Ein kurzer Seehundbesuch
Für einen Besuch von ungefähr 90 Minuten bis zwei Stunden schaut ihr zuerst auf den Tagesplan, nehmt euch Zeit am Robbarium und wählt danach ein weiteres Gehege oder eine kurze Spielpause.
IllustrationIm Westküstenpark könnt ihr Seehunde aus der Nähe beobachten und einen entspannten Familientag zwischen Wasservögeln, alten Haustierrassen und Spielplätzen verbringen.
Im Westküstenpark könnt ihr Seehunde aus der Nähe beobachten und einen entspannten Familientag zwischen Wasservögeln, alten Haustierrassen und Spielplätzen verbringen. Der 14,5 Hektar große Park verbindet Teiche, Wiesen und Tiergehege am Rand von St. Peter-Ording. Schaut am Eingang auf den Fütterungsplan und stimmt euren Rundgang auf eine Seehundvorführung ab.
Das Robbarium ist der wichtigste Anlaufpunkt: eine große Anlage mit mehr als 1,2 Millionen Litern Nordseewasser und Unterwasserfenstern, durch die ihr die Seehunde aus einer anderen Perspektive seht. Bleibt auch zwischen den Vorführungen eine Weile stehen. Einem Seehund bei einer Wendung unter Wasser zuzusehen, lohnt sich mindestens so sehr wie der nächste Gehegestopp. Die Tiere leben hier in menschlicher Obhut; ihr besucht einen Tierpark und beobachtet keine wild lebenden Seehunde.
Abseits der Becken prägen Wiesen und Wasserflächen den Park und erinnern an die umliegende Landwirtschaft und Feuchtgebiete. Schaut euch die verschiedenen Haustiere an, nehmt euch Zeit für die Vogelgehege und plant eine ausgiebige Spielpause ein. Im Sommer kommen frei fliegende Weißstörche dazu. Vom Restaurant blickt ihr auf die Storchenwiese, sodass sich auch beim Mittagessen in Ruhe Vögel beobachten lassen. Fragst du dich, welcher Vogel oder welches Insekt das ist? Finde es mit der Snappit-Natur-App heraus.
Der Westküstenpark eröffnete 1992 als privat geführter Tierpark, der Tierhaltung, barrierefreie Naturerlebnisse und Umweltbildung miteinander verbindet. Seine Wiesen und Haustierrassen zeigen die Beziehung zwischen Landwirtschaft und Tierwelt. Die frei fliegende Storchenkolonie begann 1994 mit einem Brutpaar auf dem Eselstall. Der Park beteiligt sich außerdem an der Erhaltungszucht, unter anderem von Weißnackenkranichen und Waldrappen.
Verbindet das Robbarium mit einer Runde durch die Vogel- und Haustierbereiche. Danach dürfen die Kinder entscheiden: noch einmal zum Lieblingstier oder lieber auf den Spielplatz? Der Spielplatz mit dem Thema Wasserlandschaft hat Kletter- und Wippelemente, einen überdachten Picknickbereich und Flüsterblumen, die auch Kinder mit Mobilitätshilfen nutzen können. Probiert an den Gehegen eine kleine Familienaufgabe aus: Entdeckt drei unterschiedliche Arten der Fortbewegung und vergleicht einen schwimmenden Seehund mit einem laufenden Vogel und einem Alpaka.
Bei den kommentierten Fütterungen erfahrt ihr mehr über das, was ihr beobachtet. Auch Pelikane, Schildkröten und Haustiere stehen auf dem Programm. Füttert nur mit, wenn das Team die Aktion betreut und das Futter bereitstellt. Eine geführte Alpakawanderung lässt sich gegen Aufpreis dazubuchen. Fragt nach freien Plätzen und Teilnahmebedingungen, bevor ihr euren Nachmittag danach ausrichtet.
Im Sommer stehen die Chancen am besten, die frei fliegenden Störche zu sehen. Die Jungvögel ziehen normalerweise Ende August oder Anfang September nach Süden; die Tiere sind also nicht ganzjährig da. Auch im Herbst bietet sich ein Besuch mit Zeit für Tierbeobachtungen an. Zieht euch aber für Wind und Regenschauer an. Bei Unwetter kann der Park kurzfristig schließen. Schaut deshalb vor dem Aufbruch nach aktuellen Hinweisen.
Der Park beschreibt den Hauptrundweg als gut befahrbar für Kinderwagen und Mobilitätshilfen. Ausnahmen sind der Aussichtsturm und einige naturbelassene Koppeln oder Weiden. Rollstuhlgerechte Toiletten findet ihr im Eingangsgebäude; an der Kasse lässt sich ein Rollstuhl ausleihen. Kinder- und Bollerwagen dürfen nicht in die begehbaren Tiergehege. Fragt bei Bedarf nach einzelnen Durchgängen und Aussichtspunkten. Genaue Angaben zu Steigungen und Wegbelägen sind nicht veröffentlicht.
Beobachtet Seehunde über und unter Wasser in einer mit Nordseewasser gefüllten Anlage.
Haltet nach Basstölpeln, Pelikanen und den saisonal anwesenden, frei fliegenden Störchen Ausschau.
Vergleicht verschiedene Rassen und macht bei einer betreuten Fütterung mit, wenn sie an eurem Besuchstag angeboten wird.
Probiert den Wasserlandschaft-Spielplatz mit seinen inklusiven Flüsterblumen aus.

Die Artillustration zeigt, worauf ihr am Robbarium achten könnt: den runden Kopf und den Antrieb mit Hinterflossen und Körper. KI-Artillustration, keine Tierparkaufnahme.
Original art: OpenAI image generation; factual references credited in sources.
Für einen Besuch von ungefähr 90 Minuten bis zwei Stunden schaut ihr zuerst auf den Tagesplan, nehmt euch Zeit am Robbarium und wählt danach ein weiteres Gehege oder eine kurze Spielpause.
Für ungefähr 3–4 Stunden verbindet ihr eine Seehundvorführung mit einer größeren Runde, Mittagessen und Spielen. Plant die Alpakawanderung nur ein, wenn ihr einen Platz habt, und lasst vorher genug Zeit zum Abholen der Karten.
Sucht euch einen Seehund, einen Vogel und ein Haustier aus. Bevor ihr fotografiert, beschreibt jeder eine Bewegung, die ihm aufgefallen ist. Für diese kleine Familienidee müsst ihr die Tiere weder berühren noch anlocken.
Die geführte Wanderung dauert etwa 30 Minuten. Kinderwagen, Gehhilfen und Rollstühle sind willkommen, Hunde können nicht mitgehen. Fragt bei der Buchung nach der Tagesroute und freien Plätzen.
Probiert am neueren Spielplatz gemeinsam die Flüsterblumen aus. Sie wurden so gestaltet, dass auch Kinder mit Mobilitätshilfen oder motorischen Einschränkungen sie nutzen können. Für eine Pause bietet sich der überdachte Picknickbereich an.
Das Multimar Wattforum in Tönning bietet Aquarien und Ausstellungen in Innenräumen. An den Kassen beider Einrichtungen gibt es ein Kombiticket, das sich auch an unterschiedlichen Tagen nutzen lässt. Prüft vor dem Kauf die aktuellen Bedingungen, Öffnungszeiten und eure Anreise.
Beobachtet die Seehunde an den Unterwasserfenstern des Robbariums und vergleicht das Schwimmen mit ihrer Fortbewegung an Land. Eine Schaufütterung zeigt euch weitere Seiten der Tiere. Die Seehunde können sich in unterschiedlichen Teilen der Anlage aufhalten.
Achtet am Robbarium auch auf die Basstölpel. Nehmt euch für den Vogelbereich eine eigene Beobachtungspause, statt ihn nur beim Blick auf das Becken nebenbei wahrzunehmen.
Schaut bei der Ankunft nach der Fütterungszeit der Pelikane. Beobachtet die Vögel schon vorher und achtet darauf, was sich in der Gruppe verändert, wenn jemand aus dem Pflegeteam kommt.
Fragt nach, wo ihr die Waldrappe sehen könnt. Beobachtet sie in Ruhe und fragt das Pflegeteam nach der Arbeit mit dieser Art.
Schaut im Sommer von den Besucherwegen über die Storchenwiese und zu den sichtbaren Nestern. Auch vom Restaurant könnt ihr die Wiese in Ruhe überblicken. Haltet viel Abstand zu brütenden Vögeln und nutzt lieber ein Fernglas.
Fragt nach, ob sich bei eurem Besuch wild lebende Löffler im Park aufhalten. 2025 wurde hier eine wilde Kolonie gemeldet, doch Anzahl und Sichtbarkeit ändern sich. Beobachtet die Vögel nur von geöffneten Besucherwegen.
Beobachtet die Alpakas ruhig vom Besucherbereich aus oder nehmt an der gebuchten geführten Wanderung teil. Lasst das Pflegeteam das Tempo bestimmen und entscheiden, wann Füttern oder Tierkontakt passend sind.
Vergleicht die Ziegen und achtet auf die gedrehten Hörner der Girgentanaziegen. Auf den Gehegeschildern erfahrt ihr, welche Haustierrassen hier leben.
Die Empfehlungen zu Seehunden, Basstölpeln, Pelikanen und Waldrappen beziehen sich auf gehaltene Tiere. Alpakas und Ziegen sind Haustiere in menschlicher Obhut; der Ziegeneintrag umfasst mehrere Rassen. Bei Störchen und Löfflern geht es ausschließlich um nachgewiesene frei lebende Vögel. Was ihr sehen könnt, hängt von der Jahreszeit, dem Verhalten der Tiere und den geöffneten Bereichen ab.
2025 zog ein wild lebendes Löfflerpaar hier Junge auf, und weitere wilde Löffler kamen dazu. Das zeigt, wie auch frei lebende Tiere ein Tierparkgelände nutzen. Ob ihr bei eurem Besuch Löffler seht, ist damit allerdings nicht garantiert.
Bei den täglichen kommentierten Fütterungen geht es um Tierverhalten und Naturschutz. So erfahrt ihr auch bei einem normalen Besuch mehr über die Tiere, ohne ein längeres Bildungsangebot buchen zu müssen.
Nehmt euch im Sommer an der Wiese Zeit für die Störche. In der kühleren Jahreszeit bieten sich eine Seehundvorführung und eine überschaubare Runde an; verlasst euch dann nicht auf Zugvögel. Prüft vor der Abfahrt die Öffnungstage, Unwetterhinweise und das Tagesprogramm.
An drei Stellen im Park gibt es Toiletten. Wickeltische findet ihr im Hauptgebäude und im Restaurant. Der Kiosk am Eingang verkauft Getränke, Eis und Souvenirs; das zusätzliche Imbissangebot richtet sich nach der Saison.
Für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen lässt sich ein barrierefreies Tierparkerlebnis als Führung buchen. Besprecht eure Bedürfnisse vorher mit dem Park. Fragt bei geführten Angeboten gezielt nach den Regelungen für Assistenzhunde, statt von den üblichen Hunderegeln auszugehen.
Nutzt den offiziellen St. Peter-Ordinger Ortsbusfahrplan für euer Reisedatum und die Haltestelle Westküstenpark. Mit Gästekarte fahrt ihr im Ortsbus kostenlos. Plant bei Bedarf den Fußweg zurück zum Bahnhof Süd ein, wenn ihr von dort besser weiterkommt.
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Den Eingang finden
Die Adresse lautet Wohldweg 6, 25826 St. Peter-Ording. Besucherparkplätze sind kostenlos, Fahrradständer stehen vor dem Park.
Mit Bus und Bahn anreisen
Direkt vor dem Westküstenpark liegt eine Bushaltestelle. Vom Bahnhof Süd gibt der Park sieben Minuten Fußweg an. Plant mit kleinen Kindern oder eingeschränkter Mobilität mehr Zeit ein.
Bargeld fürs Restaurant
Den Eintritt könnt ihr mit Debit- oder Kreditkarte bezahlen, im Naske Pük wird nur Bargeld angenommen. Bringt gegebenenfalls eure Gästekarte mit und prüft die Ermäßigungen.
Nur unter Aufsicht füttern
Bringt kein Futter für die Tiere mit. Ausnahmen vom allgemeinen Fütterungsverbot gibt es nur bei betreuten Aktionen des Teams.
Den Hund einplanen
Hunde sind an kurzer Leine willkommen. In begehbare Volieren und Streichelgehege sowie auf die Alpakawanderung dürfen sie nicht mit.
Alles an seinem Platz lassen
Bleibt auf den Besucherwegen, lasst den Tieren Raum und nehmt keine gefundenen Federn mit.
Für draußen packen
Nehmt winddichte Kleidung und Regenschutz mit. Ein überdachter Picknickplatz hilft bei einem Schauer, aber einen großen Teil des Besuchs verbringt ihr draußen.
Zusatzangebote rechtzeitig buchen
Meldet euch für die Alpakawanderung spätestens 30 Minuten vor Beginn an oder holt bis dahin reservierte Karten ab. Die Plätze sind begrenzt; bei Unwetter kann die Tour ausfallen.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
North Carolina, US
Hier kann man sehen Wanderdrossel, östliches Grauhörnchen und Rotkardinal.
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Florida, US
Hier kann man sehen Anhinga, Mississippi-Alligator und Brautente.
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New Mexico, US
Hier kann man sehen Brautente, Ente und Kanadagans.
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Michigan, US
Hier kann man sehen Afrikanischer Löwe, Komodowaran und Braunbär.
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