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ZooSchleswig-Holstein, Deutschland

Tierpark Gettorf

Im Tierpark Gettorf könnt ihr Lemuren aus der Nähe beobachten, verschiedene Affenarten kennenlernen und in den Tropenhäusern in Ruhe auf Entdeckung gehen.

Über diesen Ort

Im Tierpark Gettorf könnt ihr Lemuren aus der Nähe beobachten, verschiedene Affenarten kennenlernen und in den Tropenhäusern in Ruhe auf Entdeckung gehen. Zwischen den Gehegen liegen Blumenbeete und bepflanzte Anlagen, und die Spielbereiche sorgen bei Kindern für Abwechslung. Schaut zuerst auf den Fütterungsplan und sucht euch einen Termin aus, um den ihr euren Besuch gestalten möchtet.

Im Affenhaus leben Kattas, Rote Varis und kleine südamerikanische Affen. Schaut aber auch nach den anderen Bewohnern: Gürteltiere und Zweifingerfaultiere sind hier ebenfalls zu Hause. In der Tropenhalle könnt ihr Totenkopfäffchen beim Klettern in ihrem Gehege beobachten. Sucht im bepflanzten Freiflugbereich anschließend sowohl am Boden als auch im Laub nach Vögeln. Victoria-Krontauben spazieren mitunter direkt über den Besucherweg.

Draußen lernt ihr auf der Südamerika-Anlage Flachlandtapire und Nandus kennen. Schaut an warmen Tagen auch zum Badebecken der Tapire. Ihr Innengehege liegt in der Paradieshalle, ebenso wie der Innenbereich der Erdmännchen und die Anlagen tropischer Vögel. Eine ganz andere Tierbegegnung erwartet euch gegenüber der Südamerika-Anlage: Im Streichelzoo leben Zwergziegen, also Haustiere. Geht ohne Tierfutter in den Händen oder Taschen hinein, damit die Ziegen euch weniger bedrängen. Erkunde das Gelände wie ein Profi – lade die Snappit-App herunter, um Tiere und Pflanzen sofort zu bestimmen.

Der Tierpark entstand aus der privaten Tiersammlung von Karl-Heinz Bumann in einer ehemaligen Kiesgrube und öffnete im Mai 1968 regelmäßig für Besucher. Mit dem Umbau des alten Fasanenhauses zum Affenhaus entwickelte sich sein Schwerpunkt auf Primaten. In den 1970er-Jahren folgte die Tropenhalle, Anfang der 1980er-Jahre die Paradieshalle. Bis heute wird der Tierpark als Familienunternehmen geführt.

Was ihr hier machen könnt

Sucht euch eine Lemuren-, Schimpansen- oder Erdmännchenfütterung aus und plant mithilfe des Tierparkplans weitere Tiere darum herum ein. Verbindet Affenhaus und Tropenhalle mit einem Stopp bei den Tapiren draußen, einem Ziegenbesuch und etwas Spielplatzzeit. Hebt euch ein paar Minuten auf, um später noch einmal nach einem Tier zu schauen, das zunächst geruht hat. Ältere Kinder mit Spaß am Rätseln können das separat zu bezahlende Spiel Escape on Tour dazunehmen. In seiner Öffnungssaison ist auch das Verrückte Haus eine mögliche Ergänzung: Dort stehen Möbel über Kopf, und die Böden sind absichtlich schräg.

Saisonale Infos

Vom 2. November bis Ende Januar gelten regulär 10–16 Uhr; im Februar schließt der Tierpark während der Winteröffnungszeit später. Auch der Fütterungsplan ändert sich am 2. November. Für das Verrückte Haus ist die tägliche Öffnung bis zum 1. November 2026 angekündigt. Bei einem Besuch im Oktober könnt ihr die Herbstrallye vom 10. bis 25. Oktober einplanen; Halloween-Aktionen finden am 24. und 25. Oktober statt. Prüft die jeweiligen Veranstaltungsbedingungen zusätzlich zu den normalen Öffnungszeiten.

Barrierefreiheit

Der Tierpark beschreibt sein Gelände als weitgehend barrierefrei. Kleinere Steigungen lassen sich umfahren oder mit Unterstützung bewältigen. Es gibt mehrere barrierefreie Toiletten und ausgewiesene Behindertenparkplätze nahe dem Eingang. Auf den Wegen können dennoch Wurzeln oder verschobene Platten stören. Lasst euch deshalb mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen etwas Zeit. Unter 04346 4160-0 könnt ihr die günstigsten Zugänge zu euren gewünschten Tierhäusern und eure persönlichen Anforderungen besprechen. Klärt den Zugang zum schrägen Verrückten Haus gesondert; die Angaben zur Barrierefreiheit des Tierparks lassen sich darauf nicht einfach übertragen.

Nicht verpassen

1

Lemuren mit dem Tierpflegeteam

Schaut bei einer angesetzten Fütterung der Kattas oder Roten Varis zu. Ob ihr mitmachen könnt, hängt von den Tieren und dem Tagesablauf ab.

2

Entdeckungen in den Tierhäusern

Sucht Totenkopfäffchen und Krontauben in der Tropenhalle und anschließend Faultiere im Affenhaus.

3

Tapire und Nandus

Nehmt euch Zeit an der Südamerika-Anlage und vergleicht die sehr unterschiedlichen Tiere, die sich das Gehege teilen.

4

Ein Familienausflug mit Spielpausen

Verbindet Tierbeobachtungen mit Spielplätzen, dem Zwergziegen-Streichelzoo oder auf Wunsch dem Kopfstandhaus.

Spaziergänge und Routen

Zwei Stunden mit jüngeren Kindern

Wählt einige Tiere aus, die eurer Familie besonders wichtig sind, dazu ein Tierhaus und eine großzügige Spielpause. Nehmt das Ziegengehege nur dazu, solange sich alle in der Nähe von Tieren noch wohlfühlen. Eine Fütterung kann eurem Besuch einen Rahmen geben. Lasst sie aber aus, wenn das Warten die Energie der Kinder aufbrauchen würde.

Ein halber Tag mit mehr Ruhe

Nehmt euch Zeit für alle drei Tierhäuser, die Tapire und die Affen draußen sowie für Mittagessen und Spielen. Wählt ein Extra dazu, etwa das Rätselspiel oder das saisonal geöffnete Verrückte Haus. Richtet die Reihenfolge nach dem aktuellen Fütterungsplan und den geöffneten Wegen aus.

Aktivitäten

Löst das Rätsel um den Düvelstein

Fragt an der Tierparkkasse nach Escape on Tour. Das Rätselspiel im Freien gibt es in drei Schwierigkeitsstufen. Ihr bekommt eine Box mit Materialien und könnt euch per Smartphone Hilfe holen, wenn ihr nicht weiterkommt. Für das Spiel fällt eine zusätzliche Gebühr an, für die Box ein rückzahlbares Pfand. Plant unterwegs Zeit für Tierbeobachtungen ein. Für die Hinweise müsst ihr keine Tiergehege betreten.

Fünf Minuten nur für die Vögel

In der Tropenhalle kann jeder an einer anderen Stelle Ausschau halten: am Boden, im niedrigen Laub oder in den Ästen. Vergleicht eure Entdeckungen, ohne die Vögel zum Bewegen zu bringen. In der Freiflughalle lohnt sich geduldiges Beobachten besonders.

Tierhäuser als Regenpausen nutzen

Schaut im Affenhaus nach Lemuren und Faultieren, in der Tropenhalle nach Vögeln und Totenkopfäffchen und in der Paradieshalle nach den Innenbereichen der Tapire oder Erdmännchen. Wählt die geöffneten Häuser aus, die zu eurer Gruppe passen, und hebt euch das Rätselspiel draußen für angenehmeres Wetter auf.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Achtet auf den Ringelschwanz, wenn sich ein Katta durch die Gruppe bewegt. An einem hellen Tag entdeckt ihr vielleicht ein Tier, das aufrecht zur Sonne sitzt. Überlasst die Gestaltung einer Begegnung dem Tierpflegeteam.

Beobachtet bei einer betreuten Fütterung eine Weile Hände, Gesichter und das Miteinander der Tiere. Bleibt hinter der Absperrung und überlasst das Füttern dem Tierpflegeteam.

Bleibt am Gehege der Totenkopfäffchen stehen und verfolgt ein Tier beim Klettern. Diese Affen leben gesellig. Wie sich die einzelnen Tiere umeinander bewegen, verrät oft mehr als ein schnelles Foto.

Sucht das Schild „Schopfmakaken“ und achtet auf den Schopf am Kopf. Bei einer angesetzten Fütterung könnt ihr die Gruppe beobachten und dabei den Erläuterungen des Teams zuhören.

Sucht nach einem aufgerichteten Wachposten und schaut dann, was der Rest der Gruppe macht. Ist draußen wenig los, bezieht auch den Innenbereich in der Paradieshalle in euren Besuch ein.

Sucht zwischen den Ästen nach dem Umriss eines ruhenden Tieres, statt auf Bewegung zu warten. Diese Faultiere sind vor allem nachts aktiv. Auch ein ruhiger Blick am Tag lohnt sich.

Schaut sowohl auf den Boden als auch in die Äste. Nähert sich eine Krontaube dem Besucherweg, gebt ihr Platz und betrachtet sie aus der Nähe, ohne ihr zu folgen.

Findet den Vogel mithilfe des Schilds „Balistar“ und hört einen Moment zu, statt nur zu schauen. Seine Rufe reichen von schnatternden Lauten bis zu kräftigem Pfeifen.

Betrachtet die beiden Höcker und die breiten Füße vom öffentlichen Besucherbereich aus. Die Tiere hier sind Trampeltiere der Haustierform.

Geht ohne Futter in den Händen oder Taschen hinein und lasst eine Ziege auf euch zukommen. Haltet euch an die Regeln des Streichelbereichs, lasst zurückweichenden Tieren Platz und wascht euch anschließend die Hände.

Diese Empfehlungen beziehen sich auf gehaltene Tiere des Tierparks, darunter Hausziegen und domestizierte Kamele. Sie sind keine Nachweise freilebender Tiere rund um Gettorf. Tiere können ihre Innengehege nutzen oder sich den Blicken entziehen. Orientiert euch an den aktuellen Gehegeschildern.

Blaugraue Victoria-Krontaube mit fächerartiger Haube neben einem weißen Balistar mit blauer Haut um das Auge.

Victoria-Krontaube und Balistar erkennt ihr unter anderem an ihren unterschiedlichen Hauben und Farben. KI-gestützte Artenillustration, keine Aufnahme aus Gettorf; nicht maßstabsgetreu.

Snappit editorial illustration / OpenAI image generation; factual references credited in source list.

Geschichten und Entdeckungen

Überraschende Verwandte des Tapirs

Flachlandtapire erinnern vielleicht ein wenig an Schweine, gehören aber wie Pferde und Nashörner zu den Unpaarhufern. Betrachtet das ganze Tier und fragt die Kinder anschließend, welche Merkmale sie an ein anderes Tier denken ließen.

Ein Fell fürs Kopfüberhängen

Das Fell des Zweifingerfaultiers hat seinen Scheitel am Bauch. So kann Regen ablaufen, wenn das Tier unter einem Ast hängt. Auf dieses kleine Detail könnt ihr achten, während ihr die Ruhehaltung der Faultiere im Affenhaus betrachtet.

Anreise und praktische Tipps

Barrierefreie Toiletten, ein Café mit Terrassen, saisonale Snackangebote und mehrere Spielbereiche erleichtern einen längeren Familienbesuch. Für den Wasserspielplatz lohnt sich Wechselkleidung. Klärt besondere Ausstattungswünsche oder euren Bedarf an Wickelmöglichkeiten vor der Anreise mit dem Tierpark.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

10

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den Eingang finden

Die Adresse lautet Süderstraße 33, 24214 Gettorf. Kostenlose Besucherparkplätze liegen direkt davor, darunter ausgewiesene Behindertenparkplätze. Regulär dürft ihr nur während des Tierparkbesuchs parken und müsst den Parkplatz bis 19 Uhr verlassen. Fragt für Abendveranstaltungen nach den Regelungen.

Mit der Bahn anreisen

RE72 und RB73 verbinden Gettorf mit Kiel und Eckernförde. Vom Bahnhof führt ein etwa 1,2 km langer Fußweg mit gelben Tapirpfoten durch den Ort. Rechnet mit ungefähr 15–20 Minuten, mit kleinen Kindern entsprechend länger. Am 14. Oktober 2026 fallen einzelne RE72-Züge aus; Ersatzbusse sind eingerichtet. Prüft die aktuellen nordbahn-Meldungen und eure Rückfahrt.

Vor dem Ticketkauf nachsehen

Karten gibt es an der Kasse und online, ermäßigte Winterkarten allerdings nur vor Ort. An der Tierparkkasse, im Café und im Zooshop werden gängige Zahlungskarten akzeptiert. Nehmt alles mit hinein, was ihr braucht: Beim Verlassen des Parks verliert die Tageskarte ihre Gültigkeit.

Bei Fütterungen flexibel bleiben

Das Tierpflegeteam bringt geeignetes Futter zu den angesetzten Terminen mit. Die Lemurenfütterung kann nach drinnen verlegt werden; teilnehmen können Kattas oder Rote Varis. Folgt den Anweisungen und akzeptiert, wenn die Tiere keinen Kontakt möchten.

Fürs Spielen packen

Bringt passende Kleidung für draußen und Wechselkleidung mit, wenn die Kinder den Wasserspielplatz nutzen möchten. Außerdem gibt es einen Niedrigseilgarten und einen Kletterbereich über dem Zooshop. Fahrräder, Roller und Dreiräder dürfen nicht mit in den Tierpark.

Eine Mittagspause einlegen

Das Café bietet Sitzplätze drinnen und auf den Terrassen sowie eine Kinderkarte. Im Zooshop neben der Paradieshalle bekommt ihr in der Saison Getränke und kleine Snacks. Prüft die Gastronomiezeiten, wenn ihr spät oder im Winter kommt.

Fütterungsschilder beachten

Gebt den Tieren niemals Futter von zu Hause. Verwendet außerhalb der betreuten Fütterungen nur das vorgesehene Tierparkfutter und nur dort, wo die Schilder es erlauben. Geht ohne Futter ins Ziegengehege und respektiert die Rückzugsbereiche der Tiere.

Haustiere zu Hause lassen

Hunde und andere Haustiere dürfen nicht mit hinein. Vollständig ausgebildete Assistenz- oder Blindenführhunde müssen vorab angemeldet, nachweislich ausgebildet und klar gekennzeichnet sein. Tierhäuser und Gehege dürfen sie nicht betreten.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Das Tierpflegeteam entscheidet, welche Lemuren teilnehmen und wo die Fütterung stattfindet. Wetter, Tagesablauf und die Bereitschaft der Tiere spielen dabei eine Rolle. Schaut auf den aktuellen Fütterungsplan und genießt auch das Zuschauen, wenn direktes Mitmachen nicht möglich ist.
Nein. Ihr braucht den Tierparkeintritt und eine zusätzliche Karte für das Haus. Die Attraktion ist saisonal geöffnet; ihre schrägen Böden bringen den Gleichgewichtssinn absichtlich durcheinander. Fragt vor dem Kauf nach der Eignung, wenn Gleichgewicht oder Mobilität für euch ein Thema sind.
Mit Affenhaus, Tropenhalle und Paradieshalle habt ihr mehrere Tierhäuser zur Auswahl, und im Café könnt ihr eine Pause machen. Dazwischen seid ihr weiterhin draußen unterwegs. Haltet den Besuch bei Dauerregen kürzer und prüft vor der Abfahrt, ob es wetterbedingte Schließungen gibt.
Ja. Der Tierpark bietet nach Absprache etwa einstündige Führungen an, darunter Programme für Schulen und Rundgänge für andere Gruppen. Bucht im Voraus und fragt nach Themen, Sprache, Preisen und der Zeit, die ihr vor Beginn zum Ankommen einplanen solltet.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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