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ParkRheinland-Pfalz, Deutschland

Naturpark Rhein-Westerwald

Im Naturpark Rhein-Westerwald könnt ihr auf familienfreundlichen Runden Obstwiesen, bewaldete Höhen und Spuren vergangener Zeiten entdecken.

Über diesen Ort

Im Naturpark Rhein-Westerwald könnt ihr auf familienfreundlichen Runden Obstwiesen, bewaldete Höhen und Spuren vergangener Zeiten entdecken. Sucht euch zuerst eine Ecke aus: Der Park umfasst rund 470 Quadratkilometer zwischen Neuwied, Unkel und den ersten Höhenzügen des Westerwaldes. Rengsdorf, der Malberg oberhalb von Hausen und Rheinbrohl bieten ganz unterschiedliche Ausflüge. Zwischen diesen Zielen ist jeweils eine eigene Anfahrt nötig.

Für jüngere Kinder hat der Obstwiesenweg in Rengsdorf ein einfaches Ziel: den grünen Zwergenmützen folgen und auf den Infotafeln möglichst viele Apfelsorten entdecken. Am Malberg könnt ihr nach Spuren des Basaltabbaus Ausschau halten. Der See liegt in einem ehemaligen Steinbruch. Auf dem Lehrpfad wird verständlich, was die steilen Felswände mit dem Stein zu tun haben, den die Menschen hier früher abgebaut haben.

In Rheinbrohl geht es auf römische Entdeckungstour. Das Museum RömerWelt stellt das Leben an der Grenze vor; in den umliegenden Hügeln liegen Überreste und Nachbauten des Limes. Überlegt vorab, wie viel eure Familie laufen möchte, wenn ihr beides verbinden wollt. Die gesamte Runde ist eine längere Wanderung, besonders mit dem zusätzlichen Aufstieg zum Wachturm.

Lasst auch Zeit für kleine Entdeckungen. Bei einer ruhigen Pause an der Wied zeigt sich vielleicht ein Eisvogel oder eine Wasseramsel. Auf einer Obstwiesenrunde lohnt sich das Zuhören: Der lachende Ruf des Grünspechts verrät ihn manchmal schon, bevor ihr ihn seht. Die Tiere leben hier frei. Ob ihr ihnen begegnet, hängt von Geduld und Glück ab. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Der Naturpark wurde 1962 gegründet, um eine Landschaft zu erhalten, die von Menschen ebenso wie von natürlichen Vorgängen geprägt ist. Wälder, Obstwiesen und Weinberge werden hier weiterhin genutzt. Am Malberg hinterließ der Abbau des vulkanischen Basalts eine Vertiefung, die sich mit Regenwasser füllte. Rund um Rheinbrohl zeichnet der Limes eine viel ältere, von Menschen geschaffene Grenze nach. Achtet darauf, welche Erdwälle und Fundamente original erhalten und welche Anlagen moderne Nachbauten sind.

Was ihr hier machen könnt

Für eine kurze Familienrunde eignet sich der Zwergenweg 3 Streuobstwiese in Rengsdorf. Folgt den grünen Zwergenmützen vom Parkplatz an der Grundschule in der Baiertorstraße über den vollständigen, 2,7 km langen Rundweg zurück zum Ausgangspunkt. Dabei kommen 49 Höhenmeter im Aufstieg zusammen. Plant mit Apfelsortentafeln, Bänken und Pausen etwa 1,5–2 Stunden ein. Beobachtet die Weidetiere vom Weg aus, ohne sie zu streicheln oder zu füttern.

Für Geologie und Aussicht bietet sich der 3 km lange MalbergSeeBlick ab dem Wanderparkplatz in Hausen-Hähnen an. Zu seinen 48 Höhenmetern gehört der Anstieg zur Malberg-Hütte. Auf breite Forstwege folgen Wiesenabschnitte; außerdem überquert ihr zweimal eine Kreisstraße. Rechnet mit 1,5–2 Stunden. Die angegebenen 3 km enthalten den kurzen Hin- und Rückweg zum Aussichtsplateau am See. Geht von dort auf demselben Stück zurück, bevor ihr die Runde fortsetzt.

Für ältere Kinder, die gerne bergauf gehen, ist der RömerWeltWeg eine Möglichkeit. Start und Ziel sind am Museumsparkplatz, Arienheller 1 in Rheinbrohl. Die vollständige Runde ist 8,4 km lang und führt anfangs steil bergauf, über Naturwege und befestigte Abschnitte sowie über eine Straße. Plant mit Pausen 3–4 Stunden ein. Ab dem Rastunterstand Waldschule sind es zum Holzturm bei WP 1/9 etwa 500 m bergauf. Den Rückweg geht ihr auf derselben Strecke. Mit diesem Abstecher kommt ihr auf ungefähr 9,4 km; zusätzliche Steigung und Zeit für den Turm kommen dazu. Alle Familienzeiten sind redaktionelle Schätzungen. Museumsbesuche und die Anreise zu den Startpunkten sind zusätzlich einzuplanen.

Saisonale Infos

Für Wanderwege und Museen gelten unterschiedliche Zeiten. Die Saison 2026 der RömerWelt endet am 7. November. In der Winterpause bleiben Ausstellung und Museumsgelände für Einzelbesucher geschlossen. Während der Saison ist normalerweise dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen geöffnet. Prüft vor der Fahrt den aktuellen Kalender.

Die Bauarbeiten an der rechten Rheinstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden sind bis zum 12. Dezember 2026 geplant und wirken sich auf die Anreise entlang des Rheins aus. Sucht eure Verbindung für den konkreten Reisetag heraus und prüft die Haltestellen der Ersatzbusse. Nach starkem Regen oder bei Glätte ist eine kürzere Tour sinnvoll. Meidet bei Sturm den Wald und beachtet forstliche Absperrungen.

Barrierefreiheit

Der Zwergenweg 3 wird als geeignet für geländegängige Kinderwagen beschrieben. Er hat aber Steigungen und ist kein geprüfter Rollstuhl-Rundweg. Beim MalbergSeeBlick kommen Wiesenwege, Anstiege und zwei Straßenquerungen zusammen; aus der kurzen Strecke lässt sich keine durchgehend stufenlose Begehbarkeit ableiten. Für den RömerWeltWeg und den steilen Turmaufstieg solltet ihr auf unebenem Boden sicher unterwegs sein.

Für die RömerWelt liegt eine aktuelle Prüfung nach Reisen für Alle vor. Fragt vor eurem Besuch nach dem Prüfbericht und klärt, ob die Wege und Einrichtungen zu euren Hilfsmitteln passen. Die Angaben zum Museum gelten nicht für den Wanderweg oder den Turm.

Nicht verpassen

1

Apfelsorten und grüne Zwergenmützen in Rengsdorf

2

Basaltsäulen und Blicke auf den Steinbruchsee am Malberg

3

Originale Limesreste und ein nachgebauter Holzwachturm

4

Römischer Alltag zum Ausprobieren in der RömerWelt

Die Wied bei Roßbach zwischen winterlichen Ufern.

Die Wied bei Roßbach im Dezember 2006. Die historische Aufnahme ergänzt die Hinweise zum Flusslebensraum; sie belegt weder aktuelle Wege noch einen Vogel am gezeigten Ort.

Alex1011 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 · Creative Commons

Spaziergänge und Routen

Zwergenweg 3 Streuobstwiese

Eine kurze Obstwiesenrunde mit Apfelsortentafeln und Bänken. Lasst die Kinder ihren Lieblings-Sortennamen aussuchen und nach der nächsten grünen Mütze schauen.

Die Wegbeschreibung nennt ausdrücklich geländegängige Kinderwagen. Wegbreiten, einzelne Steigungen und eine durchgehend stufenlose Strecke sind nicht vollständig beschrieben; die Rollstuhleignung ist nicht bestätigt.

Zwergenweg 3 Streuobstwiese

Kleiner Wäller MalbergSeeBlick

Die Tafeln des Basaltlehrpfads helfen euch, Felswände, Steinbruchsee und früheren Abbau miteinander zu verbinden. Der kurze Abstecher zum Plateau ist in der angegebenen Tour enthalten.

Eine vollständige Bewertung der Rollstuhleignung liegt hier nicht vor. Die Abkürzung über den Forstweg ist kein geprüfter Weg zum Seeblick. Fragt die Tourist-Information Wiedtal, welche Wege zu eurem Kinderwagen oder Rollstuhl und zu eurer möglichen Wegstrecke passen.

Kleiner Wäller MalbergSeeBlick

RömerWeltWeg

Die Runde führt bergauf an nachgebauten Palisaden und ursprünglichen Grenzspuren vorbei zur Waldschule und durch die Hügel zurück Richtung Rheinbrohl. Nehmt etwas für die Pause am Unterstand mit.

Plant diese Tour, wenn ihr längere Strecken auf unebenem Boden und Steigungen gut bewältigt. Die Barrierefreiheitsprüfung des Museums gilt weder für die Runde noch für den Turm.

RömerWeltWeg

Ein gemütlicher Vormittag auf der Obstwiese

Nehmt euch für den Zwergenweg 3 den ganzen Vormittag und lasst Bänke und Apfelsortentafeln das Tempo bestimmen. Rechnet mit 1,5–2 Stunden (redaktionelle Schätzung für Familien) und plant das Mittagessen gesondert. Die längere Römerwanderung hebt ihr euch für einen anderen Tag auf.

Ein halber Tag rund um den Basalt

Geht den MalbergSeeBlick, macht an den Basalttafeln Pause und folgt auch dem zur Tour gehörenden kurzen Abstecher zum Plateau, wenn Weg und Wetter für eure Gruppe passen. Prüft die eigenen Öffnungszeiten der Malberg-Hütte, falls die Einkehr ein fester Teil eures Plans ist.

Ein ganzer Tag auf Römerspuren

Beginnt die 8,4-km-Runde an einem Öffnungstag früh genug, um anschließend noch Zeit im Museum zu haben. Plant als redaktionelle Schätzung 3–4 Stunden für die Wanderung und 1,5–2 Stunden für das Museum. Nehmt den Turm nur dazu, wenn Beine und Tageslicht noch mitspielen.

Aktivitäten

Ein Rätsel mit Apfelnamen

Lasst jedes Kind an den Obstwiesentafeln eine Sorte auswählen und einen Hinweis für die anderen erfinden. Wenn ihr den Namen behalten möchtet, fotografiert die Tafel. Schaut euch die Früchte am Baum an, ohne sie zu pflücken.

Die Steinbruchwand lesen

Sucht vom erlaubten Aussichtspunkt aus nach den Säulenformen des Basalts. Macht eine kleine Skizze und vergleicht sie mit den Lehrtafeln. Überlegt gemeinsam, was hier durch vulkanisches Gestein und was durch den Abbau entstanden ist.

Römische Spuren unterscheiden

Unterscheidet auf dem RömerWeltWeg erhaltene Erdwälle und Fundamente von den nachgebauten Palisaden und dem Holzturm. Probiert im Museum die angebotenen Mitmachstationen aus. Was erzählt ein Alltagsgegenstand, was verrät eine Mauerruine?

Römischen Alltag entdecken

In der Ausstellung der RömerWelt erkundet ihr an Mitmachstationen das Leben an der Grenze, den Handel und die Ausrüstung der Soldaten. Plant als redaktionelle Schätzung 1,5–2 Stunden ein. Die Außenanlagen bleiben dem Wetter ausgesetzt. In der Winterpause sind Ausstellung und Gelände für Einzelbesucher geschlossen.

Was macht uns zum Menschen?

MONREPOS, Monrepos 2 in Neuwied, beschäftigt sich mit menschlichem Verhalten und lädt zum archäologischen Mitmachen ein. An der Kasse gibt es einen illustrierten Ausstellungsführer auf Englisch. Plant als redaktionelle Schätzung etwa zwei Stunden ein und prüft den Kalender mit den Öffnungstagen Mittwoch–Sonntag und Feiertagen. Es gibt keine direkte ÖPNV-Haltestelle: Von Waldesruh sind es mehrere Kilometer zu Fuß. Klärt deshalb den letzten Teil der Anreise vorab.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Haltet auf einem öffentlichen Uferweg kurz inne und schaut entlang der Wasserlinie nach einem kleinen blaugrünen Vogel mit orangefarbener Unterseite. An der Wied lohnt sich das Ausschauhalten. Lasst Uferböschungen und Bruthöhlen ungestört.

Schaut auf Steinen im fließenden Wasser nach einem kompakten braunen Vogel mit weißer Kehle und Brust. Eine Wasseramsel kann zur Nahrungssuche untertauchen. Beobachtet sie vom Weg aus, ohne ins Bachbett hinunterzugehen.

Achtet zuerst auf die Bewegung: einen sehr langen Schwanz, der am steinigen Bachrand immer wieder wippt. Graue Oberseite und gelbe Unterseite helfen beim Erkennen. Nutzt das Fernglas vom öffentlichen Weg aus, statt dem Vogel am Ufer zu folgen.

Lauscht an Obstwiesenrändern auf den lachenden Ruf und sucht anschließend auch im Gras, nicht nur in den Bäumen. Grünspechte fressen häufig Ameisen am Boden. Wenn ihr den Vogel seht, helfen der grüne Rücken und der rote Scheitel beim Erkennen.

Schaut an einem sonnigen Tag vom öffentlichen Weg aus über Felskanten und alte Weinbergsmauern. Wartet ruhig, statt euch über Spalten zu beugen oder Steine zu bewegen. Die Echsen an den Rheinhängen sind eine eigene Beobachtungsmöglichkeit abseits der schattigen Höhenwanderungen.

Die geweihartigen Kiefer eines erwachsenen Männchens fallen besonders auf; Weibchen haben deutlich kleinere Kiefer. Die erwachsenen Käfer sind ungefähr von Mai bis August aktiv. Beobachtet sie, ohne altes Holz oder Wurzeln zu stören, in denen die Larven verborgen leben. Eine Begegnung ist ein schöner Zusatz zum Ausflug.

Obstwiesen mit Platz darunter

Unter traditionellen Obstbäumen liegen Wiesen oder Weiden. Alte Stämme, Gras und sonnige Ränder bieten unterschiedliche Lebensräume. So wird verständlich, warum in einer Obstwiese neben dem Obst auch Spechte und auf Holz angewiesene Käfer ihren Platz haben.

Gewässer und warme Hänge

Die Wied und ihre Zuflüsse bieten wassergebundenen Vögeln andere Lebensräume als die Weinbergsmauern an den Rheinhängen. Wählt zum ruhigen Beobachten einen öffentlichen Uferweg. Wenn ihr die Rheinhänge erkundet, könnt ihr vom Weg aus sonnige Felsen absuchen.

Geschichten und Entdeckungen

Ein See nach dem Steinabbau

Der Malbergsee liegt in einer Abbauvertiefung, in der sich nach und nach Regenwasser gesammelt hat. Die vulkanische Entstehung des Basalts und die spätere Nutzung als Steinbruch sind zwei verschiedene Kapitel seiner Geschichte.

Ein Vogel taucht nach Futter

Die Wasseramsel ist ein Singvogel, der schwimmen und tauchen kann. Wenn ihr eine im schnell fließenden Bach verschwinden seht, sucht sie womöglich nach kleinen Wassertieren unter Wasser. Sie muss also nicht weggeflogen sein.

Altes Holz bleibt wichtig

Hirschkäferlarven fressen morsches Holz im Wurzelbereich von Bäumen. Wenn es ungestört liegen bleibt, schützt das einen langen, weitgehend unsichtbaren Teil ihres Lebens. Eine unaufgeräumt wirkende Ecke kann wichtiger Lebensraum sein.

Die passende Jahreszeit

Zwei Kalender prüfen

Für Ausflüge Ende 2026 gilt: Der letzte Tag der regulären RömerWelt-Saison ist der 7. November; die Bauarbeiten an der rechten Rheinstrecke sind bis zum 12. Dezember geplant. Prüft beides vor der Abreise erneut. Zu einer Winterwanderung gehört nicht automatisch ein geöffnetes Museum, und für einen Museumsbesuch müsst ihr keine lange Wanderung einplanen.

Anreise und praktische Tipps

Verpflegung, Rast und Eintritt

Die Waldschule bietet auf dem RömerWeltWeg eine Rastmöglichkeit ohne Bewirtung. Die RömerWelt verkauft während ihrer Öffnungszeiten Erfrischungen; die Malberg-Hütte ist ein eigenständiger Gastronomiebetrieb. Nehmt Wasser mit und klärt vorab, was es an eurem geplanten Rastort gibt, statt an jedem Wanderstart Essen oder Toiletten vorauszusetzen. Der Naturparkbesuch ist kostenlos, Museumseintritte kommen gesondert dazu.

Den letzten Fußweg hin und zurück mitrechnen

Vom Bahnhof Bad Hönningen sind es 1,6 km zur RömerWelt, vom Bahnhof Rheinbrohl 2,5 km. Wenn ihr zum selben Bahnhof zurückkehrt, kommen 3,2 km beziehungsweise 5 km dazu. Mit der 8,4-km-Runde sind das insgesamt 11,6 km oder 13,4 km, plus etwa 1 km für den Turmabstecher. Ab der Haltestelle Berufsbildungszentrum ist der Fußweg mit ungefähr 1 km je Richtung angegeben; zusammen mit der Hauptrunde sind es rund 10,4 km. Prüft während der Bahnarbeiten die Haltestellen der Ersatzbusse, denn dadurch kann sich der Zuweg ändern. Für den Malberg nennt die Wegbeschreibung Reuschenbach Weißfeld mit einem zusätzlichen Fußweg, dessen Länge hier nicht angegeben ist. Prüft die aktuellen Verbindungen und die letzte Rückfahrmöglichkeit.

Wählt den Ausflug passend zu eurer Gruppe

Die Angabe zur Eignung für geländegängige Kinderwagen gilt ausdrücklich für den Zwergenweg 3. Für die Forstabkürzung am Malberg fehlen hier genaue Angaben zur barrierefreien Nutzbarkeit; die Römerwanderung hat steile Abschnitte. Die Reisen-für-Alle-Prüfung der RömerWelt gilt bis August 2028. Fragt nach dem ausführlichen Bericht, statt aus dem Kennzeichen abzuleiten, dass jedes Angebot für jeden Menschen geeignet ist.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

6

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Wählt einen Startpunkt

Rengsdorf, Hausen-Hähnen und Rheinbrohl sind eigene Ausflugsziele. Speichert vorab die passende Wanderkarte.

Zählt den Zuweg mit

Vom Bahnhof Bad Hönningen sind es 1,6 km zur RömerWelt. Hin und zurück kommen 3,2 km hinzu, zusammen mit der Hauptrunde also 11,6 km, noch ohne Turmabstecher.

Überquert Straßen gemeinsam

Der MalbergSeeBlick quert zweimal die Kreisstraße. Sammelt euch vor jeder Querung und behaltet die Kinder nah bei euch.

Packt ein Picknick ein

Die Waldschule auf dem RömerWeltWeg ist ein Rastunterstand ohne Bewirtung. Nehmt Wasser mit, statt euch auf ein geöffnetes Museum oder eine offene Hütte zu verlassen.

Prüft aktuelle Weghinweise

Schaut im offiziellen Tourenplaner unter „Aktuelle Infos“ nach. Folgt vor Ort Umleitungen und Absperrungen, auch wenn eure gespeicherte Karte dort einen Weg zeigt.

Lasst ruhige Ecken ungestört

Bleibt auf den Wegen, führt Hunde in der Nähe von Wild- und Weidetieren dicht bei euch an der Leine und lasst Pflanzen, Steine und Totholz liegen.

Plant Museen gesondert

Der Besuch der Landschaft ist kostenlos. RömerWelt und MONREPOS verlangen Eintritt und haben eigene Öffnungstage.

Plant die Anfahrt fürs Regenprogramm

MONREPOS oberhalb von Neuwied bietet ein Programm im Trockenen, hat aber keine direkte ÖPNV-Anbindung. Klärt den letzten Teil der Anreise vor der Abfahrt.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Der Naturpark ist eine große, bewohnte Landschaft mit vielen Zugängen und ohne zentrales Eingangstor. Sein Besuch ist kostenlos. Sucht euch einen konkreten Wanderstartpunkt aus; Museen und andere Ausflugsziele haben eigene Preise und Öffnungszeiten.
Die Hauptrunde des RömerWeltWegs ist 8,4 km lang. Der Turm bei WP 1/9 liegt abseits davon, etwa 500 m bergauf von der Waldschule. Mit dem Rückweg auf derselben Strecke kommen ungefähr 1 km dazu, insgesamt also rund 9,4 km. Wege vom Bahnhof und ein Museumsbesuch sind dabei noch nicht berücksichtigt.
Die vollständige Runde führt über Wiesenwege und hat Anstiege. Es gibt eine beschriebene Abkürzung über einen Forstweg. Allerdings fehlen hier Angaben zu ihrer Länge und zu den genauen Wegbedingungen. Fragt die Tourist-Information Wiedtal nach einer aktuell passenden Möglichkeit, bevor ihr die Runde mit Seeblick einplant.
Während der Saison könnt ihr in der RömerWelt drinnen das Leben an der römischen Grenze kennenlernen. MONREPOS oberhalb von Neuwied beschäftigt sich anhand der Archäologie mit menschlichem Verhalten und öffnet normalerweise mittwochs bis sonntags sowie an Feiertagen. Prüft beide Kalender. Die Museen liegen an unterschiedlichen Orten; bei MONREPOS müsst ihr auch den letzten Teil der Anreise planen.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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