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Rosenkerrie

rhodotypos scandens

Die Rosenkerrie (Rhodotypos scandens) ist ein eleganter, laubabwerfender Strauch, der in Ostasien beheimatet ist und für seine zarten weißen Blüten und auffälligen tiefschwarzen Früchte bekannt ist. Obwohl sie zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört, zeichnet sie sich durch ihre ungewöhnliche Kombination aus gegenständigen Blättern und vierblättrigen Blüten aus, die von der typischen fünfblättrigen Form der Familie abweicht. Im späten Frühling ist der Strauch von leuchtend weißen Blüten bedeckt, die bald harten, glänzenden schwarzen Beerenclustern weichen, die den ganzen Winter über erhalten bleiben. Diese Robustheit und ihr ganzjähriger visueller Reiz machen sie zu einer beliebten Wahl für Ziergärten. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und Selbstaussaat ist sie jedoch im östlichen Nordamerika aus der Kultivierung entkommen und hat sich im Unterholz von Wäldern etabliert, wo sie gelegentlich mit der einheimischen Vegetation konkurriert.

Lebensraum: Man findet sie in offenen Wäldern, an Waldrändern, in Schluchten und auf städtischen Brachflächen, wo sie sowohl im schattigen Unterholz als auch in sonnigen Gärten gedeiht.

Aussehen

Dieser laubabwerfende Strauch wächst typischerweise zwischen 100 und 200 Zentimeter hoch und hat aufrechte, überhängende Äste. Er ist leicht an seinen scharf doppelt gezähnten, eiförmigen Blättern zu erkennen, die in gegenständigen Paaren entlang des Stängels wachsen und tief hervortretende Adern aufweisen. Seine leuchtend weißen Blüten sind etwa 3 bis 5 Zentimeter groß und verfügen einzigartig über genau vier Blütenblätter anstelle der typischen fünf. Nach den Blüten entwickeln sich Gruppen von ein bis vier glänzenden, erbsengroßen, tiefschwarzen Steinfrüchten an den Zweigspitzen, die auch nach dem Abfallen des grünen Laubs im Herbst gut sichtbar bleiben.

ReichPlantaeStammTracheophytaKlasseMagnoliopsidaOrdnungRosalesFamilieRosaceaeGattungRhodotypos
Rosenkerrie
Rosenkerrie

Kategorie

Pflanzen

Seltenheit

Common

Gefahr

1/5 · Sehr gering

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Interessante Fakten

Der Gattungsname Rhodotypos leitet sich von griechischen Wörtern ab, die 'Rosentyp' bedeuten, was seine botanische Verwandtschaft trotz seiner ungewöhnlichen physischen Unterschiede zu typischen Rosen widerspiegelt.

Die Samen in den glänzenden schwarzen Früchten enthalten Amygdalin, eine Verbindung, die bei Einnahme zu giftigem Cyanwasserstoff zerfällt.

Im Gegensatz zu fast allen anderen Gattungen der Rosengewächse (Rosaceae), die typischerweise Blüten mit fünf Blütenblättern aufweisen, besitzt die Rosenkerrie einzigartig nur vier Blütenblätter.

Besondere Fähigkeiten

Fähigkeit

Vorteil gegenständiger Blätter

Im Gegensatz zu den meisten Mitgliedern der Rosengewächse besitzt die Rosenkerrie gegenständige Blätter, was ihre Kronenstruktur optimiert, um gefiltertes Licht im schattigen Unterholz einzufangen.

Fähigkeit

Hartnäckiger Samenschutz

Die glänzenden schwarzen Steinfrüchte enthalten harte Steinkerne, die die Samen im Inneren vor rauem Winterwetter und leichter Prädation schützen und so eine erfolgreiche Keimung gewährleisten.

Fähigkeit

Schattentoleranz

Dieser Strauch kann im tiefen Waldunterholz effizient photosynthetisieren, wodurch er dichte Wälder besiedeln kann, wo andere Zierpflanzen scheitern würden.

Maße und Details

Länge
100-200 cm
Lebenserwartung
10-30 Jahre
Gelegegröße
1-4

Ernährung und Fütterung

Als photoautotrophe Pflanze produziert die Rosenkerrie ihre eigene Energie unter Verwendung von Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser durch Photosynthese, ergänzt durch aus dem Boden aufgenommene Mineralien.

Hauptnahrung

  • Sonnenlicht
  • Wasser
  • Kohlendioxid
  • Boden-Nährstoffe

Nahrungssuche

  • Passive Absorption

Ökologische Zusammenhänge

eaten by

Wanderdrossel

Turdus migratorius

Die Früchte der Rosenkerrie werden von diesem Vogel verzehrt und die Samen anschließend verbreitet, was zur Ausbreitung der Pflanze beiträgt.

eaten by

Japanischer Käfer

Popillia japonica

Dieses invasive Insekt ernährt sich stark vom Laub der Rosenkerrie und verursacht in den Sommermonaten skelettartigen Blattschaden.

competitor

Gewürzstrauch (Lindera benzoin)

Lindera benzoin

In nordamerikanischen Wäldern konkurriert die Rosenkerrie direkt mit einheimischen Unterholzsträuchern um Sonnenlicht, Raum und Bodenressourcen.

Merkmale

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Auch bekannt als

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Sammlungen

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Sicherheit

Gefahr

1/5 · Sehr gering

Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.

Häufig gestellte Fragen

Wie identifiziert man Rosenkerrie?

Der einfachste Weg, Rosenkerrie zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.

Was ist der/die/das länge von Rosenkerrie?

100-200 cm

Was ist der/die/das lebenserwartung von Rosenkerrie?

10-30 Jahre

Was frisst Rosenkerrie?

Als photoautotrophe Pflanze produziert die Rosenkerrie ihre eigene Energie unter Verwendung von Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser durch Photosynthese, ergänzt durch aus dem Boden aufgenommene Mineralien.

Wo findet man Rosenkerrie normalerweise?

Man findet sie in offenen Wäldern, an Waldrändern, in Schluchten und auf städtischen Brachflächen, wo sie sowohl im schattigen Unterholz als auch in sonnigen Gärten gedeiht.

Wie jagt Rosenkerrie?

Passive Absorption

Was ist der/die/das gelegegröße von Rosenkerrie?

1-4

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