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Hundsrute

mutinus elegans

Die Hundsrute, wissenschaftlich als Mutinus elegans bekannt, ist ein faszinierendes und bizarres Mitglied der Stinkmorchel-Familie der Pilze. Aus einem gelatinösen, eiförmigen Sack wachsend, entwickelt sich dieser Pilz schnell zu einem leuchtenden, schlanken, pink- bis orangefarbenen Stiel. Er ist berühmt für seinen übelriechenden, olivbraunen Schleim an der Spitze, der einen Geruch von verwesendem Fleisch verströmt, um Fliegen und Käfer anzulocken, die bei der Verbreitung seiner Sporen helfen. Trotz seines beunruhigenden Aussehens und Geruchs spielt er eine entscheidende ökologische Rolle als Zersetzer, der zähes Holzmaterial wieder in nährstoffreichen Humus für den Boden umwandelt. Er ist ein häufiger und überraschender Fund in Vorstadtgärten, Hartholzwäldern und gepflegten Gärten, wo er oft über Nacht nach warmen Sommerregen erscheint.

Lebensraum: In Rindenmulchbeeten, Parks, Rasenflächen und Laubwäldern zu finden, wächst typischerweise auf verrottenden Holzspänen oder nährstoffreichem organischen Boden.

Aussehen

Dieser Pilz zeichnet sich durch einen schlanken, hohlen, schwammigen Stiel aus, der bis zu 18 cm hoch und etwa 1,5 cm dick wird und sich zu einer spitzen Spitze verjüngt. Der Stiel variiert in der Farbe von leuchtendem Rot-Orange bis zu blassem Rosa-Rot nahe der Basis. Das obere Drittel des Stiels ist mit einer klebrigen, schleimigen, olivgrünen bis dunkelbraunen Sporenmasse, der Gleba, bedeckt, die einen ausgeprägt fauligen, aasartigen Geruch aufweist. Er entspringt einer weißlichen, eiförmigen Hülle an der Bodenoberfläche, mit weißen Rhizomorphen, die im Substrat verankert sind.

ReichFungiStammBasidiomycotaKlasseAgaricomycetesOrdnungPhallalesFamiliePhallaceaeGattungMutinus
Hundsrute
Hundsrute

Kategorie

Pilze

Seltenheit

Common

Gefahr

1/5 · Sehr gering

Snaps

1

Interessante Fakten

Seine Sporen werden nicht wie bei den meisten anderen Pilzen vom Wind verbreitet; sie sind vollständig auf die Verdauungstrakte und Füße von Insekten angewiesen, um sich auszubreiten.

Der Gattungsname Mutinus leitet sich von Mutunus Tutunus ab, einer römischen phallischen Hochzeitsgottheit, die auf die suggestive Form des Pilzes verweist.

Während die reife Stinkmorchel schrecklich riecht, ist das unreife 'Ei'-Stadium technisch essbar und hat den üblen Geruch nicht, wird aber nicht als besonders schmackhaft angesehen.

Maße und Details

Länge
6-18 cm
Gewicht
0.01-0.05 kg

Ernährung und Fütterung

Als saprotropher Pilz zersetzt und absorbiert er komplexe organische Verbindungen aus verrottendem Holz, Mulch und Laubstreu.

Hauptnahrung

  • Verrottende Holzspäne
  • Waldmulch
  • Herabgefallenes Laub
  • Verrottende Baumwurzeln

Merkmale

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Sammlungen

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Sicherheit

Gefahr

1/5 · Sehr gering

Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.

Häufig gestellte Fragen

Wie identifiziert man Hundsrute?

Der einfachste Weg, Hundsrute zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.

Was ist der/die/das länge von Hundsrute?

6-18 cm

Was ist der/die/das gewicht von Hundsrute?

0.01-0.05 kg

Was frisst Hundsrute?

Als saprotropher Pilz zersetzt und absorbiert er komplexe organische Verbindungen aus verrottendem Holz, Mulch und Laubstreu.

Wo findet man Hundsrute normalerweise?

In Rindenmulchbeeten, Parks, Rasenflächen und Laubwäldern zu finden, wächst typischerweise auf verrottenden Holzspänen oder nährstoffreichem organischen Boden.

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