße Haarschopf lässt sich gut mit den seitlichen Ohrbüscheln der Weißbüschelaffen vergleichen. Der Name Lisztäffchen spielt auf die Ähnlichkeit mit der Frisur des Komponisten Franz Liszt an.

Der geringelte Schwanz und die dunkle Gesichtsmaske sind gute Erkennungsmerkmale. Wenn ein Waschbär aktiv ist, schaut seinen geschickten Vorderpfoten zu, statt seine Aufmerksamkeit auf euch zu lenken.

Schaut euch die perlenartige Oberfläche der Schuppen genauer an. Diese giftige Echse beobachtet ihr am besten in Ruhe von der Besucherseite ihrer Anlage aus.

Wenn der Blickwinkel passt, könnt ihr zwischen den Augen die knöcherne Leiste erkennen, der der Brillenkaiman seinen Namen verdankt. Auch ein ruhendes Tier bietet viel zum genauen Hinschauen.

Der Name bezieht sich auf die gelb gemusterte Unterseite. Wenn die Unke normal ruht, bleibt diese Unterseite möglicherweise verborgen. Versucht niemals, ihre Abwehrhaltung auszulösen.

Beobachtet die Bewegungen des Fisches und vergleicht die Form seines Mauls mit der anderer Aquarienbewohner. Haltet etwas Abstand zur Scheibe und schaut einfach zu, was der Fisch von sich aus macht.

Vergleicht die blauen Flügel und den blauen Rücken mit der gelben Brust. Der kräftige Schnabel eignet sich zum Öffnen harter Samen und Nüsse. Beobachtet den Ara, ohne ihm Futter anzubieten.

Beschriftete Illustrationen eines Weißbüschelaffen mit weißen Haarbüscheln an beiden Ohren und eines Lisztäffchens mit hohem weißem Haarschopf.

Ohrbüschel oder Haarschopf? Vergleicht die seitlichen weißen Ohrbüschel des Weißbüschelaffen mit dem hohen weißen Schopf des Lisztäffchens. Originale KI-Illustration, keine Aufnahme aus dem Zoo Wasserstern.

Illustration: AI-generated for Snappit; factual references documented in source-manifest.json.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

Karte wird geladen…

Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Die Adresse lautet Aloisiweg 19, 85049 Ingolstadt. Bus 50 hält an der Haltestelle Zoo Wasserstern direkt beim Eingang. Prüft den aktuellen Fahrplan.

Parken

Direkt vor dem Zoo gibt es nur fünf Stellplätze. Mit Fahrrad oder Bus seid ihr nicht auf einen freien Parkplatz angewiesen. Nehmt Rücksicht auf die Nachbarschaft und beachtet die Parkregeln.

Tiere füttern

Verwendet bei der vorgesehenen Kaninchen- und Meerschweinchenfütterung ausschließlich das Futter des Zoos. Eure eigenen Snacks bleiben für euch.

Fotos

Private Aufnahmen sind erlaubt. Fotografiert in Ruhe und stört die Tiere nicht, nur um ein besseres Bild zu bekommen.

Essenspause

Getränke gibt es ganzjährig, Eis im Sommer. Plant eine größere Mahlzeit zusätzlich ein.

Hunde

Hunde dürfen an der Leine mitkommen, solange sie die Zootiere nicht stören.

Häufig gestellte Fragen

Die regulären Eintrittspreise liegen bei 6 € für Erwachsene, 5 € für Jugendliche von 13–17 Jahren und 3 € für Kinder von 3–12 Jahren. Kinder unter drei Jahren haben freien Eintritt. Die Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet 16 €. Prüft vor dem Besuch die aktuelle Preisliste des Zoos.
Nein. Der kleine Zoo passt gut zu einem kürzeren Familienausflug. Wenn ihr euch Zeit lasst, könnt ihr das Verhalten der Tiere beobachten, noch einmal an einem ruhigen Gehege vorbeischauen und eine Spielpause einlegen.
Private Führungen sind auf Anfrage möglich. Schulklassen und Kindergartengruppen sollten sich mindestens sechs Wochen vorher melden, statt ohne Absprache mit einem Besuch am Vormittag zu rechnen.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

Alle ansehen ›

Nimm die Entdeckung mit

Unterwegs in Zoo Wasserstern?

Bestimme Tiere und Pflanzen unterwegs und halte deine Entdeckungen in einer Sammlung fest.

  1. 1Entdecken
  2. 2Fotografieren
  3. 3Fund festhalten