
Kanarischer Tüpfelfarn
polypodium macaronesicum
Der Kanarische Tüpfelfarn ist ein bezaubernder immergrüner Farn, der auf den nebligen Makaronesischen Inselgruppen, einschließlich der Kanarischen Inseln, Madeiras und der Azoren, heimisch ist. Er gedeiht oft als Epiphyt, indem er sich an moosbedeckten Ästen alter Lorbeerwaldbäume anlagert, oder als Lithophyt, der sich in feuchten, felsigen vulkanischen Spalten verankert. Dieser widerstandsfähige Farn spielt eine entscheidende Rolle in seinem feuchten, wolkenverhangenen Ökosystem, indem er atmosphärische Feuchtigkeit aufnimmt und kleinen Wirbellosen Unterschlupf bietet. Er wird für seine üppigen, federartigen Wedel sehr bewundert und ist ein typischer Vertreter der alten Lorbeerwälder (Laurisilva), der den feuchten Wäldern, die er bewohnt, einen prähistorischen, leuchtend grünen Charme verleiht.
Lebensraum: Typischerweise in sehr feuchten, schattigen Umgebungen wie makaronesischen Lorbeerwäldern zu finden, oft auf moosbewachsenen Baumstämmen, Felswänden und steilen Schluchten wachsend.
Aussehen
Dieser Farn weist tief fiederteilige, lanzettförmige Wedel auf, die zwischen 10 und 50 Zentimeter lang sind und eine lebendige, hellgrüne Färbung zeigen. Die einzelnen Segmente oder Fiedern sind wechselständig, schmal und haben leicht gewellte Ränder. Auf den Unterseiten der fruchtbaren Wedel findet man zwei ordentliche Reihen auffälliger, kreisrunder, leuchtend orange- bis goldfarbener, sporenbildender Sori, denen eine schutzhülle fehlt. Die Wedel entspringen einem kriechenden, fleischigen Rhizom, das stark mit rotbraunen, papierartigen Schuppen bedeckt ist.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Interessante Fakten
In Zeiten starker Trockenheit kann dieser widerstandsfähige Farn stark austrocknen und seine Wedel einrollen, um sich dann schnell zu erholen und wieder zu entfalten, sobald Regen oder dichter Nebel zurückkehren.
Der Artname „macaronesicum“ ist eine Anspielung auf Makaronesien, die Gruppe vulkanischer nordatlantischer Inselgruppen, wo dieser Farn hauptsächlich gedeiht.
Im Gegensatz zu vielen anderen Farnarten fehlen seinen Sori (Sporenclustern) vollständig ein Indusium, eine schützende Membran, wodurch die goldenen Sporen dem Wind ausgesetzt sind.
Besondere Fähigkeiten
Epiphytische Verankerung
Nutzt ein kriechendes, schuppiges Rhizom, um sich sicher an Baumstämmen und feuchten Felsen festzuklammern, wodurch es hoch über dem Waldboden wachsen kann.
Blattnebelabsorption
Angepasst an feuchte Nebelwälder, ist er in der Lage, Feuchtigkeit direkt aus dem dichten Nebel und Dunst aufzunehmen, der seinen Lebensraum regelmäßig bedeckt.
Trockenstarre der Wedel
Während Trockenperioden rollen sich die Wedel nach oben, um die Oberfläche zu reduzieren und den Wasserverlust zu begrenzen, und erholen sich schnell, sobald Feuchtigkeit zurückkehrt.
Maße und Details
- Länge
- 10-50 cm
- Lebenserwartung
- 5-20 Jahre
Ernährung und Fütterung
Als photosynthetische Pflanze erzeugt sie ihre eigene Energie aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid, während sie essenzielle Mineralien über ihre wurzelähnlichen Rhizoiden aufnimmt.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Wasser
- Kohlendioxid
- Bodenmineralien
Ökologische Zusammenhänge
Kanarischer Lorbeer
Laurus novocanariensis
Der Farn wächst häufig epiphytisch auf der moosigen Rinde dieses dominanten Baumkronenbaums in makaronesischen Nebelwäldern.
Hasenfußfarn
Davallia canariensis
Konkurriert mit dem Kanarischen Tüpfelfarn um epiphytischen Raum und Feuchtigkeit auf moosigen Baumästen.
Merkmale
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Auch bekannt als
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Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Kanarischer Tüpfelfarn?
Der einfachste Weg, Kanarischer Tüpfelfarn zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Kanarischer Tüpfelfarn?
10-50 cm
Was ist der/die/das lebenserwartung von Kanarischer Tüpfelfarn?
5-20 Jahre
Was frisst Kanarischer Tüpfelfarn?
Als photosynthetische Pflanze erzeugt sie ihre eigene Energie aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid, während sie essenzielle Mineralien über ihre wurzelähnlichen Rhizoiden aufnimmt.
Wo findet man Kanarischer Tüpfelfarn normalerweise?
Typischerweise in sehr feuchten, schattigen Umgebungen wie makaronesischen Lorbeerwäldern zu finden, oft auf moosbewachsenen Baumstämmen, Felswänden und steilen Schluchten wachsend.
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