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Tierpark Berlin-Friedrichsfelde Foto
ZooBerlin, Deutschland

Tierpark Berlin-Friedrichsfelde

Im Tierpark Berlin könnt ihr einen ganzen Tag mit Tieren und Spaziergängen verbringen und zwischen den Begegnungen auch einmal durchatmen.

Über diesen Ort

Im Tierpark Berlin könnt ihr einen ganzen Tag mit Tieren und Spaziergängen verbringen und zwischen den Begegnungen auch einmal durchatmen. Das 160 Hektar große Gelände liegt rund um Schloss Friedrichsfelde im Osten Berlins. Sucht euch auf dem Tierparkplan zuerst zwei oder drei Ziele aus: Giraffen und Elefanten, das Regenwaldhaus oder die höher gelegene Erlebniswelt Himalaya. Wer jedes Gehege abhaken möchte, verlangt kleinen Beinen schnell zu viel ab. Ihr seid hier im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde; der Zoologische Garten Berlin im Westen der Stadt ist ein eigener Ausflugsort.

Die Afrikanische Savanne eignet sich gut als erster Schwerpunkt. Auf dem erhöhten, 120 m langen Giraffenpfad kommt ihr den Köpfen der Giraffen ein Stück näher; unterwegs führt der Weg über eine 8 m lange Hängebrücke. Schaut einer Rothschild-Giraffe dabei zu, wie sie mit ihrer Zunge Blätter von einem Zweig zieht, und lasst den Blick über die Savannenanlage schweifen. Im Juni 2026 kehrten nach dem Umbau ihres Zuhauses die Afrikanischen Elefanten zurück. Der Bereich Botschaft der Elefanten lässt sich gut mit einem Besuch bei den benachbarten Giraffen verbinden.

Schön ist auch der Wechsel zwischen den Landschaften. Im historischen Alfred-Brehm-Haus befindet sich heute das Regenwaldhaus mit Sumatra-Tigern, Malaienbären und einer bepflanzten Tropenhalle. Weiter im Park führt euch die Erlebniswelt Himalaya bergauf zu Kleinen Pandas und Schneeleoparden. Lasst auch Zeit für den Schlossgarten: Die alte Gutsanlage prägt den Tierpark bis heute.

Auch heimische Natur findet hier Platz. Wild lebende Wechselkröten pflanzen sich auf dem Tierparkgelände fort, wo sie Laichgewässer und Verstecke an Land finden. Sie gehören nicht zum gehaltenen Tierbestand, und bei einem Tagesbesuch werdet ihr sie nicht unbedingt entdecken. Behaltet diese leise Seite des Artenschutzes im Hinterkopf, ohne an Teichrändern zu suchen oder die Besucherwege zu verlassen. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Der Tierpark Berlin eröffnete 1955 unter seinem Gründungsdirektor Heinrich Dathe. Im geteilten Berlin lag der bestehende Zoo in den Westsektoren. Deshalb entstand im Osten ein eigener Tierpark auf dem Gelände des historischen Guts Friedrichsfelde. Die Geschichte des Schlosses reicht bis 1685 zurück; nach seiner Restaurierung wurde es 1981 wiedereröffnet. Auch das 1963 eröffnete Alfred-Brehm-Haus erzählt ein Kapitel der Tierparkgeschichte. Seine Umgestaltung zum Regenwaldhaus im Jahr 2020 zeigt, wie sich die älteren Gebäude weiterentwickeln.

Was ihr hier machen könnt

Für einen überschaubaren ersten Besuch könnt ihr euch vom Bärenschaufenster mit dem aktuellen Plan zum Regenwaldhaus orientieren, anschließend Elefanten und Giraffen besuchen und dann entscheiden, ob noch genug Energie für Himalaya übrig ist. Würde der Aufstieg die Freude am Nachmittag trüben, bleibt lieber länger an der Savanne und legt danach eine Spielplatzpause ein.

Macht aus dem Beobachten ein kleines Vergleichsspiel: Wie hebt ein Elefant etwas auf, und wie kommt eine Giraffe an ihr Futter? Sucht euch im Regenwaldhaus eine der sechs Forschungsstationen aus und entdeckt, was Alltagsprodukte mit dem Schutz des Regenwaldes zu tun haben. Im Himalaya können Kinder nach einem Körpermerkmal suchen, das einem Tier beim Klettern oder gegen die Kälte hilft.

Schaut vor dem Losgehen ins Tagesprogramm für Fütterungen und kommentierte Tierbeobachtungen. Ein ausgewählter Termin gibt dem Tag einen Rahmen, ohne dass ihr ständig quer durch den Park laufen müsst. Kleineren Kindern gefällt vielleicht der Streichelzoo an der Kiekemal Waldbühne besonders gut. Lasst die Tiere von sich aus näherkommen und respektiert ihren Rückzugsbereich. An warmen Tagen wird der benachbarte Wasserspielplatz im Küstenstil womöglich selbst zum Höhepunkt des Ausflugs.

Saisonale Infos

Der Tierpark ist ganzjährig geöffnet, im Winter allerdings kürzer. Tierhäuser und Restaurants schließen 30 Minuten vor dem Park. Plant Vorführungen im Freien und Wasserspiele als saisonale Extras ein und schaut ins Tagesprogramm. Fragt nach dem aktuellen Zugang, bevor ihr die Fasanerie oder die betroffenen Teile des Haustierbereichs einplant: Für diese Bereiche hatte der Tierpark die Schließung ab dem 1. Februar 2026 angekündigt. Der Streichelzoo war davon ausgenommen. Prüft vor der Anreise die aktuellen Einschränkungen.

Barrierefreiheit

Beide Eingänge sind barrierefrei zugänglich, und ein großer Teil des Wegenetzes lässt sich stufenlos nutzen. Giraffenpfad und Savanne haben breite, stufenlose Zugänge. Auch Himalaya ist stufenlos erreichbar, hat aber Steigungen von bis zu 10 %; eine Begleitperson wird empfohlen. Die Wege in der Tropenhalle des Regenwaldhauses sind nicht durchgehend barrierefrei. Der barrierefreie Zugang zu den Bären- und Tigeranlagen ist nur über die Außenbereiche möglich. Im Streichelzoo ist der Boden uneben und der Eingang etwa 80 cm breit. Das Schlossinnere ist nur über Treppen erreichbar. Barrierefreie Toiletten und Sitzbänke sind vorhanden. Eine begrenzte Zahl manueller Rollstühle kann kostenlos gegen Pfand reserviert werden. Wählt die Bereiche passend zu eurer Gruppe aus, denn die Zugänglichkeit ist je nach Erlebnis unterschiedlich.

Nicht verpassen

1

Giraffenpfad

Der erhöhte Weg eröffnet euch einen anderen Blick auf die Afrikanische Savanne.

2

Botschaft der Elefanten

Nehmt euch Zeit, die Afrikanischen Elefanten in ihrem erneuerten Zuhause zu beobachten.

3

Himalaya

Bei Kleinen Pandas und Schneeleoparden wird der Aufstieg zur Entdeckungsreise über tierische Anpassungen.

4

Regenwaldhaus

Tropische Pflanzen, Großkatzen und Mitmachstationen im Alfred-Brehm-Haus.

Ein Afrikanischer Elefant greift mit dem eingerollten Rüssel nach einem Zweig. Daneben legt eine Rothschild-Giraffe ihre dunkle Zunge um einen belaubten Zweig.

Vergleicht an der Savanne, wie Elefant und Giraffe Zweige aufnehmen: mit der Rüsselspitze oder mit der Zunge. Originale KI-Illustration; kein Foto aus dem Tierpark und kein Größenvergleich.

Illustration: AI-generated for Snappit; factual references documented in source-manifest.json.

Spaziergänge und Routen

Giraffenpfad

Ein offizieller erhöhter Beobachtungspfad in der Savanne mit einer 8 m langen Hängebrücke. Die Länge von 120 m bezieht sich nur auf diese Attraktion, nicht auf euren gesamten Weg durch den Tierpark.

Der Tierpark beschreibt Giraffenpfad und Savanne als stufenlos zugänglich. Beachtet vor Ort die aktuellen Hinweise zu den Zugängen.

Giraffenpfad

Ein halber Tag mit ausgewählten Zielen

Plant ungefähr 3–4 Stunden ein. Wählt das Regenwaldhaus und den Bereich mit Elefanten und Savanne als eure beiden Schwerpunkte und legt eine Spiel- oder Essenspause ein. Wenn ihr einen Bollerwagen abholt, nutzt das Bärenschaufenster und lasst genug Zeit für die Rückgabe.

Ein Tag mit Abstecher bergauf

Plant ungefähr 5–7 Stunden ein. Nehmt Himalaya dazu, solange eure Gruppe noch Energie hat, und lasst es anschließend im Schlossgarten oder auf einem Spielplatz ruhiger angehen. Wenn die Steigungen für euch nicht passen, bleibt bei den ausgewählten stufenlosen Bereichen. Ihr müsst nicht das ganze Gelände schaffen.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beobachtet, wie ein Rüssel tastet, greift und trägt. Wenn ein Elefant mit den Ohren wedelt, hat das einen praktischen Grund: Die Blutgefäße in den großen Ohren helfen ihm, Wärme abzugeben. Nehmt euch Zeit für die Gruppe, statt ständig Bewegung zu erwarten.

Achtet darauf, wie sich die Zunge um Futterzweige legt, und verfolgt den langen Hals bis hinunter zu den weit auseinanderstehenden Beinen. Der erhöhte Pfad verändert euren Blickwinkel. Wo die Giraffe gerade stehen möchte, bestimmt allerdings euer Fotomotiv.

Sucht mit den Augen in den Ästen und am Boden. Ein ruhender Kleiner Panda macht etwas völlig Normales: Bambus fressen und ausruhen nehmen einen großen Teil seines Tages ein. Wenn einer frisst, achtet darauf, wie er das Futter mit den Pfoten festhält.

Bleibt am Einblick in die Schneeleopardenanlage kurz stehen und schaut genau hin, bevor ihr weitergeht. Wenn ihr den dicken Schwanz gut sehen könnt, habt ihr ein Beispiel für Kälteschutz vor euch: Beim Ruhen kann die Katze ihn um sich legen.

Hier leben Sumatra-Tiger. Beobachtet, wie ihre Streifen zwischen Pflanzen und Schatten die Körperumrisse auflösen. Haltet die Kamera bereit, aber lasst ein verborgenes oder schlafendes Tier ungestört.

Der Malaienbär ist die kleinste heute lebende Bärenart und ein geschickter Kletterer. Schaut in seinem Gehege deshalb auch nach oben. Seine langen Krallen geben ihm beim Klettern Halt.

Schaut euch die Krokodilanlage in Ruhe an, ohne Bewegung zu erwarten. Sunda-Gaviale haben einen raffinierten Trick beim Nestbau: Verrottende Pflanzen über den Eiern geben Wärme ab. Auch ein regloses Tier bietet einen guten Anlass, darüber zu sprechen.

Die Wechselkröte lebt hier wild; eine Sichtung beim Besuch ist nicht garantiert. Für sie sind die Gewässer und das angrenzende Land gemeinsam wichtig. Entdeckt ihr vom Besucherweg aus zufällig ein Amphibium, beobachtet es, ohne es anzufassen oder ihm zu folgen.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Zum richtigen Eingang

Der U-Bahnhof Tierpark an der U5 liegt beim Bärenschaufenster. Auch die Tramlinien M17, 27 und 37 bedienen den Tierpark. Prüft eure Verbindung bei der BVG.

Tickets vorher buchen

Online-Tickets sind günstiger als Karten vor Ort. Bediente Kassen findet ihr am Bärenschaufenster. Bucht auch für Kinder unter vier Jahren das erforderliche kostenlose Ticket.

Plan dabeihaben

Speichert vorab den aktuellen offiziellen Tierparkplan. Sucht darauf euren Ausgang und eine Toilette, bevor ihr zum nächsten weit entfernten Tierbereich aufbrecht.

Für müde Beine

Reserviert bei Bedarf rechtzeitig einen Bollerwagen. Abholung und Rückgabe sind am Bärenschaufenster; bringt einen Lichtbildausweis als Pfand mit.

Für die Wasserspiele

Wenn die Fontänen laufen, sind ein Handtuch und Wechselkleidung praktisch. Hebt einen trockenen Satz für den Heimweg auf.

Tieren die Wahl lassen

Wartet ruhig, wenn ein Tier schläft oder gerade nicht zu sehen ist. Ein paar geduldige Minuten können lohnender sein als der schnelle Gang zum nächsten Gehege.

Häufig gestellte Fragen

Das Bärenschaufenster ist vom U-Bahnhof Tierpark aus die unkomplizierte Wahl, ebenso für die Kassen oder einen gemieteten Bollerwagen. Der Eingang Schloss passt zu einem Start beim Schloss. Überlegt mithilfe des aktuellen Plans auch, wo ihr den Besuch beenden möchtet.
Das Regenwaldhaus eignet sich als Schwerpunkt im Trockenen. Zwischen den Bereichen seid ihr aber weiterhin draußen unterwegs. Wählt weniger Ziele und nehmt Regenkleidung mit. Prüft die eigenen Öffnungszeiten des Schlosses, bevor ihr mit einer Innenbesichtigung plant.
Ja, an kurzer Leine, auch in Tierhäuser, soweit die Beschilderung es erlaubt. In begehbare Tieranlagen dürfen Hunde nicht mit. Bringt Kotbeutel mit und beachtet die Schilder.
Eine Tageskarte gilt für einen einmaligen Eintritt. Plant eure Essenspause deshalb im Tierpark. Restaurants und Imbisse sind auf dem Tierparkplan eingezeichnet.

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