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ZooNiedersachsen, Deutschland

Wildpark Lüneburger Heide

Im Wildpark Lüneburger Heide könnt ihr einen Tag im Wald mit Großkatzen, Wölfen und Elchen verbringen, dazwischen spielen und bei Tiervorträgen mehr erfahren.

Über diesen Ort

Im Wildpark Lüneburger Heide könnt ihr einen Tag im Wald mit Großkatzen, Wölfen und Elchen verbringen, dazwischen spielen und bei Tiervorträgen mehr erfahren. Der Park in Hanstedt-Nindorf südlich von Hamburg erstreckt sich über mehr als 60 Hektar. Sucht euch am Eingang zuerst einen Rundweg auf dem Parkplan aus und schaut ins Tagesprogramm. So lassen sich eure Lieblingstiere und eine Flugvorführung leichter miteinander verbinden.

Hier leben europäische Waldtiere ebenso wie Schneeleoparden und Amurtiger. Alle gehören zum Tierbestand des Parks, auch die Hirsche im Freigehege. Nehmt euch Zeit, in die weitläufigen Gehege zu schauen, denn nicht jedes Tier zeigt sich sofort. Ein ruhiger zweiter Blick lohnt sich oft mehr, als gleich zum nächsten Schild weiterzugehen.

Für Familien macht gerade die Abwechslung den Ausflug angenehm. Ihr könnt neben der Elchlodge Elche beobachten, bei den Fischottern den Sinnespfad ausprobieren und zum Abschluss auf den großen Abenteuerspielplatz am Eingang gehen. Größere Kinder vergleichen vielleicht gern Körperbau und Fellzeichnung der verschiedenen Katzen. Für die Jüngeren kann der Tag auch ohne die längste Runde rundum gelungen sein. Fragst du dich, welcher Vogel oder welches Insekt das ist? Finde es mit der Snappit-Natur-App heraus.

Gründer Georg-Friedrich von Krogh holte schon in den Anfangsjahren Elche und Bären in den Park. 1989 übernahm Familie Tietz den Betrieb und führt die Geschichte als Familienunternehmen fort. Der Wildpark arbeitet mit Naturschutzorganisationen zusammen und beteiligt sich an Zucht- und Auswilderungsprogrammen, unter anderem für Luchse, Greifvögel und Eulen. Die Wildparkschule und die Auffangstationen verbinden diese Arbeit mit Tierpflege und Wissensvermittlung.

Was ihr hier machen könnt

Der auf dem Plan durchgehend rosa markierte Kleine Rundweg führt durch den westlichen Parkteil, unter anderem zu Wisenten, Hirschen und Yaks. Der gestrichelt eingezeichnete Mittlere Rundweg führt weiter zu Elchen, Schneeleoparden und Bären. Wenn ihr vor allem Tiger, das Damwild-Freigehege und Wölfe sehen möchtet, wählt den gepunktet markierten Großen Rundweg. Alle drei findet ihr auf dem Parkplan.

Sucht euch ein oder zwei Vorführungen aus, damit ihr zwischendurch in Ruhe weitergehen könnt. Zum regulären Programm gehören der Tigervortrag, Faszination Wolf, die Fischotterfütterung und Jäger der Lüfte, eine Flugvorführung mit trainierten Greifvögeln. Nahe den Fischottern und Wildschweinen lädt der Pfad der Sinne zum Riechen, Fühlen und Schauen ein. Dazu kommen ein kurzer Barfußpfad und Informationen über Fledermäuse. Bei warmem Wetter lohnt sich auch Zeit für den Wasserspielplatz.

Saisonale Infos

Für den Wasserspielplatz im Sommer ist Wechselkleidung praktisch. Mehrere Spielattraktionen sind von März bis Oktober in Betrieb. Plant im Winter einen kürzeren Tag im Freien und schaut nach, welche Imbisse und Vorführungen angeboten werden. Die erste Greifvogelvorführung kann bei passendem Wetter auch von November bis Februar stattfinden. Bei Schauern helfen die im Plan eingezeichneten Regenhäuschen und eine Restaurantpause. Für die Wege dazwischen solltet ihr Regenkleidung griffbereit haben.

Barrierefreiheit

Auch mit Rollstuhl oder Kinderwagen ist ein Besuch möglich. Das Gelände ist allerdings hügelig; Wurzeln und unebene Pflasterstellen können vorkommen. Fragt am Eingang, welcher Rundweg für euren Rollstuhl oder Buggy am besten passt. Barrierefreie Toiletten und Wickelräume sind im Plan eingezeichnet. Rollstühle könnt ihr unter +49 4184 893915 kostenlos reservieren. Am Eingang gibt es außerdem eine begrenzte Zahl von Bollerwagen zum Ausleihen. Fahrräder, Laufräder, Roller und Skateboards sind nicht erlaubt.

Nicht verpassen

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Großkatzen und Wölfe

Auf der längeren Runde kommt ihr zu Amurtigern und Wölfen, auf der mittleren zu den Schneeleoparden. Gebt auch ruhenden Tieren etwas Zeit, sich zu zeigen.

2

Tiervorträge als feste Pausen

Wählt einen Tiger- oder Wolfsvortrag, eine Fischotterfütterung oder eine Greifvogelvorführung aus und plant euren übrigen Rundgang darum herum.

3

Mit allen Sinnen spielen

Am Pfad der Sinne bei den Fischottern erwarten euch Sinnesstationen und ein Barfußpfad. Auf dem großen Spielplatz am Eingang und im sommerlichen Wasserspielbereich können sich die Kinder anschließend austoben.

4

Zusätzlich in die Baumkronen

Der benachbarte Heide Himmel bietet einen 700 Meter langen Holzpfad in den Baumkronen, einen Aussichtspunkt mit Aufzug und den gläsernen Skywalk Tigerblick über dem Tigergehege. Dafür braucht ihr eine eigene Eintrittskarte oder ein Kombiticket. Hunde und Bollerwagen dürfen nicht auf den Baumwipfelpfad.

Links ein orange-schwarz gestreifter Amurtiger, rechts ein hellgrauer Schneeleopard mit dunklen Flecken und langem buschigem Schwanz; KI-Illustration.

Amurtiger und Schneeleopard: Vergleicht Streifen, Flecken und Schwanzform. KI-Illustrationen der Arten, ohne gemeinsamen Größenmaßstab und ohne Sichtungsgarantie.

Original editorial graphic prepared for Snappit; factual sources: Wildpark Lüneburger Heide; San Diego Zoo Wildlife Alliance

Spaziergänge und Routen

Kleiner Rundweg

Die durchgehende rosa Linie im Parkplan führt durch die westlichen Gehegebereiche, unter anderem zu Wisenten, Hirschen und Yaks. Zurück geht es in Richtung Fischotter und Eingang. Wählt diese Runde, wenn Spielpausen und eine kleinere Auswahl an Tieren am besten zu eurem Tag passen.

Barrierefreie Toiletten sind im Plan eingezeichnet. Besprecht eure gewählte Runde mit dem Team, wenn ihr mit Rollstuhl oder Buggy unterwegs seid.

Kleiner Rundweg

Mittlerer Rundweg

Folgt der gestrichelten rosa Linie für eine längere Tierrunde mit Elchen, Schneeleoparden und Bären. Die Elchlodge bietet sich für eine Pause bei den Elchen an. So seht ihr einen abwechslungsreichen Teil des Parks, ohne den gesamten Großen Rundweg zu gehen.

Barrierefreie Toiletten sind im Plan eingezeichnet. Besprecht eure gewählte Runde mit dem Team, wenn ihr mit Rollstuhl oder Buggy unterwegs seid.

Mittlerer Rundweg

Großer Rundweg

Die gepunktete rosa Runde führt zusätzlich zum Tigerbereich, zum Damwild-Freigehege und zu kleineren Raubtieren wie Wölfen und Luchsen. Wählt sie, wenn euch diese Tiere besonders interessieren, und stimmt euer Tempo auf die Vorträge ab, die ihr besuchen möchtet.

Barrierefreie Toiletten sind im Plan eingezeichnet. Besprecht eure gewählte Runde mit dem Team, wenn ihr mit Rollstuhl oder Buggy unterwegs seid.

Großer Rundweg

Zusätzlich zum Heide Himmel

Folgt dem Holzpfad durch die Baumkronen, erkundet die Natur-Lernstationen und entscheidet, ob ihr auf den gläsernen Skywalk Tigerblick gehen möchtet. Zum Aussichtspunkt führt ein Personenaufzug. Plant ungefähr eine zusätzliche Stunde ein und wählt eine separate Eintrittskarte oder ein Kombiticket.

Für Rollstühle und Kinderwagen ausgelegt. Hunde und Bollerwagen dürfen nicht auf den Pfad.

Zusätzlich zum Heide Himmel

Aktivitäten

Katzen vergleichen

Sucht euch an den Gehegen von Tigern, Schneeleoparden und Luchsen jeweils ein Merkmal zum Merken aus: die Fellzeichnung, die Ohren oder den Schwanz. Zeichnet es später bei einer Pause und vergleicht, wie unterschiedlich die drei Katzen aussehen.

Von den Fischottern zu den Sinnen

Verbindet den Fischotter-Stopp mit dem nahen Pfad der Sinne. Probiert eine Riech- oder Fühlstation aus und überlegt anschließend, welcher Sinn euch am meisten geholfen hat. Im Fledermausbereich geht es ums Lernen; eine Begegnung mit lebenden Fledermäusen ist dort nicht zugesagt.

Zum Schluss ausgiebig spielen

Lasst für den Spielplatz am Eingang richtig Zeit, statt ihn in die letzten Minuten zu quetschen. Bei warmem Wetter lohnt sich Wechselkleidung für Wasserläufe und Staudammbauen. Die übergroßen Ziegen beim Sunrider sind Spielgeräte.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut euch am Amurtigergehege erst die ganze Anlage an, bevor ihr zu einem anderen öffentlichen Aussichtspunkt weitergeht. Für Kinder mit vielen Fragen ist der Tigervortrag ein guter Stopp. Die an kaltes Klima angepassten Katzen haben ein dichtes Fell. Auch einen ruhenden Tiger zu beobachten, kann spannend sein.

Bleibt am Schneeleopardengehege einen Moment stehen und sucht nach den Umrissen der Katze. Besonders gut lässt sich der lange, dicht behaarte Schwanz erkennen. In der Kälte der Berge können Schneeleoparden ihn zum Wärmen um ihr Gesicht legen.

Nutzt den Besucherbereich am Wolfsgehege und, wenn sie angeboten wird, die Vorführung Faszination Wolf. Beobachtet einmal länger dasselbe Tier, statt ständig zwischen den Rudelmitgliedern zu wechseln. Hier werden europäische Wölfe und Polarwölfe gehalten; beide gehören zur selben Wolfsart.

Kamtschatkabären sind eine Unterart des Braunbären. Bei Nr. 59 nennt der Plan auch Schwarzbären. Lest deshalb das Gehegeschild, bevor ihr euer Foto beschriftet. Wenn ein Tier zu sehen ist, könnt ihr neben einer Nahaufnahme auch ein Bild aufnehmen, das mehr von seiner Umgebung zeigt.

An den beiden Elchgehegen nahe der Elchlodge lohnt sich ein längerer Beobachtungsstopp. Vergleicht die langen Beine und die kräftige Schnauze mit den anderen Hirschen im Park. Nur männliche Elche tragen ein Geweih. Ein Tier ohne Geweih ist also trotzdem ein Elch.

Achtet am Luchsgehege auf die Pinselohren und den kurzen Schwanz. Die Katzen ruhen vielleicht gerade. Bleibt deshalb an einem öffentlichen Aussichtspunkt stehen und schaut in Ruhe, bevor ihr das Gehege für leer haltet. Ein leises Suchspiel passt hier besser als Rufen oder Klopfen.

Die Fütterung durch das Tierpflegeteam bietet sich als fester Programmpunkt an. Beobachtet, wie sich ein Fischotter an Land und im Wasser bewegt. Seine Schwimmhäute helfen beim Schwimmen, das dichte Fell hält eine isolierende Luftschicht fest. Wenn die Kinder Abwechslung brauchen, liegt der Sinnespfad gleich in der Nähe.

Achtet auf die Bezeichnung Damwild. Der Plan zeigt Hirsche an mehreren Stellen, darunter ein Freigehege am Großen Rundweg. Lasst die Tiere selbst entscheiden, wie nah sie kommen möchten, und haltet den Weg frei. Auch die Tiere in den Freigehegen gehören zum Wildpark.

Sucht am Großen Rundweg bei den kleineren Raubtieren nach dem Schild Polarfuchs. Bleibt an einem geeigneten Beobachtungsplatz stehen und schaut euch das ganze Gehege an. Das dichte Fell ist eine Anpassung an arktische Bedingungen und lässt sich gut mit dem Fell der Wölfe vergleichen.

Das Wisentgehege liegt im westlichen Teil des Kleinen Rundwegs. Wenn ihr zunächst Richtung Streichelgehege geht, ist es ein guter früher Stopp. Nehmt euch hier etwas Zeit, bevor ihr weiterlauft. Am Gehegeschild könnt ihr nachlesen, dass es sich um europäische Bisons handelt.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den Eingang finden

Die Adresse lautet Wildpark 1, 21271 Hanstedt-Nindorf. Fürs Navi empfiehlt der Park auch Buursod in 21271 Hanstedt. Nehmt auf der A7 die Abfahrt Garlstorf Richtung Hanstedt. Das Parken ist kostenlos. Für Busse ab Buchholz oder Lüneburg schaut in die auf der Besucherseite verlinkten Fahrpläne und plant auch die Rückfahrt.

Das passende Ticket wählen

Überlegt, ob ihr nur den Wildpark oder auch den Heide Himmel besuchen möchtet. Kinder unter drei Jahren haben freien Eintritt. Prüft vor der Abfahrt die aktuellen Familienkarten und Öffnungszeiten.

Die Runde passend wählen

Die kleine Runde eignet sich für einen kürzeren Besuch mit Tieren und Spielpausen. Die mittlere führt zusätzlich zu Elchen, Schneeleoparden und Bären, die große zu Tigern und Wölfen. Rechnet mit 3–4 Stunden für eine Auswahl oder 5–6 Stunden mit Mittagessen und längeren Stopps.

Die Hügel einplanen

Tragt bequeme Schuhe und entscheidet euch für eine Runde, bevor die Kinderbeine müde werden. Fragt mit Rollstuhl oder Buggy nach einem gut machbaren Weg durch das hügelige Gelände.

Ins Tagesprogramm schauen

Von März bis Oktober unterscheiden sich die Vortrags- und Flugvorführungszeiten unter der Woche und am Wochenende. Nutzt die aktuelle Tagesübersicht statt eines alten Screenshots und plant genug Zeit für den Weg zur Vorführung ein.

Fürs Spielen packen

Nehmt im Sommer Wechselkleidung für den Wasserspielplatz mit. Fahrräder, Roller, Laufräder und Skateboards bleiben zu Hause. Ein geliehener Bollerwagen kann kleineren Kindern die Wege zwischen den Stopps erleichtern.

Den Tieren Raum lassen

Führt Hunde im Wildpark an der Leine. Beachtet die Gehegeschilder, haltet Abstand und gebt den Tieren kein mitgebrachtes Futter. Auf dem Baumwipfelpfad Heide Himmel gelten andere Regeln: Hunde und Bollerwagen sind dort nicht erlaubt.

Pausen einfach machen

Das Restaurant am Eingang und die Elchlodge sind praktische Essensstopps. Die kleineren Imbisse haben wechselnde Öffnungszeiten. Schaut frühzeitig auf dem Plan nach Toiletten, Wickelräumen und Regenhäuschen, bevor ihr sie dringend braucht.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Konzentriert euch auf die kleine Runde, eine zeitlich passende Vorführung und den Spielplatz am Eingang. Wenn euch Tiger oder Wölfe besonders wichtig sind, steuert sie zuerst an und plant den längeren Fußweg ein.
Die normale Wildpark-Eintrittskarte und das Kombiticket sind unterschiedliche Angebote. Der Heide Himmel hat einen eigenen Eingang und einen direkten Durchgang zum Wildpark. Der Pfad ist barrierefrei, und zum Aussichtspunkt führt ein Personenaufzug. Hunde und Bollerwagen dürfen jedoch nicht mit.
Ihr seid im Wildpark überwiegend draußen unterwegs. Auf dem Plan sind kleine Regenhäuschen eingezeichnet. Wenn sie geöffnet sind, bieten das Restaurant am Eingang oder die Elchlodge eine Pause zum Aufwärmen. Nehmt Regenkleidung mit und kürzt die Tierrunde bei Bedarf ab.
Die Tiere, die ihr hier besucht, gehören zum Bestand des Wildparks. Auch das Damwild-Freigehege ist ein betreutes Gehege. Bei den Flugvorführungen seht ihr trainierte Vögel, die vom Falknereiteam versorgt werden.

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