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ZooThüringen, Deutschland

Tierpark Suhl

Im Tierpark Suhl könnt ihr euch einen gemütlichen Tag nehmen, europäische Wildtiere beobachten und die Haustierrassen der Thüringer Landschaft kennenlernen.

Über diesen Ort

Im Tierpark Suhl könnt ihr euch einen gemütlichen Tag nehmen, europäische Wildtiere beobachten und die Haustierrassen der Thüringer Landschaft kennenlernen. Das Gelände zieht sich durch ein Wiesental zwischen Ringberg und Döllberg, durch das der Rimbach fließt. Auf den rund 12 Hektar lässt sich ein Besuch gut um ein paar Lieblingstiere, einen längeren Spaziergang und eine ausgiebige Spielpause herum planen. Beginnt bei den Loris sowie den Wildkatzen- und Luchsgehegen in Eingangsnähe und entscheidet dann, wie weit ihr gehen möchtet.

Hier lohnt sich auch bei scheinbar vertrauten Tieren ein genauerer Blick. Bleibt etwas länger bei den Wildkatzen stehen und vergleicht sie anschließend mit den Luchsen. Weiter im Park gibt es bei Auerhühnern, Elchen und verschiedenen Eulenarten anderes zu beobachten als am lebhafteren Erdmännchengehege. Das kleine Terrarium ergänzt den überwiegend draußen verbrachten Tag um Schlangen und Echsen. Nehmt euch ruhig Zeit für einzelne Tiere, ohne beim ersten Rundgang gleich den ganzen Park schaffen zu müssen.

Plant auch die Haustiere ein. Thüringer Waldziegen und Rhönschafe gehören zur Arbeit des Parks mit bedrohten Haustierrassen. In den Streichelbereichen begegnet ihr Ziegen und Minischweinen; die begehbare Lori-Anlage ermöglicht ebenfalls Beobachtungen aus der Nähe. Beachtet die Hinweise am jeweiligen Eingang und lasst die Tiere selbst entscheiden, wie nah sie kommen. Auf dem Sand- und Kletterspielplatz können Kinder zwischendurch etwas ganz anderes machen.

Ein besonders lohnender Halt ist das Gehege der Europäischen Nerze. Neben seiner Arbeit mit Haustierrassen beteiligt sich der Tierpark an der Erhaltungszucht dieser bedrohten Art. Ob sich ein Nerz zeigt oder nicht: Hier könnt ihr darüber sprechen, warum auch der Schutz eines kleinen, leicht übersehenen Tieres wichtig ist. Für Schulprojekte arbeitet der Park außerdem mit dem nahe gelegenen Biosphärenreservat zusammen. So passt ein Besuch gut zu einem Urlaub im Thüringer Wald. Bereit zum Snappen und Lernen? Lade die Snappit-App herunter, um jede Naturart hier zu bestimmen.

Der Tierpark Suhl wurde 1969 als Wildgehege angelegt. Er entwickelte sich mit einem Schwerpunkt auf der Haltung und Zucht einheimischer und europäischer Wild- und Haustiere, ergänzt durch eine kleinere Auswahl von Tieren aus anderen Teilen der Welt. Die Zusammenarbeit mit dem UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald unterstützt heute auch das Lernen von Kindern in der Felix Wald+Wiesen-Uni.

Was ihr hier machen könnt

Entscheidet mithilfe des Parkplans, ob ihr euch auf den vorderen Bereich beschränkt oder weiter ins Tal spazieren möchtet. Für einen entspannten Anfang verbindet ihr die Lori-Anlage, Wildkatzen und Luchse mit den Eseln, Wisenten und dem Ziegenbereich und macht danach eine Spielplatzpause. Bei einem längeren Besuch geht es weiter zu den Vögeln am Teich, Auerhühnern, Erdmännchen, Elchen und Eulen. Baut das Terrarium und die Europäischen Nerze so ein, wie es für eure Gruppe passt. Folgt zwischen den Stationen der aktuellen Beschilderung. Lieber schaut ihr an einem ruhigen Gehege ein zweites Mal vorbei, als überall nur kurz vorbeizueilen.

Saisonale Infos

Der Park ist täglich geöffnet, auch an Feiertagen: von April bis September 09:00–18:00 Uhr, von Oktober bis März 10:00–16:30 Uhr. Prüft die offiziellen Öffnungsinformationen vor der Anreise. Das Bistro versorgt euch normalerweise vom Frühjahr bis zum Herbst; nehmt für einen Winterbesuch Wasser und einen Snack mit. Mit passenden Schuhen und mehreren Kleidungsschichten seid ihr für den Spaziergang im Tal gerüstet. Verkürzt den Besuch, wenn Regen oder Glätte ihn unangenehm machen.

Barrierefreiheit

Der Tierpark ist mit dem Rollstuhl eingeschränkt zugänglich. Die Suhler Tourismusinformation weist gekennzeichnete Behindertenparkplätze und ein rollstuhlgerechtes WC aus. Wenn ihr mit einem Rollstuhl oder einem schwer zu manövrierenden Kinderwagen kommt, besprecht vorher unter +49 3681 760441 eine passende Runde, Steigungen und den Zugang zu den begehbaren Anlagen. Fragt auch nach dem besten Parkplatz und den für euch einfachsten Wegen. Diese Planung lohnt sich auch für einen kurzen Besuch.

Nicht verpassen

1

Lori-Anlage

Geht in die begehbare Vogelanlage und nehmt euch im Besucherbereich Zeit zum Beobachten.

2

Europäische Wildtiere

Schaut bei Wildkatzen, Luchsen und Auerhühnern in Ruhe genauer hin.

3

Seltene Haustierrassen

Entdeckt neben den Streichelbereichen auch Thüringer Waldziegen und Rhönschafe.

4

Pausen für die Familie

Verbindet Tierbeobachtungen mit dem Sand- und Kletterspielplatz und dem kleinen Terrarium.

KI-Illustration zweier stehender Katzen auf hellem Grund: Links ein gefleckter Eurasischer Luchs mit Ohrpinseln und kurzem schwarzen Schwanzende, rechts eine graubraune Europäische Wildkatze mit buschigem, dunkel geringeltem Schwanz. Deutsche Beschriftungen benennen Arten und Merkmale.

Vergleicht die Ohrpinsel und den kurzen Schwanz des Luchses mit dem buschigen Ringelschwanz der Europäischen Wildkatze. KI-Artenillustration zum Suhl-Artikel, keine Tierparkaufnahme und kein maßstäblicher Größenvergleich.

Original species art generated with OpenAI imagegen; layout prepared for Snappit. Factual source authors in sources.

Spaziergänge und Routen

Eure Stationen entlang des Tals

Im Plan liegen die Lori-Anlage und die Katzen nahe am Eingang, danach folgen Esel, Wisente und der Ziegenbereich. Wenn alle länger spazieren möchten, geht ihr weiter zum Teich und zu den nächsten Gehegen. Plant den Spielplatz als Pause ein, die jederzeit möglich ist, und nicht erst als Belohnung nach einer vollständigen Parkrunde.

Eure Stationen entlang des Tals

Ein kürzerer Familienbesuch

Beginnt bei den Loris und Katzen, geht weiter zu den Eseln und zum Ziegenbereich und lasst den Besuch am Spielplatz ausklingen. Wenn Aufmerksamkeit oder Energie nachlassen, hebt ihr euch das hintere Ende des Parks für ein anderes Mal auf.

Ein längerer Nachmittag bei den Tieren

Geht über den Teichbereich hinaus zu Auerhühnern, Erdmännchen und Elchen und nehmt euch auch Zeit für die Eulen am hinteren Ende. Plant Nerze und Terrarium für den Rückweg ein. Danach darf jeder ein Lieblingsgehege für einen zweiten Besuch auswählen.

Aktivitäten

Katzen vergleichen

Sucht euch an den Wildkatzen- und Luchsgehegen jeweils ein Merkmal aus: Ohren, Schwanz oder Kopfform. Vergleicht danach eure Skizzen. Auch ein ruhendes Tier kann genauso interessant sein wie eines, das sich bewegt.

Felix Wald+Wiesen-Uni

Schul- und Kindergruppen der Klassen 1–4 können Forschertaschen für ein selbstständig durchgeführtes Projekt mit erwachsener Begleitung reservieren. Die Themen verbinden Tierpaare wie Luchs und Hauskatze, Reh und Rhönschaf oder Auerhuhn und Zwerg-Barthuhn. Plant etwa 1½ Stunden ein und sprecht das gewünschte Thema vorher mit dem Tierpark ab.

Eine kleine Pause im Trockenen

Nutzt das Terrarium, um zwischen den Stationen draußen in Ruhe Reptilien zu betrachten. Haltet den übrigen Plan kurz, wenn das Wetter schlechter wird; die meisten Ziele im Park liegen im Freien.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Lasst den Blick erst durch das ganze Gehege wandern, bevor ihr davon ausgeht, dass der Luchs gerade nicht zu sehen ist. Bleibt eine Weile ruhig stehen und plant auf dem Rückweg einen zweiten Blick ein.

Achtet zuerst auf die Form von Kopf und Schwanz und vergleicht eure Eindrücke anschließend mit den Luchsen nebenan. Beobachtet ruhig, ohne die Tiere zu rufen.

Sucht euch einen Blickwinkel, von dem aus ihr den ganzen Körper sehen könnt. Für den Vergleich mit den Haustieren im Park kann eine Aufnahme aus etwas größerer Entfernung hilfreicher sein als ein Nahbild.

Beobachtet versuchsweise ein Tier eine Minute lang und schaut danach wieder auf die ganze Gruppe. Machen die einzelnen Tiere zur selben Zeit unterschiedliche Dinge?

Lasst den Blick langsam durch das Gehege wandern, ohne gleich Bewegung zu erwarten. Hier könnt ihr in Ruhe etwas zeichnen oder mit dem Fernglas genauer hinschauen.

Nehmt die Elche als Anlass, auch den weiter hinten gelegenen Teil des Parks zu erkunden. Versucht vom Besucherweg aus ein Foto des ganzen Tieres und wartet geduldig, bis es sich von selbst zeigt.

Vergleicht den Vogel mit den Weißstörchen in der Nähe des Teichs. Achtet vor dem Fotografieren auf die Farbverteilung und die Körperform.

In diesem Bereich leben mehrere Eulenarten. Schaut auf die Beschilderung, um den Bartkauz zu finden, und betrachtet sein Gesicht vom Besucherweg aus. Versucht nicht, seine Aufmerksamkeit auf euch zu lenken.

Schaut euch neben den Tieren im Streichelgehege auch die benannten Rassen an. Beachtet in den Streichelbereichen die Hinweise, lasst die Ziegen von selbst näherkommen und gebt ruhenden Tieren Platz.

Lest vor dem Vergleich der Esel die Rassenschilder. Im Park gibt es mehrere Eselgehege; die Tiere gehören also nicht automatisch alle derselben Rasse an.

Die Tiere in diesem Guide werden im Tierpark gehalten. Ob sie sich zeigen, ist unterschiedlich. Nehmt euch Zeit, schaut in Ruhe und akzeptiert auch, wenn ein Tier gerade außer Sicht bleibt.

Geschichten und Entdeckungen

Auch Haustierrassen brauchen Schutz

Zur Zuchtarbeit des Parks gehören Thüringer Waldziegen, Rhönschafe und Thüringer Waldesel. Wenn ihr genauer hinschaut, entdeckt ihr die Vielfalt innerhalb vertrauter Haustierarten.

Ein kleines Tier im Artenschutz

Über Euro Nerz beteiligt sich Suhl an der Erhaltungszucht Europäischer Nerze. Bleibt an ihrem Gehege einen Moment stehen, auch wenn ihr zunächst eher die Anlage als das Tier entdeckt.

Anreise und praktische Tipps

Essen, Spielen und Toiletten

Toiletten, Bistro und Hauptspielplatz liegen im Plan im vorderen Teil des Parks. Das gastronomische Angebot ist saisonal. Nehmt daher einen Snack mit, wenn ihr auf eine bestimmte Essenszeit angewiesen seid. An der Kasse gibt es auch einen Souvenirshop.

Anreise mit Bahn, Bus oder Auto

Prüft ab Bahnhof Suhl die A2 nach Am Himmelreich oder montags bis freitags die Linie K Richtung Tierpark. Stadteinwärts fährt K über Am Himmelreich, deshalb solltet ihr die Rückfahrt gesondert planen. Die frühere A4 wurde am 11. Oktober 2026 in die A2 integriert. Mit dem Auto folgt ihr in Suhl stadtauswärts Richtung Schmiedefeld/Ilmenau der Tierparkbeschilderung. Parkmöglichkeiten gibt es an der Carl-Fiedler-Straße und an der Suhler Schweiz.

Eine passende Runde planen

Fragt im Tierpark nach, welche Abschnitte des Talspaziergangs für euch gut zu bewältigen sind und ob Unterstützung möglich ist. Besprecht den Weg vom Behindertenparkplatz zum Eingang und zur Toilette sowie den Zugang zu den Anlagen, die ihr besonders gern besuchen möchtet.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

10

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Zum Eingang

Die Adresse lautet Carl-Fiedler-Straße 58, 98527 Suhl. Parkplätze sind an der Carl-Fiedler-Straße und an der Suhler Schweiz ausgeschildert.

Rückfahrt mitplanen

Seit dem 11. Oktober 2026 gehört die frühere A4 zur A2, die Am Himmelreich bedient. Montags bis freitags hält auch die Linie K stadtauswärts am Tierpark; stadteinwärts fährt sie über Am Himmelreich. Prüft beide Fahrten bei der SNG, besonders am Wochenende.

Fernglas einpacken

Damit könnt ihr eine ruhende Katze oder eine Eule vom Besucherbereich aus genauer betrachten, ohne ihre Aufmerksamkeit auf euch lenken zu müssen.

Snacks für euch behalten

Beachtet die Hinweise an den Gehegen und gebt den Tieren nichts von eurem Essen. Wascht nach dem Besuch der Streichelbereiche die Hände.

Besondere Angebote buchen

Meldet Führungen, Futtertouren und Geburtstagsbesuche im Voraus an. Geburtstagsangebote gibt es ab sechs Jahren; eine erwachsene Begleitperson bleibt für die Kinder verantwortlich.

Hunde dürfen mit

Für Hunde wird ein zusätzlicher Eintritt berechnet. Fragt an der Kasse nach Einschränkungen in begehbaren Anlagen und Streichelbereichen.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Fahrt mit dem Zug nach Suhl und weiter mit den Stadtbussen. Die A2 bedient Am Himmelreich; die Linie K hält montags bis freitags auf der Fahrt stadtauswärts am Tierpark. Sucht vor der Abfahrt im aktuellen SNG-Fahrplan die passenden Haltestellen für Hin- und Rückweg heraus.
Das kleine Terrarium bietet eine Abwechslung im Trockenen, den größten Teil des Besuchs verbringt ihr aber draußen. Bei Dauerregen könnt ihr eine kurze Tierrunde wählen oder den längeren Spaziergang auf einen anderen Tag verschieben.
Zum normalen Besuch gehören das Beobachten der Tiere, die Spielbereiche und die geöffneten begehbaren Anlagen. Führungen mit Tierpflegern und andere besondere Angebote müssen vorab vereinbart werden und können extra kosten. Schaut bei der Planung auf die aktuelle Eintrittspreisseite.
Ponyreiten wird nicht mehr angeboten. Für jüngere Besucher gibt es stattdessen die Streichelbereiche mit Ziegen und Minischweinen sowie den Spielplatz.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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