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ZooNordrhein-Westfalen, Deutschland

NaturZoo Rheine

Im NaturZoo Rheine lohnt es sich, bei den Tieren etwas länger stehen zu bleiben: Vielleicht setzt sich ein Berberaffe neben den Weg, ein Seehund zieht unter Wasser vorbei oder ein Storch landet über euren Köpfen.

Über diesen Ort

Im NaturZoo Rheine lohnt es sich, bei den Tieren etwas länger stehen zu bleiben: Vielleicht setzt sich ein Berberaffe neben den Weg, ein Seehund zieht unter Wasser vorbei oder ein Storch landet über euren Köpfen. Ebene Wege, alte Bäume und viele Spielmöglichkeiten machen den Zoo zu einem entspannten Ausflugsziel für Familien. Schaut am Eingang zuerst auf den Fütterungsplan und fragt nach, welche begehbaren Anlagen geöffnet sind.

Besonders prägend für den Zoo ist der Affenwald. Hier betretet ihr das bewaldete Gehege der Berberaffen. Für mitgebrachte Sachen und das Verhalten in der Anlage gelten eigene, strenge Regeln. Die Affen leben in menschlicher Obhut, ebenso wie die Pinguine und Seeschwalben in der begehbaren Seevogel-Voliere. Lasst den Tieren Platz und genießt ihre Nähe, ohne sie anzufassen.

Über den Wegen sieht es anders aus. Wildlebende Weißstörche kehren zum Brüten in die Bäume des Zoos zurück. Daneben werden flugunfähige Störche ganzjährig im Zoo versorgt. Den größten Teil ihrer Nahrung suchen die Wildstörche im Umland. Der Blick vom Gehege hinauf in die Baumkronen liefert eine spannende Frage für die ganze Familie: Welche Tiere leben hier in menschlicher Obhut, und welche können den Zoo jederzeit verlassen? Erkunde das Gelände wie ein Profi – lade die Snappit-App herunter, um Tiere und Pflanzen sofort zu bestimmen.

1974 eröffnete in Rheine Deutschlands erstes für Besucher begehbares Berberaffengehege. Seit 1991 koordiniert der Zoo das Erhaltungszuchtprogramm für Dscheladas und führt deren internationales Zuchtbuch. Zu den jüngeren Veränderungen gehören der 2014 eröffnete barrierefreie Streichelzoo und das 2026 wiedereröffnete, umgestaltete Tigerhaus.

Was ihr hier machen könnt

Sucht euch ein paar Anlagen aus, zu denen ihr später noch einmal zurückkehren möchtet. Verbindet den Affenwald mit einem Besuch bei den Dscheladas und nehmt euch anschließend Zeit für die Feuchtbiotop- und Seevogel-Voliere. Bei den Seehunden könnt ihr die Sicht von oben mit dem Blick durch die Unterwasserscheiben vergleichen. Das Tigerhaus wurde im April 2026 wiedereröffnet. Mit neuen Anlagen für kleinere Tiere, darunter Krokodilschwanzechsen, lohnt es sich auch abseits der Tigerfenster.

Für Abwechslung sorgen die Entdeckerstationen am Froschteich und der Wald-Erlebnispfad. Dort geht es um Teichbewohner, Tierspuren und Bäume. Im Streichelzoo, an den Kletter- und Balanciergeräten draußen und im Indoor-Spielbereich der Mäusescheune finden jüngere Kinder immer wieder etwas anderes zu tun.

Saisonale Infos

Der Zoo öffnet täglich um 9 Uhr und schließt im Winter früher. Prüft vor der Anreise die aktuellen Öffnungszeiten. Der Lemuren-Wald ist nur zu bestimmten Zeiten in der Saison begehbar. Fragt nach, ob er an eurem Besuchstag geöffnet ist, besonders im Herbst. Außerhalb dieser Zeiten könnt ihr die Tiere von den umliegenden Einblickstellen aus beobachten. Zwischen den Tierhäusern seid ihr draußen unterwegs; wetterfeste Kleidung ist deshalb sinnvoll.

Barrierefreiheit

Die Wege sind eben, und es gibt Ruheplätze. Der Zoo beschreibt seine Gebäude und ausgewählte Anlagen, darunter Affenwald, Volieren und Streichelzoo, als barrierefrei zugänglich. Barrierefreie Toiletten findet ihr am Eingang, am ZooBistro, an der Mäusescheune und an der ZooSchule. Am Eingang könnt ihr kostenlos Rollstühle ausleihen. Fragt vorab nach, wenn ihr bestimmte Wege oder Hilfsmittel nutzen möchtet: Manche Wege sind naturnah gestaltet, und erhöhte Aussichtspunkte kommen zu den Einblicken auf Bodenniveau hinzu. Kinderwagen und Bollerwagen müssen vor dem Affenwald bleiben.

Nicht verpassen

1

Affenwald

Geht auf dem Besucherweg durch das bewaldete Gehege der Berberaffen.

2

Dscheladas

Nehmt euch Zeit für die Gruppe in ihren Außenanlagen und beobachtet in Ruhe, wie die Tiere miteinander umgehen.

3

Vögel um euch herum

Besucht Seevogel- und Feuchtbiotop-Voliere und schaut in der Brutsaison nach den wildlebenden Störchen in den Bäumen.

4

Spielen und entdecken

Verbindet die Stationen zum Leben im Teich mit dem Streichelzoo und dem Indoor-Spielbereich der Mäusescheune.

Ein gezeichneter Weißstorch steht zwischen zwei Erläuterungen: Wildstörche brüten in Zoobäumen und suchen Nahrung im Umland; flugunfähige Störche werden ganzjährig versorgt. Beide können bei der Fütterung auftauchen.

Im NaturZoo Rheine treffen wildlebende Weißstörche und flugunfähige, versorgte Störche aufeinander. Dass ein Storch an der Fütterung steht, zeigt allein noch nicht, zu welcher Gruppe er gehört.

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Aktivitäten

Eine Minute genau hinschauen

Sucht euch bei den Dscheladas jeweils ein Tier aus und beobachtet es eine Minute lang still. Vergleicht danach, was es gemacht hat: gefressen, sich bewegt, geruht oder mit anderen Tieren Kontakt aufgenommen. Dafür müsst ihr seine Aufmerksamkeit nicht auf euch lenken.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beobachtet die Berberaffen vom Besucherweg aus und lasst sie selbst entscheiden, wie nah sie kommen. Beim ruhigen gegenseitigen Lausen entdeckt ihr oft mehr als auf einem schnellen Foto.

Achtet auf den roten Brustfleck und darauf, welche Rolle die erwachsenen Tiere in der Gruppe spielen. Diese Primaten aus dem äthiopischen Hochland fressen vor allem Gräser und deren Samen.

Schaut sowohl im Affenhaus als auch an der Außenanlage vorbei. Achtet auf die helle Gesichtsmähne und verfolgt ein Tier mit den Augen durch die Gruppe.

Hier leben Seehunde. Bleibt ein paar Minuten an den Unterwasserscheiben und vergleicht ihre Schwimmbewegungen anschließend mit dem Blick von oben.

Sucht mit den Augen auch die Kletterbäume und das Becken ab, statt nur vorne am Gehege nach einem Bären zu schauen. Die Lippenbären teilen ihre Anlage mit Goldschakalen.

In Rheine leben Sumatra-Tiger. Probiert die verschiedenen öffentlichen Einblickstellen aus und kommt später wieder, falls sich ein Tiger versteckt. Das Tigerhaus wurde im April 2026 wiedereröffnet.

Vergleicht die gehörnten Männchen mit den hornlosen Weibchen. Sitatungas sind an sumpfige Lebensräume angepasst, ein spannender Unterschied zu den anderen Huftieren im Zoo.

Haltet von den öffentlichen Einblickstellen aus nach den geringelten Schwänzen Ausschau. Betretet den Lemuren-Wald nur, wenn er geöffnet ist und betreut wird, und folgt den Anweisungen der Ranger.

Schaut in der Brutsaison in die Baumkronen und lauscht dem Schnabelklappern. Gemeint sind hier die frei fliegenden Wildstörche; der Zoo versorgt daneben auch flugunfähige Störche.

Bleibt in der Feuchtbiotop-Voliere stehen und sucht zwischen den anderen Watvögeln nach den roten Vögeln. Bleibt auf dem Besucherweg und lasst vorbeilaufenden Vögeln Platz.

Vergleicht den breiten Schnabel mit dem gebogenen Schnabel des Sichlers. Da beide in derselben Voliere leben, können Kinder die Unterschiede direkt nebeneinander entdecken.

Achtet in der Seevogel-Voliere auch auf die Seeschwalben, die mit den Pinguinen zusammenleben. Verfolgt einen Vogel zwischen seinen Sitzplätzen mit den Augen, ohne ihm den Weg zu versperren.

Anreise und praktische Tipps

Essen und eine Pause im Trockenen

Das ZooBistro mit Selbstbedienung hat eine Außenterrasse mit Blick auf die Zebras. Für eine kleinere Pause bietet sich die Knabberkiste an, die mit dem Spielbereich der Mäusescheune verbunden ist. Nutzt für mitgebrachtes Essen die Picknickplätze im Zoo.

Besucherinformationen

Animal houses or enclosures can close at short notice for welfare, building works or weather.

Conflicting Lemuren-Wald schedules on official pages/calendar; no exact season/day schedule promoted.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

12

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Gebt Weihbischof-d’Alhaus-Straße oder Parkplatz NaturZoo ins Navi ein, nicht die Postanschrift. Das Parken ist kostenlos. Vom Bustreff City in Rheine fährt die Linie C12 zur Haltestelle NaturZoo/Saline; prüft die aktuelle Verbindung. Für den Fußweg vom Bahnhof nennt der Zoo etwa 30 Minuten.

Eintritt und Wiedereinlass

Schaut euch die aktuellen Preise und Familienangebote an; Kinder unter drei Jahren kommen kostenlos hinein. Hebt den Kassenbon als Eintrittsnachweis auf. Nach dem Verlassen gibt es keinen Wiedereinlass. Nehmt deshalb gleich alles aus dem Auto mit, was ihr braucht.

Vor dem Affenwald

Taschen und Rucksäcke dürfen nicht mit hinein, Kinderwagen und Bollerwagen müssen draußen bleiben. Kostenlose Schließfächer für Handgepäck gibt es am Zooeingang. Lest alle Hinweise vor Ort: Die Affen können beißen und kratzen.

Rücksicht auf die Tiere

Füttert keine Tiere, auch nicht die Ziegen im Streichelzoo. Fasst die Tiere in den begehbaren Wildtieranlagen nicht an und hebt keine jungen Ziegen hoch. Bleibt auf den Besucherwegen und respektiert die Rückzugsbereiche.

Fütterungen

Im veröffentlichten Tagesplan stehen Seehundtraining um 11 und 16 Uhr, Storchenfütterung um 15.30 Uhr und Pinguinfütterung um 15.45 Uhr. Fragt am Eingang nach den heutigen Zeiten und rechnet damit, dass einzelne Termine ausfallen können.

Picknick und Bollerwagen

Für mitgebrachtes Essen gibt es Picknickplätze, auch überdachte Plätze am Spielplatz. Im ZooBistro und auf seiner Terrasse ist eigenes Essen nicht erlaubt. Bollerwagen könnt ihr nach Verfügbarkeit gegen Pfand kostenlos ausleihen; eine Reservierung ist nicht möglich.

Mit Hund

Hunde dürfen an kurzer Leine mit, aber nicht in Tierhäuser oder begehbare Tieranlagen, auch nicht auf dem Arm. Unbeaufsichtigt anbinden dürft ihr sie ebenfalls nicht. Wenn ihr diese Bereiche besuchen möchtet, wechselt euch mit einem anderen Erwachsenen ab.

Fotografieren

Private Fotos sind willkommen. Blitz und andere Fotobeleuchtung sind in Tierhäusern verboten, Drohnen und Selfie-Sticks im gesamten Zoo. Wartet, bis Tiere von selbst näher kommen, und haltet Türen und Wege frei.

Häufig gestellte Fragen

Tierhäuser, der Indoor-Spielbereich der Mäusescheune und die Gastronomie bieten Pausen im Trockenen. Dazwischen seid ihr weiterhin draußen unterwegs. Die Knabberkiste neben der Mäusescheune hat einen Wintergarten und ist ganzjährig geöffnet. Packt also Regenkleidung ein; der Zoobesuch findet nur zum Teil drinnen statt.
Im benachbarten Salinenpark und an der Saline Gottesgabe könnt ihr mehr über die frühere Salzgewinnung erfahren. Auch Kloster Bentlage liegt in der Umgebung. Plant diese Ziele vor oder nach dem Zoo ein, denn nach dem Verlassen gibt es keinen Wiedereinlass.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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