
Westlicher Leuchtpilz
omphalotus olivascens
Der Westliche Leuchtpilz (Omphalotus olivascens) ist ein faszinierender, großer, fleischiger Pilz, der an der Pazifikküste Nordamerikas heimisch ist. Bekannt für seine leuchtende, aber giftige Natur, zieht dieser Pilz sowohl Sammler als auch Wissenschaftler gleichermaßen durch sein auffälliges Aussehen und seine einzigartigen ökologischen Eigenschaften in seinen Bann. Er ist hauptsächlich saprob, d.h. er gewinnt Nährstoffe, indem er totes Holz von Laubbäumen wie Eichen und Eukalyptus zersetzt. Trotz seiner Schönheit ist er für den Menschen hochgiftig und enthält Illudin-Verbindungen, die bei Verzehr schwere Magen-Darm-Beschwerden verursachen.
Lebensraum: Wächst auf verrottendem Holz, Baumstümpfen oder vergrabenen Wurzeln von Laubbäumen, insbesondere Eichen und Eukalyptus.
Aussehen
Dieser Pilz zeichnet sich durch einen Hut von 5 bis 18 Zentimetern Durchmesser aus, der zunächst konvex ist, sich aber im Alter abflacht oder trichterförmig wird. Seine Färbung reicht von oliv-orange über bronze bis gelblich-braun, oft mit metallischen oder olivfarbenen Untertönen. Die Lamellen sind stark herablaufend, verlaufen den kräftigen, massiven Stiel hinab und weisen ein deutlich scharfkantiges Aussehen auf. In völliger Dunkelheit strahlen diese Lamellen ein schwaches, gespenstisch grünes biolumineszentes Leuchten aus.

Kategorie
PilzeSeltenheit
Common
Gefahr
1/5 · Sehr gering
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Interessante Fakten
Er wird häufig mit dem köstlichen, essbaren Pfifferling verwechselt, was ihn zu einem häufigen Verursacher von Pilzvergiftungen entlang der US-Westküste macht.
Die chemische Verbindung Illudin S, die aus Leuchtpilzen extrahiert wird, wurde auf ihr potenzielles Einsatzgebiet bei der Entwicklung gezielter Krebsmedikamente erforscht.
Der Leuchteffekt wird durch denselben chemischen Mechanismus verursacht, der auch bei Glühwürmchen zu finden ist, wobei das Pilzlicht jedoch konstant und nicht blinkend leuchtet.
Besondere Fähigkeiten
Gespenstische Biolumineszenz
Die Lamellen des Pilzes emittieren im Dunkeln ein schwaches grünes Leuchten aufgrund einer chemischen Reaktion zwischen der Verbindung Luciferin und dem Enzym Luciferase.
Illudin-Toxin-Abwehr
Produziert starke Illudin-Toxine, die als chemische Abwehr gegen verschiedene Säugetier- und Insektenfresser dienen.
Ligninabbau
Scheidet robuste extrazelluläre Enzyme aus, die widerstandsfähige Holzverbindungen wie Lignin und Zellulose abbauen und Nährstoffe in den Boden zurückführen.
Maße und Details
- Länge
- 5-18 cm
- Gewicht
- 0.05-0.3 kg
Ernährung und Fütterung
Als saprobiontischer Pilz ernährt er sich, indem er Enzyme absondert, um totes Hartholz extern zu verdauen, bevor er die reichen organischen Nährstoffe aufnimmt.
Hauptnahrung
- Totes Eichenholz
- Totes Eukalyptusholz
- Verrottende Hartholz-Wurzeln
Ökologische Zusammenhänge
Immergrüne Kalifornische Eiche
Quercus agrifolia
Dient als primärer Zersetzer von Totholz für diesen dominanten kalifornischen Laubbaum.
Pazifische Bananenschnecke
Ariolimax columbianus
Frisst trotz des Vorhandenseins toxischer Illudin-Verbindungen das Fleisch und die Lamellen des Pilzes.
Merkmale
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Auch bekannt als
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Sammlungen
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Sicherheit
Gefahr
1/5 · Sehr gering
Noch keine besonderen Sicherheitshinweise.
Häufig gestellte Fragen
Wie identifiziert man Westlicher Leuchtpilz?
Der einfachste Weg, Westlicher Leuchtpilz zu bestimmen, ist die Verwendung der Naturführer-App Snappit.
Was ist der/die/das länge von Westlicher Leuchtpilz?
5-18 cm
Was ist der/die/das gewicht von Westlicher Leuchtpilz?
0.05-0.3 kg
Was frisst Westlicher Leuchtpilz?
Als saprobiontischer Pilz ernährt er sich, indem er Enzyme absondert, um totes Hartholz extern zu verdauen, bevor er die reichen organischen Nährstoffe aufnimmt.
Wo findet man Westlicher Leuchtpilz normalerweise?
Wächst auf verrottendem Holz, Baumstümpfen oder vergrabenen Wurzeln von Laubbäumen, insbesondere Eichen und Eukalyptus.
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