Snappit logo
Snappit
App holen
Allgemeine Illustration, kein Foto dieses OrtesIllustration
ZooNordrhein-Westfalen, Deutschland

Zoo Duisburg

Im Zoo Duisburg könnt ihr australische Tiere kennenlernen und Wasserbewohner unter der Oberfläche beobachten.

Über diesen Ort

Im Zoo Duisburg könnt ihr australische Tiere kennenlernen und Wasserbewohner unter der Oberfläche beobachten. Der Zoo liegt auf beiden Seiten der A3. Sucht deshalb zu Beginn die Zoobrücke auf dem Plan und überlegt gemeinsam, welche Tiere ihr besonders gern sehen möchtet. Die Lemureninsel liegt gleich beim Haupteingang. Koalas und Wombats findet ihr weiter im westlichen Zooteil, Delfine und Äquatorium auf der anderen Seite der Brücke.

Achtet auch auf kleine Bewegungen: Ein Katta hebt seinen Ringelschwanz, ein Koala hält sich an einem Ast fest, eine Seekuh dreht sich hinter der Scheibe. Solche Momente können Kinder länger fesseln als der schnelle Wechsel zum nächsten Gehege. Die Tiere leben hier in menschlicher Obhut. Wenn eines ruht oder gerade nicht zu sehen ist, hilft etwas Geduld. Zwischen den Tierhäusern bringen die Wege im Freien, Spielplätze und der Chinesische Garten Abwechslung in euren Tag. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Der Zoo eröffnete am 12. Mai 1934 und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Das 1951 wiedereröffnete Aquarium ist bis heute sein ältestes Gebäude. Ab 1959 ermöglichte eine Brücke die Erweiterung auf die andere Seite der Autobahn; 1997 wurde sie durch die heutige begrünte Zoobrücke ersetzt. Mit der Ankunft der Koalas im Jahr 1994 begann ein langjähriges Zuchtprogramm. Der Chinesische Garten entstand 1988 als Geschenk von Duisburgs Partnerstadt Wuhan.

Was ihr hier machen könnt

Für eine Runde im westlichen Zooteil bieten sich die Lemureninsel, das Aquarium und die Tropenhalle Rio Negro an, danach die australischen Tiere und die Pinguine. Wenn ihr länger bleibt, geht über die Zoobrücke zu den Kleinen Pandas, zum Chinesischen Garten, zu den Delfinen und ins Äquatorium. Die Reihenfolge ist ein Vorschlag; orientiert euch am Zooplan und beachtet Umleitungen. Sucht euch ein Tierpflegergespräch aus dem Tagesprogramm aus, statt von Termin zu Termin zu eilen, und lasst Zeit für eine Spielpause. Schaut im Rio Negro auch nach oben ins Grün: Neben den Tieren hinter der Unterwasserscheibe leben hier Faultiere und kleine Affen.

Saisonale Infos

Der Zoo öffnet täglich um 09: 00 Uhr. Von März bis zum 30. Oktober gelten die Sommeröffnungszeiten; das Gelände bleibt bis 19:00 Uhr geöffnet. Vom 31. Oktober bis Februar schließt der Zoo um 16:30 Uhr. Kassen und Tierhäuser schließen früher, das Aquarium öffnet erst um 09:30 Uhr. An Heiligabend und Silvester gelten kürzere Zeiten. Schaut vor der Abfahrt auf die offiziellen Seiten zu Öffnungszeiten und aktuellen Hinweisen.

Barrierefreiheit

Die Hauptwege sind befestigt, haben aber stellenweise Steigungen. Rindenmulch im Hornrabenhaus und im Äquatorium kann das Schieben erschweren; eine Begleitperson ist dann hilfreich. Das Koalahaus ist über eine Rampe erreichbar. Barrierefreie Toiletten gibt es am Aquarium, am Robbenspielplatz und am Äquatorium. Sie werden mit Euroschlüssel geöffnet; auch das Personal kann helfen. Reserviert einen Leihrollstuhl mindestens einen Werktag im Voraus. Kinder- und Bollerwagen müssen außerhalb der Lemureninsel bleiben.

Nicht verpassen

1

Koalas, Wombats und Beutelteufel bei den australischen Tieren im westlichen Zooteil

2

Seekühe im Rio Negro und das Aquarium auf der Seite des Haupteingangs

3

Delfine jenseits der Zoobrücke

Die Vorstellungen sind im Eintritt enthalten; kommt, bevor alle Plätze besetzt sind

4

Eine längere Familienrunde durch beide Zooteile mit Chinesischem Garten und Spielpausen

Links hält sich ein grauer Koala mit großen, flauschigen Ohren und dunkler Nase an einem Ast fest. Rechts steht ein brauner Nacktnasenwombat mit gedrungenem Körper, kleinen Ohren und kurzen, kräftigen Beinen. Die beschriftete KI-Illustration regt zum Vergleich von Ohren, Nase und Körperform an.

Ein illustrierter Vergleich von Koala und Nacktnasenwombat, den australischen Beuteltieren aus dem Duisburger Besuchsführer. KI-Illustration; keine Aufnahme der Anlage.

Illustration generated with OpenAI imagegen; editorial assembly for Snappit, 2026-10-15

Spaziergänge und Routen

Ein kürzerer Besuch auf der Westseite

Nehmt die Brücke als Grenze eurer Runde, ohne sie unbedingt überqueren zu müssen. Wählt Lemuren, Aquarium und Seekühe aus und ergänzt entweder den Australienbereich oder einen Spielplatz. Hebt euch ein Lieblingsgehege für einen zweiten Blick auf dem Rückweg auf.

Ein ganzer Tag mit einem festen Termin

Sucht zuerst eine Delfinvorstellung aus und plant den Rest so, dass ihr rechtzeitig im östlichen Zooteil seid. Verbindet das mit dem Chinesischen Garten und den Kleinen Pandas. Danach geht es über die Brücke zurück zu den australischen Tieren und euren weiteren Wunschzielen auf der Westseite. Passt die Reihenfolge an die Vorstellungszeit an.

Aktivitäten

Ein Tier, drei Beobachtungen

Jeder sucht sich ein Tier aus und beschreibt drei Dinge: Wie bewegt es sich, wo ruht es und welcher Körperteil hilft ihm dabei? Bei Pinguinen lässt sich die Bewegung an Land und im Wasser besonders gut vergleichen. Zeichnet eure Beobachtungen, bevor ihr euch ein Foto anseht.

Den Blattschneiderameisen folgen

Beobachtet im GEBAG Ameisenquartier im Tropenbereich die Wege der Blattschneiderameisen. Sucht euch eine Ameise mit einem Blattstück aus und schaut, wie lange ihr sie verfolgen könnt, ohne sie zwischen den anderen aus den Augen zu verlieren. Auch kleine Tiere verdienen einen eigenen Stopp.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Sucht zwischen den Ästen nach runden Ohren und einer großen dunklen Nase. Ein ruhiger Moment lohnt sich auch, wenn ein Koala zusammengerollt sitzen bleibt. Beim öffentlichen Wiegen erfahrt ihr mehr über seine Pflege.

Schaut am Boden nach einem breiten Kopf, kräftigen Beinen und einem sehr kurzen Schwanz. Wombats verbringen einen großen Teil des Tages ruhend in ihren Bauen. Schaut lieber später noch einmal vorbei, statt dauernd Bewegung zu erwarten.

Haltet nach einem gedrungenen Beuteltier mit dunklem Fell Ausschau. In Tasmanien bedroht eine ansteckende Gesichtstumorerkrankung die Beutelteufel. Erhaltungszucht hilft, krankheitsfreie Populationen zu erhalten. Nehmt euch Zeit, mehr über ihren Schutz zu erfahren.

Beobachtet an den Unterwasserscheiben, wie sich der ganze Körper dreht, wenn ein Delfin vorbeischwimmt. Hört bei der öffentlichen Vorstellung den Erläuterungen zu Training und Pflege zu. Wartet lieber, bis die Tiere ins Blickfeld kommen, statt jeder Bewegung hinterherzulaufen.

Schaut auf die Kletteraufbauten und auf den Boden. Fossas haben einen langen, schlanken Körper und einen auffallend langen Schwanz. Ihre Heimat Madagaskar verbindet diesen Stopp mit den Lemuren, die ihr vielleicht schon am Eingang gesehen habt.

Achtet auf die helle Kehlzeichnung, wenn ein Otter den Kopf hebt. Sie sieht bei jedem Tier anders aus. Das ist eine kleine Beobachtungsaufgabe, für die ihr die Tiere nicht beim Namen kennen müsst.

Nehmt euch an der Unterwasserscheibe Zeit für die Seekühe. Mit ihren breiten Körpern und ihrer pflanzlichen Nahrung bieten sie einen interessanten Vergleich zu den anderen wasserlebenden Säugetieren hier. In Duisburg leben Karibische Nagelmanatis, eine Unterart des Nagelmanatis.

Verfolgt den schwarz-weißen Ringelschwanz mit den Augen, wenn ein Katta läuft oder klettert. Lasst den Tieren auf der begehbaren Insel Platz zum Vorbeilaufen. Kinder- und Bollerwagen bleiben draußen.

Beobachtet einen Pinguin an Land und schaut dann, wie anders er sich im Wasser bewegt. Seine Flügel dienen dort als Schwimmflossen. Diese Pinguine stammen aus dem südlichen Afrika. Eine eisige Antarktislandschaft passt also nicht zu ihrem natürlichen Lebensraum.

Sucht im Geäst nach rostrotem Fell oder einem herabhängenden Ringelschwanz. In warmen Mittagsstunden ruhen Kleine Pandas gern im Schatten. Lasst den Blick einen Moment ruhig durch die Anlage wandern, bevor ihr weitergeht.

Alle aufgeführten Tiere leben hier im Zoo in menschlicher Obhut. Manche ruhen bei eurem Besuch vielleicht außer Sichtweite. Beachtet die Hinweise an den Anlagen und die Fotoregeln des Zoos.

Geschichten und Entdeckungen

Ein Garten aus Wuhan

Im Chinesischen Garten könnt ihr andere Einzelheiten entdecken. Bleibt bei den Gebäuden und am Teich stehen: Fachleute aus Wuhan errichteten den Garten 1988 mit in China gefertigten Bauteilen. 2022 wurde er saniert.

Ein altes Gebäude voller Leben

Das Aquarium gehört zu den prägenden Gebäuden aus der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Krieg. Seine Wiedereröffnung 1951 verbindet euren heutigen Blick in die Becken mit der Geschichte des Zoos.

Anreise und praktische Tipps

Rollstuhl oder Bollerwagen ausleihen

Bollerwagen könnt ihr nach Verfügbarkeit an den Kassen ausleihen; reservieren lassen sie sich nicht. Leihrollstühle und Bollerwagen müssen vor der endgültigen Zooschließung zurückgegeben werden. Fragt bei der Ausgabe nach eurer Rückgabezeit.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

10

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

Karte wird geladen…

Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Die Adresse lautet Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg. Die Straßenbahn 901 hält an der Haltestelle Zoo/Uni direkt beim Eingang. Prüft die Verbindungen für Hin- und Rückfahrt.

Mit dem Auto

Wegen der Bauarbeiten am Autobahndreieck Kaiserberg kann die übliche Ausfahrt gesperrt sein. Eine Alternative ist Duisburg-Wedau. Die Zooparkplätze sind gebührenpflichtig; auf der Seitenstraße Am Zoo gilt Parkverbot.

Eintritt

Vergleicht den offiziellen Onlineshop mit dem Kauf an der Tageskasse, wo eine Servicepauschale dazukommt. Das Delfinarium ist im Zooeintritt enthalten. Behaltet eure Eintrittskarte während des Besuchs griffbereit.

Aktuelle Umleitungen

Die Outback-Voliere ist für Besucher geschlossen; die Tiere sind von außen zu sehen. Das Koalahaus ist geöffnet. Das Raubtierhaus bleibt geschlossen, und ins Äquatorium gelangt ihr über den hinteren Eingang bei den Roloway-Meerkatzen. Prüft die Hinweise vor der Anreise erneut.

Delfinvorstellung

Der Einlass endet, sobald alle Plätze besetzt sind oder die Vorstellung beginnt. Seid rechtzeitig am Gebäude und plant die angegebene Anfangszeit nicht erst als Ankunftszeit ein.

Hunde

Pro Erwachsenem darf ein Hund mit eigener Eintrittskarte an einer kurzen Leine mitkommen; Flexileinen sind nicht erlaubt. Hunde dürfen weder in Tierhäuser einschließlich Delfinarium noch in begehbare Gehege oder auf Spielplätze. Sie dürfen auch nicht allein angebunden zurückbleiben.

Rücksicht auf die Tiere

Nicht füttern, nicht an Scheiben klopfen und auf den Besucherwegen bleiben. Roller, Laufräder und ähnliche Fahrzeuge sind verboten. Rollstühle, Kinder- und Bollerwagen sind erlaubt; beachtet die Einschränkungen an einzelnen Anlagen.

Fotos

Fotografiert Tiere, Gebäude und Landschaften. Die Zooordnung erlaubt die Nutzung für private Fotoalben und Fotoforen. Fragt beim Zoo nach, bevor ihr Bilder öffentlich auf Snappit hochladet oder für andere Zwecke verwendet.

Häufig gestellte Fragen

Die drei Elefanten des Zoos sind im September 2026 nach Poznań umgezogen. Wählt für euren Besuch andere Tiere aus; eine neue Elefantenanlage ist ein langfristiges Vorhaben.
Im Aquarium, im Rio Negro, im Koalahaus und im Äquatorium könnt ihr euch drinnen aufhalten. Die Wege dazwischen führen durchs Freie. Nehmt Regenkleidung mit und nutzt den derzeitigen hinteren Eingang zum Äquatorium.
Die Afrika Lodge hat Sitzplätze drinnen und draußen. Weitere Kioske liegen bei den Bären, am Robbenspielplatz und am Delfinarium. Wickelmöglichkeiten findet ihr am Aquarium, am Robbenkiosk und am Delfinarium.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

Alle ansehen ›

Nimm die Entdeckung mit

Unterwegs in Zoo Duisburg?

Bestimme Tiere und Pflanzen unterwegs und halte deine Entdeckungen in einer Sammlung fest.

  1. 1Entdecken
  2. 2Fotografieren
  3. 3Fund festhalten