
Tolpis Webbii
tolpis webbii
Tolpis webbii ist ein charmanter, ausdauernder Halbstrauch, der in den Hochgebirgszonen der Kanarischen Inseln, insbesondere auf Teneriffa und La Palma, endemisch ist. Diese widerstandsfähige Pflanze gehört zur Familie der Asteraceae und ist ein klassisches Merkmal des subalpinen Gestrüpps und des Unterholzes der Kanarischen Kiefernwälder. Sie gedeiht in vulkanischen, nährstoffarmen Böden und malt die dramatischen Vulkanlandschaften mit Ausbrüchen leuchtend gelber Blüten. Ihre Fähigkeit, intensiver Sonneneinstrahlung und saisonaler Trockenheit standzuhalten, macht sie zu einer wichtigen Pionierart in diesen rauen Umgebungen, die lokale Insektengemeinschaften unterstützt.
Lebensraum: In hochgelegenen vulkanischen Strauchlandschaften und Kanarischen Kiefernwäldern zu finden, typischerweise an felsigen, trockenen Hängen.
Aussehen
Diese Pflanze wächst als holzig basierte Staude oder kleiner Halbstrauch und erreicht eine Höhe von 20 bis 60 Zentimetern. Sie weist lanzettliche, graugrüne Blätter auf, die oft an der Basis oder entlang der unteren Stängel gebündelt sind. Ihr auffälligstes Merkmal sind die zusammengesetzten Blütenköpfe, die aus zahlreichen leuchtend gelben Zungenblüten bestehen, die eine etwas dunklere zentrale Scheibe umgeben und einen robusten, mehrfach verzweigten Löwenzahn imitieren.

Kategorie
PflanzenSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Interessante Fakten
Trotz ihres zarten, löwenzahnähnlichen Aussehens besitzt diese Pflanze eine holzige Basis, die es ihr ermöglicht, jahrelang als ausdauernder Halbstrauch zu überleben.
Sie ist eine der ikonischen Pflanzenarten, die den Kraterrand des Teide, Spaniens höchsten Gipfel, schmücken.
Der Artname 'webbii' ehrt Philip Barker Webb, einen englischen Botaniker, der die maßgebliche Studie zur Flora der Kanarischen Inseln im 19. Jahrhundert mitverfasste.
Besondere Fähigkeiten
Toleranz gegenüber Vulkanböden
Extrahiert erfolgreich Nährstoffe und bildet Wurzeln in stark porösen, jungen vulkanischen Substraten.
Xerophytische Widerstandsfähigkeit
Nutzt spezialisierte Blattkutikula und tiefe Wurzelsysteme, um lange Trockenperioden in Hochgebirgsumgebungen zu überleben.
UV-Strahlungsschutz
Produziert schützende Flavonoide in seinem Laub, um Schäden durch intensive Sonneneinstrahlung in großer Höhe zu mindern.
Maße und Details
- Länge
- 20-60 cm
- Lebenserwartung
- 2-7 Jahre
Ernährung und Fütterung
Als photoautotrophe Pflanze produziert sie Energie durch Photosynthese, indem sie Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid in Zucker umwandelt.
Hauptnahrung
- Sonnenlicht
- Kohlendioxid
- Wasser
- Bodenmineralien
Ökologische Zusammenhänge
Kanarische Kiefer
Pinus canariensis
Dient als Konkurrent im Unterholz um Licht und Raum mit jungen Setzlingen.
Kanarische Hummel
Bombus canariensis
Ist auf einheimische Bienen zur Bestäubung ihrer leuchtend gelben Blütenköpfe angewiesen.

Wildkaninchen
Oryctolagus cuniculus
Eingeführte Pflanzenfresser fressen ihre Blätter und Blütenknospen, was das Überleben der Sämlinge beeinträchtigt.
Merkmale
Für dieses Objekt sind noch keine Merkmal-Badges vergeben.
Auch bekannt als
Noch keine Alternativnamen vorhanden.
Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Tolpis Webbii?
Der einfachste Weg, Tolpis Webbii zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Tolpis Webbii?
20-60 cm
Was ist der/die/das lebenserwartung von Tolpis Webbii?
2-7 Jahre
Was frisst Tolpis Webbii?
Als photoautotrophe Pflanze produziert sie Energie durch Photosynthese, indem sie Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid in Zucker umwandelt.
Wo findet man Tolpis Webbii normalerweise?
In hochgelegenen vulkanischen Strauchlandschaften und Kanarischen Kiefernwäldern zu finden, typischerweise an felsigen, trockenen Hängen.
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