Hauptrundweg
Klärt die derzeitigen Zugangsmöglichkeiten mit dem Tierpark. Das Terrarium ist nur über Treppen erreichbar.
IllustrationIm Tierpark Dessau könnt ihr einen Familientag mit Tierbeobachtungen, alten Bäumen und einem eindrucksvollen Kuppelbau verbinden.
Im Tierpark Dessau könnt ihr einen Familientag mit Tierbeobachtungen, alten Bäumen und einem eindrucksvollen Kuppelbau verbinden. Der 11 Hektar große Park bietet Platz für einen gemütlichen Spaziergang mit Spiel- und Entdeckerpausen. Sucht euch am Eingang zwei oder drei Tiere aus, die alle sehen möchten, und lasst unterwegs Raum für Vögel und Bauwerke, die eure Neugier wecken.
Nehmt euch Zeit für die begehbare Watvogelvoliere Nordstrand. Ihre Wasseranlage erzeugt wechselnde Wasserstände und Wellen und bringt damit ein kleines Stück Küste in den Park. An den anderen Gehegen könnt ihr nach dem Manul, den Wasserschweinen und den Ussurischen Kragenbären Ausschau halten. Sie leben hier in menschlicher Obhut, ebenso wie die Ziegen und Dromedare, die zu den domestizierten Tieren gehören.
Der Anhaltische Lehrbauernhof ergänzt den Besuch um die Welt der Nutztiere. Die Harzer Ziegen bieten Kindern etwas Vertrautes zum Vergleich mit den weniger bekannten Säugetieren. Auch die Baumschilder laden dazu ein, zwischen den Gehegen genauer hinzusehen. Am Mausoleum und auf der großen Wiese davor lässt sich gut eine Pause einlegen. Von außen könnt ihr das Gebäude während eures Besuchs betrachten; für Innenbesichtigungen und Kulturveranstaltungen gelten eigene Termine. Schalte einen interaktiven Feldführer für diesen Ort frei: Hol dir die Snappit-App für unterwegs.
Das Mausoleum wurde 1898 als Begräbnisstätte der herzoglichen Familie von Anhalt fertiggestellt. Franz Heinrich Schwechten entwarf das Gebäude, August Hooff gestaltete den umliegenden Park. Die Kuppel ist 43 m hoch. Hinter ihrem historischen Erscheinungsbild verbirgt sich eine damals moderne Stahlkonstruktion. Das Zusammenspiel aus gestaltetem Park und monumentaler Architektur prägt bis heute die besondere Umgebung des Lehrparks für Tier- und Pflanzenkunde.
Verbindet ein paar ausgiebige Beobachtungen an den Säugetiergehegen mit der Nordstrand-Voliere, dem Bauernhofbereich und den Spielstationen. Vergleicht in der Voliere erst die Schnäbel und Beine der Vögel und lest danach die Schilder. Lasst euch beim Manul Zeit: Ein ruhendes Tier übersieht man leicht. Wendet euch anschließend einem beschilderten Baum zu oder lasst die Kinder eine Entdeckerstation ausprobieren. Für den Hauptrundweg sind etwa 700 m angegeben. Folgt der Beschilderung vor Ort und rechnet mit zusätzlichen Wegen, wenn ihr Abzweige erkundet oder zu euren Lieblingstieren zurückgeht.
Im Frühling gibt es frisches Grün und mit etwas Glück Jungtiere zu beobachten. Wann Nachwuchs kommt und sich zeigt, ist unterschiedlich. Im Sommer bleibt mehr Zeit für Pausen im Freien; im Herbst könnt ihr das bunte Laub mit den Baumschildern vergleichen. Die Bären verbringen im Winter möglicherweise viel Zeit ruhend im Innenbereich und kommen nur gelegentlich nach draußen. Zieht euch für einen Besuch im Freien an und prüft die kürzeren Winteröffnungszeiten, statt euch auf den Sommerplan zu verlassen.
Der Rundweg im Freien wird als überwiegend gut befahrbar beschrieben. Es gibt Steigungen bis 6 %, Bänke und ein barrierefreies WC in der Nähe des Kiosks. Das Terrarium ist nur über eine Treppe erreichbar; an einigen anderen Stellen gibt es Schwellen bis 8 cm. Die ausführlichen Angaben zur Barrierefreiheit sind schon älter. Klärt unter 0340 614426, welche Wege, Toiletten und Parkmöglichkeiten für euren Rollstuhl, eure Gehhilfe oder euren Kinderwagen geeignet sind. Nicht jede Anlage ist stufenlos zugänglich.
Nehmt euch am Nordstrand Zeit für die Watvögel und die Wasseranlage mit wechselnden Wasserständen und Wellen.
Plant ruhige Beobachtungspausen an den Gehegen von Manul, Kragenbären und Wasserschweinen ein.
Schaut zur 43 m hohen Kuppel des Mausoleums hinauf und macht eine Pause auf der Besucherwiese, wenn sie zugänglich ist.
Verbindet den Anhaltischen Lehrbauernhof, Hausziegen, Baumschilder und Spielstationen zu einem gemütlichen Besuch.
Klärt die derzeitigen Zugangsmöglichkeiten mit dem Tierpark. Das Terrarium ist nur über Treppen erreichbar.
Beginnt an zwei Lieblingsgehegen, solange alle noch frisch sind. Nehmt die Watvogelvoliere dazu und wechselt dann zu einem Baum oder einer Spielstation. Zum Abschluss könnt ihr das Mausoleum von außen betrachten und eine Pause machen. Orientiert euch für die Reihenfolge vor Ort an den aktuellen Parkschildern.
Sucht euch am Nordstrand drei Vögel aus und beschreibt einen Schnabel, ein Beinpaar und eine Körperform. Lest erst danach die Schilder. Daraus kann eine kleine Skizzenbuchseite entstehen, ohne dass jeder Vogel stillhalten muss.
Wählt zwei beschilderte Bäume an den Besucherwegen aus. Vergleicht die Rinde und die Blattformen oder im Winter die Verzweigung der Äste. Lest danach die Namen. Lasst Blätter, Samen und Zweige an ihrem Platz.
Skizziert das Mausoleum von einem für Besucher zugänglichen Platz aus mit Kreisen, geraden Linien und Dreiecken. Sucht die Säulen und die kleine Laterne ganz oben. Vergleicht anschließend, welche Formen euch aufgefallen sind.
Wenn es geöffnet ist, bietet das Terrarium einen anderen Blick als die Außengehege. Sucht nach dem Python Tayo und lest die Schilder an den Anlagen. Denkt an die Treppen und nehmt für den übrigen Park wetterfeste Kleidung mit.

Schnabelform und Beinfarbe helfen euch, zwei für die Nordstrand-Voliere dokumentierte Vogelarten zu vergleichen. Originalillustration; Sichtbarkeit und Zugang können variieren.
Original art generated with OpenAI imagegen; editorial composition for Snappit.
Achtet auf die helle Brustzeichnung, wenn sich ein Bär zu euch dreht. Ist an der Anlage wenig zu sehen, schaut später noch einmal vorbei. Während der Winterruhe bleiben die Bären möglicherweise drinnen.
Lasst euren Augen Zeit, das Gehege abzusuchen, bevor ihr weitergeht. Sucht den Umriss der Katze und vergleicht die Stellung ihrer Ohren mit der einer Hauskatze. Ruft und klopft dabei nicht.
Beobachtet die Gruppe eine Weile und beschreibt, was die einzelnen Tiere tun: ruhen, umherlaufen oder etwas erkunden. Nehmt euch Zeit für ein ruhiges Foto, ohne die Tiere zum Bewegen zu bringen.
Achtet auf den einzelnen Höcker und beobachtet die langen Beine in Bewegung. Fragt nach, wo die Herde gerade zu sehen ist: Ihr neues Gebäude ist noch geplant. Folgt deshalb den Schildern zum bestehenden Besucherbereich.
Bleibt am Gehege stehen und betrachtet zunächst die Umrisse der Tiere, bevor ihr euch einzelnen Details zuwendet. Hier sind die Tiere als Rentier beschildert. Ihr Aussehen verändert sich im Lauf des Jahres.
Sucht die Hühnergans mithilfe des Gehegeschilds. Wenn sie aktiv ist, könnt ihr beobachten, wie sie läuft und grast. Bleibt dabei im ausgeschilderten Besucherbereich.
Vergleicht Fellfarben und Hornformen der Ziegen. Es sind Haustiere. Beachtet die Regeln im Streichelgehege, lasst den Tieren Rückzugsmöglichkeiten und haltet eure Finger von ihren Mäulern fern.
Achtet auf den schlanken, nach oben gebogenen Schnabel und schaut, ob der Vogel ihn am Wasser seitlich hin und her bewegt. Vergleicht die Schnabelform mit der des Stelzenläufers und bleibt auf dem Besucherweg.
Sucht die auffallend langen Beine und beobachtet, wie der Vogel seine Füße ins flache Wasser setzt. Eine kurze, ruhige Pause verrät oft mehr als zügiges Durchgehen.
Vergleicht die gelbe Unterseite mit dem blauen Gefieder auf der Oberseite, soweit die Haltung des Vogels es zulässt. Beobachtet das Zusammenspiel von Schnabel und Füßen. Eure Finger bleiben dabei sicher außerhalb des Geheges.
Diese Tipps beziehen sich auf Tiere in menschlicher Obhut. Dromedare und Ziegen sind domestizierte Tiere. Die Ussurischen Kragenbären in Dessau gehören zur Art Kragenbär; bei den Rentieren wird keine bestimmte Unterart zugeordnet. Einzelne Tiere können sich im Innenbereich aufhalten, ruhen oder verborgen sein.
Die große Wiese vor dem Mausoleum lieferte früher Tierfutter. Heute wird sie für Erholung und Veranstaltungen genutzt, während andere Flächen im Park frisches Grünfutter beisteuern. Einige weniger kurz gemähte Bereiche bieten zugleich Insekten Lebensraum.
Im Park leben auch Buntmarder, die ihr unter diesem Namen auf den Schildern findet. Wenn ein Tier aktiv ist, folgt seiner Bewegung erst mit den Augen, bevor ihr die Kamera hebt. Manchmal bleibt es nur kurz im Blick.
Bänke und ein Kiosk sind ebenso wie Toiletten aufgeführt. Fragt am Eingang nach Verpflegung und Zugangsmöglichkeiten, damit ihr eine Pause passend für eure Gruppe einplanen könnt.
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Anreise
Die Adresse lautet Querallee 8, 06846 Dessau-Roßlau. Am Tierpark gibt es Parkmöglichkeiten; folgt den Schildern zum Besuchereingang. In der nahen Puschkinallee beginnen am 12. Oktober 2026 Bauarbeiten, die bis gegen Ende Oktober geplant sind. Prüft die Verkehrshinweise und plant mehr Zeit ein.
Mit Bahn oder Bus
Vom Dessauer Hauptbahnhof sind es ungefähr 500 m zu Fuß. Sucht für die Busanreise nach Puschkinallee/Tierpark und prüft den tagesaktuellen DVG-Fahrplan sowie mögliche Umleitungen.
Fahrkarte aufheben
Mit einem für den Tag gültigen ÖPNV-Ticket könnt ihr ermäßigten Tierparkeintritt erhalten. Zeigt es an der Kasse vor und fragt nach den Bedingungen.
Eintritt
Prüft vor der Anreise die aktuellen Preise, die Bedingungen der Familienkarte und mögliche Veranstaltungszuschläge. Für Hunde wird gesondert Eintritt berechnet. Fragt vor dem Betreten begehbarer Tieranlagen nach den Einschränkungen.
Essen und Pausen
Ein Kiosk und Sitzgelegenheiten sind aufgeführt. Fragt besonders außerhalb der Hauptsaison, was an eurem Besuchstag geöffnet ist, und nehmt euch Zeit für eine richtige Pause.
Nah bei den Tieren
Befolgt in Streichelgehegen und begehbaren Anlagen die Hinweise des Personals. Lasst Tiere ausweichen, überlasst das Füttern dem Personal, sofern es euch nicht ausdrücklich dazu einlädt, und wascht nach Tierkontakt die Hände.
Vor dem Heimweg
Geht noch einmal ruhig zu einem Gehege zurück, an dem ihr zuvor wenig gesehen habt. Vielleicht hat sich ein Tier inzwischen anders hingelegt oder bewegt; es kann aber auch weiter im Verborgenen ruhen.
Gemeinsam lernen
Schaut im Kalender der Lehrparkschule nach Themenangeboten. Stimmt ein Gruppenprogramm vorher ab und nennt dabei das Alter der Kinder sowie euren Unterstützungsbedarf beim Zugang.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
North Carolina, US
Hier kann man sehen Wanderdrossel, östliches Grauhörnchen und Rotkardinal.
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Florida, US
Hier kann man sehen Anhinga, Mississippi-Alligator und Brautente.
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New Mexico, US
Hier kann man sehen Brautente, Ente und Kanadagans.
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Michigan, US
Hier kann man sehen Afrikanischer Löwe, Komodowaran und Braunbär.
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Nimm die Entdeckung mit
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