Im Aquarium Wilhelmshaven könnt ihr das Leben unter der Nordseeoberfläche aus der Nähe kennenlernen und eine Reise in die Urmeere unternehmen. Am Südstrand liegt das Meer direkt vor der Tür; in der Ausstellung entdeckt ihr seine sonst oft verborgenen Bewohner. Schaut vor dem Rundgang auf die Fütterungszeiten, damit ihr genug Zeit für die Tiere habt, auf die sich eure Kinder besonders freuen.
Bei den Nordseebecken lohnt es sich, genauer hinzusehen. Plattfische, Katzenhaie, Hummer und Taschenkrebse bieten reichlich Stoff zum Vergleichen: Ein Tier liegt am Boden, ein anderes schwimmt durchs Wasser, ein drittes schützt sich mit einem harten Panzer. Lasst jeden ein kleines Becken aussuchen, das ihr in Ruhe betrachtet. Nehmt euch auch am Seehundbecken und bei den Pinguinen Zeit, um die Bewegungen dieser größeren Tiere im Wasser zu verfolgen.
In den tropischen Bereichen ändert sich die Szenerie. Sucht in den Riffbecken nach den Mustern von Picasso-Drückerfisch und Zebramuräne. Danach lohnt sich eine ruhige Pause in der Tropenhalle mit Faultieren, kleinen Affen, Reptilien und frei fliegenden Vögeln. Auch ein ruhendes Tier lädt zum Verweilen ein. Schaut euch an, wie es seinen Körper hält und worauf es sich abstützt.
Hebt euch etwas Zeit für die Museumsbereiche auf. Originalfossilien, große Tiernachbildungen und das animierte Paläoaquarium eröffnen verschiedene Zugänge zur Vergangenheit. Mit kleineren Kindern könnt ihr einfach einen Zahn, eine Schale und einen erkennbaren Körperumriss suchen. Ältere Kinder überlegen vielleicht, welche Einzelheiten tatsächlich im Fossil erhalten und welche rekonstruiert sind. Der große Spinosaurus und der Liopleurodon sind Modelle; die Tiere auf der Leinwand des Paläoaquariums sind animiert. Gerade diese Unterschiede machen das genaue Hinsehen spannend. Erkunde das Gelände wie ein Profi – lade die Snappit-App herunter, um Tiere und Pflanzen sofort zu bestimmen.