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ZooSaarland, Deutschland

Zoo Saarbrücken

Im Zoo Saarbrücken könnt ihr Menschenaffen beobachten, Seehunden beim Schwimmen zuschauen und im Tropikarium kleine Tiere entdecken.

Über diesen Ort

Im Zoo Saarbrücken könnt ihr Menschenaffen beobachten, Seehunden beim Schwimmen zuschauen und im Tropikarium kleine Tiere entdecken. Beginnt bei den Flamingos neben dem Eingang, nehmt euch einen kostenlosen Zooplan und sucht ein paar Tiere aus, die alle gerne sehen möchten. Der Zoo liegt in einem ehemaligen Steinbruch am Eschberg. Plant deshalb auch für Anstiege und Pausen Zeit ein.

Im Menschenaffenhaus leben Schimpansen und Westliche Flachlandgorillas. Bleibt hier ruhig etwas länger: Ein einzelnes Tier auszuwählen und zu beobachten, was es tut, kann spannender sein als ein schnelles Foto. Bei Jaguaren, Roten Pandas und Geparden könnt ihr ganz andere Körperformen und Bewegungen entdecken. Wenn ein Tier gerade nicht zu sehen ist, kommt lieber später noch einmal vorbei, statt zu rufen oder an die Scheibe zu klopfen.

Nehmt euch auch Zeit für die kleineren Bewohner. Im Tropikarium leben Reptilien und Amphibien, darunter winzige Himmelblaue Zwergtaggeckos und Baumhöhlen-Krötenlaubfrösche. Im Nachtzoo des Afrikahauses lernt ihr Tiere kennen, die nach Einbruch der Dunkelheit aktiv sind. Zwischendurch sorgen zwei Spielplätze und eine 42 Meter lange Hängebrücke für Abwechslung. Für eine entspannte Mittagspause mit jüngeren Kindern bietet sich das Bistro Futterhaus direkt neben ihrem Spielplatz an.

Das Südamerikahaus ist während seines Umbaus 2026 geschlossen. Die Flachlandtapire bleiben auf der Außenanlage zu sehen, doch für einen Aufenthalt drinnen solltet ihr das Haus nicht einplanen. Schaut vor der Anreise in die aktuellen Baunachrichten. Möchtest du wissen, was für ein Tier das ist? Bestimme jedes gefundene Tier mit der Snappit-App.

Gustav Moog gründete den Saarbrücker Zoo 1932 im Deutschmühlental. 1950 wurde der Zoo am heutigen Standort am Eschberg wieder eröffnet, 1955 übernahm ihn die Stadt. Bevor 1956 der Bau des Tropikariums begann, verbrachten tropische Tiere die Winter in beheizten Räumen, die örtliche Kaufhäuser zur Verfügung stellten.

Was ihr hier machen könnt

Plant den Tag um ein Tiertraining herum und nehmt euch an einigen Gehegen etwas mehr Zeit. Das Pinguintraining ist täglich um 9 und 14:30 Uhr angekündigt, das Seehundtraining täglich außer donnerstags um 15 Uhr. Fragt bei eurer Ankunft nach dem aktuellen Tagesablauf. Beim Training seht ihr, wie sich die Fütterung nutzen lässt, um die Tiere zu untersuchen und an tierärztliche Behandlungen zu gewöhnen.

Sucht auf dem Zooplan die Menschenaffen, das Tropikarium oder das Afrikahaus als nächste Ziele aus. Je nach Energie könnt ihr weitere Außengehege dazunehmen. Mit Kindern lässt sich daraus eine kleine Beobachtungsaufgabe machen: Wie bewegt sich ein Seehund im Wasser? Wie benutzt ein Menschenaffe seine Hände? Welche Körperhaltung nimmt ein Reptil ein? Die Brücke und die Spielplätze sorgen zwischendurch für Abwechslung. Bleibt im Streichelzoo bei den Ziegen ruhig, lasst ihre Rückzugsställe ungestört und stellt den Kinderwagen außerhalb ab.

Saisonale Infos

Der Zoo ist ganzjährig geöffnet, von November bis Februar allerdings kürzer. Zwischen den Tierhäusern seid ihr weiterhin draußen unterwegs. Nehmt bei Nässe oder Kälte passende wetterfeste Kleidung mit. Am 24. und 31. Dezember gelten Sonderöffnungszeiten. Prüft vor der Abfahrt die offiziellen Öffnungszeiten und die Baunachrichten zum Südamerikahaus.

Barrierefreiheit

Einige Wege haben mehr als 6 % Steigung, da der Zoo in einem ehemaligen Steinbruch liegt. Die Tierhäuser und Gehege sind laut Zoo stufenlos erreichbar. Die Steigungen können mit Rollstuhl oder Kinderwagen trotzdem anstrengend sein. Zur Hängebrücke führen Rampen und Treppen; über die Rampen ist sie auch mit Rollstuhl oder Kinderwagen zugänglich. Behindertenparkplätze gibt es am Eingang. Fragt beim Zoo nach einem passenden Weg für eure Bedürfnisse, besonders während der Bauarbeiten.

Nicht verpassen

1

Menschenaffen und kleine Entdeckungen

Verbindet das Menschenaffenhaus mit dem Tropikarium oder dem Afrikahaus samt Nachtzoo.

2

Beim Tiertraining zuschauen

Pinguine täglich um 9 und 14:30 Uhr, Seehunde außer donnerstags um 15 Uhr. Fragt bei der Ankunft nach dem Tagesplan.

3

Spielpausen zwischen den Tieren

Zwei Spielplätze und eine 42 Meter lange Hängebrücke bringen Abwechslung auf dem hügeligen Gelände.

4

Den Umbau einplanen

Das Südamerikahaus ist während der Arbeiten 2026 geschlossen. Die Flachlandtapire bleiben draußen zu sehen.

Spaziergänge und Routen

Ein kürzerer Besuch: 2–3 Stunden

Beginnt bei den Flamingos am Eingang und schaut auf den Zooplan. Wählt ein Tierhaus und zwei Lieblingstiere in Außengehegen aus. Lasst noch Zeit für eine Spielpause. Entscheidet euch für eure wichtigsten Ziele, bevor ihr weitere Anstiege in Angriff nehmt.

Ein entspannter Besuch: 4–5 Stunden

Plant die Menschenaffen, einen ausgiebigen Besuch im Tropikarium und eine Mittagspause ein. Nehmt euch Zeit für die Brücke oder die Spielplätze und geht danach zum Pinguin- oder Seehundtraining am Nachmittag, falls es stattfindet. Mit dem Zooplan könnt ihr die Reihenfolge passend für euch wählen.

Aktivitäten

Ein Tier im Blick behalten

Im Menschenaffenhaus kann sich jeder einen Affen aussuchen und in Ruhe seine nächsten Handlungen verfolgen. Vergleicht anschließend, was ihr gesehen habt: Hat er geruht, sich bewegt, gefressen oder Kontakt zu anderen aufgenommen? Ihr müsst das Tier zu nichts anregen.

Im Tropikarium genauer hinschauen

Lasst die Kinder ein Tier selbst entdecken, bevor ihr darauf zeigt. Schaut euch erst das ganze Gehege an und sucht dann genauer. Bei den kleinen Geckos und Fröschen ist eine andere Art von Aufmerksamkeit gefragt als bei den großen Säugetieren draußen.

Mehr Zeit in den Tierhäusern

Bleibt länger in einem oder zwei geöffneten Häusern und haltet die Wege dazwischen überschaubar. Zum Afrikahaus gehört auch der Nachtzoo; im Tropikarium könnt ihr nach kleineren Tieren suchen. Packt für die Verbindungswege Regenkleidung ein.

Vergrößertes Kopfdetail eines männlichen Himmelblauen Zwergtaggeckos mit blauen Schuppen, dunkler Kehle und schwarzem Streifen am Auge. Drei Aufgaben helfen beim ruhigen Suchen und Beobachten.

Der Himmelblaue Zwergtaggecko gehört zu den kleinen Entdeckungen im Saarbrücker Tropikarium. Dargestellt ist ein Männchen mit blauer Oberseite. KI-Illustration der Art, keine Aufnahme eines Zootiers.

Illustration: OpenAI image generation, 15 October 2026; labels and composition: Snappit editorial production

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Die Flamingos eignen sich gut als erster Halt am Eingang. Beobachtet einen Vogel eine Weile und vergleicht dann seine Körperhaltung mit der seiner Nachbarn. So kommt ihr in Ruhe ins Beobachten, bevor es weiter in den Zoo geht.

Verfolgt einen Seehund beim Schwimmen und achtet darauf, wo er wieder auftaucht. Beim Training lohnt es sich, neben dem Futter auch die Abläufe der Tierpflege zu beobachten. Lasst kleineren Gästen eine freie Sicht.

Bleibt bei den Gorillas etwas länger. Beobachtet die Hände eines Tieres und wie es sich zum Ausruhen hinsetzt oder hinlegt. Beim ruhigen Zuschauen könnt ihr auch dann etwas entdecken, wenn die Gruppe gerade wenig tut.

Achtet nach den Gorillas darauf, wie sich die Schimpansen bewegen und wie die einzelnen Tiere miteinander in Kontakt bleiben. Beobachtet, was von selbst passiert, ohne ihre Aufmerksamkeit auf euch zu lenken.

Sucht die Anlage der Roten Pandas auf dem Zooplan und schaut euch in Ruhe um, bevor ihr weitergeht. Ist ein Tier gerade versteckt, versucht es später noch einmal. Der Zoo baut Bambus für diese überwiegend pflanzenfressenden Säugetiere an.

Schaut euch zuerst die Körperform des Jaguars an und dann seine Fellzeichnung. Lasst die Kinder beschreiben, was sie sehen, bevor ihr das Schild lest. Auch Ruhepausen gehören zum Tieralltag. Ein stiller Blick lohnt sich deshalb ebenfalls.

Auch an der Gepardenanlage lohnt sich geduldiges Beobachten. Vergleicht die Körperform mit der des Jaguars und achtet auf eine Bewegung oder Körperhaltung, statt auf einen Sprint zu warten.

Schaut genau hin: Diese Geckos sind nur wenige Zentimeter lang. Vielleicht fällt euch zuerst ein leuchtend blaues Männchen auf. Lasst euren Augen Zeit, das Gehege abzusuchen, bevor ihr die Suche aufgebt.

Die Frösche leben in einem feuchten Terrarium mit Moos und Verstecken. Sucht, ohne an die Scheibe zu klopfen, und prüft am Schild, was ihr entdeckt habt. Auch ein nur teilweise sichtbares Tier ist ein schöner Fund.

Sucht das Gehege des Skinks im Tropikarium und beobachtet ihn in Ruhe. Sein Name verrät euch, worauf ihr achten könnt. Versucht aber nicht, ihn zum Zeigen seiner Zunge zu bringen. Freut euch einfach über jede Bewegung, die ihr mitbekommt.

Die Tiere hier leben in den Gehegen des Zoos. Auf den Schildern erfahrt ihr, welche Arten ihr vor euch habt. Lasst den Tieren die Möglichkeit, sich zurückzuziehen.

Geschichten und Entdeckungen

Warum die Tiere trainiert werden

Bei den Fütterungen gewöhnen sich die Tiere auch daran, aus der Nähe untersucht zu werden. Achtet darauf, wie Tierpfleger und Tier aufeinander reagieren. Diese Routine kann tierärztliche Untersuchungen weniger stressig machen.

Anreise und praktische Tipps

Wickeltische gibt es an der Zookasse und im Afrikahaus, kostenlose Pläne am Eingang und einen Zooshop an der Kasse. Für Gepäck könnt ihr Bollerwagen ausleihen; fragt das Personal nach der Verfügbarkeit. Die wichtigste Anlaufstelle zum Essen ist das Futterhaus.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Die Adresse lautet Graf-Stauffenberg-Straße 63, 66121 Saarbrücken. Die Buslinien 105 und 107 halten an der Haltestelle Am Zoo. Prüft eure Verbindung vor der Abfahrt. Parkplätze liegen gegenüber dem Eingang.

Öffnungszeiten

März–Oktober: 8:30–18 Uhr; November–Februar: 9–17 Uhr. Regulär ist der letzte Einlass eine Stunde vor Schluss. Die Tierhäuser schließen 30 Minuten früher. Beachtet auch die Sonderöffnungszeiten rund um die Feiertage.

Tickets

Erwachsene zahlen 15 € pro Tag, auf Wunsch zuzüglich 1 € Artenschutzspende. Kinder von 5–15 Jahren zahlen 2 €. Prüft den aktuellen Tarif für eure Gruppe. Onlinetickets könnt ihr vom Handy scannen lassen.

Steigungen einplanen

Einige Wege haben mehr als 6 % Steigung. Wählt auf dem kostenlosen Plan am Eingang eure wichtigsten Ziele aus und gönnt euch Pausen, statt jedes Gehege schaffen zu wollen.

Mit kleinen Kindern

Wickeltische gibt es an der Zookasse und im Afrikahaus. Für euer Gepäck könnt ihr Bollerwagen ausleihen. Fragt am Eingang, ob einer verfügbar ist.

Essen und Spielen

Das Bistro Futterhaus liegt neben dem Spielplatz für jüngere Kinder. Im Afrikahaus steht vor dem Nachtzoo ein Snack- und Getränkeautomat.

Hunde

Hunde dürfen kostenlos an kurzer Leine mit, aber nicht in die Tierhäuser oder auf die Spielplätze. Sprecht ab, wer beim Hund bleibt, wenn ihr euch aufteilen möchtet.

Rücksicht beim Fotografieren

Private Fotos sind willkommen. Beachtet Blitzverbote in den Häusern, füttert die Tiere nie und verzichtet auf Klopfen oder Rufen, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Roller und Fahrräder müssen draußen bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Im Tropikarium, Menschenaffenhaus und Afrikahaus könnt ihr drinnen Tiere beobachten. Die Wege dazwischen führen aber durch den Außenbereich. Nehmt Regenkleidung mit und bleibt lieber an weniger Stationen etwas länger. Das Südamerikahaus ist während seines Umbaus 2026 geschlossen.
Mit dem offiziellen Zooplan könnt ihr euren Besuch selbst zusammenstellen. Ihr bekommt ihn kostenlos an der Kasse. Sucht Tiere und Pausen aus, die zu eurer Familie passen, und fragt das Personal nach aktuellen Einschränkungen durch die Bauarbeiten.
Nein. Das Fütterungsverbot gilt im gesamten Zoo. Lasst den Ziegen im Streichelzoo Platz, betretet ihre Rückzugsställe nicht und stellt Kinderwagen außerhalb ab.
Für einen kurzen Besuch wählt ihr am besten einige Tiere aus. Wenn ihr Tierhäuser und Außengehege, Essen, Spielen und ein Training verbinden möchtet, plant die längere Halbtagesvariante ein. Einzelne Tiere können gerade ruhen oder nicht zu sehen sein.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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