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ZooThüringen, Deutschland

Thüringer Waldzoo Gera

Im Geraer Waldzoo erwartet euch ein Tag mit Tieren, einer kleinen Eisenbahn und Spielpausen unter Bäumen.

Über diesen Ort

Im Geraer Waldzoo erwartet euch ein Tag mit Tieren, einer kleinen Eisenbahn und Spielpausen unter Bäumen. Der Tierpark erstreckt sich über rund 20 Hektar im Martinsgrund mitten im Stadtwald. Schaut zuerst nach den Fütterungszeiten und den Abfahrten der Parkeisenbahn und wählt dann ein paar Tiere aus, die ihr besonders gern sehen möchtet. Hier lässt sich gut ein halber Tag verbringen, ohne von Gehege zu Gehege zu eilen.

Im Affenwald lohnt es sich, etwas länger zu bleiben. Ihr könnt die begehbare Berberaffenanlage betreten und die Gruppe vom Besucherweg aus beobachten. Lasst den Tieren Platz und schaut, womit sie gerade beschäftigt sind: Sitzen sie zusammen, sind sie unterwegs oder erkunden sie ihre Umgebung? An anderen Stationen begegnet ihr Elchen und Rentieren, Löwen, Eulen und Bennett-Kängurus. Auf dem kleinen Bauernhof stehen die Haustiere im Mittelpunkt. Zu den Familienangeboten gehören dort auch betreute Putz- und Pflegezeiten bei den Ponys.

Hebt euch etwas Energie für den Klimagarten zwischen Löwen- und Luchsgehege auf. Er wurde im Mai 2026 eröffnet und verbindet Versuchspflanzungen für ein wärmeres, trockeneres Klima mit einem Teich, Kletter- und Balancierelementen, Wasserspielen und einer 18 Meter langen Rutsche. Während die Kinder spielen, können die Älteren erkunden, wie Böden und Pflanzen auf veränderte Bedingungen reagieren. Hier lässt sich gut eine Pause einlegen, bevor ihr noch einmal bei einem Tier vorbeischaut, das sich zuvor versteckt hatte. Schalte einen interaktiven Feldführer für diesen Ort frei: Hol dir die Snappit-App für unterwegs.

1962 begann der Tierpark im Martinsgrund mit Mufflons, Rehen und Rothirschen. Am 6. September 1975 eröffnete die Pioniereisenbahn, die seit 1990 Parkeisenbahn heißt. Noch heute lernen junge Menschen unter Anleitung erfahrener Erwachsener die Aufgaben im Bahnbetrieb kennen. Den Mitarbeitenden am Bahnhof zuzusehen, gehört deshalb mit zum Erlebnis. Mit dem 2026 eröffneten Klimagarten kam ein neuer Schwerpunkt hinzu: Wie lässt sich die Bepflanzung in Städten an den Klimawandel anpassen?

Was ihr hier machen könnt

Stellt euch mit dem nummerierten Parkplan einen passenden Rundgang zusammen. Für einen kürzeren Besuch bieten sich Bauernhof, Bennett-Kängurus und Affenwald an. Mit mehr Zeit könnt ihr Löwen, Klimagarten sowie die Hirsch-, Elch- und Eulengehege ergänzen.

Wenn ihr unbedingt mit der Parkeisenbahn fahren möchtet, schaut nach den Abfahrten, bevor ihr weit in den Park hineinlauft. Die 0,8 Kilometer lange Strecke verbindet die Bahnhöfe Martinsgrund und Wolfsgehege; jede Fahrt wird gesondert bezahlt. Wer die Tiere bei einer Aktivität erleben möchte, kann nachmittags die Putz- und Pflegezeit bei den Ponys und anschließend die Affenfütterung einplanen. Öffentliche Löwenfütterungen finden an ausgewählten Tagen statt. Fragt am Eingang nach dem aktuellen Tagesprogramm.

Saisonale Infos

Der Tierpark öffnet täglich um 09:00 Uhr und schließt im Winter früher. Letzter Einlass ist jeweils 45 Minuten vor Torschluss. Für Parkeisenbahn und Kiosk gelten eigene saisonale Zeiten. Am Eingang Martinsgrund/Dahliengarten begannen am 14. September 2026 Bauarbeiten; der Zugang bleibt währenddessen gewährleistet. Das alte Kaninchenstreichelgehege und die Ziervogelvoliere wurden im September 2026 entfernt. Die Kaninchen zogen auf den Bauernhof, Wellensittiche und weitere Ziervögel in einen nicht öffentlich zugänglichen Bereich. Schaut vor der Anreise in die aktuellen Hinweise des Tierparks, besonders wenn ihr einen älteren Parkplan verwendet.

Barrierefreiheit

Die Stadt gibt einen barrierefreien Zugang an. Im Parkplan ist eine Toilette mit barrierefreiem WC und Wickelmöglichkeit eingezeichnet. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass jeder Weg, jede begehbare Tieranlage oder jeder Eisenbahnwagen für alle Besucher geeignet ist. Klärt unter +49 365 810127, welche Eingänge, Bodenbeläge, Steigungen und Beobachtungsplätze zu euren Bedürfnissen passen, wenn ihr mit Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs seid oder nur kurze Strecken laufen könnt. Das ist während der Bauarbeiten am Eingang besonders wichtig. Über QR-Codes auf den Tierschildern könnt ihr mit dem Handy Hörinformationen aufrufen.

Nicht verpassen

1

Berberaffen im begehbaren Affenwald beobachten

2

Mit der Parkeisenbahn zwischen Martinsgrund und Wolfsgehege fahren

3

Wasserspiele, Kletterelemente und die 18 Meter lange Rutsche im Klimagarten

4

Elche und Eulen entdecken und bei den Haustieren auf dem Bauernhof verweilen

Zwei illustrierte Berberaffen: einer sitzt, einer steht auf vier Gliedmaßen. Ihr Schwanz ist kaum sichtbar.

Zwei typische Körperhaltungen des Berberaffen als Beobachtungshilfe für den Affenwald; dargestellt sind keine bestimmten Tiere aus Gera. KI-Artillustration, keine Tierparkaufnahme.

Original art: OpenAI image generation; factual references credited in sources.

Spaziergänge und Routen

Stationen auf dem Parkplan auswählen

Verbindet mithilfe des Plans den Bauernhof und die Känguruanlage mit dem Affenwald. Entscheidet dann, ob ihr noch zu den Löwen und zum Klimagarten weitergehen möchtet. Wenn alle noch Lust auf einen längeren Spaziergang haben, ergänzt die Elch- und Hirschgehege. Folgt den Wegen und der Beschilderung vor Ort.

Stationen auf dem Parkplan auswählen

Ein Tag mit Bahnfahrt

Schaut bei der Ankunft nach den Abfahrten und baut eine einfache Fahrt mit der Parkeisenbahn zwischen euren Tierbeobachtungen ein. Haltet den Nachmittag für das Programm am Bauernhof oder bei den Affen frei und besucht zum Abschluss noch einmal das Gehege, zu dem eure Familie gern zurückmöchte. Plant genug Zeit für den Rückweg zu Fuß ein, falls keine Züge mehr fahren.

Aktivitäten

Erst zuhören, dann genauer hinsehen

Scannt den QR-Code auf einem Tierschild und hört euch die Informationen mit Kopfhörern an. Legt das Handy anschließend weg und schaut, welches Detail ihr im Gehege wiedererkennt. Das nächste Schild dürfen die Kinder aussuchen.

Das Nachmittagsprogramm einplanen

Die tägliche Putz- und Pflegezeit bei den Ponys beginnt laut Programm um 14:00 Uhr am Bauernhof. Von 14:30 bis 15:00 Uhr folgt die Affenfütterung. Die öffentliche Löwenfütterung ist mittwochs, freitags, samstags und sonntags um 11:30 Uhr vorgesehen. Fragt bei der Ankunft nach möglichen Änderungen.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beobachtet vom Weg aus in Ruhe, ob die Affen sich gegenseitig das Fell pflegen, ausruhen oder sich durch die Gruppe bewegen. Auch die Fütterung am Nachmittag bietet Gelegenheit zum Zuschauen. Sie ist keine Einladung, sich den Affen zu nähern oder sie anzufassen.

Prüft die Tage der öffentlichen Fütterungen, wenn ihr diesen Stopp mit einer Aktion der Tierpfleger verbinden möchtet. Zu anderen Zeiten kann ein Löwe ruhen oder außer Sicht sein. Schaut dann später noch einmal vorbei.

Sucht die bepflanzte Anlage und die erhöhten Ruheplätze aufmerksam ab. Ein still liegendes Tier übersieht man leicht. Sprecht leise und lasst einen versteckten Luchs ungestört.

Nehmt euch Zeit, den Körperbau und die Bewegungen eines Tieres zu betrachten, statt nur nach einem Geweih zu suchen. Wirkt das Gehege beim ersten Vorbeigehen leer, lohnt sich später ein zweiter Blick.

Lernt die Rentiere mithilfe des Gehegeschilds kennen und vergleicht ihren Körperbau später mit dem der Elche. Beobachtet sie vom Besucherweg aus, ohne sie anzulocken.

Geht langsam durch die begehbare Anlage und lasst den Tieren Raum, den Weg zu kreuzen oder zu ruhen. An einer Stelle abzuwarten kann mehr bringen, als einem Känguru zu folgen, das sich entfernt.

Bleibt auf dem markierten Weg durch das Damwildgehege. Beobachtet zunächst ein Tier etwas länger und schaut dann, wo die übrige Gruppe ruht.

Vergleicht die Tiere hier mit dem Damwild und gebt den beiden Hirschgehegen jeweils etwas Aufmerksamkeit. Je nachdem, wo sich die Tiere aufhalten, könnt ihr gleich zuschauen oder später wiederkommen.

Nehmt euch einen ruhigen Moment, um nach einem sitzenden Bartkauz zu suchen, bevor ihr weitergeht. Ist er zu sehen, betrachtet Gesicht und Gefiedermuster, ohne eine Reaktion hervorrufen zu wollen.

Achtet auch auf einen ruhenden Vogel, statt nur nach Bewegung zu suchen. Vergleicht sein Gefieder mit dem des Bartkauzes an anderer Stelle im Park. Verzichtet für ein Foto auf Klopfen, Rufen oder andere Lockgeräusche.

Die Alpakas sind im Plan im selben Bereich wie Hausziegen eingezeichnet. Beobachtet von der Besucherseite aus, wie die Tiere den Platz nutzen. Näherer Kontakt gehört zu einem vereinbarten, vom Personal begleiteten Angebot.

Diese Tiere leben in menschlicher Obhut, darunter auch Alpakas als Haustiere. Die Tipps beziehen sich auf Beobachtungen von öffentlich zugänglichen Besucherbereichen aus und sind keine Meldungen frei lebender Tiere. Einzelne Tiere können außer Sicht sein.

Geschichten und Entdeckungen

Ein Garten auf der Suche nach Antworten

Im Klimagarten werden 45 Gehölz- und Pflanzenarten erprobt, darunter heimische und an das Klima angepasste Arten aus anderen Regionen. Sensoren und Anzeigen machen veränderte Wachstumsbedingungen verständlich. Betrachtet die verschiedenen Bodenmaterialien und überlegt, welche sich an einem sonnigen Tag wohl am stärksten aufheizen.

Anreise und praktische Tipps

Die nächste Pause im Blick

Im Plan sind ein Kiosk, eine Toilette mit Wickelmöglichkeit und barrierefreiem WC sowie eine separate Saisontoilette eingezeichnet. Fragt nach, welche Einrichtungen während eures Besuchs geöffnet sind. Die Picknickplätze eignen sich gut für mitgebrachtes Essen, besonders außerhalb der Kiosksaison.

Haltestelle und restlicher Fußweg

Gebt im GVB-Routenplaner Dahliengarten/Tierpark als Zielhaltestelle ein. Die Buslinie 17 verbindet sie mit Heinrichstraße und Südbahnhof. Plant den anschließenden Fußweg zur gewählten Kasse mit ein und prüft schon vor der Abfahrt eure Rückverbindung.

Den Besuch passend gestalten

Lasst euch vom Personal eine gut zu bewältigende Auswahl an Gehegen vorschlagen. Ihr müsst nicht den ganzen Park schaffen. Ist die Bahnfahrt für euren Besuch wichtig, fragt gesondert nach dem Einstieg und dem Platz in den Wagen. Der öffentliche Fahrplan enthält keine genauen Angaben zur Rollstuhlzugänglichkeit.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

11

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Die Adresse lautet Straße des Friedens 85, 07548 Gera. Plant mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis Dahliengarten/Tierpark. Die GVB-Buslinie 17 bedient die Haltestelle über Heinrichstraße. Prüft die aktuellen Fahrpläne und Verkehrsmeldungen.

Passenden Eingang wählen

Der Plan zeigt Kassen an der Straße des Friedens und am Martinsgrund/Dahliengarten sowie ein Tor, das nur als Ausgang dient. Folgt der aktuellen Baustellenbeschilderung. Das Parken ist kostenpflichtig; beachtet die Bedingungen vor Ort.

Für Spielpausen packen

Nehmt Wechselkleidung mit, wenn die Kinder an den Wasserspielen spielen möchten, und bequeme Schuhe für den Rundgang im Freien. Beachtet die Hinweise an den Spielgeräten und behaltet Kinder am Teich im Blick.

Essenspause

Es gibt einen saisonal geöffneten Kiosk und mehrere Picknickplätze. Packt etwas zu essen ein, wenn ihr zu einer bestimmten Zeit eine Mahlzeit braucht und nicht von der Öffnung des Kiosks abhängig sein möchtet.

Rücksicht auf die Tiere

Bringt kein Futter für die Tiere mit. Verwendet nur geeignetes Futter aus dem Tierpark und nur dort, wo Schilder und Personal es erlauben. Bleibt in begehbaren Anlagen auf den markierten Besucherwegen.

Hunde und Räder

Hunde dürfen an der kurzen Leine mitkommen und brauchen eine eigene Eintrittskarte. Fragt nach möglichen Einschränkungen an einzelnen Gehegen. Fahrräder, Roller und andere Sportgeräte dürfen im Tierpark nicht benutzt werden; Abstellmöglichkeiten gibt es an den Eingängen.

Eintrittskarten

Vergleicht die beiden Familienkarten mit den Einzelkarten. Fahrten mit der Parkeisenbahn kosten extra. Bei Sonderveranstaltungen können andere Eintrittsbedingungen und Preise gelten. Prüft das auch, wenn ihr eine Jahreskarte nutzen möchtet.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Eine begehbare Anlage bietet vor allem die Gelegenheit zum Beobachten. Beachtet die Schilder und Anweisungen des Personals zu Tierkontakt und Tierparkfutter und lasst die Tiere ausweichen. Das Streichelgehege am Bauernhof hat einen eigenen Eingang. Schließt die Tore sorgfältig und wascht nach Tierkontakt die Hände.
Nein. Sie hat einen saisonalen Fahrplan, normalerweise mit Ruhetagen am Montag und Dienstag sowie einer Mittagspause. Bei ungünstigem Wetter fährt sie nicht. Schaut in den Fahrplan des Betreibers und auf die Hinweise am Bahnhof. Fragt vorab nach, wenn ihr mit Rollstuhl oder Kinderwagen mitfahren möchtet.
Ja. Führungen dauern etwa zwei Stunden und sind für Gruppen mit bis zu 25 Personen möglich. Fragt euren Wunschtermin mindestens eine Woche vorher an. Das Angebot „Tierpfleger für einen Tag“ gibt es wochentags ab elf Jahren; eine Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung. Erkundigt euch beim Tierpark nach freien Terminen, Kosten und Buchungsbedingungen.
Ihr seid überwiegend draußen unterwegs, und bei schlechtem Wetter kann die Parkeisenbahn ausfallen. Bei einem kurzen Schauer könnt ihr den Rundgang verkürzen und Regenkleidung griffbereit halten. Bei Dauerregen hebt ihr euch den längeren Besuch mit Wasserspielen besser für einen anderen Tag auf.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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