Snappit logo
Snappit
App holen
Allgemeine Illustration, kein Foto dieses OrtesIllustration
ParkNordrhein-Westfalen, Deutschland

Freizeitpark Rheinaue (Bonn)

In der Rheinaue könnt ihr Gartendetails entdecken, auf den See schauen und zwischendurch spielen.

Über diesen Ort

In der Rheinaue könnt ihr Gartendetails entdecken, auf den See schauen und zwischendurch spielen. Nehmt euch zunächst einen Teil des Parks vor. Über die Wiesen und sanft geformten Hügel lässt es sich gut schlendern. Im Japanischen Garten lohnt der genauere Blick auf Wasser, sorgfältig gesetzte Steine und eine dreizehnstöckige Pagode.

Überlegt vor der Anreise, auf welche Rheinseite ihr möchtet. Der Park umfasst 160 Hektar: 125 liegen linksrheinisch, 35 rechtsrheinisch. Der Auensee, die Themengärten und die hier vorgeschlagenen Ausflüge liegen auf der linken Rheinseite. Für den Beueler Teil braucht ihr eine eigene Anreise oder müsst eine Rheinquerung einplanen.

Am See könnt ihr beobachten, wie die Vögel nach Nahrung suchen. Welche tauchen ganz unter, welche bleiben nahe der Oberfläche? Im Winter können verschiedene Entenarten zusammenkommen. Die Vogeltipps hier beruhen auf Beobachtungen aus dem Winter 2023/24; bei eurem Besuch kann die Zusammensetzung anders sein. Nehmt ein Fernglas mit und lasst den Tieren genügend Raum. Bereit zum Snappen und Lernen? Lade die Snappit-App herunter, um jede Naturart hier zu bestimmen.

Der Park wurde am 27. April 1979 zur Bundesgartenschau eröffnet. Gottfried und Anton Hansjakob wirkten daran mit, landwirtschaftliche Flächen in eine verbindende Parklandschaft zwischen Bonns Stadtteilen umzuwandeln. Die gerundeten Hügel und geschwungenen Ufer wurden bewusst gestaltet. Japan steuerte den von Akira Sato entworfenen Garten bei. 2017 folgte der Denkmalschutz. Nahe der Kaskade zeigt die Römerstraße Abgüsse römischer Grabsteine und Altäre; sie ist keine ausgegrabene antike Straße.

Was ihr hier machen könnt

Für einen entspannten ersten Besuch beginnt ihr an der Petra-Kelly-Allee. Schaut euch den Japanischen Garten an, wenn er geöffnet ist, besucht danach den nahe gelegenen Blindengarten und geht auf denselben Parkwegen zum Eingang zurück. Die Länge dieses Spaziergangs auf eigene Faust ist nicht vermessen. Vergleicht die Düfte an den Hochbeeten und ertastet den Bronzebrunnen. Beachtet dabei die Hinweise im Garten.

Für eine längere Entdeckungstour gibt es die O-Trail-Karte der Rheinischen Turnerjugend mit vierzehn Fragen. Der veröffentlichte Parcours führt über etwa 6 km vom Eingangsrondell zum ehemaligen Labyrinth. Anschließend geht ihr auf öffentlichen Wegen zum Eingangsrondell zurück. Dieser zusätzliche Rückweg ist nicht vermessen; die 6 km bezeichnen deshalb nicht die gesamte Strecke. Der Veranstalter kontrolliert den Parcours nicht mehr, und das Labyrinth wurde abgebaut. Nutzt zwischen den Posten die vorhandenen Wege. Die geraden Verbindungslinien auf der Karte führen teilweise über Wiesen oder Wasser und sind keine Gehwege.

Dazu passen der Kletterspielplatz oder eine separat zu bezahlende Runde Abenteuergolf auf der Anlage „Die Rheinpiraten“ mit achtzehn Bahnen rund um ein Schiffswrack.

Saisonale Infos

Die Flohmärkte finden gewöhnlich von April bis Oktober am dritten Samstag im Monat statt. Rechnet dann mit vollen Wegen und knappen Parkplätzen. Prüft den Bootsverleih gesondert, besonders für 2027: Die Stadt sucht für diesen Zeitraum einen neuen Betreiber. Bei Nässe oder Glätte verkürzt ihr den Spaziergang am besten und seid am Wasser besonders vorsichtig.

Barrierefreiheit

Die Stadt beschreibt die asphaltierten Wege in den Hauptbereichen als geeignet für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen; Sitzgelegenheiten sind vorhanden. Hügel, Brücken und Wege innerhalb der Gärten müsst ihr gesondert betrachten. Am Parkrestaurant gibt es während der Öffnungszeiten eine barrierefreie Toilette. Fragt bei der Bonn-Information nach dem konkreten Eingang oder Übergang, den ihr nutzen möchtet. Die allgemeine Beschreibung zur Barrierefreiheit des alten O-Trails ersetzt keine aktuelle Streckenprüfung.

Nicht verpassen

1

Japanischer Garten

Macht am Wasser eine Pause und schaut euch die übereinanderliegenden Stockwerke der Pagode an.

2

Blindengarten

Entdeckt einen Garten für Geruchs- und Tastsinn samt Bronzebrunnen.

3

Auensee

Nehmt euch am 15 Hektar großen Parksee Zeit zum ruhigen Beobachten der Vögel.

4

Platz zum Spielen

Ergänzt den Gartenbesuch mit Klettern, Rutschen oder einem Picknick auf den Wiesen.

Im Japanischen Garten der Bonner Rheinaue spiegelt sich eine hohe steinerne Pagode im Teich. Links vorn steht eine unscharfe Steinlaterne; geschnittene Gehölze und noch kahle Äste rahmen den Blick.

Die Pagode im Japanischen Garten der Bonner Rheinaue, fotografiert am 30. März 2024. Schaut euch die übereinanderliegenden Dächer an; die offizielle Gartenbeschreibung nennt 13 Stufen.

Jnwnklr / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Creative Commons

Spaziergänge und Routen

Japanischer Garten und Blindengarten

Startet an der Petra-Kelly-Allee, besucht den Japanischen Garten, wenn er geöffnet ist, und verlasst ihn durch dasselbe Tor. Geht auf öffentlichen Wegen zum nahe gelegenen Blindengarten und danach auf eurem Hinweg zum Eingang an der Petra-Kelly-Allee zurück.

Klärt die benötigten Garteneingänge und Wege vorab, wenn ihr auf stufenlosen Zugang angewiesen seid.

RTJ O-Trail mit zusätzlichem Rückweg

Beginnt bei S1, dem Eingangsrondell an der Ludwig-Erhard-Allee. Findet mit Karte und Fragen die Posten 1–14 und anschließend F1 am früheren Labyrinth. Geht auf öffentlichen Parkwegen nach Südwesten zum Eingangsrondell und zu S1 zurück. Nutzt auch für diese letzte Verbindung die Karte.

Der Veranstalter beschreibt den alten Parcours als kinderwagentauglich und größtenteils rollstuhlgerecht, kontrolliert ihn aber nicht mehr. Klärt den aktuellen Zugang gesondert.

RTJ O-Trail mit zusätzlichem Rückweg

Aktivitäten

Fünf Minuten Vogeltagebuch

Macht an einem öffentlichen Seeweg Halt. Jede Person beschreibt Farben, Gestalt und Bewegungen eines Vogels bei der Nahrungssuche. Vergleicht Notizen und Fotos, bevor ihr versucht, ihn zu bestimmen.

Gartengestaltung entdecken

Sucht im Japanischen Garten einen Blick, der Stein, Wasser und einen Baum vereint. Fotografiert ihn von zwei zugänglichen Stellen auf den Wegen und vergleicht den Bildaufbau.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Wildlebende Stockente, hier im Winter 2023/24 beobachtet. Ein Männchen im Prachtkleid hat einen grünen Kopf und einen gelben Schnabel. Vergleicht die Vögel vom Seeweg aus; nicht jede Parkente ist eine Stockente.

Wildlebender Gast, im Winter 2023/24 beobachtet. Sucht auf dem offenen Wasser nach Tauchenten; Männchen erkennt ihr am schwarz-weißen Gefieder und am Federschopf. Ein Trupp ist nicht garantiert.

Wildlebender Gast, im Winter 2023/24 beobachtet. Haltet unter den Tauchenten nach Männchen mit rötlichem Kopf, dunkler Brust und hellgrauem Körper Ausschau. Nutzt das Fernglas vom Weg aus.

Wildlebender Wintergast, 2023/24 beobachtet. Zieht beim Bestimmen auch die Pfeifente in Betracht und vergleicht die anwesenden Vögel mit einem Bestimmungsbuch. Mit ihrer dauerhaften Anwesenheit könnt ihr nicht rechnen.

Rund um den See leben wildlebende, nicht heimische Nutrias, deren Bestand gezielt reguliert wird. Wenn ihr ein Tier entdeckt, beobachtet es vom Weg aus. Nähert euch ihm nicht und berührt oder füttert es nicht.

Angepflanzter Schnittlauch gehört zu den beschilderten Kräutern im Blindengarten. Prüft das Schild und vergleicht bekannte Küchenkräuter. Ernten und Probieren lasst ihr bei dieser Aktivität aus.

Gepflanzte Gartenrosen, hier nur der Gattung zugeordnet. Vergleicht Blütenformen, Farben und Düfte, ohne Blüten abzupflücken. In den Beeten wachsen Gartensorten.

Die Entenbeobachtungen stammen aus dem Winter 2023/24. Nutrias sind wildlebend und nicht heimisch, Schnittlauch und Rosen sind angepflanzt. Die Rosen sind nur der Gattung zugeordnet. Sichtungen und Bepflanzung können sich verändern.

Geschichten und Entdeckungen

Der Auensee wurde 2022 umfassend saniert. Dabei wurde unter anderem Schlamm entfernt und Wasserbepflanzung eingebracht. Auch ein Parksee braucht dauerhaft Pflege.

Anreise und praktische Tipps

Das Parkrestaurant bietet während seiner Öffnungszeiten Speisen, Getränke und eine barrierefreie Toilette. Fragt bei den jeweiligen Betreibern nach, bevor ihr euch auf weitere Angebote verlasst.

Bonn-Information: +49 228 77 5000. Fragt bei Zugangsfragen nach dem konkreten Eingang, Garten oder der Brücke, die ihr nutzen möchtet.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

7

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

Karte wird geladen…

Gut zu wissen vor dem Besuch

Den Eingang passend wählen

Die Petra-Kelly-Allee liegt günstig zum Japanischen Garten, die Ludwig-Erhard-Allee zum Hauptteil des linksrheinischen Parks. Merkt euch den Startpunkt für den Rückweg.

Mit Bus und Bahn anreisen

Die Stadtbahn 66 hält an der Rheinaue, die Busse 610, 611 und 631 an Rheinaue Hauptzugang. Prüft vor der Abfahrt die Verbindung und möglichen Ersatzverkehr.

Extras einplanen

Der normale Parkbesuch ist kostenlos. Für Golf, Essen, einen geöffneten Bootsverleih und manche Veranstaltungen gelten eigene Preise oder Regelungen.

Fernglas mitnehmen

Dazu passen Wasser, ein Snack und ein geladenes Handy. Ein Foto hilft bei der Bestimmung, wenn ein Vogel schon weitergezogen ist.

Das Wasser den Tieren lassen

Baden, eigene Boote und das Betreten der Seeinseln sind verboten. Füttert weder Wasservögel noch Nutrias.

Hunde anleinen

Führt euren Hund beim Parkbesuch an der Leine und beachtet die Schilder an ausgewiesenen Hundeflächen.

Verpflegung einfach halten

Macht ein Picknick oder prüft die Öffnungszeiten des Parkrestaurants. In Themengärten und auf Spielplätzen ist Grillen verboten. Lest die städtischen Grillregeln, bevor ihr Ausrüstung mitbringt.

Längere Wege vorbereiten

Beachtet aktuelle Hinweise und Absperrungen. Die Angabe von knapp 45 km meint das gesamte Wegenetz, keinen einzelnen Rundweg.

Häufig gestellte Fragen

Für den Auensee, den Japanischen Garten und die hier beschriebenen Ausflüge wählt ihr die linke Rheinseite. Der Beueler Teil gehört ebenfalls zum Park, liegt aber auf der anderen Flussseite.
Karte und Fragen sind weiterhin verfügbar, der Veranstalter kontrolliert den Parcours aber nicht mehr. Verlasst euch weder auf eine durchgehende Beschilderung noch auf den Zugang zu jedem Posten. Das Labyrinth am Ziel wurde abgebaut.
Zusätzliches Futter und mehr Kot bringen Nährstoffe in den See. Das kann Algen fördern und die Wasserqualität verschlechtern. Mit etwas Abstand können Vögel und Nutrias außerdem ungestört ihrem normalen Verhalten nachgehen.
Besucht einen Garten und geht auf demselben Weg zurück. Prüft das Parkrestaurant, wenn ihr drinnen essen möchtet. Da der Ausflug hauptsächlich draußen stattfindet, ändert eure Pläne besser, wenn anhaltender Starkregen angesagt ist.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

Alle ansehen ›

Nimm die Entdeckung mit

Unterwegs in Freizeitpark Rheinaue (Bonn)?

Bestimme Tiere und Pflanzen unterwegs und halte deine Entdeckungen in einer Sammlung fest.

  1. 1Entdecken
  2. 2Fotografieren
  3. 3Fund festhalten