Eine Minute genau hinschauen
Beobachtet bei den Klippschliefern oder Mangusten ein Tier eine Minute lang. Danach nennt jeder etwas, das es getan hat. Vergleicht eure Entdeckungen, bevor ihr ein Foto macht.
IllustrationIm Tiergarten Mönchengladbach könnt ihr einen entspannten Nachmittag mit kommentierten Fütterungen und kleinen Entdeckungen verbringen.
Im Tiergarten Mönchengladbach könnt ihr einen entspannten Nachmittag mit kommentierten Fütterungen und kleinen Entdeckungen verbringen. Hier in Odenkirchen lassen sich Tierbeobachtungen an den Gehegen und im Affenhaus gut mit einer Spielplatzpause verbinden. Schaut zuerst auf den Fütterungsplan und holt euch im Zooshop das aktuelle Heft zur Tiergarten-Rallye. Es gibt eine Version für Vorschulkinder und eine für Grundschulkinder; beim Lesen der Hinweise kann ein Erwachsener helfen.
Nehmt euch auch für die kleineren Bewohner Zeit. Die Klippschliefer gehören zu einer Tiergruppe, die eng mit den Elefanten verwandt ist, obwohl sie ganz anders aussehen. Im Juli 2026 gab es hier zum ersten Mal Klippschliefernachwuchs. Am Gehege der Europäischen Nerze geht es auch um Artenschutz: Der Tiergarten züchtet diese bedrohte Art und arbeitet bei der Wiederansiedlung mit EuroNerz zusammen. Fragt bei der kommentierten Fütterung danach. Die Tiere selbst können sich natürlich auch einmal außer Sichtweite aufhalten.
Wisente, ein gefleckter Ozelot, Seehunde und Uhus laden zu spannenden Vergleichen ein. Was verändert sich, wenn ein Tier vom Land ins Wasser wechselt? Welche Farben oder Muster machen es schwerer, ein Tier vor seinem Hintergrund zu erkennen? Sucht euch ein paar Gehege zum ausgiebigen Beobachten aus. Anschließend dürfen die Kinder entscheiden, bei wem ihr noch einmal vorbeischaut. Fragst du dich, welcher Vogel oder welches Insekt das ist? Finde es mit der Snappit-Natur-App heraus.
Ein frühes Foto aus dem Tiergarten zeigt zwei verletzte Mäusebussarde, die schon vor der Gründung hier versorgt wurden. Auch die Bildungsarbeit verbindet sich mit einem Stück Geschichte: Die Zooschule eröffnete 2005 im ehemaligen Tierpflegerhaus.
Plant euren Vormittag rund um die Seehundfütterung um 11:00 Uhr und die Fütterungsrunde bei Waschbären, Nasenbären und Ottern um 11:30 Uhr. Das Programm findet von Dienstag bis Sonntag statt; schaut vor eurer Runde auf den Tagesplan. Nachmittags sind die Affen um 14:30 Uhr, die Nerze um 15:30 Uhr und die Seehunde um 16:00 Uhr an der Reihe. Freitags entfällt die zweite Seehundfütterung. Dazwischen könnt ihr die Kinderrallye lösen, die Vogelgehege besuchen und eine Spielplatzpause einlegen.
Im Sommer ist bis 18: 00 Uhr Einlass, das Gelände schließt um 18:45 Uhr. Im Winter endet der Einlass um 16:00 Uhr, geschlossen wird um 16:45 Uhr. Prüft vor der Anreise den Wechsel der Öffnungszeiten und die Sonderregelungen an Feiertagen. Zieht euch für Tierbeobachtungen im Freien an. Bei Regen bietet sich eine kürzere Runde an; erkundigt euch separat nach den Öffnungszeiten des Restaurants.
Wenn ihr mit einem Rollstuhl kommt, erkundigt euch vorab unter 02166 601474 nach Wegebelägen, Steigungen, möglichen Stufen und barrierefreien Toiletten. Der Tiergarten bietet individuell abgestimmte Gruppenführungen an, auch für Menschen mit Behinderungen. Wer auf einen Assistenzhund angewiesen ist, muss sich vorher beim Tiergarten melden. Andere Hunde dürfen nicht mit hinein.
Seehundfütterungen mit Erklärungen der Tierpfleger
Klippschliefer und ihre überraschende Verwandtschaft mit Elefanten
Schutz und Zucht Europäischer Nerze
Tiergarten-Rallye mit anschließender Spielplatzpause
Beobachtet bei den Klippschliefern oder Mangusten ein Tier eine Minute lang. Danach nennt jeder etwas, das es getan hat. Vergleicht eure Entdeckungen, bevor ihr ein Foto macht.
Vor einer Fütterung darf sich jedes Kind eine Frage überlegen: Was frisst dieses Tier, wie wird sein Futter zubereitet oder wo schläft es? Lasst auch den anderen Besuchern genug Platz zum Zuhören.
Beobachtet, wie sich die Seehunde im Wasser und am Beckenrand bewegen. Bei der Fütterung könnt ihr gut Fragen zu ihrer Pflege stellen.
Bleibt am Wasser und an den Uferbereichen eine Weile stehen und schaut, ob die Otter auftauchen. Sie gehören zur Fütterungsrunde um 11:30 Uhr; ob sie sich zeigen, entscheiden die Tiere selbst.
Sucht euch einen ruhigen Beobachtungsplatz und verfolgt eine Manguste eine Zeit lang mit den Augen. Könnt ihr sie wiedererkennen, wenn sich die Gruppe bewegt?
Schaut, ob ihr die Familie beim Klettern oder gemeinsamen Ruhen entdeckt. Wenn ihr ihre Bewegungen beobachtet habt, könnt ihr der Frage nach ihrer Verwandtschaft mit Elefanten nachgehen.
Nehmt euch bei den Wisenten eine ruhige Pause. Vergleicht ihren Körperbau mit dem der kleinen Säugetiere, die ihr gerade beobachtet habt, ohne die Tiere auf euch aufmerksam zu machen.
Sucht aufmerksam nach dem gefleckten Umriss, bevor ihr das Gehege für leer haltet. Wenn die Katze außer Sichtweite ruht, kommt später noch einmal vorbei.
Achtet auf die auffälligen Federohren und die orangegelben Augen. Wer einen ruhenden Uhu geduldig beobachtet, entdeckt oft mehr Einzelheiten, als wenn er nur darauf wartet, dass der Vogel losfliegt.
Schaut euch die Beine und den Schnabel des Storchs an und vergleicht seine Körperhaltung mit der des Uhus. Lasst beim Beobachten den Besucherweg frei.

Achtet beim Uhu auf die Federohren und beim Weißstorch auf Schnabel und Beine. Die Arten sind zur besseren Erkennbarkeit nicht im gleichen Maßstab dargestellt.
Original illustration: OpenAI image generation; factual sources listed separately.
Die hier vorgestellten Tiere werden in Zoogehegen gehalten. Ein Fütterungsplan oder eine Artenliste garantiert nicht, dass jedes Tier zu sehen ist.
Wählt eure Reihenfolge anhand der Informationen am Eingang und der Gehegeschilder selbst. Lasst euch Zeit, um später noch einmal bei einem Tier vorbeizuschauen, das zunächst geruht hat.
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Anreise
Die Adresse lautet Am Pixbusch 22, 41199 Mönchengladbach. Die Buslinien 001 und 002 halten an der Haltestelle Tiergarten, etwa 350 Meter oder fünf Gehminuten entfernt. Prüft die aktuellen Abfahrten.
Parken
Der Tiergarten hat keinen eigenen Parkplatz. Nutzt die öffentlichen Parkmöglichkeiten an der Ecke Manderscheider Straße/Am Pixbusch und beachtet die Beschilderung.
Eintritt
2026 zahlen Erwachsene 8 €, Kinder von 4 bis 14 Jahren 5,50 €. Kinder unter vier Jahren haben freien Eintritt. Ermäßigungen findet ihr in der aktuellen Preisübersicht.
Rallye-Heft
Holt euch die überarbeitete Ausgabe im Zooshop. Online steht noch eine ältere Version zum Herunterladen bereit.
Bollerwagen
An der Kasse könnt ihr gegen Gebühr einen Bollerwagen ausleihen und einen Ausweis als Pfand hinterlegen. Die Anzahl ist begrenzt; Reservierungen sind nicht möglich.
Laufrad und Roller zu Hause lassen
Laufräder, Tretroller und Fahrräder sind im Tiergarten nicht erlaubt.
Essen und Tierfutter
Fragt das Team, an welchen Gehegen ihr die Futtertüten des Tiergartens verwenden dürft. Eigene Snacks bleiben für euch; beachtet die Hinweise an den Gehegen.
Mittagspause
Das Restaurant hat eigene Öffnungszeiten. Ruft unter 02166 1464646 an, wenn ihr dort fest eine Mahlzeit einplant.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
North Carolina, US
Hier kann man sehen Wanderdrossel, östliches Grauhörnchen und Rotkardinal.
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Florida, US
Hier kann man sehen Anhinga, Mississippi-Alligator und Brautente.
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New Mexico, US
Hier kann man sehen Brautente, Ente und Kanadagans.
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Michigan, US
Hier kann man sehen Afrikanischer Löwe, Komodowaran und Braunbär.
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Nimm die Entdeckung mit
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