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ZooNorth Rhine-Westphalia, Deutschland

Zoo Dortmund

Verbringt im Zoo Dortmund einen entspannten Tag mit Ameisenbären, Capybaras und Orang-Utans zwischen alten Bäumen.

Über diesen Ort

Verbringt im Zoo Dortmund einen entspannten Tag mit Ameisenbären, Capybaras und Orang-Utans zwischen alten Bäumen. Das Gelände umfasst 28 Hektar. Holt euch deshalb am Eingang den kostenlosen Plan und überlegt vor dem Losgehen, welche Tiere ihr unbedingt sehen möchtet. Der ausgeschilderte Rundweg führt an fast allen Gehegen vorbei und lässt sich abkürzen, sobald kleine Beine eine Pause brauchen.

Südamerikanische Tiere prägen den Zoo besonders. Im Tamanduahaus lohnt sich neben dem Großen Ameisenbären auch ein Blick auf die kleineren, kletternden Südlichen Tamanduas. Schaut außerdem nach oben: Das Zweifingerfaultier kann sich auf Ästen über dem Besucherbereich bewegen. Hier könnt ihr euch Zeit lassen und gemeinsam mit den Kindern Krallen, Schwänze und unterschiedliche Bewegungen entdecken. Lasst ruhende Tiere ungestört.

Eine andere Waldwelt erwartet euch im Regenwaldhaus Rumah hutan mit Sumatra-Orang-Utans und schwarz-weißen Schabrackentapiren. Draußen lohnt sich ein Abstecher zu den Humboldtpinguinen, den Kleinen Pandas und dem Jaguargehege. Auf dem zentralen Spielplatz mit seinem hölzernen Orang-Utan-Klettergerüst können die Kinder anschließend selbst aktiv werden. Plant lieber einige ausgiebige Tierbeobachtungen ein, als bis zum Mittagessen jedes Gehege erreichen zu wollen. Bereit zum Snappen und Lernen? Lade die Snappit-App herunter, um jede Naturart hier zu bestimmen.

Der Zoo wurde 1953 als Tierpark Dortmund eröffnet. Sein südamerikanischer Schwerpunkt ist eng mit den Großen Ameisenbären verbunden: 1976 gelang hier die erste erfolgreiche Aufzucht. Heute führt Dortmund das internationale Zuchtbuch und koordiniert das europäische Erhaltungszuchtprogramm für diese Tiere. Dazu kommt die Unterstützung von Schutzmaßnahmen in ihrem natürlichen Lebensraum.

Was ihr hier machen könnt

Richtet euren Tag nach einem Tierpflegegespräch aus, das euch interessiert. Zum regulären Programm gehören das Tamanduahaus um 12:00 Uhr, die Kleinen Pandas um 13:30 Uhr und die Orang-Utan-Sprechstunde um 14:00 Uhr. Pinguinfütterungen sind für 11:00 und 14:30 Uhr angekündigt. Achtet am Eingang auf Änderungen oder Ausfälle. Folgt zwischendurch den Wegweisern und probiert eine Erlebnis-Station aus, an der ihr euch mit Tieren vergleichen könnt, oder nutzt eine der Zoo-Rallyes, die ihr herunterladen könnt. Nach einer Picknickpause lohnt sich ein zweiter Blick in ein Lieblingsgehege. Wegen der Bauarbeiten ist ein flexibler Tagesplan besonders praktisch.

Saisonale Infos

Der Zoo öffnet täglich um 09: 00 Uhr. Er schließt normalerweise von April bis September um 18:30 Uhr, im März und Oktober um 17:30 Uhr und von November bis Februar um 16:30 Uhr. Kassenschluss ist jeweils 30 Minuten früher. Das Amazonashaus ist geschlossen; Bauarbeiten beeinträchtigen Wege und einige Anlagen. Am 16. September 2026 wurde die Sperrung von Bauernhof und Streichelzoo bekannt gegeben. Fragt beim Zoo nach, ob beide wieder geöffnet sind, bevor ihr sie fest einplant.

Barrierefreiheit

Die Wege führen bergauf und bergab, einige Abschnitte sind steiler. Fragt am Haupteingang nach einer passenden Runde um die aktuellen Baustellen herum. Barrierefreie Toiletten gibt es am Eingang, im Regenwaldhaus, gegenüber dem Tamanduahaus und an der Giraffenanlage. Rollstühle, ein E-Rollstuhl und Rollatoren können kostenlos ausgeliehen werden. Reserviert das benötigte Hilfsmittel 1–2 Tage vorher unter 0231 50-28593. Am Haupteingang gibt es außerdem einen Zooführer mit Tastbildern und Brailleschrift.

Nicht verpassen

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Ameisenbären und Waldtiere

Macht Tamanduahaus und Rumah hutan zu den Hauptzielen eines 3–4-stündigen Besuchs und nehmt euch Zeit zum Beobachten.

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Sperrungen vorab beachten

Das Amazonashaus ist geschlossen. Klärt nach der Sperrungsmeldung vom 16. September 2026, ob Bauernhof und Streichelzoo wieder geöffnet sind, und plant das Streicheln der Tiere nicht fest ein.

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Den richtigen Eingang wählen

Der Haupteingang liegt an der Mergelteichstraße. Der Eingang Süd öffnet zwischen dem 1. April und 31. Oktober nur an Wochenenden, Feiertagen und Tagen der Schulferien.

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Hügeliges Gelände

Einige Wege sind steil, und Baustellen können Umwege nötig machen. Wählt bei Bedarf eine kürzere Runde und reserviert benötigte Mobilitätshilfen vor eurem Besuch.

Links läuft ein Großer Ameisenbär mit langer Schnauze und dichtem, buschigem Schwanz; rechts klettert ein Südlicher Tamandua mit schwarzer Fellweste und um einen Ast gelegtem Greifschwanz. Die beschriftete KI-Illustration lädt dazu ein, die Schwänze und Bewegungen zu vergleichen.

Eine Gegenüberstellung von Großem Ameisenbär und Südlichem Tamandua zeigt die unterschiedlichen Schwänze und lädt zum Beobachten im Tamanduahaus ein. KI-Illustration; keine Aufnahme der Anlage.

Illustration generated with OpenAI imagegen; editorial assembly for Snappit, 2026-10-15

Spaziergänge und Routen

Ein kürzerer Besuch bei den Tierhäusern

Wählt vom Haupteingang aus Rumah hutan und das Tamanduahaus als eure beiden Hauptziele und plant bei Bedarf eine Spielplatzpause ein. Sucht euch auf dem Plan passende Verbindungswege und weitere interessante Tiere in der Nähe aus. Dies ist ein Vorschlag für euren Besuch, unabhängig vom ausgeschilderten Rundweg des Zoos.

Lasst euch vom Personal helfen, die Runde an die Baustellen und eure Mobilitätsbedürfnisse anzupassen.

Eine flexible Runde auf dem Rundweg

Folgt dem ausgeschilderten Rundweg und kürzt ihn passend zu euren Wunschzielen ab. Wenn alle noch Energie haben, nehmt den südamerikanischen Bereich, die Pinguine und einen Besuch im Giraffenhaus dazu. Wählt anhand des Aushangs am Eingang ein passendes Tierpflegegespräch aus; ihr müsst nicht jedes mitnehmen.

Lasst euch vom Personal helfen, die Runde an die Baustellen und eure Mobilitätsbedürfnisse anzupassen.

Aktivitäten

Zwei Schwänze, zwei Arten der Fortbewegung

Vergleicht einen Großen Ameisenbären mit einem Südlichen Tamandua. Welcher Schwanz eignet sich eher zum Klettern, und welcher könnte ein ruhendes Tier zudecken? Lasst die Kinder den Unterschied zeichnen und schaut anschließend gemeinsam auf die Informationstafeln.

Eine kleine Beobachtungsaufgabe

Nehmt euch an einem Gehege eine ruhige Minute, um genau hinzusehen, bevor jemand fotografiert. Jede Person sucht sich ein Detail aus, das sie den anderen zeigen möchte: einen Griff, einen Fuß, ein Fellmuster oder eine Ruhehaltung. Probiert es anschließend bei einem ganz anderen Tier aus.

Zwischen Schauern in die Tierhäuser

Nehmt euch im Tamanduahaus und in Rumah hutan mehr Zeit und entscheidet danach, ob ihr draußen weitergehen möchtet. Beobachtet die Tiere in ihrem eigenen Tempo und lasst anderen Gästen Platz. Auch bei geöffneten Tierhäusern findet ein Teil des Ausflugs im Freien statt.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut auf die lange Schnauze und den großen, zotteligen Schwanz. Wenn ein Ameisenbär vorbeiläuft, beobachtet, wie er seine Vorderfüße aufsetzt und dabei die langen Krallen schützt. Auch ein ruhiges Fotomotiv kann viel zeigen, ohne dass ihr auf einen spektakulären Moment warten müsst.

Sucht auf den Kletterästen und am Boden. Der Greifschwanz des Tamanduas unterscheidet sich deutlich vom buschigen Schwanz des Großen Ameisenbären. Wenn die Haltung des Tieres es zulässt, versucht den Schwanz mit aufs Foto zu bekommen.

Schaut nach oben, bevor ihr das Faultier für unauffindbar haltet. Es kann die Äste über dem Besucherbereich nutzen. Haltet Abstand, lasst seinen Weg frei und greift niemals nach oben, um es zu berühren. Auch wenn es sich im Haus frei bewegt, ist es kein wild lebendes Tier.

Hier leben Sumatra-Orang-Utans. Beobachtet, wie sie mit Händen und Füßen die Klettergerüste greifen, oder macht ein ruhiges Porträt, während ein Tier sich ausruht. Das Tierpflegegespräch hilft Kindern, ihre Beobachtungen besser zu verstehen.

Folgt den aktuellen Wegweisern zum Beobachtungsbereich rund um die Baustelle. Schaut erst über die ganze Anlage, bevor ihr euren Fotostandpunkt wählt. Achtet bei sichtbaren Tieren auf die abgerundeten Ohren und die stumpfe Schnauze. Lasst ruhende Tiere ungestört.

Schaut euch die offenen und geschützten Bereiche des Geheges in Ruhe an. Wenn ihr einen Jaguar seht, konzentriert euch auf die Fellzeichnung oder das Gesicht, statt ihn in Bewegung bringen zu wollen. Ist er verborgen, kommt später noch einmal vorbei.

Schaut in die Äste und auf den Boden und rechnet auch mit einem ruhenden Tier. Die reguläre Fütterung um 13:30 Uhr lässt sich gut in eure Planung einbauen. Fragt am Eingang nach, ob sie stattfindet; Aktivität der Tiere ist dabei nicht garantiert.

Sucht nach einem sitzenden Vogel und betrachtet den Kopf und die helle Halskrause, statt nur auf ausgebreitete Flügel zu warten. In freier Wildbahn nutzen Andenkondore aufsteigende Luft bei der Suche nach Aas. Auch an einem ruhenden Vogel im Zoo lässt sich viel entdecken.

Geschichten und Entdeckungen

Ameisenbären verbinden Dortmund mit der Welt

Die Arbeit des Zoos mit Großen Ameisenbären verbindet die Tiere, die ihr hier seht, mit abgestimmter Zucht zwischen Zoos und Schutzmaßnahmen in Südamerika. Die Zucht in menschlicher Obhut und der Schutz natürlicher Lebensräume sind unterschiedliche Teile dieser Arbeit.

Tapire im Vergleich

Dortmund hält sowohl Flachlandtapire als auch Schabrackentapire. Das schwarz-weiße Fell erwachsener Schabrackentapire ist ein guter Ausgangspunkt für einen Vergleich. Mit ihren kurzen, beweglichen Rüsseln können Tapire Nahrung aufspüren und aufnehmen.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Mit dem Auto

Fahrt zur Mergelteichstraße 80, 44225 Dortmund, und zum Hauptparkplatz P1. Informiert euch gesondert über die Parkgebühren. P2 gehört zum saisonal geöffneten Eingang Süd und kann durch Bauarbeiten eingeschränkt sein.

Mit Bus und Bahn

Nehmt die U49 bis Hacheney oder die RB52 bis Dortmund Tierpark und geht von dort zu Fuß weiter. Der Zoo nennt außerdem die Bushaltestellen Zoo und Mergelteichstraße/Zoo. Prüft eure Verbindung in der aktuellen VRR-Fahrplanauskunft.

Eintrittskarten

Vergleicht vor dem Kauf die Tages- und Kleingruppenkarten. Kinder unter vier Jahren kommen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos hinein. Für Online-Tickets gibt es einen separaten Einlass. Die angegebenen Preise enthalten einen freiwilligen Artenschutzbeitrag, den ihr an der Kasse ablehnen könnt.

Picknick mitbringen

Tische und Bänke stehen bereit. Das Restaurant Peacock liegt am zentralen Spielplatz, das Restaurant Flamingo am Haupteingang und der Waldkiosk hinter Rumah hutan. Erkundigt euch vor Ort, was geöffnet ist.

Mit kleinen Kindern

Buggys und Bollerwagen könnt ihr ausleihen. Wickelmöglichkeiten gibt es am Eingang, gegenüber dem Tamanduahaus, neben dem Giraffenhaus und im Regenwaldhaus. Den Schlüssel für den Wickelraum am Eingang bekommt ihr an der Hauptkasse.

Haustiere und Assistenzhunde

Haustiere dürfen nicht mit. Assistenzhunde mit den erforderlichen Nachweisen und klar erkennbarer Kennzeichnung dürfen an Leine oder Geschirr hinein, jedoch nicht in Tierhäuser oder begehbare Gehege. Sprecht am Eingang mit dem Personal.

Rücksicht auf die Tiere

Füttert und neckt die Tiere nicht und greift nicht durch die Gehegeabsperrungen, um sie zu berühren. Bleibt auf den Besucherwegen. Private Fotos sind erlaubt; verzichtet möglichst auf Blitzlicht. Gewerbliche Aufnahmen brauchen die Genehmigung des Zoos.

Fahrzeuge draußen lassen

Fahrräder, Roller und ähnliche Geräte sind auf den hügeligen Zoowegen nicht erlaubt. Fahrradständer findet ihr neben dem Haupteingang. Kinder unter zehn Jahren brauchen eine erwachsene Begleitung.

Häufig gestellte Fragen

In Rumah hutan und im Tamanduahaus könnt ihr Tiere drinnen beobachten, die Wege dazwischen liegen allerdings im Freien. Nehmt Regenkleidung mit und plant bei Dauerregen einen kürzeren Besuch. Das geschlossene Amazonashaus steht als Regenalternative nicht zur Verfügung.
Plant diese noch nicht als Besuchsziele ein. In der Mitteilung vom 29. September 2026 liefen an beiden Projekten weiterhin Arbeiten; die Eröffnung der Robbenanlage verzögerte sich nach wie vor. Achtet auf die aktuellen Hinweise am Eingang zu den Standorten der Tiere und den zugänglichen Bereichen.
Die vorgestellten Tiere gehören zum Zoobestand und leben in menschlicher Obhut. Das gilt auch für das Faultier, das sich im Tamanduahaus über den Köpfen der Besucher bewegen kann. Ein Foto hier dokumentiert eine Zoobeobachtung und kein wildes Vorkommen in Dortmund.
Der Botanische Garten Rombergpark liegt direkt nebenan und bietet sich für eine Verlängerung des Ausflugs an. Mit kleinen Kindern lasst ihr diese Möglichkeit am besten offen: Eine Zoorunde mit Spielplatzpause kann den Tag bereits gut ausfüllen.

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