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ZooSchleswig-Holstein, Deutschland

Tierpark Neumünster

Im Tierpark Neumünster könnt ihr den Eisbären unter Wasser beobachten und durch den Wald spazieren, mit vielen kleinen Entdeckungen für Kinder unterwegs.

Über diesen Ort

Im Tierpark Neumünster könnt ihr den Eisbären unter Wasser beobachten und durch den Wald spazieren, mit vielen kleinen Entdeckungen für Kinder unterwegs. Auf 24 Hektar verteilen sich die Gehege zwischen alten Bäumen. Schaut am Eingang auf die Fütterungshinweise und nehmt den Rundwegplan mit. Die Eisbärenanlage ist ein guter erster Anlaufpunkt, bevor ihr entscheidet, wie viel ihr vom Park erkunden möchtet.

Abwechslung gehört hier zum Besuch: Bei Humboldt-Pinguinen und Seehunden könnt ihr ganz unterschiedliche Bewegungen im Wasser beobachten. Unterwegs bleibt Zeit für Berberaffen, Wisente und Elche; am Geestbauernhof stehen dann die Haustiere im Mittelpunkt. Alle diese Tiere leben in menschlicher Obhut, auch die Tiere des Bauernhofs. Der Wald ringsherum macht daraus keine Beobachtungen frei lebender Tiere. Wenn sich in einem Gehege gerade wenig zeigt, lohnt sich später ein zweiter Blick.

Plant auch die kleineren Stationen ein. Auf dem Plan findet ihr das Fundtierhaus mit Reptilien, das Schlangenhaus, kleine Säugetiere und die Waldrappanlage. Mit Kindern könnt ihr ein Tier auswählen und ihm einige Minuten zuschauen: Was verändert sich, wenn es sich bewegt, ausruht oder auf einen Nachbarn reagiert? Zum Abschluss bietet sich der große Spielplatz neben dem Bistrorant am Ausgang an. Für Piratenkogge, Seilbahn und Schaukeln solltet ihr etwas Zeit übrig lassen. Mach deinen Besuch zur Safari! Nutze die Snappit-App, um Wildtier-Sichtungen hier zu scannen und zu loggen.

Der Tierpark wurde am 1. Juli 1951 eröffnet und feierte 2026 sein 75-jähriges Bestehen. Trägerin ist die Tierparkvereinigung Neumünster e.V.; finanziert wird der Park größtenteils durch Eintrittsgelder, Mitgliedsbeiträge und Spenden. Zu seiner Artenschutzarbeit gehörte auch die Abgabe hier geborener Wisente an ein Auswilderungsprojekt in den rumänischen Karpaten.

Was ihr hier machen könnt

Für einen kürzeren Besuch könnt ihr euch auf Eisbär, Humboldt-Pinguine und Seehunde konzentrieren und anschließend eine Spielpause einlegen. Mit mehr Zeit nehmt ihr den offiziellen Rundwegplan zur Hand und ergänzt Geestbauernhof und Teich sowie den Bereich bei Berberaffen und Wisenten. Auf dem Plan seht ihr die Verbindungen. Wählt die Abschnitte danach aus, wie viel Energie eure Familie mitbringt.

Eine Fütterung durch die Tierpfleger kann dem Tag einen festen Höhepunkt geben. Pinguine und Seehunde stehen auf dem Vormittagsprogramm, Wisente und Mähnenwölfe sind später dran. Hinweise zur Eisbärenfütterung findet ihr an der Kasse oder am Gehege. Die Zeiten können sich ändern, einzelne Fütterungen auch ausfallen. Für die begehbare Berberaffenanlage gelten eigene Öffnungszeiten; sie kann vorübergehend geschlossen werden. Schaut deshalb zuerst nach, bevor ihr den Kindern diesen Teil des Besuchs versprecht.

Saisonale Infos

Der Tierpark öffnet täglich ab 09:00 Uhr, auch an Feiertagen. In den kälteren Monaten schließt er früher. Prüft vor der Anreise Kassenschluss und Parkschließung. Fütterungen durch die Tierpfleger finden im Sommer normalerweise täglich, im Winter an den Wochenenden statt. Von Oktober bis Februar öffnet auch die Gastronomie seltener. Nehmt etwas zu essen mit, wenn ihr an einem Wochentag kommen möchtet.

Barrierefreiheit

Der Tierpark beschreibt seine allgemeinen Besucherwege als rollstuhlgeeignet. Die Parkordnung weist allerdings auf Wurzeln, unebene Platten und Kopfsteinpflaster hin. In die begehbaren Tieranlagen dürfen Rollstühle nicht mitgenommen werden. Es gibt mehrere barrierefreie Toiletten. Eine begrenzte Zahl von Rollstühlen und Rollatoren kann kostenlos ausgeliehen werden. Meldet euch dafür mindestens einen Tag vorher unter +49 4321 51402 und klärt die Ausleihbedingungen und Rückgabezeit. Zum Spielplatz gehören angepasste Geräte, darunter eine Liegeschaukel nahe dem Chinchilla-Häuschen mit festem Zugangsweg. Fragt bei einem Besuch mit Kinderwagen oder besonderen Mobilitätsbedürfnissen nach passenden Gehegezugängen und Beobachtungsplätzen.

Nicht verpassen

1

Den Eisbären durch die Unterwasserscheibe beobachten

2

Berberaffen in der begehbaren Anlage erleben, wenn sie geöffnet ist

3

Humboldt-Pinguine und Seehunde bei den Fütterungen

4

Haustiere am Geestbauernhof und der Spielplatz mit Piratenkogge

Gezeichneter Eisbär im Profil mit einer zusätzlichen Ansicht der Pfotenunterseite; Hinweise zu Vorderpfoten und Hals.

Breite Vorderpfoten und ein langer Hals: Diese Artillustration hilft euch, beim Eisbären genauer hinzusehen. KI-Artillustration, keine Tierparkaufnahme.

Original art: OpenAI image generation; factual references credited in sources.

Spaziergänge und Routen

Rundweg durch den Tierpark

Mit dem nummerierten Rundwegplan des Tierparks könnt ihr eure Stationen auswählen und die Verbindungen dazwischen finden. Den Plan gibt es auf Deutsch und Englisch. Für einen kürzeren Besuch bieten sich die Tiere im eingangsnahen Bereich an. Mit Berberaffen und Wisenten erweitert ihr euren Rundgang um die weiter entfernten Teile des Parks.

Bleibt mit dem Rollstuhl auf den allgemeinen Besucherwegen und lasst die begehbaren Tieranlagen aus. Fragt das Personal, wenn ihr einen bestimmten Beobachtungsplatz erreichen möchtet.

Rundweg durch den Tierpark

Eine überschaubare Runde mit kleinen Kindern

Wählt den Eisbären und eine der beiden Stationen bei Pinguinen oder Seehunden aus und plant anschließend Zeit zum Spielen ein. Ein weiteres Gehege kommt dazu, wenn alle noch Lust haben. Bei einem kürzeren Besuch bleibt oft mehr Zeit zum Beobachten als bei dem Versuch, möglichst alles zu schaffen.

Ein entspannter halber Tag

Schaut auf den Fütterungsaushang und verbindet die Tiere im eingangsnahen Bereich mit dem Geestbauernhof sowie den weiter entfernten Berberaffen und Wisenten. Macht eine Essenspause und kehrt noch einmal zu einem Lieblingsgehege zurück, bevor ihr den Besuch auf dem Spielplatz ausklingen lasst.

Aktivitäten

Eine Frage an die Tierpfleger

Fragt bei einer angekündigten Fütterung zum Beispiel, woran die Pfleger einzelne Tiere erkennen oder wie sie deren Alltag abwechslungsreich gestalten. Fasst euch kurz, während das Futter vorbereitet wird, und folgt den Anweisungen des Personals.

Mehr über den Tierparkalltag erfahren

Eine Führung kann sich einer bestimmten Tiergruppe oder einem Wunschthema widmen. Erwachsenenführungen dauern normalerweise 90 Minuten; für Bildungsgruppen gibt es altersgerechte Angebote. Vereinbart euren Besuch vorher, statt erst am Eingang nach einer spontanen Teilnahme zu fragen.

Eine kürzere Runde mit Tierhäusern

Das Fundtierhaus mit Reptilien oder das Schlangenhaus bieten Abwechslung, wenn sie geöffnet sind. Für die Wege dazwischen braucht ihr Regenkleidung. Überdachte Bereiche an den reservierbaren Grillplätzen helfen bei einem geplanten Treffen; insgesamt bleibt der Tierparkbesuch aber ein Ausflug im Freien.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut sowohl durch die Unterwasserscheibe als auch auf die Außenanlage. Wartet ab, ob der Eisbär ins Wasser geht. Ruht er an anderer Stelle, kommt später noch einmal vorbei. Lasst an der Scheibe auch anderen Besuchern Platz.

Wenn die begehbare Anlage geöffnet ist, beobachtet in Ruhe, wie viel Abstand die Affen zueinander halten. Lasst die Tiere selbst entscheiden, wie nah sie kommen, verstaut Lebensmittel und folgt den Anweisungen des Personals. Rollstühle dürfen nicht in diese Anlage.

Hier leben Seehunde. Achtet darauf, wie sie im Becken die Richtung wechseln, und vergleicht ihre Bewegungen mit einer Ruhepause an Land. Eine Fütterung durch die Tierpfleger ist ein weiterer Anlass, länger zuzuschauen.

Sucht nach einem guten Blick auf Schulterpartie und Kopf, statt nur das ganze Tier aus der Ferne aufzunehmen. Die Wisentfütterung findet normalerweise nachmittags statt. Schaut auf den Tagesaushang, wenn ihr dafür wiederkommen möchtet.

Der Plan zeigt ein Doppelgehege. Schaut deshalb von den zugänglichen Besucherplätzen aus, bevor ihr weitergeht. Ist ein Mähnenwolf draußen, achtet auf seinen Gang mit den langen Beinen. Im Fütterungsprogramm steht diese Station am späten Nachmittag.

Sucht das Gehege langsam ab und achtet auch auf ein ruhig liegendes Tier. Leise abzuwarten hilft mehr als Klopfen oder Rufen. Bleibt der Luchs verborgen, besucht erst eine andere Station und schaut später noch einmal vorbei.

Nehmt euch an der Biberanlage etwas Zeit am Wasser. Achtet geduldig auf Bewegung und auf die Körperform, falls sich ein Tier zeigt. Auch wenn die Anlage leer wirkt, stört die Tiere nicht und kommt lieber später noch einmal zurück.

In diesem Bereich verzeichnet der Plan Eurasische Fischotter und Asiatische Zwergotter. Lest das Gehegeschild, bevor ihr euer Motiv bestimmt: Es sind unterschiedliche Arten. Beobachtet Wasser und Ufer, ohne zu erwarten, dass sich ein Tier auf Anhieb zeigt.

Das Elchgehege liegt laut Plan im eingangsnahen Teil des Rundwegs. Gebt den Tieren Zeit, sich zu drehen oder an eine besser einsehbare Stelle zu kommen. Vergleicht ihre Körperform mit den anderen Huftieren, die ihr später seht.

Nehmt euch auch für diese Vögel nahe der Seehundanlage etwas Zeit. Beobachtet lieber einen Vogel länger, statt sofort die ganze Gruppe zu fotografieren. Kopf und Schnabel sind gute Merkmale, auf die ihr für die Bestimmung achten könnt.

Schaut im ganzen Gehege nach einem ruhenden Fuchs, bevor ihr weitergeht. Fotografiert das Fell so, wie es sich an diesem Tag zeigt. Macht den Besuch nicht davon abhängig, eine bestimmte Fellfarbe oder ein aktives Tier zu sehen.

Diese Beobachtungstipps beziehen sich auf Zootiere in menschlicher Obhut. Auf dem Gelände leben auch Haustiere am Bauernhof. Es handelt sich nicht um Meldungen frei lebender Tiere; einzelne Tiere können außer Sicht sein. Holt vor dem Teilen von Fotos im Internet die Genehmigung des Tierparks ein.

Geschichten und Entdeckungen

Wisente mit einer Verbindung in die Karpaten

Neumünster begann 2016, ein rumänisches Wisent-Auswilderungsprojekt zu unterstützen. Nachkommen der hiesigen Herde wurden in den Karpaten ausgewildert. Die Tiere, die ihr hier beobachtet, gehören zu einer Herde in menschlicher Obhut.

Ein Tierpark mit Rückhalt vor Ort

Am 1. Juli 1951 öffnete der Tierpark zum ersten Mal. Eintrittsgelder, Mitgliedsbeiträge und Spenden tragen die Arbeit des Vereins, der ihn betreibt. So ist das langjährige Familienausflugsziel eng mit der Stadt verbunden.

Anreise und praktische Tipps

Essen, Spielen und praktische Zwischenstopps

Außerhalb von Schulferien und Feiertagen öffnet das Bistrorant normalerweise von März bis September mittwochs bis sonntags, von Oktober bis Februar an den Wochenenden. Der Betrieb beginnt um 11:00 Uhr. Bringt ein Picknick mit, wenn ihr an einem anderen Tag kommt. Toiletten und Wickelmöglichkeiten sind im Plan eingezeichnet. Schaut nach einem passenden Zwischenstopp, bevor ihr zu den weiter entfernten Gehegen aufbrecht.

Auch den Rückweg mitplanen

Bucht für Sonn- und Feiertage Hin&Wech über die App oder richtet die telefonische Buchungsmöglichkeit des Anbieters vorab ein. Der Shuttle bedient festgelegte Haltepunkte und holt euch nicht an jeder Haustür ab. Gebt alle Mitfahrenden an, klärt den Bedarf an Kindersitzen und wählt bei Bedarf in eurem Profil ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug. Hunde dürfen im Shuttle nicht mitfahren.

Hilfsmittel vorab reservieren

Meldet einen Leihrollstuhl oder Rollator mindestens einen Tag vorher an. Fragt nach Pfand und den Anforderungen an eine Begleitperson. Geliehene Hilfsmittel müssen 15 Minuten vor Kassenschluss zurückgegeben werden. Die Liegeschaukel nahe dem Chinchilla-Häuschen hat einen festen Zugangsweg. Lasst euch vom Personal die angepassten Spielgeräte zeigen.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Gebt Geerdtsstraße 100 als Ziel ein. Das Parken ist kostenlos. Prüft ab Neumünster Hauptbahnhof montags bis samstags die SWN-Linie 16 samt restlichem Fußweg. Sonntags und an Feiertagen ist der buchbare Hin&Wech-Shuttle die Verbindung zum Tierpark.

Fotos veröffentlichen

Private Fotos könnt ihr ohne Blitz aufnehmen. Holt vor einer Veröffentlichung, auch im Internet, oder einer gewerblichen Nutzung die Genehmigung des Tierparks ein.

Picknick einpacken

Das Bistrorant liegt neben dem Spielplatz, öffnet außerhalb der schleswig-holsteinischen Schulferien aber nicht täglich. Schaut vorher in den saisonalen Öffnungsplan.

Für müde Kinderbeine

Bollerwagen gibt es in begrenzter Zahl zum Ausleihen. Fragt bei der Abholung nach Pfand und Rückgabezeit.

Rücksicht auf die Tiere

Greift nicht in die Gehege und bringt kein Futter für die Tiere mit. Verwendet ausschließlich Tierparkfutter und nur bei den Tieren, für die das Personal die Fütterung ausdrücklich erlaubt. Beachtet die Hinweise am Gehege.

Hunde

Führt Hunde an der kurzen Leine. Sie dürfen weder auf die Streichelwiese noch in die begehbaren Damwild- und Berberaffenanlagen oder ins Affenhaus. Hin&Wech nimmt keine Haustiere mit.

Eintritt

Vergleicht die saisonale Familienkarte mit den Einzelkarten. Im Erwachsenenpreis ist ein freiwilliger Artenschutzbeitrag enthalten, den ihr vor dem Bezahlen abwählen könnt.

Häufig gestellte Fragen

Große Teile des Parks lassen sich über die allgemeinen Besucherwege erkunden, wobei die naturnahen Wege uneben sein können. In die begehbaren Tieranlagen dürfen Rollstühle nicht mitgenommen werden. Klärt wichtige Beobachtungsplätze vorab mit dem Tierpark, denn nicht jedes Erlebnis ist barrierefrei zugänglich.
Es gibt Tierhäuser, darunter das Fundtierhaus mit Reptilien und das Schlangenhaus. Dazwischen seid ihr aber draußen unterwegs. Nehmt Regenkleidung mit und haltet den Besuch bei Dauerregen kürzer. Folgt bei starkem Wind den Anweisungen des Personals und sucht nicht direkt unter Bäumen Schutz.
Führungen und Workshops werden gesondert vereinbart. Der Tierpark empfiehlt, den Wunschtermin mindestens vier Wochen vorher anzufragen. Die Themen können auf die Gruppe abgestimmt werden. Schaut euch vor der verbindlichen Buchung die Bedingungen an.
Es gibt drei reservierbare Grillplätze mit überdachten Bereichen. Bucht rechtzeitig und bringt die benötigte Grillkohle und Grillutensilien mit. Eigene Grills sind nicht erlaubt. Auch für eure Feier gilt die normale Schließzeit des Tierparks.

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