




Lade ein Foto eines Säugetiers hoch, auch von der Wildkamera, und erhalte einen wahrscheinlichen Treffer. Prüfe dann Ohren, Schnauze, Fell und Schwanz. Lerne das Tier im kindgerechten Snappit-Naturführer kennen.
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Am besten gelingt eine Seitenansicht, auf der Kopf und Schwanz zu sehen sind. Füttere Wildtiere für ein Foto nie und nähere dich ihnen nicht, und halte vor allem zu Jungtieren großen Abstand.





Vergleiche den vorgeschlagenen Namen mit dem, was du auf deinem Foto siehst. Öffne dann den Eintrag im Naturführer: Dort warten spannende Fakten und ähnliche Arten, die du ausschließen kannst.

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Ein kurzer Schwanz, eine spitze Schnauze oder eine bestimmte Ohrenform sagt oft mehr aus als die scheinbare Größe eines Tiers. Prüfe diese Merkmale zusammen mit den Körperproportionen. Jungtiere, große Entfernungen und Nachtkamera-Bilder lassen vertraute Tiere schnell fremd aussehen, vor allem wenn Farbe und Größenvergleich fehlen.

Der vordere Teil des Kopfes liefert oft die klarste erste Unterscheidung. Eine lange, spitze Schnauze deutet auf eine andere Gruppe hin als eine kurze, stumpfe, und auch die Ohren zählen. Große runde Ohren, winzige im Fell versteckte Ohren oder spitze dreieckige Ohren weisen jeweils in eine andere Richtung, besonders bei kleinen Säugetieren.

Die Länge hilft, Beschaffenheit und Dicke helfen noch mehr. Wirkt der Schwanz nackt, schuppig, behaart, buschig, abgeflacht oder gleichmäßig rund? Ein dünner, fast nackter Schwanz macht einen ganz anderen Eindruck als ein dicker Flaschenbürstenschwanz, und ein kurzer Stummelschwanz verändert den Umriss noch einmal.

Der Körperbau eines Säugetiers sagt oft mehr als seine scheinbare Größe. Schau, ob die Beine lang oder eingezogen wirken, ob der Körper gedrungen oder gestreckt ist und ob der Kopf im Verhältnis zum Körper groß aussieht. Der Kamerawinkel kann das verzerren, nimm Proportionen also als Hinweise und nicht als feste Regeln.

Auch ein Standbild zeigt die Körperhaltung. Ein Säugetier, das sich flach über den Boden streckt, sieht anders aus als eines, das aufrecht sitzt, springt oder klettert. Wenn du mehrere Fotos gemacht hast, vergleiche sie und lade das Bild hoch, das den Umriss am besten zeigt.
Vergleiche Beispiele aus dem Naturführer: Rotfuchs · Waschbär · Östliches Grauhörnchen

Diese drei werden in Gärten und Schuppen ständig verwechselt. Mäuse wirken zierlich, mit größeren Ohren und Augen und einem langen, dünnen Schwanz. Wühlmäuse sehen gedrungener aus, mit kleinen Ohren und kürzerem Schwanz. Spitzmäuse sind überhaupt keine Nagetiere; die meisten haben eine sehr spitze Schnauze und winzige, kaum sichtbare Ohren.

Auf Fotos wirken Füchse meist leichter gebaut als die meisten Hunde, mit schmalerer Schnauze, im Verhältnis größeren Ohren und einem schlankeren Körper. Der Schwanz hilft, wenn man ihn sieht, doch auch die Pose zählt: Ein schlanker Hund in der Ferne kann fuchsartig aussehen, und ein eng zugeschnittenes Fuchsfoto verliert womöglich den typischen Umriss.

Ein sehr langer, geschmeidiger Körper auf kurzen Beinen, wie bei einem Wiesel oder Nerz, deutet auf eine andere Art von Säugetier hin als ein kompakter, runder Nager. Schau, wo der Körper am höchsten ist, wie der Hals in die Schultern übergeht und ob das Tier eher dafür gebaut scheint, sich durch Spalten zu zwängen, oder dafür, zu hocken und zu knabbern.

Nachtkamera-Bilder zeigen Umriss und Haltung sehr gut, doch Infrarot nimmt die Farbhinweise weg, die du sonst nutzen würdest. Fell, das tagsüber rötlich, grau oder braun wirkt, erscheint nachts in denselben hellen oder dunklen Tönen. Auch die Farbe des Augenleuchtens verrät keine Art zuverlässig, so auffällig sie auf dem Bild auch aussieht.
Verlass dich bei Nachtaufnahmen auf die Silhouette. Vergleiche Ohrenform, Schnauzenlänge, Schwanzdicke und ob die Rückenlinie ansteigt oder gerade bleibt. Wenn deine Kamera mehrere Bilder aufgenommen hat, sieh sie durch und nimm das klarste, am besten mit dem Tier von der Seite statt von vorn oder beim Verlassen des Bildes.

Junge Säugetiere wirken im Vergleich zu erwachsenen oft langbeinig, flauschig oder kurzgesichtig, daher kann das Alter die üblichen Proportionsregeln durcheinanderbringen. Fehlt der Größenvergleich, wird es noch schwieriger: Ein nahes Jungtier kann größer wirken als ein entferntes erwachsenes Tier. In Innenräumen halten viele jeden kleinen Besucher mit spitzem Gesicht für eine Maus, doch manche sind gar keine Nagetiere, etwa Spitzmäuse.
Manchmal bekommst du nur einen Schwanz, ein Hinterteil oder Spuren im Schlamm oder Schnee zu sehen. Auch das hilft, vor allem ein nackter, buschiger, geringelter oder sehr kurzer Schwanz. Spuren können das Feld eingrenzen, wenn Zehenanordnung und Größe klar erkennbar sind, doch weicher Boden, Verwischtes und fehlender Größenvergleich lassen die Antwort oft bei der Familie statt bei der Art enden.

Eine Seitenansicht mit Kopf, Beinen und Schwanz ist meist besser als ein enger Fellausschnitt. Die Körperform zählt oft mehr als die scheinbare Größe.

Nimm das Bild, auf dem Schnauze, Ohren und Schwanzkante am schärfsten sind, ohne dem Tier näher zu kommen, als es sicher ist. Unscharfe Nachtaufnahmen verbergen oft genau die Merkmale, die du brauchst.

Du kannst ein Foto hochladen. Vergleiche deine Aufnahmen daher vorher und wähle das Bild, auf dem am wenigsten im Weg ist und die Silhouette am vollständigsten zu sehen ist.
Sieh es als Formenrätsel. Infrarot löscht meist die Fellfarbe aus, achte also auf Schnauzenlänge, Ohrgröße, Schwanzform, Beinlänge und darauf, ob der Körper gedrungen, lang gestreckt oder vorn hoch wirkt. Die Farbe des Augenleuchtens ist keine Abkürzung: Sie ist kein verlässlicher Hinweis auf die Art.
Beginne mit der groben Körperform. Ein zierliches Tier mit langem, dünnem Schwanz und deutlich sichtbaren Ohren deutet in eine andere Richtung als ein gedrungenes mit kurzem Schwanz. Eine sehr spitze Schnauze spricht für eine Spitzmaus. Vergleiche dein Ergebnis anschließend mit einem regionalen Bestimmungsbuch für Gartensäugetiere.
Achte auf Schwanz, Ohren und Kopfform. Sie verraten mehr als eine geschätzte Körperlänge. Ein dünner, fast nackter Schwanz weist in eine andere Richtung als ein dicht behaarter. Und nicht jeder winzige Gast im Haus ist ein Nagetier: Manchmal verirren sich Spitzmäuse hinein, die eine viel spitzere Schnauze haben.
Oft ja, es ist aber schwieriger. Jungtiere wirken im Vergleich zu erwachsenen Tieren flauschiger, kurzgesichtiger oder seltsam proportioniert. Das schwächt Regeln, die auf Körperform und scheinbarer Größe beruhen. Konzentriere dich bei einem sehr jungen Tier auf Ohrenform, Schnauze und Schwanzbau.
Manchmal, und der Schwanz verrät viel. Er kann lang oder kurz, dick oder peitschenartig, nackt oder behaart, geringelt oder zur Spitze hin buschiger sein. Solche Unterschiede schließen ganze Gruppen aus. Die genaue Art lässt sich allein am Schwanz aber selten festlegen, außer er ist sehr auffällig.
Manchmal, aber Spuren sind ungenauer, als man hofft. Deutliche Zehen- und Krallenabdrücke, das Schrittmuster und ein Gegenstand als Größenvergleich helfen. Schlamm, tauender Schnee und weicher Boden verzerren Abdrücke stark, deshalb grenzt ein Spurenfoto oft nur die Tiergruppe ein, ohne die Art festzulegen.
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Eine klare Seitenansicht des ganzen Tiers, ohne etwas, das die Sicht verdeckt. Nimm nach Möglichkeit Kopf und Schwanz mit auf. Ein scharfes Tagesfoto ist meist leichter auszuwerten als ein sehr dunkles Nachtbild, aber auch eine scharfe Infrarot-Silhouette kann gut funktionieren.
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Indiana, US
Hier kann man sehen Giraffen, Afrikanischer Löwe und Südliches Breitmaulnashorn.
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Washington, US
Hier kann man sehen Wapiti, Amerikanischer Bison und Schneeziege.
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England, UK
Hier kann man sehen Afrikanischer Löwe, Tiger und Südliches Breitmaulnashorn.
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