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ZooSachsen, Deutschland

Zoo Leipzig

Im Zoo Leipzig könnt ihr einen ganzen Tag zwischen Regenwald, Menschenaffen und Unterwassereinblicken bei Pinguinen und Seelöwen verbringen.

Über diesen Ort

Im Zoo Leipzig könnt ihr einen ganzen Tag zwischen Regenwald, Menschenaffen und Unterwassereinblicken bei Pinguinen und Seelöwen verbringen. Auf historische Backsteingebäude folgen üppig bepflanzte Landschaften, warme Tierhäuser und weitläufige Freianlagen. Holt euch gleich hinter dem Eingang den kostenlosen Zooplan und sucht die Orte aus, an denen eure Familie gern länger bleiben möchte.

Die sechs Erlebniswelten fühlen sich ganz unterschiedlich an. Zum historischen Gründer-Garten gehören Aquarium, erneuertes Terrarium und Koala-Haus. In Gondwanaland betretet ihr einen feuchtwarmen, dicht bewachsenen Regenwald. Ihr könnt ihn auf Bodenwegen, über Hängebrücken im Blätterdach oder bei einer zusätzlichen Bootsfahrt erkunden. In Asien erwarten euch die begehbare Vogelvoliere Loriversum und der Elefantentempel Ganesha Mandir mit seinem Unterwassereinblick. Die felsige Hochgebirgslandschaft Himalaya ist das Zuhause von Schneeleoparden und Roten Pandas.

Für Pongoland lohnt sich eine längere Pause: Hier leben Gorillas, Bonobos, Schimpansen und Sumatra-Orang-Utans, und ein Primatenforschungszentrum gehört ebenfalls dazu. In Afrika öffnet sich der Blick auf die Kiwara-Savanne, die sich Giraffen und Grevy-Zebras mit anderen Tieren teilen. Im ruhigeren Okapi-Wald braucht ihr einen ganz anderen Blick. Südamerika bietet Capybaras, Mähnenwölfe, Flamingos und die begehbare Papageienvoliere Amazonien. Das jüngste Ziel dort ist Feuerland, eröffnet im September 2026: Folgt der Pinguinküste hinunter in den Unterwassertunnel und beobachtet anschließend die Kalifornischen Seelöwen vom Ufer aus. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Ernst Pinkert eröffnete den Zoo 1878 neben seiner Gaststätte Pfaffendorfer Hof. Historische Gebäude prägen den Besuch bis heute, auch wenn sich ihre Nutzung verändert hat: Aus dem alten Affenhaus wurde das Koala-Haus. Der Umbau zum Zoo der Zukunft begann im Jahr 2000. Zu den jüngsten Neuerungen zählen das erneuerte Terrarium von 2025 sowie Amazonien, Loriversum und Feuerland, die 2026 eröffnet wurden.

Was ihr hier machen könnt

Für einen abwechslungsreichen ganzen Tag könnt ihr in Gondwanaland beginnen, durch Asien nach Pongoland weitergehen und an der Kiwara-Savanne eine Pause machen. Danach folgen Südamerika und Feuerland. Aquarium oder Terrarium in Eingangsnähe passen noch ans Ende, wenn die Energie reicht. Bei einem kürzeren Besuch wählt ihr am besten zwei große Ziele: Gondwanaland und Feuerland verbinden Regenwald und Küste; Pongoland und Afrika passen gut, wenn eure Familie besonders gern große Säugetiere beobachtet. Nutzt die Abkürzungen auf dem Zooplan, wenn die Beine müde werden.

Plant auch Zeit zum Spielen ein: beim Drachen auf dem Bärenburg-Spielplatz, in der Affen-Kletterschule in Pongoland oder auf dem Amazonasdampfer am Spielplatz El Dorado neben der Hacienda Las Casas. Sucht euch eine Tierkommentierung aus dem Tagesprogramm aus, statt zwischen mehreren hin- und herzueilen. Wenn euch der Unterwassereinblick besonders interessiert, lohnt es sich, die Reihenfolge auf die Kommentierung zum Elefantenbaden abzustimmen.

Saisonale Infos

Der Zoo ist täglich geöffnet, auch an Feiertagen. Im Winter schließt er früher. Verbindet bei Kälte die Freianlagen mit Besuchen in den warmen Tierhäusern und zieht für Gondwanaland Kleidung in mehreren Schichten an. Manche Angebote im Freien und Kommentierungen gibt es nur saisonal. Prüft vor der Abfahrt die aktuellen Öffnungszeiten und Hinweise.

Barrierefreiheit

Die Hauptwege im Zoo sind mit Rollstuhl und Kinderwagen befahrbar. Der Baumwipfelpfad mit seinen Hängebrücken in Gondwanaland eignet sich nicht für Rollstühle; zur Aussichtsplattform führt stattdessen ein Aufzug. Auch die untere Besucherebene im Elefantentempel und der Tunnel in Feuerland sind über Aufzüge erreichbar. In Gondwanaland gibt es rollstuhlgerechte Boote, die allerdings keine Elektrorollstühle oder Kinderwagen aufnehmen können. Sprecht vor dem Anstellen mit dem Team. Barrierefreie Toiletten sind im Zooplan eingezeichnet. Bei Fragen zu eurem Rollstuhl oder zur Rollstuhlausleihe hilft das Safari-Büro unter +49 341 5933 385.

Nicht verpassen

1

Gondwanaland

Erkundet den Regenwald zu Fuß und schaut nach Faultieren im Blätterdach. Die Bootsfahrt kostet extra. Auf den schmalen Wegen ist eine Babytrage praktisch.

2

Pongoland und Afrika

Nehmt euch Zeit für die Menschenaffen und genießt anschließend die unterschiedlichen Einblicke in die offene Kiwara-Savanne und den grünen Okapi-Wald.

3

Feuerland

Beobachtet Humboldtpinguine und Kalifornische Seelöwen über und unter Wasser. Der Besuch ist im Zooeintritt enthalten; Kinder- und Bollerwagen müssen vor Pinguinküste und Tunnel abgestellt werden.

4

Ein ganzer Familientag

Plant 6–8 Stunden mit Pausen ein. Vom Hauptbahnhof führt euch der ausgeschilderte, 820 Meter lange Fußweg zum zentral gelegenen Eingang.

Spaziergänge und Routen

Zwei unterschiedliche Welten: 3–4 Stunden

Beginnt mit den Bodenwegen durch den Regenwald in Gondwanaland und entscheidet, ob ihr die Bootsfahrt ergänzen möchtet. Geht anschließend nach Südamerika zu Feuerland und lasst euch Zeit für den Tunnel und den Blick von oben aufs Wasser. Plant lieber noch eine Spielpause an der Hacienda Las Casas ein, als auch das weit entfernte Pongoland unterzubringen.

Ein Tag mit viel Zeit: 6–8 Stunden

Beginnt in Gondwanaland und sucht euch auf dem Weg nach Pongoland eure Ziele in Asien aus. Macht in Afrika eine Mittagspause und nehmt euch Zeit für Giraffen oder Okapis. Danach geht es nach Südamerika, mit Feuerland als letzter großer Station. Ob ihr in Eingangsnähe noch Aquarium, Terrarium oder Koalas besucht, entscheidet ihr am besten nach Lust und Kraft.

Aktivitäten

Eine Bewegung, drei Lebensräume

Sucht euch ein Tier aus, das sich durch Bäume bewegt, eines, das an Land läuft, und eines, das schwimmt. Zeichnet die Körperteile, die dabei besonders wichtig sind. Pongoland, die Savanne und Feuerland eignen sich gut für diesen Vergleich.

Lebensmittel im Regenwald entdecken

Haltet im Nutzpflanzengarten von Gondwanaland nach vertrauten Zutaten wie Kakao und Pfeffer Ausschau. Lest die Schilder und zeichnet die Pflanze zusammen mit dem Lebensmittel, das ihr von zu Hause kennt. Lasst Blätter und Früchte an den Pflanzen.

Ein Tag rund um die Tierhäuser

Verbindet Aquarium und Terrarium im Gründer-Garten mit Gondwanaland. Wenn ihr noch weitergehen möchtet, bieten das Menschenaffenhaus und der Elefantentempel weitere geschützte Beobachtungsplätze. Haltet für die Kinder nach den Wegen im Freien eine trockene Kleidungsschicht bereit.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beobachtet ein Tier einige Minuten lang: Welches Futter sucht es aus, und wie setzt es seine Hände ein? In Leipzig leben Westliche Flachlandgorillas, eine Unterart des Westlichen Gorillas.

Schaut oberhalb der Pinguine nach den dunklen Seevögeln mit den auffälligen weißen Gesichtsfedern. Beobachtet eine Seeschwalbe beim Landen auf einem Sitzplatz und vergleicht ihre angelegten Flügel mit den Flossenflügeln der Pinguine darunter.

Schaut oberhalb des Bodens an den Klettermöglichkeiten nach orangefarbenem Fell. Die Tiere hier sind Sumatra-Orang-Utans. Die übergeordnete Tiergruppe umfasst die gesamte Gattung Pongo. Achtet darauf, wie sie mit ihren langen Armen von einem Halt zum nächsten greifen.

Schaut auf den Freianlagen und im Tempel nach den Elefanten und besucht zur Badekommentierung auch das untere Sichtfenster. Beobachtet, wie der Rüssel Dinge aufnimmt oder untersucht. Ob gebadet wird, entscheiden die Tiere.

Sucht die Felsvorsprünge langsam mit den Augen ab und schaut nicht nur auf den Boden. Ein ruhender Schneeleopard kann sich kaum vom Gestein abheben. Achtet auf den sehr langen Schwanz und vergleicht ihn mit der Körperlänge.

Beobachtet eine Giraffe beim Fressen und folgt dann ihrem Blick über die gemeinsame Savannenanlage. Die Terrasse der Kiwara-Lodge bietet einen weiten Überblick. Bei schlechtem Wetter lohnt sich auch das Giraffenhaus.

Bleibt an mehreren öffentlichen Aussichtspunkten stehen und schaut zwischen den Bäumen hindurch. Achtet auf die gestreifte Hinterhand. Trotz dieser zebraähnlichen Zeichnung gehört das Okapi zur Familie der Giraffen.

Vergleicht den Komodowaran in Gondwanaland mit den jüngeren Komodowaranen im Terrarium, falls beide zu sehen sind. Jungtiere verbringen einen großen Teil ihrer ersten Lebensjahre auf Bäumen. Achtet darauf, wie sie die Klettermöglichkeiten nutzen.

Schaut zuerst ins Blätterdach, bevor ihr die Suche nach dem Faultier aufgebt. Folgt den Ästen mit den Augen und achtet auf eine rundliche, hängende Gestalt. Vielleicht bemerkt ihr nur eine kleine Veränderung an der Haltung von Kopf, Armen oder Beinen.

Schaut am Wasser und an den trockenen Ruheplätzen nach. Beobachtet, wie sich ein Capybara dazwischen bewegt. Capybaras sind große Nagetiere, auch wenn ihr deutscher Name Wasserschwein etwas anderes vermuten lässt.

Vergleicht die Bewegungen der Seelöwen im Tunnel mit denen an Land. Hier leben Kalifornische Seelöwen, deren Heimat im östlichen Pazifik liegt. Die Kulisse Feuerlands macht sie also nicht zu Südamerikanischen Seelöwen.

Schaut in die Astgabeln und rechnet mit viel Ruhe. Koalas sparen bei ihrer Ernährung mit Eukalyptusblättern Energie. Ein ruhiger Blick auf die Pfoten und die Schlafhaltung lohnt sich oft mehr als das Warten auf Bewegung.

Diese Tiere gehören zum Zoobestand und leben in menschlicher Obhut. Es handelt sich nicht um Wildtiersichtungen in Leipzig. Einzelne Tiere können ruhen oder gerade nicht zu sehen sein. Unter Orang-Utans ist hier die Gattung Pongo zusammengefasst; im Zoo leben Sumatra-Orang-Utans.

Illustration eines Okapis mit dunkelbraunem Rumpf, gestreiften Beinen und großen Ohren. Hinweise erklären die Zeichnung und die Verwandtschaft mit Giraffen.

Hinterhand und Beine des Okapis sind auffällig gestreift; der Rumpf ist dunkelbraun. Die ursprüngliche Artillustration ergänzt den Beobachtungstipp zum Okapi-Wald, ohne ein Leipziger Tier oder Gehege abzubilden.

Original illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit visual-enrichment task.

Geschichten und Entdeckungen

Forschung neben den Gehegen

In Pongoland ist das Wolfgang-Köhler-Primaten-Forschungszentrum zu Hause, das mit dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie zusammenarbeitet. Hier wird untersucht, wie Menschenaffen denken, kommunizieren und ihre Umwelt verstehen. Probiert bei eurem Besuch auch die Entdeckerstationen aus.

Ein altes Haus mit neuer Aufgabe

Das Koala-Haus wurde 1901 als Affenhaus gebaut. Schaut euch die historische Fassade an, bevor ihr den mit Eukalyptus bepflanzten Innenraum betretet. Er wurde 2016 für die Koalas umgestaltet.

Anreise und praktische Tipps

Für Babys und müde Beine

Fragt im Safari-Büro am Eingang nach dem Stillraum und den Wickelmöglichkeiten. Bollerwagen könnt ihr je nach Verfügbarkeit vorab buchen. Vor den entsprechenden Bereichen in Feuerland müsst ihr sie trotzdem abstellen.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

12

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Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Der Eingang liegt in der Pfaffendorfer Straße 29. Folgt vom Hauptbahnhof der mit Tatzen markierten Schlängelroute oder prüft die aktuelle Straßenbahnverbindung zur Haltestelle Zoo.

Mit dem Auto

Gebt für das Zoo-Parkhaus Parthenstraße 8 ein und folgt den Schildern vor Ort. Aus Richtung Zentrum oder Westen ist die direkte Zufahrt über die Pfaffendorfer Straße nicht möglich.

Online-Ticket und Nahverkehr

Entsprechende Online-Tages- und Abendkarten enthalten eine Fahrtberechtigung für die LVB-Zone 110 in Leipzig. Aktiviert das separate Nahverkehrsticket vor der Fahrt über den Link auf eurem Zooticket. Danach lässt sich das Datum nicht mehr ändern.

Babytrage mitnehmen

Stellt Kinder- und Bollerwagen in Feuerland vor Pinguinküste und Tunnel auf den vorgesehenen Flächen ab. Auch für die schmalen Wege in Gondwanaland empfiehlt der Zoo, die Wagen vor der Halle zu parken.

Essen und Pausen

Von der Kiwara-Lodge blickt ihr auf die Savanne. Die Hacienda Las Casas lässt sich gut mit dem Spielplatz El Dorado verbinden. In der Küstenvoliere Pinguinküste dürft ihr nicht essen.

Aktuellen Plan nutzen

Den kostenlosen Zooplan bekommt ihr an der Kasse oder am Info-Mobil. Schaut ins Tagesprogramm und in die aktuellen Öffnungshinweise, besonders vor einem kurzen Nachmittagsbesuch.

Tiere in Ruhe beobachten

Füttert keine Tiere, klopft nicht an Scheiben und übersteigt keine Absperrungen. Haustiere, Roller und Laufräder dürfen nicht mit in den Zoo.

Fotografieren

Private Fotos sind im Rahmen der Zoo-Ordnung erlaubt. Kommerzielle Nutzung und Verkauf sind ausgeschlossen. Prüft die Regeln, bevor ihr Bilder über eure private Fotosammlung hinaus nutzt.

Häufig gestellte Fragen

Ja, beide Bereiche gehören zum Zoobesuch. Die Bootsfahrt in Gondwanaland kostet zusätzlich. Prüft vor der Buchung die aktuellen Eintrittspreise.
Ja. Gondwanaland, Aquarium und Terrarium, das Innenhaus von Pongoland und der Elefantentempel bieten euch mehrere Ziele unter Dach. Für die Wege dazwischen braucht ihr wetterfeste Kleidung.
Das erneuerte Terrarium öffnete im September 2025 wieder. Die begehbaren Vogelvolieren Amazonien und Loriversum folgten im April 2026, Feuerland im September 2026.
Im Ganesha Mandir gibt es ein Unterwasserfenster und eine Kommentierung zum Elefantenbaden. Prüft die aktuelle Uhrzeit und bleibt flexibel: Was ihr seht, hängt vom Verhalten der Tiere ab.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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